GPS für Hunde und Katzen: Schütze Deine Lieblinge
18. September 2019 – 12:59 | No Comment

Viel zu oft müssen wir schockierender Weise darüber lesen, dass wieder eine Katze oder ein Hund entlaufen ist und die Besitzer händeringend nach diesen suchen. Was niemand weiß ist, dass nur ein erschreckend geringer Teil …

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Gefundene junge Wildtiere: Nicht alle brauchen menschliche Hilfe!

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 6. Mai 2016 – 10:33No Comment

Mit den Temperaturen steigen auch die Geburtenraten vieler Wildtiere. Nicht selten kommt es jetzt vor, dass Feldhasenjunge oder Rehkitze am Wegesrand gefunden werden.

Die wenigsten von ihnen brauchen jedoch unsere Hilfe. Die Tierschutzstiftung Vier Pfoten warnt deshalb vor frühzeitigem Eingreifen.

Thomas Pietsch (47), Wildtierexperte: „Muttertiere lassen ihre Jungen allein, um auf Futtersuche zu gehen. Sie legen sie gut getarnt ab und kommen mehrmals täglich zu ihnen zurück um nach dem Rechten zu schauen. In der Zwischenzeit bleiben die Jungtiere bewegungslos liegen, um keine Aufmerksamkeit von Beutegreifern auf sich zu ziehen. Auch wenn sie im ersten Augenblick hilfsbedürftig wirken: Menschliche Hilfe ist hier nicht nötig und schadet eher.”

»Wie ernähre ich mein Haustier richtig?«

Findet man aber ein Jungtier in der Nähe seiner toten Mutter, oder ist es offensichtlich verletzt, so ist eindeutig, dass es Hilfe benötigt. In diesem Fall sollte eine naheliegende Wildtierauffangstation informiert werden. Die Pflege und Aufzucht von Wildtieren ist anspruchsvoll und sollte unbedingt professionellen Wildtierexperten überlassen werden.

Menschlicher Geruch vertreibt Muttertiere nicht
Sollte ein kleiner Feldhase mal ungünstig an einem Radweg oder einer Straße sitzen, kann er behutsam aufgehoben und in etwa 30 Metern Entfernung wieder abgesetzt werden.

Auch kleine Eichhörnchen, die aus ihrem Kobel gefallen sind, können einfach wieder zurückgesetzt werden.

An dem Gerücht, dass die Jungen den menschlichen Geruch annehmen und nicht mehr von dem Muttertier akzeptiert werden, ist nichts dran.

Hunde an die Leine nehmen
Um die Jungtiere nicht Opfer des eigenen Haustieres werden zu lassen, wird geraten, den Hund in der Frühjahrszeit nur angeleint auszuführen. Pietsch: „Halter sollten ihren Hund dort, wo mit Wild zu rechnen ist, und gerade im Frühjahr, wenn viele Jungtiere geboren werden, an eine Schlepp- oder Laufleine nehmen. Was viele zudem nicht wissen: Jäger dürfen jagende Hunde laut Landesjagdgesetzen zum Schutz der Wildtiere erschießen.“

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Quelle / Foto: © FOUR PAWS

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