Gut ausgerüstet: Gefahrlos Gassi gehen
29. November 2018 – 23:19 | No Comment

Wenn die Tage kürzer werden, es später hell und früher dunkel wird, kann der alltägliche Spaziergang für Hund und Herrchen zu einer unberechenbaren Herausforderung werden.
Je nach Wetterlage kann sich die Sicht vermindern und auch die …

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Sorgen Sie dafür, dass sich Ihr Hund wohlfühlt!

Hinzugefügt von Gastkommentar am 19. Mai 2011 – 00:053 Comments

Seit der Gründung meiner Hundeschule vor eineinhalb Jahren habe ich viele Hunde und deren Besitzer kennen gelernt.

Mir wurde in dieser Zeit klar, dass es als Hundetrainer unumgänglich ist, sehr gut mit Menschen umgehen zu können.

Nur wer sich auf Menschen einlassen kann, ihnen empathisch gegenüber tritt, kann dafür sorgen, dass es dessen Vierbeiner gut hat. Meine Aufgabe ist es, Menschen darin zu schulen, mit ihren Hunden erfolgreich trainieren zu können.

Weiters versuche ich, Hundeführern verständlich zu machen, wie Hunde „denken“, was sie uns durch ihre Körpersprache mitteilen möchten und wie sie lernen. Nur so ist ein für beide Seiten zufriedenstellendes Zusammenleben möglich.


Es ist wichtig, aufzuzeigen, dass WIR uns für den Hund entschieden haben, und nicht der Hund es war, der sich uns ausgesucht hat. Durch diese Tatsache ist es noch viel offensichtlicher, dass wir kein Recht haben, uns im Umgang mit unserem vierbeinigen Mitbewohner ungerecht zu verhalten. Dass Stachelhalsbänder und Teletakt nicht in Ordnung sind, ist für viele von uns klar. Dies ist auch im österreichischen Tierschutzgesetz festgehalten. Für alles andere als gerechtfertigt halte ich, dass der Einsatz dieser Trainingsutensilien nach wie vor in der Ausbildung von Diensthunden erlaubt ist.

Leider findet man auch immer wieder private Hundehalter, die auf den Teletakt zurückgreifen. Welch fatale Fehlverknüpfungen dadurch beim Hund entstehen können, ist neben der ethischmoralischen Fragwürdigkeit ein großes Thema. Nicht nur, dass Hunde dadurch in Angst und Panik versetzt werden, sie lernen möglicherweise auch noch das Falsche, und Menschen oder andere Hunde werden dadurch zum Feindbild.
Ich frage mich, warum sich solche Menschen einen Hund nehmen, der nachgewiesen über ein vollwertiges Gefühlsleben verfügt. Wer sich bei der Ausbildung seines Hundes nicht anders zu helfen weiß, sollte auf die Haltung desselben verzichten. Es ist nicht vertretbar, Hunden Schaden zuzufügen. Weiters sollte bei der Haltung beachtet werden, dass Hunde Rudeltiere sind, für die es unangenehm ist, zu lange alleine zu bleiben.

Besuch eines TV Teams bei meiner Arbeit in der Thermenlandklinik

Wer also ganztags arbeiten geht, sollte davon absehen, sich einen Hund zu nehmen, wenn er keine Möglichkeit hat, ihn von einer anderen Person während seiner Abwesenheit betreuen zu lassen. Zudem sollte ein Hund vor dem Alleinebleiben körperlich und geistig ausgelastet werden.

Wobei wir bei einem guten Thema angelangt sind: Die geistige und körperliche Auslastung eines Hundes. Noch so lange Spaziergänge reichen nicht aus, um Hunde, speziell Arbeitshunde, zufrieden zu stellen. Ob es nun Apportiertraining, Suchspiele, Gehorsamstraining, Dogdance oder Agility sein soll, liegt in den Vorlieben von Hund und Halter, doch es muss Beschäftigung her. Eine halbe Stunde Beschäftigung auf zwei bis vier Einheiten aufgeteilt, sollte jeder Hundebesitzer einplanen können.

Sorgen Sie dafür, dass sich Ihr Hund wohlfühlt. Hunde brauchen viel Aufmerksamkeit und Zuneigung. Und sie brauchen eine faire Umgangsweise. Lassen Sie Ihren Ärger nie an Ihrem treuen Vierbeiner aus, verlangen Sie nicht zu viel von ihm, denn er verlangt garnichts von Ihnen. Seien Sie ihm ein guter Sozialpartner, seien Sie seiner Ergebenheit würdig!

Katja Heidinger, Tiertrainerin & Erziehungsberaterin:
“Ich setze mich für ein besseres Verständnis zwischen Mensch und Hund ein, indem ich eine hochwertige Ausbildung absolviert habe, mich laufend weiterbilde, über Hundeverhalten, Erziehungsmythen und die Bedürnisse von Hunden aufkläre, mich für mehr Respekt gegenüber Hunden einsetze und positive Methoden praktiziere und weitergebe
.”

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