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	<title>TierarztBLOG.com - DAS UNTERHALTSAME WISSENSPORTAL FÜR TIERFREUNDE &#187; Tierkrankheiten A-Z</title>
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	<description>Informatives und Unterhaltsames rund um Hund, Katze und Kleintiere.</description>
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		<title>Flohbefall bei Hund und Katze</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jul 2011 08:59:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Tierkrankheiten A-Z]]></category>

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		<description><![CDATA[Hunde- und Katzenflöhe
Flohbefall ist ein anerkanntes Krankheitsbild, das den Tieren Unwohlsein verursacht (Jucken, Irritation) und oftmals auch ernste allergische Reaktionen auslöst, die sich als Hautentzündung (Dermatitis) mit juckenden, nässenden Hautveränderungen manifestieren (Flohspeichelallergie).
Flöhe sind zudem als ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-18033" title="Flohstich und Flohkot bei einer Katze (A)" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/07/flohbefall_katze.jpg" alt="" width="300" height="396" />Hunde- und Katzenflöhe</strong><br />
Flohbefall ist ein anerkanntes Krankheitsbild, das den Tieren Unwohlsein verursacht (Jucken, Irritation) und oftmals auch ernste allergische Reaktionen auslöst, die sich als Hautentzündung (Dermatitis) mit juckenden, nässenden Hautveränderungen manifestieren (Flohspeichelallergie).</p>
<p>Flöhe sind zudem als Vektoren für die Übertragung von Endoparasiten und diversen infektiösen Erregern von Bedeutung (Bandwurm Dipylidium caninum, Bakterium Bartonella sp. als Erreger der Katzenkratzkrankheit).</p>
<p><strong>Ursachen</strong><br />
Flöhe sind die am häufigsten bei kleinen Haustieren vorkommenden Ektoparasiten. Ctenocephalides felis, der Katzenfloh, ist die Spezies mit der höchsten Prävalenz (Krankheits-/Erregerhäufigkeit) bei Katzen und Hunden. Flohbefall ist nicht nur unangenehm, sondern für Tier und Mensch auch potenziell gefährlich.  Der Lebenszyklus des Flohs dauert im günstigsten Fall ca. zwei Wochen, kann sich aber unter für den Floh ungünstigen Verhältnissen auch über Wochen oder Monate erstrecken. Der Lebenszyklus der Flöhe stellt eine Metamorphose mit drei Entwicklungsstadien dar:</p>
<ul>
<li>Adulte Flöhe befallen den Wirt (d.h. Katze, Hund, Mensch) und beginnen innerhalb weniger Minuten mit der Blutmahlzeit. Durch den Flohstich kommt es beim Wirt zu Jucken und Hautirritationen und auch ernste Erkrankungen können auf diese Weise übertragen werden.</li>
<li>In weniger als 48 Stunden beginnen die Weibchen mit der Eiablage. Die zahlreichen Eier fallen rasch aus dem Haarkleid ab und landen in der Umgebung des Tieres.</li>
<li>Wenige Tage später schlüpfen die Flohlarven aus den Eiern. Da diese Larven das Licht scheuen, krabbeln sie sofort tief in Teppiche oder Bodenritzen hinein, weshalb sie schwer zu finden sind. Es gibt insgesamt drei Larvenstadien. Die Larven spinnen sich in einem Kokon ein, in dem sie sich zum Puppenstadium weiterentwickeln. Sobald optimale Umweltbedingungen vorliegen, schlüpfen die adulten Flöhe, bereit, den nächsten warmblütigen Wirt zu befallen &#8211; und der Zyklus beginnt aufs Neue.</li>
</ul>
<p>Ein einziger weiblicher Floh kann bis zu 50 Eier pro Tag legen. Bei zehn Weibchen sind dies bis zu 15.000 Eier pro Monat. Durch das Haustier werden die Floheier in der Umgebung und im gesamten Haus verteilt. Im Bereich der Lagerstätten und an Orten, wo die Tiere länger verweilen, z.B. Futterplätze, findet man besonders viele Floheier. Flöhe können bis zu 33 cm weit springen und so auf andere Haustiere oder den Menschen überwechseln. Flöhe sind nur 1-2 mm lang, weshalb sie schwer im Haarkleid zu erkennen sind.  Auf fünf Flöhe, die sich auf dem Tier befinden, rechnet man 95 dieser Parasiten in der Umgebung. Der gesamte Haushalt mit Teppichen, Sofas, Betten, etc. kann vom Flohbefall massiv betroffen sein und stellt somit auch eine Brutstätte für die nächsten Flohgenerationen dar.</p>
<p>Durch Staubsaugen lassen sich bestenfalls 50% der Eier und Larven entfernen, da die meisten dieser Entwicklungsstadien tief in Bodenritzen und am Grunde der Teppichfasern leben.  Ein einziger Floh sticht seinen Wirt etwa zehnmal am Tag und nimmt dabei bis zum 15-fachen des eigenen Körpergewichts an Blut auf. Flöhe beginnen fast unmittelbar nach dem Befall eines Wirtes mit der Blutaufnahme: 25% der Flöhe nehmen ihre erste Blutmahlzeit innerhalb der ersten fünf Minuten und 97% innerhalb der ersten Stunde auf. Daher kann ein massiver Flohbefall bei einem ansonsten gesunden Tier eine Blutarmut verursachen; gelegentlich können Wirtstiere bei gravierenden Folgeerscheinungen auch zugrunde gehen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-18039" title="Haarausfall bei einer Katze mit Flohallergie: Das Deckhaar ist bis auf die Rückenpartie vollständig ausgefallen. (B)" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/07/katze_flohbefall.jpg" alt="" width="565" height="350" /></p>
<p><strong>Symptome</strong><br />
Die klinischen Symptome des Flohbefalls können sehr unterschiedlich sein und manche stark befallene Hunde zeigen unter Umständen überhaupt keine Anzeichen einer Erkrankung.  Generell verursachen Flohstiche einen intensiven Juckreiz; die Haut kann Rötungen zeigen und sich entzünden und an den betroffenen Stellen kann es zu Haarausfall kommen. Flöhe können evtl. andere Infektionserreger auf Haustiere und unter Umständen auch auf den Menschen übertragen. Wenn Sie bei Ihrem Tier bemerken, dass es offenbar unter Juckreiz leidet, dass es sich kratzt, an Gegenständen reibt oder ständig beleckt, dann könnte dies auf einen Flohbefall zurückzuführen sein.</p>
<p>Selten verursachen Flöhe nur geringe Irritationen, doch wenn ein hochgradiger Befall vorliegt (insbesondere, wenn es sich um Hunde- oder Katzenwelpen handelt), dann kann dies mitunter auch zu einer hochgradigen Blutarmut führen.  Bestimmte Hunde und Katzen reagieren besonders heftig auf Flohstiche. Sie entwickeln eine allergische Reaktion (Flohspeichelallergie) auf den Speichel der Flöhe, so dass sie sich ständig kratzen und stark irritiert, sowie merklich in ihrem Wohlbefinden beeinträchtigt sind. Infolge des Juckens und Kratzens belecken die Tiere die betroffenen Stellen immer wieder und durch den entstehenden Haarausfall wird das Haarkleid schütter. Schließlich kann sich die Haut entzünden und evtl. auch bakteriell infizieren.</p>
<p>Eine Flohspeichel-Hypersensibilität ist die häufigste Überempfindlichkeitsreaktion dieser Tiere.  Bis zu 40% der Hunde in endemischen Gebieten können spezielle Immunglobuline (IgE, Antikörper) auf die allergischen Komponenten des Flohspeichels bilden. Dann zeigen sich Hautläsionen und Juckreiz in der Regel an der hinteren Körperhälfte, insbesondere im Bereich der Schwanzwurzel, an den Schenkeln und im Bauchbereich. Bei Katzen können sich im Nackenbereich verkrustete Knötchen bilden. Das klinische Bild des Flohbefalls kann sehr unterschiedlich aussehen.  Bei Katzen reicht das klinische Erscheinungsbild von einer Hautentzündung mit Knötchen und Krusten (miliaren Hautentzündung) bis hin zu hochgradigem Haarausfall, während die Symptome bei Hunden von einem nässenden Ekzem bis hin zu einer Hautentzündung mit Rötungen, Pusteln und Krusten (krustöse, erythematöse, puriginöse Dermatitis) reichen können.  Flöhe sind kleine, dunkelbraune Parasiten mit abgeflachtem Körper. Seltener beobachtet man sie direkt wie sie sich im Haarkleid bewegen; in der Regel aber sind mit Hilfe eines Flohkamms ihre Exkremente in Form kleiner dunkler Kotkügelchen zu finden.</p>
<p><strong>Überblick über die Symptome</strong></p>
<ul>
<li>Wenig auffällige bis hochgradige Symptome</li>
<li>Juckreiz, Kratzen, Belecken der Haut</li>
<li>Haarausfall, nässende Hautläsionen</li>
<li>Bakterielle Sekundärinfektionen der Haut</li>
<li>Flohspeichelallergie als Überempfindlichkeitsreaktion</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-18031" title="Flohkamm ©PfizerGmbH" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/07/flohkamm.jpg" alt="" width="565" height="104" /></p>
<p><strong>Diagnose</strong><br />
Es ist wichtig, dass Flohbefall frühzeitig erkannt und sofort wirksam bekämpft wird. Wie können Sie feststellen, ob Ihr Tier Flöhe hat? Wenn sich Ihr Hund oder Ihre Katze plötzlich auffallend oft kratzt oder an manchen Stellen beknabbert oder beleckt, dann sollten Sie sofort an Flöhe denken. Möglicherweise zeigt Ihr Tier aber auch kaum Symptome und Sie sehen die lebenden Flöhe oder deren Kot im Haarkleid.  Das Auffinden von Flöhen bzw. von deren Kotkrümeln im Haarkleid sichert die Diagnose. Da Flöhe jedoch so klein sind, erkennt man sie nur schwer und sie loszuwerden, kann sich schwieriger gestalten als man meinen sollte.</p>
<p>Sie können Ihren Hund bzw. Ihre Katze auf Flöhe untersuchen, indem Sie mit einem Flohkamm (Abbildung unten) das Haarkleid durchkämmen.  Achten Sie dabei nicht nur auf die Flöhe selbst, sondern auch auf winzige, rötlich-schwarze Pünktchen oder längliche, manchmal auch spiralige Gebilde, nämlich den Flohkot, der aus eingetrocknetem Blut besteht. Zur Bestätigung streichen Sie den Kamminhalt auf weißes, feuchtes Küchenpapier. Sie werden sehen, wie sich rötlich-braune Flecken am Papier zeigen (durch den roten Blutfarbstoff Hämoglobin im Flohkot).</p>
<p>Flöhe sind Zwischenwirte von Dipylidium caninum, einem Bandwurm. Jedes Tier, das einen infizierten Floh abschluckt, infiziert sich automatisch. Gleiches gilt für den Menschen, insbesondere für Kinder. Wenn Hund oder Katze einen infizierten Floh zerbeißen und hiernach ein Kind im Gesicht ablecken, können Bandwurmlarven über den Speichel des Tieres auf das Kind übertragen werden. Schluckt das Kind eine Bandwurmlarve ab, so setzt sich diese an der Darmschleimhaut fest und entwickelt sich dort zum ausgewachsenen Bandwurm. Typische Symptome sind Bauchschmerzen, Durchfall und Juckreiz am Anus.</p>
<p>Außerdem konnte nachgewiesen werden, dass Flöhe die sogenannte Katzenkratzkrankheit über ein Bakterium aus der Gattung Bartonella übertragen. Obwohl die typischen Symptome der Katzenkratzkrankheit (Fieber und Lymphknotenschwellung) beim Menschen relativ harmlos ausfallen, kommen auch schwerere Krankheitsverläufe vor.  Dazu zählen generalisierte bakterielle Infektionen, lokale Gelenkschmerzen und Störungen des Zentralnervensystems. Ein infizierter Floh kann die Katze infizieren, die ihrerseits durch Beißen oder Kratzen den Menschen ansteckt. Zudem wird vermutet, dass diese Krankheit auch direkt vom Floh auf den Menschen mittels Flohstich übertragen werden kann.</p>
<p><strong>Behandlung</strong><br />
Die richtige Maßnahme ist für eine effektive Flohbekämpfung von entscheidender Bedeutung, weshalb Sie den Rat Ihres Tierarztes einholen sollten. Obwohl es bei den entsprechenden Produkten in den letzten Jahren enorme Weiterentwicklungen gab, kann die erfolgreiche Flohbekämpfung auch heute noch eine echte Herausforderung darstellen. Bewährt haben sich Spot-on-Präparate, die zur Flohbekämpfung einmal monatlich im Nacken aufgetragen werden. Sie können auch gute Dienste für die Umgebungsbehandlung leisten.  Da sich jedoch der Lebenszyklus des Flohs nicht nur am Tier, sondern auch in der Umwelt vollzieht, ist es wichtig, nicht nur den Wirt, sondern auch seine Umgebung in die Flohbekämpfung mit einzubeziehen. Gründliches Staubsaugen kann bereits einen Großteil der Floh-Entwicklungsstadien in der Umgebung beseitigen. Im Umfeld können Flohumgebungssprays oder Fogger eingesetzt werden. Obwohl Floh-Entwicklungsstadien durch eine Umgebungsbehandlung gut erfasst werden, ist gegen die Puppen kein Kraut gewachsen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-18041" title="Flohzirkus auf Haustieren - Nein danke: Die richtige Maßnahme ist für eine effektive Flohbekämpfung von entscheidender Bedeutung, weshalb Sie den Rat Ihres Tierarztes einholen sollten. (D)" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/07/flohzirkus_flohcircus.jpg" alt="" width="565" height="350" /></p>
<p dir="ltr">Wenn Sie Flohbefall bei Ihrem Hund oder Ihrer Katze effektiv behandeln wollen, sollten Sie stets auch an die „unsichtbaren&#8221; Faktoren denken. Die Behandlung muss sich auf folgende drei Punkte konzentrieren:</p>
<p><span><span><strong>Rasche Elimination der adulten Flöhe am Tier: </strong>Wählen Sie ein Produkt, das die Flöhe auf Ihrem Tier rasch abtötet, um den Juckreiz, die Hautirritationen und das Risiko einer Krankheitsübertragung durch adulte Flöhe zu minimieren.</span></span></p>
<p><strong>Abtöten der Floheier, um die weitere Kontaminierung der Umgebung zu stoppen:</strong> Von Flöhen befallene Tiere verteilen ständig unzählige Floheier in der Umgebung. Vergessen Sie nicht, dass zehn Flohweibchen bis zu 15 000 Eier pro Monat legen können! Um die weitere Verseuchung Ihres Hauses bzw. Ihrer Wohnung mit Flöhen zu stoppen, sollten Sie ein Präparat wählen, das die Floheier wirksam abtötet.</p>
<p><strong>Abtöten der Flohlarven, um die bereits kontaminierte Umgebung zu behandeln:</strong> 95% der Flöhe befinden sich in der Umgebung und nicht am Tier. Mit einer Flohbehandlung, die die vorhandenen Floheier und Larven wirksam abtötet, werden Sie das Flohproblem bald in den Griff bekommen.</p>
<p><strong>Prophylaxe</strong><br />
Sobald es gelungen ist, den Flohbefall zu beseitigen, sollten Sie Ihr Tier weiterhin regelmäßig mit Flohpräparaten behandeln. Nur so können Sie das Risiko eines erneuten Befalls wirksam reduzieren. Ein proaktives Vorgehen ist generell für die Vermeidung von Gesundheitsproblemen wichtig.  Da Flöhe das ganze Jahr über vorkommen und sich rasant verbreiten können, ist die regelmäßige, am besten monatliche Behandlung Ihres Tieres von entscheidender Bedeutung. Fragen Sie Ihren Tierarzt und das Praxispersonal um Rat! Es ist wichtig, ein einfach anzuwendendes Präparat zu wählen: Besonders praktisch sind die Flohbekämpfungsmittel in Form von Pipetten (sog. Spot-on-Präparate), die einfach aufzutragen und für Ihr Tier sicher sind. Wichtig ist vor allem, dass die Flohbekämpfung konsequent lebenslang durchgeführt wird. Wenn Ihr regelmäßig behandeltes Tier von Flöhen befallen wird, die sich aus Eiern in der Umwelt entwickelt haben oder von einem unbehandelten bzw. wildlebenden Tier auf Ihren Hund oder Ihre Katze übergewechselt sind, dann werden diese Parasiten entweder sofort abgetötet oder deren Eier zerstört. Dadurch werden Ihr Haustier und ihre Familienmitglieder wirksam vor zukünftigem Flohbefall geschützt.</p>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG</strong><br />
<a href="https://animalhealth.pfizer.com/sites/pahweb/DE/DE/Bedingungen/Documents/Kein%20Platz%20f%C3%BCr%20Fl%C3%B6he.pdf" target="_blank">Kein Platz für Flöhe</a> – <em>Informationsbroschüre für Tierbesitzer zur Flohbekämpfung (PDF)<br />
</em></p>
<p style="text-align: right; padding-left: 30px;"><em>Mit freundlicher Genehmigung von <span style="color: #ffffff;">.</span> </em><a href="https://animalhealth.pfizer.com/sites/pahweb/DE/DE/Seiten/DE.aspx" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-14357" title="pfizer_animal_health" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/03/pfizer_animal_health.png" alt="" width="164" height="30" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/qEXMi9hvDO0" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/qEXMi9hvDO0"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Parasitenschutz und Urlaubskrankheiten bei Hunden</strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> Pfizer GmbH / <strong>Fotos: </strong><a title="unter Lizenz CC BY-SA 3.0" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target="_blank">Uwe Gille (A)</a><strong> &#8211; </strong><a title="unter Lizenz CC BY-SA 3.0" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target="_blank">self (B)</a> &#8211; (C)Pfizer &#8211; <a title="unter Lizenz CC BY-SA 3.0" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target="_blank">Usien (D)</a><strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.funwingames.com/games/persian-diamonds" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-17580" title="Persian Diamonds - Abenteuer aus 1001 Nacht - Schnapp dir die Edelsteine vom Großwesir Isnogood. Bilde einfach horizontale und vertikale Reihen aus mindestens 3 gleichfarbigen Edelsteine, um diese verschwinden zu lassen. Aber du musst schnell sein, denn die Zeit in der Sanduhr läuft unweigerlich ab!!!" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/06/funwingames_persian_diamonds.jpg" alt="" width="565" height="223" /></a><span style="color: #0000ff;"><strong><em>Werbung</em></strong></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Reiseübelkeit beim Hund</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2011/06/27/reiseuebelkeit-beim-hund-behandlung-prophylaxe/</link>
		<comments>http://www.tierarztblog.com/2011/06/27/reiseuebelkeit-beim-hund-behandlung-prophylaxe/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 21:12:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Tierkrankheiten A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[Erbrechen]]></category>
		<category><![CDATA[Reiseübelkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Kinetose, Bewegungskrankheit, Nausea, Erbrechen
Die Reiseübelkeit des Hundes ist für das Tier, wie auch für seinen Menschen ein Problem, das beider Lebensweise beeinträchtigt. Heutzutage stehen Medikamente zur Verfügung, mit der sich die Übelkeit des Hundes bei ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-17569" title="Wenn einer eine Reise tut ..." src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/06/hund_im_auto.jpg" alt="" width="300" height="411" />Kinetose, Bewegungskrankheit, Nausea, Erbrechen</strong></p>
<p>Die Reiseübelkeit des Hundes ist für das Tier, wie auch für seinen Menschen ein Problem, das beider Lebensweise beeinträchtigt. Heutzutage stehen Medikamente zur Verfügung, mit der sich die Übelkeit des Hundes bei Reisen bzw. Autofahrten behandeln lässt. Dies ermöglicht es Hundebesitzern, mit ihren Tieren wieder in den Genuss gemeinsamen Reisens zu kommen.</p>
<p><strong>Ursachen</strong></p>
<p>Reiseübelkeit (Bewegungskrankheit aufgrund jedes ungewohnten Transports, am häufigsten aber durch Autofahrten) stellt eine wichtige Ursache von Erbrechen beim Hund dar:</p>
<ul>
<li>Die Reiseübelkeit ist sehr häufig zu beobachten, und jeder Hund ist irgendwann einmal im Leben, meist jedoch öfters, davon betroffen.</li>
<li>Die Reiseübelkeit beeinträchtigt die Lebensweise von Hund und Mensch, indem sie die Reisefreiheit einschränkt.</li>
<li>Einige der präventiven Maßnahmen durch Verabreichung von Arzneimitteln gegen Übelkeit oder von verhaltensmodifizierenden Präparaten weisen wechselnde Wirksamkeit und auch den ein oder anderen Nachteil wie z.B. Benommenheit und Schläfrigkeit des Hundes auf.</li>
</ul>
<p>Die genauen Mechanismen, die der Übelkeit des Hundes auf Reisen zugrunde liegen, sind noch nicht vollständig geklärt. Bekannt ist, dass die Kombination aus unkontrollierbaren, ungewohnten Bewegungen in Transportmitteln, sowie der Stress und die Angst des Hundes ein starkes Gefühl von Übelkeit und in der Folge Erbrechen hervorrufen. Menschen und auch Hunde sind in der Lage, dank eines sensiblen Mechanismus im sogenannten Vestibularapparat des Innenohrs, der die Signale an das Gehirn sendet, das Gleichgewicht zu halten.</p>
<p>Die passiven Bewegungen im Auto oder auf einem Schiff stimulieren diesen Mechanismus, der daraufhin das Gehirn mit Signalen überfordern kann. Diese Signale werden durch Stress und Reisephobie verstärkt (möglicherweise durch vorherige schlechte Erfahrungen), sodass die Hirnbereiche stimuliert werden, welche die Übelkeit und in der Folge Erbrechen auslösen. Erst wenn diese Bewegung aufhört, kann sich die Hirnaktivität langsam wieder normalisieren, und die Übelkeit verschwindet.</p>
<p>Manche Hunde leiden unter einer echten Kinetose. Die beobachteten Symptome werden durch die Wirkung der passiven Bewegung auf das Labyrinth im Innenohr verursacht, doch meist tragen noch viele zusätzliche Faktoren dazu bei, dass sich die Reiseübelkeit beim Hund manifestiert. Bei einigen Hunden ist diese Übelkeit der Ausdruck einer Überreaktion auf die Angst vor den Geräuschen und Bewegungen des Autos während der Fahrt (Reisephobie).</p>
<p>Die Kombination aus dieser Angst und das fehlende Verständnis des Hundes, was genau hier mit ihm passiert, fördern die Entwicklung der Symptome der Reiseübelkeit wie Unruhe, vermehrter Speichelfluss, Zittern, Übelkeit und Erbrechen. Ungeachtet der genauen Ursache und der Mechanismen, über die das Brechzentrum stimuliert wird, sind die klinischen Symptome, die der Hundebesitzer bemerkt, die typischen Anzeichen von Reiseübelkeit. Erbrechen ist dabei das vorherrschende Symptom, das für Hund wie Tierbesitzer den größten Stress bedeutet.</p>
<p>Häufig ist zu beobachten, dass Hunde aufgrund vorheriger schlechter Erfahrungen bei der Autofahrt bereits ungern in das Auto einsteigen oder selbst im noch stehenden Auto erste Anzeichen der Reiseübelkeit wie Hecheln und vermehrtes Speicheln zeigen.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Qp5DkqAxvAI" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/Qp5DkqAxvAI"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Selbstfahrer ohne Beschwerden &#8230;</strong></p>
<p><strong>Auswirkungen</strong><br />
Die Reiseübelkeit (Kinetose) des Hundes stellt sowohl für das Tier, als auch für dessen Besitzer ein beträchtliches Problem dar. Halter betroffener Hunde sind frustriert, weil:</p>
<ul>
<li>jede Reise (Autofahrt) bei ihrem Hund deutliches Unwohlsein und sogar Erbrechen verursacht.</li>
<li>jede Reise mit dem Hund bedeutet, dass die durch dessen Erbrechen verursachten Verunreinigungen entfernt werden müssen.</li>
<li>man durch die unruhigen Bewegungen und das merkliche Unwohlsein des Hundes beim Autofahren abgelenkt ist.</li>
<li>man sein Tier leiden sieht und das Gefühl hat, es im Stich zu lassen und seinerseits einen treuen Begleiter zu verlieren.</li>
<li>man generell in der Reisefreiheit wegen des Hundes eingeschränkt ist.</li>
</ul>
<p>In der Regel lieben Hundebesitzer ihre Tiere jedoch so sehr, dass sie ihre Lebensgewohnheiten gerne ändern, um dem Hund die Unannehmlichkeiten einer Kinetose zu ersparen oder diese zumindest zu minimieren.</p>
<p><strong>Symptome</strong><br />
Wie Forschungen gezeigt haben, ist jeder sechste Hund (17%) von der Reiseübelkeit betroffen, die in der Regel bereits im Welpenalter beginnt. Obwohl Welpen und junge Hunde stärker betroffen zu sein scheinen, ist die Kinetose eine Gesundheitsstörung, an der Hunde jeden Alters leiden können. Die Reiseübelkeit junger Hunde kann sich entweder als lebenslanges Problem fortsetzen, oder die Tiere gewöhnen sich an das Autofahren und zeigen mit zunehmendem Alter keine Symptome mehr.</p>
<p>Unabhängig von der zugrunde liegenden Ursache zeigt sich die Reiseübelkeit in der Regel mit ähnlichen Symptomen, von denen jedoch nicht alle gleichzeitig vorhanden sein müssen: Erste Anzeichen der Übelkeit sind übermäßiger Speichelfluss, Hecheln, vermehrtes Schlucken und Ablecken der Lefzen. Dies setzt sich in Würgen fort, gefolgt von heftigen Kontraktionen der Bauchmuskulatur, die schließlich in Erbrechen resultieren.</p>
<p>Bei sehr empfindlichen Hunden kann das Erbrechen unglaublich rasch eintreten, während es bei weniger stark betroffenen Tieren länger dauern kann bzw. heftigere Bewegungen erforderlich sind, bis es zum Erbrechen kommt. Angst, Unruhe und Zittern sind die vom Hundebesitzer häufig beschriebenen Symptome, und es ist in der Regel nicht möglich zu unterscheiden, ob die Angst das Erbrechen auslöst oder ob die Übelkeit bzw. das Erbrechen dem Tier Angst macht. In jedem Fall aber ist Erbrechen für alle Beteiligten das stressenste Symptom der Reiseübelkeit.</p>
<p>Jedes Anzeichen von Reiseübelkeit beim Hund, egal, ob Erbrechen oder nur Übelkeit, Speicheln, Unruhe, Angst und Zittern des Tieres, machen jede Reise für Mensch und Tier zu einem unerfreulichen und stressbelastenden Ereignis.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-17573" title="Gu(r)te Fahrt!" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/06/hund_mit_gurte_auto_angegurtet.jpg" alt="" width="300" height="411" />Diagnose</strong><br />
Die Diagnose ist anhand der typischen Symptome wie vermehrter Speichelfluss, Übelkeit, Unruhe, Angst, Zittern und Erbrechen zu einem bestimmten Zeitpunkt nach Antreten der Reise (Autofahrt) leicht zu stellen.</p>
<p>Jeder Hundebesitzer sollte auf die Anzeichen achten.  Wenn Sie bemerken, dass sich Ihr Hund im Auto anders als normal verhält, wenn er stark speichelt oder unglücklich aussieht, dann ist ihm wahrscheinlich übel.</p>
<p>Fragen Sie Ihren Tierarzt um Rat, der Ihnen sicher ein geeignetes Medikament für Ihren Hund empfehlen kann.</p>
<p><strong>Behandlung</strong><br />
Die Reiseübelkeit erst dann zu behandeln, wenn sie tatsächlich vorliegt, hat keine Vorteile gegenüber einer präventiven Therapie. Im Gegenteil ist es effektiver, der Kinetose medikamentös vorzubeugen, als bereits vorhandene Symptome zu behandeln.  Wenn Sie also eine Reise (Autofahrt) planen und Ihr Hund zu den „reisekranken” Hunden zählt, ist die Verabreichung eines vorbeugenden Medikaments die beste Lösung: Ihr Hund wird sich besser fühlen und Sie beide können die Reise genießen.</p>
<p><strong>Prophylaxe</strong><br />
Eine verlässliche Vorbeugung der Reiseübelkeit ist heute dank spezieller, für den Hund zugelassener Medikamente möglich.  Die Wirkung dieser Präparate basiert meist auf der Blockierung jener Signale im Gehirn, die das Erbrechen auslösen. Viele dieser Substanzen wirken jedoch auch auf andere Teile des Gehirns, es kommt bei manchen dieser Arzneimittel zu einer vorübergehenden Benommenheit und Schläfrigkeit des Hundes die auch nach der Ankunft am Zielort anhält und weitere Aktivitäten mit dem Hund unmöglich machen oder einschränken. Allerdings besitzen nicht alle Medikamente gegen Reiseübelkeit diese Effekte.  Fortschrittliche Medikamente der neuesten Generation bekämpfen die Reiseübelkeit und ihre Folgen wirkungsvoll ohne das normale Verhalten und Bewusstsein des Tieres zu verändern, so dass Ihr Hund zu jeder Zeit der Reise aktiv an Ihrem Leben teilnehmen kann. Fragen Sie Ihren Tierarzt, der Ihnen über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten nähere Auskünfte geben kann.</p>
<p><strong>Generell sollten Sie bei Reisen mit Ihrem Hund folgende nützliche Tipps berücksichtigen:</strong></p>
<ul>
<li>Lassen Sie die Fenster des Autos teilweise geöffnet, damit Ihr Hund frische Luft bekommt, vermeiden Sie jedoch Zugluft um eine Augenentzündung zu verhindern.</li>
<li>Fahren Sie vorsichtig und vermeiden Sie jedes unnötige abrupte Bremsen oder Beschleunigen.</li>
<li>Stellen Sie sicher, dass es im Auto weder zu heiß noch zu kalt ist (Hunde können ihre Körpertemperatur nicht so rasch anpassen), im Sommer sollten Sie Ihre Reise in den Morgen- oder Abendstunden und nicht in der Mittagshitze legen.</li>
<li>Machen Sie bei längeren Fahrten regelmäßig Pausen und geben Sie Ihrem Hund die Möglichkeit, sich kurz außerhalb des Autos zu bewegen, zu erleichtern und zu trinken.</li>
</ul>
<p>Bei jungen Hunden ist es auch wichtig, sie durch ein spezielles Verhaltenstraining an das Auto und das Autofahren zu gewöhnen. Sorgen Sie dafür, dass die ersten Kontakte des Hundes mit dem Auto angenehmer Natur sind, da jeder Stress und jedes Angstgefühl später zur Reiseübelkeit beitragen kann. In den meisten Fällen werden die Tiere bereits als Welpen im Auto mitgenommen. Die Tiere sollten zunächst nur für kurze Zeit und bei ausgeschaltetem Motor im Auto sitzen und erst schrittweise an das Motorgeräusch und kurze Fahrten gewöhnt werden.</p>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG</strong><br />
<a href="https://animalhealth.pfizer.com/sites/pahweb/DE/DE/Bedingungen/Documents/Erbrechen%20bei%20Hunden.pdf" target="_blank">Informationsbroschüre zur Reiseübelkeit</a><em> &#8211; PDF</em><em><br />
</em></p>
<p style="text-align: right; padding-left: 30px;"><em>Mit freundlicher Genehmigung von <span style="color: #ffffff;">.</span> </em><a href="https://animalhealth.pfizer.com/sites/pahweb/DE/DE/Seiten/DE.aspx" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-14357" title="pfizer_animal_health" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/03/pfizer_animal_health.png" alt="" width="164" height="30" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/R8XAlSp838Y" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/R8XAlSp838Y"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Tillman, der Skatboardhund, wird wahrscheinlich solche Probleme nicht haben &#8230;<br />
</strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> Pfizer GmbH / <strong>Fotos: </strong><a title="unter Lizenz CC BY-SA 3.0" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en" target="_blank">LNJ</a><strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.funwingames.com/games/persian-diamonds" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-17580" title="Persian Diamonds - Abenteuer aus 1001 Nacht - Schnapp dir die Edelsteine vom Großwesir Isnogood. Bilde einfach horizontale und vertikale Reihen aus mindestens 3 gleichfarbigen Edelsteine, um diese verschwinden zu lassen. Aber du musst schnell sein, denn die Zeit in der Sanduhr läuft unweigerlich ab!!!" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/06/funwingames_persian_diamonds.jpg" alt="" width="565" height="223" /></a><span style="color: #0000ff;"><strong><em>Werbung</em></strong></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tierarztblog.com/2011/06/27/reiseuebelkeit-beim-hund-behandlung-prophylaxe/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>West-Nil-Virus Erkrankung beim Pferd</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2011/06/24/westnil-virus-beim-pferd-anzeigepflichtige-erkrankungen/</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Jun 2011 15:47:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierkrankheiten A-Z]]></category>

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		<description><![CDATA[Das West-Nil-Virus (WNV) wird über den Stich von verschiedenen Stechmückenarten, insbesondere der Culex-Spezies, von infizierten Zugvögeln auf Säugetiere über- tragen. Pferde und Menschen sind als Endwirte besonders betroffen.
Das Virus wandert über den Blutstrom in das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-4926" title="Pferde entwickeln gegen das West-Nil-Virus spezifische natürliche Antikörper und können so leichte Fälle der WNV-Infektion gut überstehen" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/03/onlinedoc_pferd_tierarzt.png" alt="" width="300" height="300" /></strong>Das West-Nil-Virus (WNV) wird über den Stich von verschiedenen Stechmückenarten, insbesondere der Culex-Spezies, von infizierten Zugvögeln auf Säugetiere über- tragen. Pferde und Menschen sind als Endwirte besonders betroffen.</p>
<p>Das Virus wandert über den Blutstrom in das Gehirn und Rückenmark ein, wo es eine Entzündung hervorruft, die schwere und potenziell tödliche neurologische Symptome verursachen kann.</p>
<p><strong>Symptome</strong><br />
Symptome können innerhalb von 3-15 Tagen nach Infektion auftreten.</p>
<ul>
<li>Fieber und grippeähnliche Symptome</li>
<li>Appetitverlust</li>
<li>Depression oder Lethargie</li>
<li>Unfähigkeit zu schlucken</li>
<li>Sehstörungen</li>
<li>Kopfpressen oder Kopfschiefhaltung</li>
<li>Stolpern oder Trippeln</li>
<li>Muskelschwäche oder Muskelzucken</li>
<li>Zielloses Umherwandern oder Manegebewegungen</li>
<li>Teilweise Lähmungen</li>
<li>Schwierigkeiten beim Aufstehen</li>
<li>Krämpfe</li>
<li>Koma</li>
</ul>
<p><strong>Diagnose</strong><br />
Eine Infektion mit dem West-Nil-Virus (WNV) sollte in Betracht gezogen werden, wenn ein Pferd eines oder mehrere der oben angeführten neurologischen Symptome zeigt. Die Krankheitszeichen sollten besonders dann ernst genommen werden, wenn das Pferd nicht gegen WNV geimpft ist und möglicherweise Mückenstichen ausgesetzt war (Stechmücken sind Vektoren für die WNV-Infektion).  Bei Verdacht muss rasch eine Diagnosestellung herbeigeführt werden, um so früh wie möglich mit einer unterstützenden Therapie beginnen zu können. Aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, bei den ersten Anzeichen für ein abnormes Verhalten des Pferdes sofort den Tierarzt zu rufen.  Eine definitive Diagnose unter Ausschluss anderer neurologischer Erkrankungen (z.B. Tollwut, neurologische Form des Equinen Herpesvirus oder Bornavirus) ist nur mithilfe von Labortests möglich. Zur Unterstützung der Diagnosefindung ist es wichtig, über alle Impfungen genaue Aufzeichnungen zu führen. Die Labortests werden in der Regel anhand von Blutproben durchgeführt, um die spezifischen WNV-Antigene oder Antikörper im Serum nachzuweisen.</p>
<p><strong>Behandlung</strong><br />
Pferde entwickeln gegen das West-Nil-Virus spezifische natürliche Antikörper und können so leichte Fälle der WNV-Infektion gut überstehen. Dennoch ist in allen diagnostizierten WNV-Fällen eine tierärztliche Versorgung erforderlich. Eine spezifische Therapie, mit der sich eine Heilung der WNV-Krankheit erzielen ließe, gibt es nicht.  Die Behandlung ist rein symptomatisch und unterstützend, wobei betroffene Pferde besonders gut betreut werden sollten. Zeigt ein Pferd schwere neurologische Symptome, ist eine stationäre Aufnahme in eine Klinik erforderlich. Diese Tiere müssen in speziellen Sicherheitsboxen mit gepolsterten Wänden und dicken, weichen Bodenmatten untergebracht werden. Manchmal ist auch ein spezieller Kopfschutz notwendig, um das Pferd vor Selbstverletzung zu schützen. Pferde, die nicht selbständig stehen können, werden mithilfe einer Schlinge unterstützt.  Eine ausreichende Hydratation und Ernährung der Tiere muss sichergestellt sein. Ist ein Pferd nicht in der Lage, selbständig Futter aufzunehmen, kann eine künstliche intravenöse Ernährung erforderlich werden. Unterstützend kann auch symptomatisch behandelt werden, Die Genesung solcher klinischer Fälle kann sich über Monate erstrecken. Auch wenn ein Pferd eine schwere Enzephalitis überlebt, kann eine dauerhafte Schädigung des Zentralnervensystems zurückbleiben.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xptV1WxKbus" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/xptV1WxKbus"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #000000;"><strong>Protecting Your Horse From West Nile</strong></span></p>
<p><strong>Prophylaxe</strong><br />
Die Impfung der Pferde gegen WNV und die Bekämpfung der als Vektoren infrage kommenden Stechmücken, sind die Grundpfeiler der Prävention der West-Nil-Viruserkrankung.</p>
<p><em>Maßnahmen zur Bekämpfung der Vektoren (Moskitos)</em></p>
<p>Die einfachste und wirksamste Methode zur Reduzierung der adulten Mückenpopulation ist die Verwendung von Insektiziden. Zudem sollten sich die Maßnahmen auf die Bekämpfung der Brutstätten der Mücken konzentrieren, um die Zahl der Mückenlarven so weit wie möglich zu minimieren.</p>
<ul>
<li>Das Wasser in Trinktrögen etc. sollte am besten täglich, mindestens aber aller vier Tage gewechselt werden.</li>
<li>Alle Gefäße oder mögliche Behältnisse, in denen sich Wasser sammeln könnte (alte Autoreifen, Eimer, etc.) sind aus der Umgebung der Pferde zu entfernen; generell ist auf ein sauberes Umfeld der Pferde zu achten.</li>
<li>Deckel von Behältern und Containern sollten geschlossen bleiben.</li>
<li>Gräben und Erdrinnen sind regelmäßig zu reinigen, damit kein stehendes Gewässer entstehen kann.</li>
<li>Sofern verfügbar und zugelassen, kann das Einsetzen von mückenfressenden Fischen in Teiche oder andere stehende Gewässer erwogen werden.</li>
</ul>
<p><em>Maßnahmen zur Reduzierung der Mückenexposition</em></p>
<ul>
<li>Weidegang nur außerhalb der Schwärmzeiten der Mücken.</li>
<li>Ausschalten aller Lichter während der Nacht, die die Mücken anziehen könnten; alternativ können fluoreszierende Lampen verwendet werden, da diese Moskitos nicht anziehen.</li>
<li>Anbringen von mückensicheren Insektengittern an den Stallfenstern.</li>
</ul>
<p><strong>Fagen &amp; Antworten</strong><br />
<span style="color: #ff0000;"><em>Wie viele Mücken müssen ein Pferd stechen, damit es infiziert wird?</em></span><br />
Es ist nicht bekannt, wie viele Mückenstiche für eine Infektion des Pferdes erforderlich sind, doch hängt dies unter Umständen auch davon ab, wie hoch die Viruskonzentration im Saugsekret der Mücken ist.</p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Wie lange dauert es nach einer Infektion, bis sich die ersten Symptome zeigen?</span></em><br />
Die Symptome zeigen sich ab dem 3.-15. Tag. Allerdings entwickeln nicht alle Pferde die typischen Krankheitszeichen.</p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Können Pferde, die mit dem West-Nil-Virus infiziert sind, andere Pferde anstecken?</span></em><br />
Nein, das Virus wird ausschließlich durch den Biss infizierter Mücken übertragen. Die Mücken ihrerseits infizieren sich ausschließlich durch eine Blutmahlzeit an infizierten Vögeln. Im Körper des Pferdes kommt es nach der Infektion durch den Mückenstich zu keiner ausreichend starken Replikation des Virus, als dass genügend hohe Viruskonzentrationen im Blut des Pferdes erreicht würden, um eine Infektion weiterer Mücken (durch Blutsaugen an diesem Pferd) zu ermöglichen. Pferde (und auch Menschen) werden daher auch als sogenannte „Sackgassen”-Wirte bezeichnet.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><em>Muss die Infektion eines Pferdes mit dem West-Nil-Virus einer Behörde gemeldet werden?</em></span><br />
Ja, die West-Nil-Viruserkrankung ist eine anzeigepflichtige Tierseuche und der jeweiligen zuständigen Behörde zu melden.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><em>Kann ein Pferd nach natürlicher WNV-Exposition noch geimpft werden?</em></span><br />
Um einen maximalen Schutz gegen die WNV-Infektion zu erreichen, sollten alle Pferde geimpft werden, ungeachtet dessen, ob eine natürliche Virusexposition vermutet wird oder nicht. In keinem Fall darf jedoch ein offensichtlich krankes Pferd geimpft werden, solange es Krankheitssymptome zeigt.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><em>Warum sollte ein Pferd gegen das West-Nil-Virus geimpft werden, wenn die Krankheit in einer bestimmten Region oder einem bestimmten Land Europas noch nicht vorgekommen ist?</em></span><br />
Das West-Nil-Virus zirkuliert bereits in der gesamten Vogelpopulation Europas, und die Culex-Mücken, die für die Übertragung der Infektion auf Pferde verantwortlich sind, sind in ganz Europa weit verbreitet. Ein Ausbruch der Krankheit kann daher jederzeit erfolgen, und die einzige Art und Weise, das Erkrankungsrisiko eines Pferdes zu reduzieren, ist die Impfung gegen WNV. Ist die WNV-Infektion erst einmal ausgebrochen, ist es potenziell bereits zu spät, die Tiere wirksam zu schützen, da der volle Impfschutz erst drei Wochen nach Abschluss der Grundimmunisierung aufgebaut ist. Außerdem sollten Pferde, die in WNV-endemische Gebiete (z.B. Amerika oder Norditalien) reisen, mindestens sechs Wochen vor Reiseantritt geimpft werden, um sicherzustellen, dass sie zum Zeitpunkt der Einreise geschützt sind.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><em>Ab welchem Alter können Fohlen geimpft werden?</em></span><br />
Fohlen können ab einem Alter von sechs Monaten geimpft werden.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><em>Können maternale Antikörper gegen WNV von der Mutterstute an das Fohlen weitergegeben werden?</em></span><br />
Ja, durch Impfung der trächtigen Stute etwa 5-6 Wochen vor dem Fohlen kann eine passive Immunität für einen Zeitraum von bis zu vier Monaten an das Fohlen weitergegeben werden.</p>
<p><strong>Ätiologie</strong><br />
Ursprünglich in Afrika beheimatet, hat sich das Virus mittlerweile auf der ganzen Erde verbreitet und kann heute auch in Australien, Asien, Europa und Nordamerika nachgewiesen werden. Nach dem ersten Ausbruch in den USA im Jahr 1999 ist das WNV dort rasch endemisch geworden und hat Zehntausende von Pferden erkranken lassen, in vielen Fällen mit tödlichem Ausgang.  Das Virus kann nur direkt über Stechmücken übertragen werden (und nicht von Pferd zu Pferd oder von Pferd zu Mensch bzw. umgekehrt), sodass jedes ungeschützte Pferd, vor allem in der Mückensaison, besonders gefährdet ist. Erst kürzlich hat sich das WNV mit einem neuen Ausbruch, der 2008 in Italien begann, in Europa zurückgemeldet und befällt hier weiterhin sowohl Pferde als auch Menschen. Es gibt keine Heilung für die West-Nil-Viruserkrankung, doch können einzelne Pferde durch Impfung geschützt werden.</p>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG</strong><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/category/vetmed/pferde-tierwelt/" target="_self">Das Glück dieser Erde</a> <em>- Geschichten rund ums Pferd<br />
</em></p>
<p style="text-align: right; padding-left: 30px;"><em>Mit freundlicher Genehmigung von <span style="color: #ffffff;">.</span> </em><a href="https://animalhealth.pfizer.com/sites/pahweb/DE/DE/Seiten/DE.aspx" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-14357" title="pfizer_animal_health" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/03/pfizer_animal_health.png" alt="" width="164" height="30" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/BJtVP5Bd5bs" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/BJtVP5Bd5bs"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>WNV Clinical Signs<br />
</strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> Pfizer GmbH / <strong>Foto: </strong>iStockphoto<strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.funwingames.com/games/persian-diamonds" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-17580" title="Persian Diamonds - Abenteuer aus 1001 Nacht - Schnapp dir die Edelsteine vom Großwesir Isnogood. Bilde einfach horizontale und vertikale Reihen aus mindestens 3 gleichfarbigen Edelsteine, um diese verschwinden zu lassen. Aber du musst schnell sein, denn die Zeit in der Sanduhr läuft unweigerlich ab!!!" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/06/funwingames_persian_diamonds.jpg" alt="" width="565" height="223" /></a><span style="color: #0000ff;"><strong><em>Werbung</em></strong></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Übergewicht beim Hund: Behandlung und Prophylaxe</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2011/04/20/ubergewicht-beim-hund-behandlung-und-prophylaxe/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 14:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Tierkrankheiten A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[Adipositas]]></category>
		<category><![CDATA[Übergewicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Behandlung
An erster Stelle bei der Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates (Osteoarthrose) und bei Atemwegs- und Herzerkrankungen steht häufig die Gewichtsreduktion. Jeder Gewichtsverlust, der den Hund näher zu seinem Idealgewicht bringt, ist von gesundheitlichem Nutzen. Hunde ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-14979 alignleft" title="Vom Couchpotatoe zum adipösen Wuzl ist es nicht weit" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/04/bulldogge.jpg" alt="" width="300" height="435" /><em><strong>Behandlung</strong></em></p>
<p>An erster Stelle bei der Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates (Osteoarthrose) und bei Atemwegs- und Herzerkrankungen steht häufig die Gewichtsreduktion. Jeder Gewichtsverlust, der den Hund näher zu seinem Idealgewicht bringt, ist von gesundheitlichem Nutzen. Hunde mit optimalem Körpergewicht leben nachweislich länger.</p>
<p>Die herkömmliche Therapie für fettleibige Hunde besteht in einer Diät (spezielles Diätfutter, angepasste Futterrationen) sowie in vermehrter körperlicher Bewegung. Die meisten Gewichtsreduktionsprogramme basieren heute auf folgenden Maßnahmen:</p>
<p>Medizinische Beurteilung des Gesamtzustandes des Hundes sowie des Ausmaßes an Übergewicht bzw. Fettleibigkeit, Diagnose und Therapie vorliegender Erkrankungen (z. B. hormonelle Störungen, Arthrose) und Erstellung eines Gewichtsreduktions- programms mit Diätplan und Trainingsprogramm.</p>
<p>Für diätorientierte Gewichtsreduktionsprogramme ist es nicht ratsam, einfach die Menge des normalen Futters zu reduzieren. Da die meisten wichtigen Nährstoffe mengenmäßig an den Energiegehalt des Futters angepasst sind, könnte es dadurch nämlich zu einer Mangelernährung des Hundes kommen. Empfehlenswert ist hingegen die Umstellung auf ein speziell für die Gewichtsabnahme entwickeltes Diätfutter. Zur Verfügung stehen eine ganze Reihe an Produkten, mithilfe derer die tägliche Energiezufuhr begrenzt werden kann.</p>
<p>Gewichtsreduktionsprogramme, die jedoch nur auf Diät und vermehrter Bewegung beruhen, sind für die Tierbesitzer häufig schwierig umzusetzen und auch für den behandelnden Tierarzt ist es meist schwer, diese Behandlung zu einem erfolgreichen Ende zu führen. Die Besitzer sehen sich nämlich mit einem bettelnden Hund konfrontiert, der die angebotene Diät vielleicht auch noch ablehnt. Zudem bieten andere Familienmitglieder dem Hund zusätzliches Futter an oder die Hunde haben aufgrund der bestehenden Fettleibigkeit und der Folgeerkrankungen bereits Schwierigkeiten, vermehrt körperlich aktiv zu sein. Angesichts fehlender Erfolge sind die Hundebesitzer frustriert, was eine zunehmende Unzufriedenheit mit der Therapie und sinkende Motivation zur Folge hat.</p>
<p>Seit einiger Zeit sind auch medikamentöse Behandlungen von Übergewicht und Fettleibigkeit bei Hunden zugelassen. Die speziell für Hunde zugelassenen Arzneimittel bewirken durch Verringerung des Appetits eine Reduktion der Energieaufnahme und zusätzlich eine verminderte Fettresorption. Die Reduktion des Appetits bewirkt den Haupteffekt der Gewichtsabnahme des Hundes. Dies bedeutet einen besonderen Vorteil in jenen Fällen, wo die Problematik darin besteht, dass Futterentzug zur Gewichtsreduktion mit einem negativen Verhalten assoziiert wird (d.h. vermehrtes Betteln der Hunde oder Durchstöbern des Mülls nach Fressbarem). Durch solche negative Verhaltensweisen sinkt die Bereitschaft des Tierbesitzers, sich strikt an die verschriebene Diätstrategie zu halten. Dies ist die Hauptursache des Scheiterns von Gewichtsreduktionsprogrammen.</p>
<p>Die neuen Medikamente zur Unterstützung der Gewichtsabnahme bei Hunden werden in Kombination mit aktiven diätetischen Maßnahmen angewandt. Der Schlüssel zum Erfolg besteht in der Fütterung einer kompletten Diät mit ausgewogenem Nährstoffgehalt zusammen mit dem Einsatz dieser Arzneimittel. Theoretisch sind dafür alle hochwertigen, ausgewogenen Diätfuttermittel geeignet.</p>
<p>Die Präparate zur Unterstützung der Gewichtsabnahme werden in flüssiger Form angeboten und können vom Hundebesitzer einmal täglich einfach auf die Futterration gegeben oder direkt in das Maul des Hundes verabreicht werden. Das Medikament wird im Allgemeinen gut vertragen, doch können Nebenwirkungen vorkommen. Dabei handelt es sich meist um gastrointestinale Störungen, wie z.B. Erbrechen. Die Nebenwirkungen treten vorwiegend in den ersten paar Wochen der Therapie oder nach einer Dosiserhöhung des Arzneimittels auf.</p>
<p>Eine generelle Änderung der Lebensweise ist bei jedem Gewichtsreduktionsprogramm wichtig, auch wenn eine Diät gefüttert wird und eines der genannten neuen Medikamente zum Einsatz kommt. Nur so lässt sich ein dauerhafter Erfolg erzielen. Eine geänderte Lebensweise zielt nicht nur auf einen vermehrten Energieverbrauch durch vermehrte körperliche Aktivität, mit regelmäßigen Spielzeiten und auf eine bessere Lebensqualität durch vermehrtes Spiel und intensivere Mensch-Tier-Interaktion ab: Sie umfasst zudem eine Änderung der Fütterungsgewohnheiten, wie das genaue Bemessen der täglichen Futterration und die Aufzeichnung der Futteraufnahme pro Tag, Verhindern von unkontrollierter Nahrungsaufnahme, spielen oder spazieren gehen als Belohnung.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-14977" title="Vom Couchpotatoe zum adipösen Wuzl ist es nicht weit" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/04/bulldogs_bulldogge.jpg" alt="" width="565" height="360" /></p>
<p><em><strong>Prophylaxe</strong></em></p>
<p>Wie bei den meisten Krankheiten gilt auch für die Adipositas, dass Vorbeugen besser als Heilen ist. Fettleibigkeit beeinträchtigt in vielfältiger Art und Weise die Gesundheit und das Wohlbefinden des Tieres, verringert merklich die Lebensqualität und ist lebensverkürzend. Somit lassen sich Gesundheit und Wohlbefinden des Hundes allein schon dadurch drastisch verbessern, dass der Entwicklung von Übergewicht und Fettleibigkeit vorgebeugt wird, anstelle erst dann aktiv zu werden, wenn das Problem bereits vorhanden ist.</p>
<p>Vorausschauendes Handeln ist hinsichtlich des Managements von Gewichtsproblemen beim Hund vor allem auch vom tierärztlichen Personal gefragt, das die Tierbesitzer entsprechend beraten und über die Gefahren der Adipositas aufklären muss. Alle Maßnahmen, die im Abschnitt „Änderungen der Lebensweise&#8221; angeführt sind, dienen nicht nur der Therapie, sondern auch der Prävention von Fettleibigkeit.</p>
<p><strong>Ermittlung des Körpergewichts und Beurteilung des Body Condition Score bei jedem Tierarztbesuch:</strong><br />
Beides sollte Bestandteil jeder Routineuntersuchung sein, damit bereits geringste Veränderungen beim individuellen Tier bemerkt werden. Geringe Gewichtsverluste, die im Rahmen dieser Untersuchungen bemerkt werden, können ein erster Hinweis auf ernste Erkrankungen sein, während leichte Anstiege des Körpergewichts (infolge Überfütterns oder Krankheit) sofort bemerkt und korrigiert werden können.</p>
<p><strong>Die Bedeutung eines gesunden Körpergewichts muss vom Tierarzt so früh wie möglich an die Hundebesitzer herangetragen und im Laufe des Hundelebens regelmäßig wiederholt werden:</strong><br />
Eine Beratung zu gesunder Ernährung und Bewegung des Hundes sollte Bestandteil jeder Welpensprechstunde sein. Und auch danach sollte dieses Thema bei jedem Tierarztbesuch angesprochen werden. Am besten ist es, das Körpergewicht und den Zustand als Teil während der jährlichen Routineuntersuchungen zu überprüfen und ggf. einzugreifen.</p>
<p><strong>Vor allem auf Gewichtszunahmen infolge einer Kastration sollten die Hundebesitzer hingewiesen werden:</strong><br />
Zu empfehlen sind 2-3 Gewichtskontrollen innerhalb der ersten 6-12 Monate nach der Kastration, um jene Tiere zu identifizieren, bei denen ein Risiko für Übergewicht besteht und um erste Anzeichen dafür erkennen zu können, bevor das Körpergewicht zum Problem wird.</p>
<p><strong>Fördern eines gesunden Lebensstils für alle Hunde:</strong><br />
Tierbesitzer sollten ermuntert werden, ein verantwortungsvolles Fütterungsverhalten zu praktizieren. Dazu lassen sich viele der zur Behandlung von Fettleibigkeit empfohlenen Strategien (Änderungen der Lebensweise) heranziehen. Diese Strategien umfassen das Füttern definierter Rationen (Abwiegen), die Aufzeichnung der gefressenen Futtermengen, Vermeiden der Gabe von zusätzlichen Leckerli, vermehrte körperliche Aktivität durch Training und regelmäßiges Spielen mit dem Hund. Im Idealfall sollte jedes Mitglied des Praxisteams von sich aus die Hundebesitzer immer wieder diesbezüglich ansprechen und bestärken und in jedem Wartezimmer sollte den Tierhaltern die entsprechende informative Literatur zur Verfügung stehen.</p>
<p><strong>Lesen Sie in Teil 1:</strong> &#8220;<a href="http://www.tierarztblog.com/2011/04/19/ursachen-ubergewicht-adipositas-beim-hund-therapie-futter/" target="_self">Übergewicht beim Hund: Ursachen, Symptome und Diagnose</a>&#8220;<em><br />
</em></p>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2010/04/23/hundefutter-trockenfutter-nassfutter-barf-empfehlung-zusatzstoffe-erganzungsmittel/" target="_blank">Hundefutter – entscheidende Grundlage der körperlichen Entwicklung</a><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2010/08/23/physiotherapie-hund-unterwasserlaufband-hydrotherapie/" target="_blank">Tierphysiotherapie und ihre Einsatzmöglichkeiten</a><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2009/10/29/caniner-diabetes-mellitus-insulin-therapie-hund-zuckerkrankheit-hilfe/" target="_blank">Caniner Diabetes mellitus – Zuckerkrankheit beim Haushund</a></p>
<p style="text-align: right; padding-left: 30px;"><em>Mit freundlicher Genehmigung von <span style="color: #ffffff;">.</span> </em><a href="https://animalhealth.pfizer.com/sites/pahweb/DE/DE/Seiten/DE.aspx" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-14357" title="pfizer_animal_health" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/03/pfizer_animal_health.png" alt="" width="164" height="30" /></a></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Ug0p2UR9E04" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/Ug0p2UR9E04"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>The Dangers of Obesity in Dogs &amp; Cats (Über die Gefährlichkeit von Adipositas bei Hund und Katze)<br />
</strong></p>
<p><strong>Quelle</strong>: Pfizer GmbH / <strong>Fotos:</strong> <a title="unter Lizenz CC BY-SA 3.0" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en" target="_blank">Justin Rudd</a></p>
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]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Übergewicht beim Hund: Ursachen, Symptome und Diagnose</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 13:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Tierkrankheiten A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[Adipositas]]></category>
		<category><![CDATA[Übergewicht]]></category>

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		<description><![CDATA[ Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) werden als übermäßige Fettansammlungen des Körpers definiert. Adipositas ist ein Krankheitsbild, das schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen kann. Übergewicht beeinträchtigt, meist unbemerkt vom Tierbesitzer, die Lebensqualität des Hundes deutlich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-14961" title="Vom Couchpotatoe zum adipösen Wuzl ist es nicht weit" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/04/bulldog_dicker_hund.jpg" alt="" width="300" height="423" /> Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) werden als übermäßige Fettansammlungen des Körpers definiert. Adipositas ist ein Krankheitsbild, das schwere gesundheitliche Folgen nach sich ziehen kann. Übergewicht beeinträchtigt, meist unbemerkt vom Tierbesitzer, die Lebensqualität des Hundes deutlich und löst andere lebensbedrohliche Erkrankungen aus.</p>
<p>Die Lebenserwartung des Hundes wird hierdurch deutlich verkürzt. Die Behandlung besteht in einer Ernährungsumstellung, Veränderungen der Verhaltensmuster sowohl des Tieres als auch des Tierbesitzers und einer unterstützenden medikamentellen Therapie.</p>
<p><em><strong>Ursachen</strong></em></p>
<p>Zu Übergewicht kommt es durch ein Ungleichgewicht von Energiezufuhr und Energieverbrauch des Tieres. In der Regel ist dies auf zu häufige Fütterung mit oftmals zu kalorienreichen bzw. zu großen Futterportionen in Kombination mit zu geringer körperlicher Bewegung zurückzuführen. Vielfach wird auch das &#8220;Leckerchen&#8221;, der &#8220;Snack zwischendurch&#8221; nicht als vollwertige, stark kalorienhaltige Nahrung berücksichtigt.</p>
<p>Bestimmte Verhaltensmuster und Fütterungsgewohnheiten tragen zur Entwicklung von Übergewicht und Fettleibigkeit bei, da die Hunde ihr Futter &#8220;nach Wunsch&#8221; bzw. durch Betteln bekommen, mehrere Male am Tag gefüttert werden, Essensüberreste erhalten, von den verschiedenen Familienmitgliedern mit Leckerli verwöhnt werden oder ein zu energie- oder fettreiches bzw. geringwertiges Futter erhalten.</p>
<p>Zudem gibt es prädisponierende Faktoren wie:</p>
<ul>
<li>Rasse (genetische Faktoren): Retriever (Labrador Retriever, Golden Retriever), Beagle, Basset Hound, Cocker Spaniel, Dackel, Sheltie, Deutscher Schäferhund und Terrier sind am häufigsten betroffen.</li>
<li>Kastrationsstatus: Kastrierte Hunde neigen eher zu Adipositas als nicht kastrierte Tiere.</li>
<li>Alter: Fettleibigkeit ist bei Hunden mit einem Alter von mehr als vier Jahren häufiger zu beobachten.</li>
<li>Zugrunde liegende Gesundheitsprobleme: wie endokrine Erkrankungen bedingt durch z.B. Überfunktion der Nebennierenrinde  (Hyperadrenokortizismus) oder Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) wie auch Krankheiten, die mit einer Einschränkung der körperlichen Aktivität einhergehen (Osteoarthrose, Atemwegserkrankungen, Herzkreislauferkrankungen).</li>
<li>Arzneimittel: Vom Tierarzt verordnete und für die Gesunderhaltung notwendige Arzneimittel wie z.B. Gelbkörperhormon (Progesteron), Hormon der Nebennierenrinde (Cortikosteroide) und krampflösende Medikamente können krankhaft gesteigerten Appetit auslösen.</li>
</ul>
<p><em><strong>Symptome</strong></em></p>
<p>Übermäßige Mengen an Körperfett können die normale Funktionsfähigkeit innerer Organe beeinträchtigen. Adipositas und Übergewicht können beim Hund zu schwerwiegenden gesundheitlichen Störungen führen. Die Lebenserwartung wie auch die Lebensqualität betroffener Tiere sind in der Regel reduziert. Zudem wird Adipositas mit einem erhöhten Risiko für weitere schwere Erkrankungen in Verbindung gebracht und fördert die Verschlechterung bereits bestehender Krankheitsbilder (z.B. Gelenkerkrankungen, Herzerkrankungen).</p>
<p>Übergewicht oder Fettleibigkeit wirkt sich auf den gesamten Organismus negativ aus, sodass das Risiko für die Entwicklung von Arthrose, Herzkreislauferkrankungen, Atemwegserkrankungen, Diabetes, Hautinfektionen und möglicherweise auch Krebs steigt. Auch das Narkose- und Operationsrisiko ist bei fettleibigen Hunden erhöht.  Zu den sichtbaren Zeichen von Fettleibigkeit (ein deutlich über dem Idealgewicht liegendes Körpergewicht) können Symptome einer Begleiterkrankung (z.B. Lahmheit bei arthrotischen Hunden) kommen.</p>
<p><em><strong>Diagnose</strong></em></p>
<p>Vermutet der Tierbesitzer, dass sein Hund übergewichtig ist, sollte er den Tierarzt aufsuchen. Dieser beurteilt den Ernährungsstatus des Tieres anhand des Body Condition Score (Körperkonditionsindex) und klärt ab, ob Erkrankungen bestehen, die mit dem Übergewicht in Zusammenhang stehen, ob eine Gewichtsreduktion erforderlich ist und wie hoch diese sein sollte. In der Praxis stellen Übergewicht und Adipositas allerdings nur selten den Hauptgrund für einen Tierarztbesuch dar.  Körpergewicht und Body Condition Score sollten systematisch bei jeder Gesundheitsuntersuchung (Jahresuntersuchung) bzw. bei jedem Impftermin ermittelt werden.</p>
<p>Nur so kann festgestellt werden, ob der Hund zugenommen hat und ein erhöhtes Risiko für Osteoarthrose, Herzkreislauferkrankung usw. besteht. Es ist sinnvoll und ratsam alle Untersuchungsergebnisse in einem Gesundheitspass festzuhalten, damit gewährleistet werden kann, dass bei Ihrem nächsten Besuch keine notwendigen Vorsorgeuntersuchungen vergessen werden. Einen Gesundheitspass (siehe Abbildung) erhalten Sie bei Ihrem Tierarzt.</p>
<p>Die objektive Feststellung des bestehenden Übergewichts ist entscheidend, um den Grad der Adipositas zu bestimmen, das Zielgewicht festzulegen und das Gewichtsreduktionsprogramm zu definieren. Im Rahmen einer vollständigen klinischen Allgemeinuntersuchung muss außerdem beurteilt werden, ob zusätzlich eine Erkrankung besteht, die durch das Übergewicht noch verschlimmert wird.  Die Diagnose von Adipositas beim Hund erfolgt auf der Basis einer einfachen Berechnung des Prozentsatzes an Übergewicht gegenüber dem optimalen Körpergewicht (Idealgewicht).</p>
<p>Fettleibigkeit (Adipositas) ist definiert als ein Körpergewicht, das 20% und mehr über dem Idealgewicht liegt. Als übergewichtig, aber nicht adipös, wird ein Hund bezeichnet, wenn sein Körpergewicht 5-20% über dem Idealgewicht liegt.  Die Bestimmung des Body Condition Score (BCS, Körperkonditionsindex) stellt die am häufigsten verwendete Methode zur Diagnose von Fettleibigkeit dar. Sie basiert auf der visuellen Beurteilung sowie auf dem Ertasten des Körperfetts an Brustkorb, Taille und Dornfortsätzen der Wirbelsäule und daraus resultierend in der Einstufung in eine BCS-Klasse.</p>
<p><strong>Lesen Sie weiter in Teil 2:</strong> &#8220;<a href="http://www.tierarztblog.com/2011/04/20/ubergewicht-beim-hund-behandlung-und-prophylaxe/" target="_self">Übergewicht beim Hund: Behandlung und Prophylaxe</a>&#8220;<em><br />
</em></p>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2010/04/23/hundefutter-trockenfutter-nassfutter-barf-empfehlung-zusatzstoffe-erganzungsmittel/" target="_blank">Hundefutter – entscheidende Grundlage der körperlichen Entwicklung</a><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2010/08/23/physiotherapie-hund-unterwasserlaufband-hydrotherapie/" target="_blank">Tierphysiotherapie und ihre Einsatzmöglichkeiten</a><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2009/10/29/caniner-diabetes-mellitus-insulin-therapie-hund-zuckerkrankheit-hilfe/" target="_blank">Caniner Diabetes mellitus – Zuckerkrankheit beim Haushund</a></p>
<p style="text-align: right; padding-left: 30px;"><em>Mit freundlicher Genehmigung von <span style="color: #ffffff;">.</span> </em><a href="https://animalhealth.pfizer.com/sites/pahweb/DE/DE/Seiten/DE.aspx" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-14357" title="pfizer_animal_health" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/03/pfizer_animal_health.png" alt="" width="164" height="30" /></a></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Ug0p2UR9E04" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/Ug0p2UR9E04"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>The Dangers of Obesity in Dogs &amp; Cats (Über die Gefährlichkeit von Adipositas bei Hund und Katze)<br />
</strong></p>
<p><strong>Quelle</strong>: Pfizer GmbH / <strong>Foto:</strong> <a title="unter Lizenz CC BY-SA 3.0" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en" target="_blank">Justin Rudd</a></p>
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<p style="text-align: center;"><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-9380" title="Unterwassertherapie am Laufband u.v.m. im Therapiezentrum der Thermenlandklinik" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2020/12/Klinik_Therapie_565x150.png" alt="" width="565" height="150" /></a></p>
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]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pferdeinfluenza</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2011/03/27/pferdeinfluenza-pferdegrippe-pferdehusten-symptome-hausmittel-therapie/</link>
		<comments>http://www.tierarztblog.com/2011/03/27/pferdeinfluenza-pferdegrippe-pferdehusten-symptome-hausmittel-therapie/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Mar 2011 08:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierkrankheiten A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdegrippe]]></category>
		<category><![CDATA[Pferdehusten]]></category>

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		<description><![CDATA[Pferdegrippe, ansteckender Pferdehusten, infektiöse Tracheobronchitis, Rennbahnhusten
Atemwegserkrankungen sind beim Pferd von besonderer Bedeutung, weil sie direkt und oft massiv die Leistung beeinträchtigen.
Die Pferdeinfluenza ist in allen Pferdepopulationen endemisch, und Influenzaseuchenzüge sind weltweit immer wieder zu beobachten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-4926" title="Pferdesportveranstaltungen, bei denen viele Pferde zusammenkommen, tragen zur Verbreitung des Influenzavirus bei" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/03/onlinedoc_pferd_tierarzt.png" alt="" width="300" height="300" />Pferdegrippe, ansteckender Pferdehusten, infektiöse Tracheobronchitis, Rennbahnhusten</strong></p>
<p>Atemwegserkrankungen sind beim Pferd von besonderer Bedeutung, weil sie direkt und oft massiv die Leistung beeinträchtigen.</p>
<p>Die Pferdeinfluenza ist in allen Pferdepopulationen endemisch, und Influenzaseuchenzüge sind weltweit immer wieder zu beobachten (mit Ausnahme von Neuseeland und Island). Die Krankheit ist somit die Hauptursache für Leistungsausfälle bei Pferden.</p>
<p><strong>Symptome</strong><br />
Zu den typischen Syptomen zählen:</p>
<ul>
<li> Hohes Fieber (39,4-41.1°C)</li>
<li> Lethargie</li>
<li> Leistungseinbruch</li>
<li> Appetitlosigkeit</li>
<li> Kräftige, trockene Hustenattacken</li>
<li> Beschleunigte Atmung</li>
<li> Vergrößerte Kehlgangslymphknoten</li>
<li> Ödeme an den Gliedmaßen</li>
<li> Nasenausfluss – von wässrig bis gelb-grünlich und schleimig (bei einer bakteriellen Sekundärinfektion)</li>
</ul>
<p><strong>Diagnose</strong><br />
Influenzasymptome können jedoch auch bei anderen Atemwegserkrankungen einschließlich Druse, Infektion mit den equinen Herpesviren Typ 1 und 4, Streptokokkeninfektion oder bakterieller Pneumonie zu beobachten sein.  Sobald jedoch schwerwiegendere Ursachen der Atemwegsinfektion ausgeschlossen werden konnten, wird die Diagnose der Pferdeinfluenza bei ungeimpften Tieren in der Regel auf der Basis von Vorgeschichte und klinischen Symptomen, wie dem typischen trockenen Husten gestellt. Bei geimpften und auch umgeimpften Pferden, die nur leichte Grippesymptome zeigen und nur geringe Virusmengen ausscheiden, sollte die Diagnose grundsätzlich mittels direkten oder indirektem Virusnachweis im Labor erfolgen.</p>
<p><strong>Behandlung</strong><br />
Betroffene Pferde sind zu isolieren und in vollständig ruhigen, staubfreien und gut belüfteten Stallungen unterzubringen, da die absolute Schonung bereits die Hauptkomponente der Therapie darstellt. Das Futter muss besonders schmackhaft sein und sollte zum Erleichtern des Abschluckens aus weichem bzw. eingeweichtem qualitativ hochwertigen Heu bestehen.  Entzündunghemmende Medikamente können zur Fiebersenkung gegeben werden. Zusätzlich kann man im Falle von bakteriellen Sekundärinfektionen, wie Pneumonie, Antibiotika verabreichen. Die Pferde sollten bis zu zwei Wochen nach Abklingen aller Influenzasymptome keinem anstrengenden Training unterzogen werden.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/oa3G_8OuTC0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/oa3G_8OuTC0"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Symptome der Pferdegrippe</strong></p>
<p><strong>Prophylaxe</strong><br />
Das wichtigste Element zur Prophylaxe, sowie zur Milderung der klinischen Manifestation der Pferdeinfluenza, ist die Impfung. Nach einer aus drei Impfungen bestehenden Grundimmunisierung erhalten die Pferde jährlich eine Auffrischungsimpfung. Da das Expositionsrisiko aber besonders bei Pferden, die regelmäßig an internationalen Pferdesportveranstaltungen teilnehmen, erhöht ist, kann eine Neuimpfung bereits nach sechs Monaten erforderlich sein.  Alle Neuzugänge sollten einer serologischen Untersuchung unterzogen werden, um beurteilen zu können, ob eine Auffrischungsimpfung notwendig ist oder nicht. Um den Infektionsdruck und die Virusausscheidung zu minimieren sollte bei Pferden im Bestand möglichst der gesamte Bestand geimpft werden. Ein gutes Management der Pferdebetriebe und entsprechende Hygienemaßnahmen sind ebenfalls von grundlegender Wichtigkeit, um die Verbreitung des Influenzavirus zu reduzieren. Hygienemaßnahmen wie die Desinfektion von Transportfahrzeugen, Eimern, sowie sonstiger Geräte und Ausrüstungsgegenstände müssen regelmäßig durchgeführt werden. Für alle Kontaktpersonen ist häufiges Händewaschen Pflicht. Jedes Pferd, das Influenzasymptome zeigt, muss sofort isoliert werden, um eine Ansteckung anderer Tiere zu verhindern.</p>
<p><strong>Fagen &amp; Antworten</strong><br />
<span style="color: #ff0000;"><em>Sollten Pferde angesichts eines Influenzaausbruchs geimpft werden?</em></span><br />
Es ist immer am besten, mittels eines systematischen, dauerhaft angelegten Impfprogramms für einen laufenden Schutz der Pferde vor einem eventuellen plötzlichen Influenzaausbruch zu sorgen. Dennoch ist es auch möglich, die Pferde erst bei einem Influenzaausbruch in der Nachbarschaft zu impfen, vorausgesetzt, die Tiere sind gesund. Das Impfen kranker Tiere ist immer unangebracht.</p>
<p><em><span style="color: #ff0000;">Schützen die derzeit auf dem Markt befindlichen Impfstoffe gegen neue oder veränderte Stämme, wie Influenzavirus?</span></em><br />
Die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) sowie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erlassen, wann immer die Notwendigkeit besteht, formelle Empfehlungen zur Anpassung der in den Impfstoffen verwendeten Virusstämme an eine veränderte Feldsituation mit neuen oder abweichenden Influenzastämmen. Zudem erzeugen viele der derzeitigen Influenzaimpfstoffe nachweislich eine Kreuzimmunität auch gegen neuere Stämme, wie z. B. den Influenzastamm „South Africa/4/03” oder den Stamm „Sydney/07”, die für verheerende Ausbrüche verantwortlich waren.</p>
<p><strong>Ätiologie</strong><br />
Pferdesportveranstaltungen, bei denen viele Pferde zusammenkommen, tragen zur Verbreitung des Influenzavirus bei, das aerogen (über die Luft) übertragen wird. Die Infektion ist hoch ansteckend, und die Viruspartikel können direkt von Pferd zu Pferd oder aber auch über kontaminierte Gegenstände oder Kleidung übertragen werden. In ungeimpften Pferdepopulationen, die zuvor dem Virus nicht ausgesetzt waren, beträgt die Infektionsrate an die 100%. Das Pferdeinfluenzavirus ist ein Influenza-Typ-A-Virus mit zwei Subtypen: A/equi 1 (H7N7) und A/equi 2 (H3N8). Das Virus verursacht eine Entzündung des Schleimhautepithels des Atemtrakts und nach einer Inkubationszeit von etwa 1-5 Tagen treten die ersten typischen Grippesymptome auf.</p>
<p>Die klinische Erkrankung als solche bewirkt eine extreme Schwächung der Pferde und dauert etwa zehn Tage, obwohl der Husten länger bestehen kann. Ähnlich wie in der Humanmedizin bildet sich auch bei der Influenza der Pferde nach durchgemachter Erkrankung keine Immunität aus, sodass kein Schutz gegen die Infektion bei einer weiteren Virusexposition besteht. Das wichtigste Element zum Schutz gegen die Pferdeinfluenza ist die Impfung, und zwar nicht nur für das Einzeltier, sondern auch hinsichtlich seuchenhafter Ausbrüche  der  Influenza. Die Impfung ist  besonders für Sportpferde, die regelmäßig an internationalen Wettkämpfen teilnehmen, eine unverzichtbare Voraussetzung.</p>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG</strong><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/category/vetmed/pferde-tierwelt/" target="_self">Das Glück dieser Erde</a> <em>- Geschichten rund ums Pferd<br />
</em></p>
<p style="text-align: right; padding-left: 30px;"><em>Mit freundlicher Genehmigung von <span style="color: #ffffff;">.</span> </em><a href="https://animalhealth.pfizer.com/sites/pahweb/DE/DE/Seiten/DE.aspx" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-14357" title="pfizer_animal_health" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/03/pfizer_animal_health.png" alt="" width="164" height="30" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/f2gabEjNi5U" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/f2gabEjNi5U"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Pferdeinfluenza (engl.)<br />
</strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> Pfizer GmbH / <strong>Foto: </strong>iStockphoto<strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.animalcancertest.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-14240" title="Krebsspürhunde: Der Medizintechnik um Nasenlänge voraus!" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/01/ACT_565_1.png" alt="" width="565" height="160" /></a><span style="color: #0000ff;"><strong><em>Werbung</em></strong></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tollwut bei Hund und Katze</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2011/03/24/tollwut-bei-hunden-katzen-info-symptome-impfung/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 13:54:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierkrankheiten A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[Tollwut]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tollwut ist eine tödliche Viruserkrankung, die alle Säugetiere und den Menschen befallen kann. Die Übertragung erfolgt über den Speichel z.B. beim Biss eines infizierten Tieres.
Die Ansteckung kann aber auch erfolgen, wenn infizierter Speichel über ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-6203" title="Tollwütiger Hund mit Lähmungen und Speichelfluss (Foto: CDC)" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/05/tollwut_hund_rabies_dog-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" />Die Tollwut ist eine tödliche Viruserkrankung, die alle Säugetiere und den Menschen befallen kann. Die Übertragung erfolgt über den Speichel z.B. beim Biss eines infizierten Tieres.</p>
<p>Die Ansteckung kann aber auch erfolgen, wenn infizierter Speichel über bereits vorhandene Wunden oder Verletzungen der Haut und/oder Schleimhäute in den Organismus gelangt.</p>
<p>Das Virus verursacht eine unheilbare Entzündung des Gehirns (akute Enzephalitis).  Eine Behandlung für Tiere gibt es nicht, therapeutische Maßnahmen sind sogar verboten, die Infektion endet nach dem Ausbruch der Erkrankung in der Regel immer tödlich. Die Tollwut ist bei den Behörden anzuzeigen.</p>
<p><strong>Ursache</strong><br />
Der Erreger der Tollwut ist ein Virus des Genus Lyssavirus  aus der Familie der Rhabdoviren. Das Virus gelangt entlang der Nervenbahnen zum Gehirn und verursacht dort eine Entzündung (Enzephalitis). Tollwutviren liegen in hohen Konzentrationen im Speichel infizierter Tiere vor, sodass die Infektion mittels Biss übertragen wird. Zwischen der Infektion und den ersten Symptomen liegt in der Regel ein längerer Zeitraum (Wochen bis zu Monaten); je weiter der Biss vom Gehirn entfernt liegt, desto später erfolgt der Krankheitsausbruch. Von Tollwut befallen werden kann jedes Säugetier, wildlebende Tiere ebenso wie Nutz- und Haustiere einschließlich Hund und Katze, sowie der Menschen.</p>
<p><strong>Symptome</strong><br />
Die Symptome ergeben sich aus der vom Tollwutvirus verursachten Gehirnentzündung (Enzephalitis).</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong><em>Tollwut des Hundes &#8211; Man unterscheidet 3 Stadien:</em></strong></span></p>
<p>1. Prodromalstadium (unspezifisches Vorläuferstadium)</p>
<ul>
<li>Verhaltensveränderungen</li>
</ul>
<p>2. Exzitationsstadium (Erregung)</p>
<ul>
<li>Veränderte Lautäußerungen, Schluckbeschwerden, Nervosität</li>
<li>Aggressivität; Hund beißt in alles, was in die Nähe seines Mauls kommt</li>
</ul>
<p>3. Paralysestadium (Lähmung)</p>
<ul>
<li>Paralyse der Hintergliedmaßen oder des Kiefers</li>
<li>Paralyse und Tod binnen 2-3 Tagen</li>
</ul>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong><em>Tollwut der Katze</em></strong></span></p>
<ul>
<li>Betroffene Katzen werden leicht erregbar und beißen um sich</li>
<li>Fortschreiten der Erkrankung zu Paralyse und Enzephalitis</li>
<li>Tod innerhalb von 3 Tagen nach Auftreten erster Symptome</li>
</ul>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-14558" title="Tollwut-Viren in einer Zelle, sichtbar gemacht durch ein Elektronenmikroskop" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/03/tollwut_virus_mikroskop.jpg" alt="" width="300" height="391" />Diagnose</strong><br />
Die Untersuchung durch den Tierarzt kann angesichts der Symptome zu einer ersten Verdachtsdiagnose führen. Dieselben klinischen Symptome können jedoch auch durch jede andere Form einer Enzephalitis verursacht werden.</p>
<p>Eine definitive Diagnose der Tollwut ist erst post mortem möglich und zwar mittels Labortests, die das Tollwutvirus im Gehirn nachweisen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Behandlung</strong><br />
Eine Therapie für tollwütige Tiere gibt es nicht. Zur effektiven Bekämpfung der Tollwut stehen nur prophylaktische Maßnahmen wie die Impfung von Haus- und Nutztieren, sowie von wildlebenden Tieren zur Verfügung.</p>
<p>Jedes Tier, bei dem Verdacht auf Tollwut besteht, muss sofort isoliert und unter Beobachtung gestellt werden und ist nach amtlicher Feststellung der Tollwut zu töten, um das Risiko einer Weiterverbreitung der Tollwut zu minimieren. Nur wenn Hunde oder Katzen nachweislich unter wirksamem Impfschutz stehen, kann die zuständige Behörde anstelle der Tötung die Beobachtung bis zur Beseitigung des Verdachts anordnen (Paragraph 7 der Deutschen Verordnung zum Schutz gegen die Tollwut; 1991, neugefasst 2001 und zuletzt geändert 2009).</p>
<p><strong>Prophylaxe</strong><br />
Die Tollwutimpfung ist zur Prävention der Infektion hoch wirksam. Entsprechende Impfstoffe sind für Hunde und Katzen verfügbar.</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong><em>Weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Tollwut umfassen:</em></strong></span></p>
<ul>
<li>Kontrolle der Tierbewegungen (z.B. streunende Hunde)</li>
<li>Absonderung und Beobachtung aller Tiere nach Beißvorfällen, bis sich der Verdacht auf Tollwut als unbegründet erwiesen hat</li>
<li>Nationale Vorschriften und Verordnungen variieren: Die Euthanasie von Kontakttieren kann vorgeschrieben werden (eventuelle Ausnahme gechipte oder tätowierte Tiere)</li>
<li>Köder-(Schluck)-Impfung der Füchse, die ein Reservoir für das Tollwutvirus darstellen, zur aktiven Immunisierung</li>
<li>Jede Region, in der ein neuer Tollwutfall angezeigt wurde, wird behördlich zum &#8220;Tollwut-gefährdeten Gebiet&#8221; erklärt. Die zuständige Behörde kann aus Gründen der Seuchenbekämpfung eine Impfung aller fleischfressenden Haustiere und Pferde, die Kontakt mit Menschen haben, anordnen.</li>
<li>Gemäß der Kriterien der Weltorganisation für Tiergesundheit OIE ist Deutschland seit 2008 tollwutfrei (ohne Berücksichtigung der Fledermaustollwut). Für Reisen ins Ausland ist eine gültige Tollwutimpfung von Hunden und Katzen in der Regel Vorschrift.</li>
</ul>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2010/05/06/tollwut-reiseinfo-impfung-impfstoff-rabies-hcdv-human-diploid-cell-vaccine-todliche-infektionskrankheit/" target="_self">Tollwut – wichtige Ratschläge und Hinweise</a><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2009/09/26/tollwut-bekampfung-impfstatus-hunde-katzen-impfung/" target="_self">Erinnerung zum Welt-Tollwut-Tag: Impfstatus bei Hunden und Katzen überprüfen</a><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2010/05/01/neuer-impfstoff-impfung-impfen-gesundheitsvorsorge-gegen-parvovirose-zwingerhusten-leptospirose-staupe-hepatitis-tollwut-titer-schutz-auffrischung-intervall-kosten-tierarzt/" target="_self">Gesundheitsvorsorge gegen Parvovirose, Zwingerhusten, Leptospirose, Staupe, Hepatitis und Tollwut</a></p>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG</strong><br />
<a href="http://rbe.fli.bund.de/Queries/Default.aspx" target="_blank">Rabies Bulletin Europe</a> &#8211; <em>Informationsseiten der WHO</em><br />
<a href="http://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/T/Tollwut/Tollwut.html" target="_blank">Tollwut Info</a><em> &#8211; Robert Koch Institut<br />
</em></p>
<p style="text-align: right; padding-left: 30px;"><em>Mit freundlicher Genehmigung von <span style="color: #ffffff;">.</span> </em><a href="https://animalhealth.pfizer.com/sites/pahweb/DE/DE/Seiten/DE.aspx" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-14357" title="pfizer_animal_health" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/03/pfizer_animal_health.png" alt="" width="164" height="30" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2UH1trCjHB4" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/2UH1trCjHB4"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Tollwut<br />
</strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> Pfizer GmbH / <strong>Fotos:</strong><strong> </strong>CDC<strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.animalcancertest.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-14240" title="Krebsspürhunde: Der Medizintechnik um Nasenlänge voraus!" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/01/ACT_565_1.png" alt="" width="565" height="160" /></a><span style="color: #0000ff;"><strong><em>Werbung</em></strong></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tierarztblog.com/2011/03/24/tollwut-bei-hunden-katzen-info-symptome-impfung/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Krebserkrankungen bei Hund und Katze</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2011/03/16/krebs-bei-hunden-katzen-therapie-vorsorge/</link>
		<comments>http://www.tierarztblog.com/2011/03/16/krebs-bei-hunden-katzen-therapie-vorsorge/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2011 20:14:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Krebs bei Haustieren]]></category>
		<category><![CDATA[Tierkrankheiten A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[Krebs]]></category>
		<category><![CDATA[Krebstherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Krebsvorsorge]]></category>

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		<description><![CDATA[Krebserkrankungen kommen bei Haustieren häufig vor. Man schätzt, dass jeder vierte Hund und jede sechste Katze im Laufe des Lebens einen Tumor entwickelt. Beinahe 50% der Hunde im Alter von mehr als zehn Jahren sterben ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.animalcancertest.at" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-4081" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/02/wartezimmer_tierarzt_hund_katze1.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Krebserkrankungen kommen bei Haustieren häufig vor. Man schätzt, dass jeder vierte Hund und jede sechste Katze im Laufe des Lebens einen Tumor entwickelt. Beinahe 50% der Hunde im Alter von mehr als zehn Jahren sterben an einem Gesundheitsproblem in Zusammenhang mit Krebs.  Wie in der Humanmedizin kann Krebs auch bei Tieren behandelt werden und in vielen Fällen gelingt es durch eine geeignete Therapie, den Krebs zu beherrschen.</p>
<p><strong>Ursache</strong><br />
Da Hunde und Katzen dank der Fortschritte in der Tiermedizin, der Impfpraxis und der ständig verbesserten medizinischen Versorgung heute länger leben, können sich diese altersbedingten Erkrankungen, von denen Krebs eine ist, häufiger bei unseren Haustieren entwickeln.</p>
<p>Zudem kann das Krebsrisiko bei Hunden und Katzen durch Umwelteinflüsse gesteigert werden. Bei der Entwicklung mancher Krebsformen spielen auch die Hormone eine Rolle: Werden weibliche Hunde und Katzen nicht oder erst in fortgeschrittenem Alter kastriert, erhöht dies das Risiko, später an einem Mammatumor (Brustkrebs) zu erkranken, deutlich. Schließlich können auch genetische Faktoren an der Entwicklung von Krebs beteiligt sein. Bei manchen Rassen ist die Wahrscheinlichkeit, gewisse Krebsarten zu entwickeln, erhöht; so wird Knochenkrebs zum Beispiel häufiger bei Hunden großer Rassen beobachtet.</p>
<p><strong>Symptome</strong><br />
Es ist schwierig, eine umfassende Beschreibung aller Symptome zu geben, die bei krebskranken Hunden und Katzen auftreten können. Die nachstehende Liste enthält die häufigsten Krankheitszeichen bei Krebs, doch können auch andere Symptome auftreten:</p>
<ul>
<li>Abnorme Schwellungen oder Knoten, die nicht verschwinden und/oder größer werden</li>
<li>Hautschäden oder Wunden, die nicht heilen</li>
<li>Appetitverlust</li>
<li>Schlechter Atem</li>
<li>Spontane Gewichtsveränderungen</li>
<li>Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme oder beim Schlucken</li>
<li>Anhaltende Lahmheit oder Steifheit der Gliedmaßen</li>
<li>Kurzatmigkeit oder Konditionsverlust</li>
<li>Schwierigkeiten bei Harn- oder Kotabsatz</li>
<li>Blutungen oder Ausfluss aus irgendeiner Körperöffnung</li>
</ul>
<p>Folgende Symptome können auch auf andere Erkrankungen (außer Krebs) zurückzuführen sein: So kann Lahmheit zwar ein Symptom von Knochenkrebs sein, wird aber bei alten Hunden häufig auch durch eine Osteoarthrose verursacht. Eine endgültige Abklärung der Differenzialdiagnosen bzw. die Beurteilung, ob eine Krebserkrankung vorliegt oder nicht, kann nur durch Ihren Tierarzt erfolgen.</p>
<p><strong><a href="http://www.animalcancertest.at" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-4470" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/02/onlinedoc_frau_hund_1.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Diagnose</strong><br />
Es ist wichtig, bei alternden Haustieren aufmerksam auf jede Veränderung im Verhalten oder beim Appetit zu achten und zu beobachten, ob eines der genannten Symptome besteht. Zeigt Ihr Tier eines dieser Krankheitszeichen, oder ist sein Verhalten bzw. seine körperliche Verfassung in irgendeiner Weise verändert, sollten Sie Ihren Tierarzt aufsuchen.</p>
<p>Nur der Tierarzt ist in der Lage zu beurteilen, ob die Symptome mit einer Krebserkrankung in Zusammenhang stehen können und nur er kann gegebenenfalls die Art des Tumors und das Krebsstadium (Frühstadium oder fortgeschrittenes Stadium) erkennen.  Möglicherweise sind dafür zusätzliche Untersuchungen wie eine spezielle Blutuntersuchung oder eine Ultraschall- bzw. Röntgenuntersuchung erforderlich. In der Regel ist auch die Gewinnung einer Gewebeprobe (Biopsie) vom Tumor notwendig, damit das Gewebe untersucht werden kann.</p>
<p>Für die Durchführung der Biopsie muss Ihr Tier, je nach Lage des Tumors, eventuell sediert oder anästhesiert werden. Eine Biopsie ist für das Tier nicht schmerzhaft, aber von äußerster Wichtigkeit, da nur so eine Krebserkrankung bestätigt bzw. ausgeschlossen und nur auf diese Weise die Art des Tumors bestimmt werden kann (histologische Analyse).  Möglicherweise wird auch eine Feinnadelbiopsie durchgeführt, für die keine Sedierung erforderlich ist. Auch mit dieser Methode kann man Krebszellen gewinnen, die danach mikroskopisch untersucht werden (zytologische Untersuchung). Dadurch lässt sich die Art des Krebses feststellen. Entgegen der oft geäußerten Bedenken fördern diese Techniken nicht die Verbreitung der Krebserkrankung im Körper.  Je nach Stadium und Lokalisation des Tumors wird Ihr Tierarzt Ihnen unter Umständen eine Operation des Tieres empfehlen.</p>
<p>Manche Untersuchungen (z.B. mit speziellen bildgebenden Verfahren wie der Computertomographie) können nur in spezialisierten Zentren durchgeführt werden, sodass Ihr Tierarzt Sie möglicherweise an einen solchen Krebsspezialisten zur Diagnose und Behandlung Ihres Tieres überweist.  Wie bei jeder Erkrankung ist es wichtig, dass Sie so früh wie möglich den Rat des Tierarztes einholen: Da Krebs eher auf eine Behandlung anspricht, wenn er im Frühstadium diagnostiziert wird, stellt die rechtzeitige Diagnose bereits den wichtigsten Teil der Therapie dar. Abwarten ist bei Krebserkrankungen vollständig fehl am Platz. Die meisten Tumoren, vor allem die bösartigen, verschwinden niemals von selbst, sondern wachsen immer weiter.</p>
<p><strong><a href="http://www.animalcancertest.at" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2262" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/12/online-doc-mit-katze-3-e1265831932851.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a></strong></p>
<p><strong>Behandlung</strong><br />
Tumore können gutartig oder bösartig sein. Dank der Fortschritte in den bildgebenden Verfahren, der medikamentösen bzw. chirurgischen Behandlung, sowie der Strahlentherapie bei Krebs von Tieren können immer mehr bösartige Tumoren – insbesondere, wenn sie frühzeitig diagnostiziert wurden – behandelt werden.</p>
<p>Manchmal kann die Krebserkrankung geheilt werden und in anderen Fällen gelingt es zumindest, dem Tier noch für einen längeren Zeitraum ein normales und schmerzfreies Leben mit hoher Lebensqualität zu ermöglichen. Leider ist der Krebs bei manchen Tieren jedoch bereits so weit fortgeschritten, dass er nicht mehr auf eine Behandlung anspricht. Dann muss mit dem Tierarzt besprochen werden, ob eine palliative (schmerzlindernde) Therapie möglich ist oder ob die Euthanasie (Einschläferung) angezeigt ist.</p>
<p>Die Behandlung krebskranker Hunde und Katzen richtet sich nach der Art des Tumors, nach dem Stadium der Krebserkrankung und nach der Verfügbarkeit möglicher Therapien. Die Tiermedizin ist im Bereich der Krebstherapie weit fortgeschritten, die meisten der für die Humanmedizin entwickelten Behandlungsmethoden werden mittlerweile auch bei Tieren angewendet. Bei den meisten Tumorarten ist die chirurgische Entfernung des entarteten Gewebes der Grundpfeiler der Behandlung und stellt in manchen Fällen bereits eine Heilung dar. Unter Umständen ist für die adäquate Therapie eine Überweisung an einen Krebsspezialisten erforderlich.</p>
<p>Die medikamentöse Behandlung von krebskranken Haustieren mit zytotoxischer Chemotherapie oder gerichteter Therapie speziell auf bestimmte Krebszellen werden bei manchen Krebsarten mit großem Erfolg eingesetzt. Tiere vertragen eine Chemotherapie tendenziell besser als Humanpatienten und leiden seltener an den „klassischen” Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Infektionen und Haarausfall.</p>
<p><a href="http://www.animalcancertest.at" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-4474" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/02/onlinedoc_schäfer_©-Monika-Wisniewska.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Diese werden auch in der Tiermedizin durch Anpassung der Dosis des Zytostatikums stark minimiert. Dennoch können neben den erwünschten Hauptwirkungen  unerwünschte Wirkungen auftreten, die durch eine Dosisreduzierung und eine unterstützende Behandlung (z.B. mit Medikamenten gegen Übelkeit und Erbrechen) beherrschbar sind.</p>
<p>Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass die Krebstherapie vom Tierarzt genau überwacht wird und dass der Patient regelmäßig bzw. bei Anzeichen einer möglichen Nebenwirkung in der Praxis vorgestellt wird.</p>
<p>Die neueste Generation gezielter krebshemmender Arzneimittel, die der Tierbesitzer oral zu Hause verabreichen kann, wurde speziell zur Anwendung beim Hund zugelassen. Diese Präparate haben sich bei Hunden mit speziellen Hauttumoren bewährt. Hunde, die solche Medikamente erhalten, müssen regelmäßig vom Tierarzt untersucht werden, um das Ansprechen auf die Behandlung kontrollieren zu können.</p>
<p>Auch die Strahlentherapie wird bei Hunden zur Behandlung bestimmter Krebserkrankungen eingesetzt. Manche Tumore, z.B. solche von Mund, Nase, Haut und Gehirn, sprechen gut auf eine Strahlentherapie an. Diese Behandlungsform ist nicht immer frei von Nebenwirkungen, doch sind diese in der Regel von begrenztem Ausmaß. Die Strahlentherapie wird in spezialisierten Zentren unter veterinärmedizinischer Überwachung durchgeführt.</p>
<p>Unabhängig von der Art des Tumors und der gewählten Behandlungsform stellt die Lebensqualität der krebskranken Tiere einen der wichtigsten Aspekte dar. Ziel jeder Krebstherapie ist die Heilung, das Zurückdrängen des Krebs, oder der Stillstand des Tumorwachstums bei Minimierung von klinischen Symptomen und Nebenwirkungen. Eine regelmäßige Kontrolle des Behandlungsverlaufs und eine individuelle Anpassung der Therapie durch den Tierarzt gewährleistet, dass Ihr Tier die gewohnt gute Lebensqualität hat.</p>
<p><strong>Prophylaxe</strong><br />
Ähnlich wie in der Humanmedizin ist es auch bei Tieren schwierig, Krebserkrankungen zu verhindern, da die Ursachen vielfältig sind. Manche Maßnahmen sind erwiesenermaßen in der Lage, das Auftreten bestimmter Krebsarten zu reduzieren (z.B. reduziert die Kastration von Hündinnen vor bzw. direkt nach der ersten Läufigkeit die Entwicklung von Mammatumoren). Dennoch ist es an dieser Stelle auch wichtig zu betonen, dass das Bemühen um eine gesündere Lebensweise unserer Tiere (gute Ernährung, Bewegung, frische Luft, etc.) sehr wahrscheinlich entscheidend dazu beitragen kann, das Krebsrisiko unserer Hunde und Katzen zu reduzieren.</p>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/category/vetmed/krebs-bei-haustieren/" target="_self">Krebs bei Haustieren</a> &#8211; <em>Wissenwertes zum Thema</em></p>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG</strong><br />
<a href="http://www.esvonc.org/" target="_blank">www.esvonc.org</a> &#8211; <em>European Society of Veterinary Oncology</em><br />
<a href="http://www.animalcancertest.at" target="_blank">AnimalCancerTest</a> &#8211; <em>Krebsfrüherkennung &amp; Nachsorge</em></p>
<p style="text-align: right; padding-left: 30px;"><em>Mit freundlicher Genehmigung von <span style="color: #ffffff;">.</span> </em><a href="https://animalhealth.pfizer.com/sites/pahweb/DE/DE/Seiten/DE.aspx" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-14357" title="pfizer_animal_health" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/03/pfizer_animal_health.png" alt="" width="164" height="30" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/io3Otng2ylc" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/io3Otng2ylc"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Klinik &amp; Therapiezentrum &#8211; Thermenlandklinik</strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> Pfizer GmbH / <strong>Fotos: </strong>Fotolia, IStockphoto<strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.animalcancertest.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-14240" title="Krebsspürhunde: Der Medizintechnik um Nasenlänge voraus!" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/01/ACT_565_1.png" alt="" width="565" height="160" /></a><span style="color: #0000ff;"><strong><em>Werbung</em></strong></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Feline Panleukopenie: Infektiöse Enteritis der Katzen, Katzenpest, Katzenstaupe, Katzenseuche</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2011/03/11/feline-panleukopenie-katzenpest-katzenstaupe-katzenseuche-symptome-therapie-ursache/</link>
		<comments>http://www.tierarztblog.com/2011/03/11/feline-panleukopenie-katzenpest-katzenstaupe-katzenseuche-symptome-therapie-ursache/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 07:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierkrankheiten A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[Katzenpest]]></category>
		<category><![CDATA[Katzenstaupe]]></category>

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		<description><![CDATA[Die feline Panleukopenie (sog. Infektiöse Enteritis der Katzen, Katzenpest, Katzenstaupe, Katzenseuche) der Katzen ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung mit potenziell tödlichem Ausgang. Sie wird durch ein gegen Umwelteinflüsse äußerst widerstandfähiges Parvovirus verursacht. Junge, nicht geimpfte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.animalcancertest.at" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-4081" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/02/wartezimmer_tierarzt_hund_katze1.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Die feline Panleukopenie (sog. Infektiöse Enteritis der Katzen, Katzenpest, Katzenstaupe, Katzenseuche) der Katzen ist eine hoch ansteckende Viruserkrankung mit potenziell tödlichem Ausgang. Sie wird durch ein gegen Umwelteinflüsse äußerst widerstandfähiges Parvovirus verursacht. Junge, nicht geimpfte Katzen sind für die Infektion am empfänglichsten.</p>
<p><strong>Ursachen</strong><br />
Die feline Panleukopenie wird von einem Parvovirus verursacht, das gegen Umwelteinflüsse äußerst widerstandfähig ist. Das Virus ist mit dem caninen Parvovirus eng verwandt. Junge, nicht geimpfte Katzen sind für die Infektion am empfänglichsten. Das Virus vermehrt sich in Zellen mit hoher Teilungsrate wie z.B. Verdauungstrakt, Knochenmark und Lymphsystem und führt so zu den typischen Symptomen der Erkrankung.</p>
<p>Das Virus ist hoch ansteckend und wird mit dem Kot und den Körperflüssigkeiten ausgeschieden. Da das Virus sehr resistent gegenüber äußeren Einflüssen ist, kann es bis zu einem Jahr in der Umwelt überleben. Die Übertragung der Infektion kann durch direkten Kontakt mit dem Kot infizierter Katzen oder indirekt über die kontaminierte Umwelt bzw. kontaminierte Objekte wie Lager, Futternapf oder auch Kontaktpersonen erfolgen. Die Katzen infizieren sich über die orale Aufnahme des Virus.</p>
<p><strong>Symptome</strong><br />
Zu den sichtbaren Anzeichen der Panleukopenie zählen vor allem Symptome des Verdauungstraktes (Erbrechen und Durchfall, der oft blutig ist) sowie Fieber, Fressunlust und starke Mattigkeit und Depression. Aufgrund dieser Symptome kommt es sehr rasch zu Dehydratation (Austrocknung) und Anämie (Abnahme der roten Blutkörperchen). Die Anzahl der weißen Blutkörperchen nimmt oft ebenfalls rapide ab (Leukopenie).</p>
<p>Ungeimpfte Kätzchen sind besonders gefährdet und die Krankheit kann bei ihnen rasch zum Tod führen. Wird eine Katze während der Trächtigkeit infiziert, schädigt das Virus das Gehirn der ungeborenen Kätzchen (zerebelläre Hypoplasie/Unterentwicklung des Kleinhirns). Überleben die Kätzchen dennoch, weisen sie starke Behinderungen auf, vor allem Gleichgewichtsstörungen und Gangprobleme.</p>
<p><strong><a href="http://www.animalcancertest.at" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2262" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/12/online-doc-mit-katze-3-e1265831932851.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Diagnose</strong><br />
Typische Symptome, die in hohem Maß für das Vorliegen einer Panleukopenie sprechen, sind blutiger Durchfall und/oder Erbrechen. Die Infektion lässt sich durch spezielle Labortests anhand des Virusnachweises im Kot oder durch Nachweis der Virusexposition anhand von Blutproben diagnostizieren, die im Abstand von zwei Wochen genommen werden.</p>
<p><strong>Behandlung</strong><br />
Jede Behandlung kann nur versuchen, die Symptome zu beherrschen. Die Therapie muss aggressiv sein und so früh wie möglich eingeleitet werden. In der Regel ist eine stationäre Aufnahme der Tiere erforderlich. Antibiotika werden eingesetzt, um Sekundärinfektionen zu bekämpfen.  Eine Flüssigkeitstherapie dient der Bekämpfung der Dehydratation, während zusätzlich Blut und andere Flüssigkeiten verabreicht werden können, um die Anämie und den Mangel an weißen Blutkörperchen zu beheben. Zusätzlich können auch Medikamente gegen das Erbrechen verabreicht werden. Infizierte Tiere sollten sofort von anderen Katzen getrennt und isoliert werden. Zudem müssen unverzüglich strengste Hygienemaßnahmen eingeleitet werden, um durch wirksame Desinfektion eine weitere Kontamination der Umwelt, sowie der Kontaktpersonen (Kleidung, Hände, etc.) zu verhindern.</p>
<p><strong>Prophylaxe</strong><br />
Zur Vorbeugung einer Infektion und Erkrankung an feliner Panleukopenie sind sehr wirksame Impfungen verfügbar. Kätzchen sollten frühzeitig geimpft werden. Bei der Impfung von trächtigen Kätzinnen ist darauf zu achten, keine Lebendimpfstoffe einzusetzen, da dies das Risiko einer zerebellären Hypoplasie (Unterentwicklung des Kleinhirns) bei den Kätzchen – ähnlich wie bei der natürlichen Infektion – in sich birgt.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Mit freundlicher Genehmigung von</em><a href="https://animalhealth.pfizer.com/sites/pahweb/DE/DE/Seiten/DE.aspx" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-14357" title="pfizer_animal_health" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/03/pfizer_animal_health.png" alt="" width="164" height="30" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/io3Otng2ylc" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/io3Otng2ylc"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Klinik &amp; Therapiezentrum &#8211; Thermenlandklinik</strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> Pfizer GmbH / <strong>Fotos: </strong>Fotolia.com<strong><br />
</strong></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.animalcancertest.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-14240" title="Krebsspürhunde: Der Medizintechnik um Nasenlänge voraus!" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/01/ACT_565_1.png" alt="" width="565" height="160" /></a><span style="color: #0000ff;"><strong><em>Werbung</em></strong></span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Diagnose &#8220;Herzinsuffizienz&#8221; beim Hund: Therapiemöglichkeiten</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/08/11/herzinsuffizienz-beim-hund-therapie-tierarzt-tierklinik/</link>
		<comments>http://www.tierarztblog.com/2010/08/11/herzinsuffizienz-beim-hund-therapie-tierarzt-tierklinik/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 20:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierkrankheiten A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinsuffizienz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tierarztblog.com/?p=9519</guid>
		<description><![CDATA[Obwohl es keine Heilung bei einer Herzinsuffizienz gibt, kann eine gezielte und frühzeitige medikamentöse Behandlung dem Hund ein längeres und vor allem unbeschwerteres Leben ermöglichen.
Grundsätzlich geht es darum, das Herz in seiner Arbeit zu entlasten, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tierarztblog.com/online-doc_anfrage/" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-4076" title="ONLINE DOC Tierarztsprechstunde" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/02/wartezimmer_tierarzt_hund_katze.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Obwohl es keine Heilung bei einer Herzinsuffizienz gibt, kann eine gezielte und frühzeitige medikamentöse Behandlung dem Hund ein längeres und vor allem unbeschwerteres Leben ermöglichen.</p>
<p>Grundsätzlich geht es darum, das Herz in seiner Arbeit zu entlasten, indem die Blutgefäße erweitert werden sowie den Herzmuskel zu stärken und damit die Kraft des geschwächten Herzens zu verbessern.</p>
<p>Der Widerstand, gegen den das Herz anpumpen muss, wird auf diese Weise herabgesetzt. Das kranke Herz muss weniger Kraft aufbringen und kann den Organismus wieder effektiver mit Sauerstoff versorgen.  Die Therapie einer Herzinsuffizienz beim Hund besteht aus mehreren Komponenten, die je nach Schweregrad zum Einsatz kommen. Für eine gute und dem jeweiligen Krankheitsbild angepasste Therapie stehen dem Tierarzt eine Reihe wirksamer und gut verträglicher Medikamente zur Verfügung. Entscheidend ist eine regelmäßige tägliche und lebenslange Medikamenteneingabe.</p>
<p><strong>Begleitende Maßnahmen  Bewegung</strong><br />
Ausreichende Bewegung ist für einen herzkranken Hund sehr wichtig, allerdings gilt es zu beachten, dass die Aktivitäten regelmäßig und gleichmäßig erfolgen. Für den Patient ist es also zum Beispiel gesünder, wenn er mehrmals täglich eine halbe Stunde ausgeführt wird. Wichtig ist auch die Gleichmäßigkeit der Bewegung. Empfehlenswert sind deshalb neben Spaziergängen auch Schwimmen und langsames Laufen neben dem Fahrrad, nicht so gut geeignet ist hingegen ausgelassenes Spielen mit dem Ball.</p>
<p><strong>Ernährung</strong><br />
Eine gesunde Ernährung und Normalgewicht können dazu beitragen, die Lebensqualität des herzkranken Hundes über Jahre zu erhalten. Einige Nährstoffe und Nährstoffkombinationen haben herzschonende Eigenschaften und wirken sich positiv auf die Gesundheit aus. Für herzkranke Hunde wird daher Spezialfutter angeboten. Dieses ist meist natriumarm. Andere Ergänzungsfuttermittel enthalten hochkonzentrierte Omega-3-Fettsäuren. Das sind wichtige essentielle Fettsäuren, die der Hund nicht selber produzieren kann, die jedoch eine große Bedeutung für die Herzgesundheit haben. Der Tierarzt kann darüber Auskunft geben.</p>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2010/07/02/herzinsuffizienz-ursachen-symptome-hund-therapie-prognose/" target="_blank">Diagnose &#8220;Herzinsuffizienz&#8221; beim Hund: Ursachen und Symptome</a></p>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG</strong><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2009/12/29/erste-hilfe-kurs-hunde-katzen-haustiere-notfall-youtube-tierarzt-herzversagen/" target="_blank">Erste Hilfe bei Hund &amp; Katze: Herzversagen</a><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/online-doc_anfrage/" target="_blank">ONLINE DOC &#8211; Tierarztsprechstunde</a> &#8211; <em>Experten antworten auf TierarztBLOG</em></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/io3Otng2ylc" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/io3Otng2ylc"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Klinik &amp; Therapiezentrum &#8211; Thermenlandklinik</strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> Bundesverband für Tiergesundheit e.V. / <strong>Foto: </strong>fotolia<strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><object id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" type="application/x-shockwave-flash" width="565px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-9380" title="Unterwassertherapie am Laufband u.v.m. im Therapiezentrum der Thermenlandklinik" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2020/12/Klinik_Therapie_565x150.png" alt="" width="565" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #0000ff;"><em><strong>Werbung</strong></em><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Konkrete Empfehlungen zur Entwurmung von Hund und Katze</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/07/12/parasiten-wurmer-entwurmung-hund-katze/</link>
		<comments>http://www.tierarztblog.com/2010/07/12/parasiten-wurmer-entwurmung-hund-katze/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 06:50:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierkrankheiten A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[Entwurmung]]></category>
		<category><![CDATA[Parasiten]]></category>
		<category><![CDATA[Würmer]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgrund der verschiedenen Ansteckungswege bei Spul-, Haken- und Bandwürmern ist das Risiko für einen Wurmbefall je nach Alter, Haltungsform, Ernährung und Nutzung von Hund und Katze unterschiedlich hoch.
So haben zum Beispiel Hunde und Katzen mit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4076" title="ONLINE DOC Tierarztsprechstunde" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/02/wartezimmer_tierarzt_hund_katze.jpg" alt="" width="300" height="300" />Aufgrund der verschiedenen Ansteckungswege bei Spul-, Haken- und Bandwürmern ist das Risiko für einen Wurmbefall je nach Alter, Haltungsform, Ernährung und Nutzung von Hund und Katze unterschiedlich hoch.</p>
<p>So haben zum Beispiel Hunde und Katzen mit unbeaufsichtigtem Auslauf oder Tiere, die in Zwingern, Zuchten oder Tierheimen leben, die zur Jagd genutzt oder gemeinsam mit anderen Tieren gehalten werden, ein höheres Risiko als Tiere, die einzeln im Haus gehalten werden und kontrollierten oder gar keinen Auslauf haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lassen Sie sich in Ihrer Tierarztpraxis beraten, wie gefährdet Ihr Vierbeiner ist und welche Gegenmaßnahmen empfohlen sind.</strong></p>
<p>Als Orientierung für einen effektiven Schutz vor einem Wurmbefall gilt Folgendes:  Hundewelpen sollten beginnend im Alter von 2 Wochen, Katzenwelpen im Alter von 3 Wochen gegen Spulwürmer entwurmt werden. Anschließend wird die Behandlung in 2-wöchigen Abständen bis 2 Wochen nach Aufnahme der letzten Muttermilch wiederholt.  Säugende Hündinnen und Katzen sollten gleichzeitig mit der ersten Behandlung ihrer Jungen gegen Spulwürmer behandelt werden. Trächtige Hündinnen können um den 50. Tag Trächtigkeitstag einmalig oder ab dem 40. Trächtigkeitstag täglich – abhängig vom Präparat &#8211; gegen Spulwürmer behandelt werden, um eine Infektion der Welpen im Mutterleib zu verhindern.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8287" title="Hundespulwurm im Größenvergleich" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/07/parasiten_wurm_hundespulwurm.jpg" alt="" width="300" height="434" />Hunde, die rohes Fleisch, insbesondere Innereien wie Leber und Lunge erhalten, das zuvor nicht ausreichend erhitzt (10 Min., Kerntemperatur 65° C) oder gefroren (1 Woche, -17° bis -20° C) wurde, sollten alle sechs Wochen gegen Bandwürmer behandelt werden.</p>
<p>Für Hunde und Katzen, die regelmäßig unbeaufsichtigten Auslauf haben, wilde Nagetiere oder Aas fressen oder zur Jagd geführt werden, wird eine monatliche Entwurmung gegen Bandwürmer empfohlen.</p>
<p>Für den Schutz vor Spulwürmern muss das individuelle Risiko durch den Tierarzt eingeschätzt und anhand dessen Art und Häufigkeit der Maßnahmen festgelegt werden. Die Situation eines einzelnen Tieres kann nur über Kotuntersuchungen exakt ermittelt werden, alles andere ist lediglich eine Schätzung.</p>
<p><span style="color: #ffffff;"> </span>Kann das individuelle Risiko eines Tieres nicht eingeordnet werden, sind mindestens vier Behandlungen pro Jahr zu empfehlen. Studien haben gezeigt, dass eine 1-2-malige Behandlung pro Jahr im Durchschnitt keinen ausreichenden Schutz bietet.     In Einzelfällen kann eine monatliche Entwurmung gegen Spulwürmer sinnvoll sein (beispielsweise bei engem Kontakt des Tieres mit Kleinkindern). Damit wird ein Ausscheiden infektiöser Spulwurmeier, an denen sich der Mensch anstecken kann, weitgehend ausgeschlossen.     Tipp: Kommen Infektionen mit Spul-, Haken- und Bandwürmern vor, kann die Behandlung gegen diese Wurmarten kombiniert in einer Entwurmung vorgenommen werden.</p>
<p>Gleichzeitig sollten Sie im Alltag auf konsequente Hygiene achten. Denn neben den tierärztlich verordneten Maßnahmen ist auch die gewissenhafte Beseitigung und Entsorgung von Hunde- und Katzenkot wichtig. Der Kot sollte beim Spaziergang wie auch im Garten täglich aufgesammelt und in einem verschlossenen Tütchen über den Hausmüll entsorgt werden. Auf keinen Fall sollte man ihn in der Toilette hinunterspülen oder auf den Kompost geben. Da es bei freilaufenden Katzen und Hunden nahezu unmöglich ist, den Kot aufzusammeln, muss die Entwurmung bzw. Kontrolle bei diesen Tieren besonders sorgfältig vorgenommen werden.</p>
<p>Alternativ zur Entwurmung können Kotuntersuchungen vorgenommen werden. Allerdings wird damit nicht sicher verhindert, dass zwischen den Untersuchungen über mehrere Wochen infektiöse Wurmeier ausgeschieden werden können. Wichtig ist, dass die Kotuntersuchungen regelmäßig (genau so oft wie die empfohlenen Entwurmungen) durchgeführt werden und die zu untersuchende Kotprobe (mindestens vier Gramm) über drei Tage hinweg gesammelt wird.</p>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG</strong><br />
<a title="ONLINE DOC Tierarztsprechstunde" href="http://www.tierarztblog.com/online-doc_anfrage/" target="_blank">ONLINE DOC</a> &#8211; <em>Dein Expertenteam auf TierarztBLOG</em></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/To4uSYEAyBw" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/To4uSYEAyBw"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wie oft muss ich mein Tier entwurmen?</strong></p>
<p><strong>Quelle: </strong>Bundesverband für Tiergesundheit e.V.<strong> / </strong><strong>Foto: </strong>esccap.de</p>
<p style="text-align: center;"><object id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" type="application/x-shockwave-flash" width="565px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-9380" title="Unterwassertherapie am Laufband u.v.m. im Therapiezentrum der Thermenlandklinik" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2020/12/Klinik_Therapie_565x150.png" alt="" width="565" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #0000ff;"><em><strong>Werbung</strong></em><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Diagnose &#8220;Herzinsuffizienz&#8221; beim Hund: Ursachen und Symptome</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/07/02/herzinsuffizienz-ursachen-symptome-hund-therapie-prognose/</link>
		<comments>http://www.tierarztblog.com/2010/07/02/herzinsuffizienz-ursachen-symptome-hund-therapie-prognose/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 07:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierkrankheiten A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinsuffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Herzkrankheit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tierarztblog.com/?p=7846</guid>
		<description><![CDATA[Eine Herzinsuffizienz liegt vor, wenn das Herz nicht mehr in der Lage ist, genügend Blut in den Kreislauf zu pumpen. Dadurch wird der Organismus mangelhaft mit Blut und Sauerstoff versorgt. Der Körper reagiert auf diesen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tierarztblog.com/online-doc_anfrage/" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-4076" title="ONLINE DOC Tierarztsprechstunde" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/02/wartezimmer_tierarzt_hund_katze.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Eine Herzinsuffizienz liegt vor, wenn das Herz nicht mehr in der Lage ist, genügend Blut in den Kreislauf zu pumpen. Dadurch wird der Organismus mangelhaft mit Blut und Sauerstoff versorgt. Der Körper reagiert auf diesen Zustand mit einer Verengung der Blutgefäße.</p>
<p>Bei Hunden kommt eine Herzinsuffizienz relativ häufig vor und kann genetisch vererbt oder im späteren Leben erworben sein. Die Ursachen für eine erworbene Herzinsuffizienz liegen dabei meist in einer Erkrankung der Herzklappen oder des Herzmuskels.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">xxxx</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"> </span><strong>So funktioniert der Herz-Lungen-Kreislauf</strong><br />
In der Lunge wird das Blut mit Sauerstoff angereichert. Das sauerstoffhaltige Blut fließt von der Lunge in die linke Herzhälfte, zuerst in die Vorkammer, dann in die Herzkammer. Von dort wird es mit jedem Schlag des Herzens in den Körper und damit in das Gehirn, die Muskeln und andere wichtige Organe gepumpt. Das verbrauchte, sauerstoffarme Blut fließt aus dem Körper zurück in die rechte Herzhälfte, erst in die Vorkammer, dann in die Hauptkammer. Mit jedem Herzschlag wird das verbrauchte Blut aus der rechten Herzhälfte in die Lunge gepumpt, wo es mit Sauerstoff angereichert und zurück ins linke Herz geleitet wird.</p>
<p>In diesem Kreislauf übernehmen die Herzklappen die Funktion von „Ventilen“. Sie sorgen dafür, dass das Blut in die richtige Richtung fließen kann. Sind die Herzklappen krankhaft verändert, schließen sie nicht mehr richtig – der Blutfluss wird gestört. Ebenso gestört wird der Ablauf, wenn der Herzmuskel geschwächt ist und nicht ausreichend Blut in den Kreislauf pumpen kann – es kommt so zu Problemen wie beispielsweise Husten und/oder Atemnot.</p>
<p><strong>Was sind die Ursachen einer Herzinsuffizienz?</strong><br />
Die chronische Klappenerkrankung ist die Hauptursache einer Herzinsuffizienz bei Hunden. Sie tritt vor allem bei älteren Hunden und kleineren Rassen wie Pudeln und Dackeln auf. Die Herzklappe ist verdickt und schließt bei jedem Herzschlag unvollständig. Somit kommt es zum Rückfluss von Blut in die Gefäße und Organe. Besteht die Klappenerkrankung bereits längere Zeit, kommt es zu einer Vergrößerung von Vorhof und Herzkammer. Die Krankheit verläuft in aller Regel eher schleichend.  Die sogenannte „dilatative Kardiomyopathie“ ist eine weitere Erkrankung, die zu einer Herzinsuffizienz führen kann. Diese kommt vorwiegend bei jüngeren bis mittelalten größeren Hunden, wie dem Dobermann, Boxer oder der Deutschen Dogge vor.</p>
<p>Dabei wird der Herzmuskel dünn und schwach und kann seine Pumpleistung nicht mehr erbringen. Die Krankheit nimmt meist einen recht schnellen Verlauf.  Natürlich spielen wie beim Menschen auch beim Hund weitere Faktoren wie beispielsweise das Alter und das Körpergewicht eine entscheidende Rolle. Mit steigenden Lebensjahren und jedem überflüssigen Pfund nimmt das Risiko für Herzerkrankungen zu. Umso wichtiger ist es, seinen Hund gesund zu ernähren, ihm ausreichend Bewegung an der frischen Luft zu bieten und ihn regelmäßig in der Tierarztpraxis zu einer Vorsorgeuntersuchung vorzustellen.</p>
<p><strong>Welche Symptome der Herzinsuffizienz kann der Tierhalter erkennen?</strong><br />
Herzkranke Hunde können müde und schlapp erscheinen. Vielleicht bleibt der Futternapf öfter unberührt stehen oder der Hund hat bereits an Gewicht verloren? Nach nur kurzen Spaziergängen kann es zu Atemnot, Husten oder Ermüdungserscheinungen kommen. Bei fortgeschrittener Erkrankung treten diese Symptome bereits in Ruhe auf. Dies führt in dramatischen Fällen zu Kollaps- oder Ohnmachtsanfällen, da das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Flüssigkeitsansammlungen in den Körperhöhlen machen sich durch einen dicken, tonnenförmigen Bauch bemerkbar.</p>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2010/08/11/herzinsuffizienz-beim-hund-therapie-tierarzt-tierklinik/" target="_blank">Diagnose &#8220;Herzinsuffizienz&#8221; beim Hund: Therapiemöglichkeiten</a></p>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG</strong><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2009/12/29/erste-hilfe-kurs-hunde-katzen-haustiere-notfall-youtube-tierarzt-herzversagen/" target="_blank">Erste Hilfe bei Hund &amp; Katze: Herzversagen</a><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/online-doc_anfrage/" target="_blank">ONLINE DOC &#8211; Tierarztsprechstunde</a> &#8211; <em>Experten antworten auf TierarztBLOG</em></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/io3Otng2ylc" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/io3Otng2ylc"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Klinik &amp; Therapiezentrum &#8211; Thermenlandklinik</strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> Bundesverband für Tiergesundheit e.V. / <strong>Foto: </strong>fotolia<strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><object id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" type="application/x-shockwave-flash" width="565px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-9380" title="Unterwassertherapie am Laufband u.v.m. im Therapiezentrum der Thermenlandklinik" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2020/12/Klinik_Therapie_565x150.png" alt="" width="565" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #0000ff;"><em><strong>Werbung</strong></em><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tierarztblog.com/2010/07/02/herzinsuffizienz-ursachen-symptome-hund-therapie-prognose/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Würmer bei Hund und Katze</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/04/27/parasiten-befall-hund-katze-wurm-wurmer-hilfe-therapie-medikamente-spulwurm-hakenwurm-bandwurm-herzwurm/</link>
		<comments>http://www.tierarztblog.com/2010/04/27/parasiten-befall-hund-katze-wurm-wurmer-hilfe-therapie-medikamente-spulwurm-hakenwurm-bandwurm-herzwurm/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 10:41:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bandwurm]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-4081" title="ONLINE DOC: Das Expertenteam der Thermenlandklinik beantwortet deine Anfragen" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/02/wartezimmer_tierarzt_hund_katze1.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Zunächst die schlechte Nachricht: Nahezu alle Hunde und Katzen kommen in ihrem Leben mit Würmern in Kontakt. Die gute Nachricht: Es gibt sehr viele hervorragend wirkende Mittel für die Behandlung infizierter Hunde und Katzen. Der Tierhalter hat es also selber in der Hand, seine vierbeinigen Hausgenossen vor den wenig appetitlichen Würmern zu schützen. Und mit regelmäßigen Wurmkuren schützt der Mensch sich selber, denn einige Wurmarten können auf den Menschen übertragen werden.</p>
<p>Die bedeutendsten Parasiten in Deutschland sind Spul- und Bandwürmer, Hakenwürmer, Lungenwürmer sowie der Herzwurm. Für alle Wurmarten gilt: Die Ansteckungsgefahr lauert überall. Infektionsquellen können Artgenossen und deren Kot, wildlebende Nagetiere und Aas, aber auch Frösche und Schnecken sein. Für Hunde und Katzen, die ins Ausland reisen oder von dort nach Deutschland gebracht werden, bestehen unter Umständen zusätzliche Risiken. In südlichen Reiseländern besteht beispielsweise die Gefahr einer von Mücken übertragenen Infektion mit Herzwürmern.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-5980" title="Nahezu alle Hunde und Katzen kommen in ihrem Leben mit Würmern in Kontakt" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/04/hund_und_katze_labrador_ekh.jpg" alt="" width="300" height="300" />Wie häufig behandelt werden muss, richtet sich nach Alter und Lebensumständen von Hund und Katze. Es gibt spezielle Präparate für Welpen, für trächtige, junge oder erwachsene Tiere, die alle sehr gut verträglich sind. Bei Risikogruppen sollte man Wurmkuren monatlich durchführen. Dazu gehören Tiere, die ungehinderten Freilauf und somit intensiven Kontakt zu den genannten Infektionsquellen haben. Bei engem Kontakt des Tieres mit beispielsweise Kleinkindern ist ebenfalls eine monatliche Wurmkur angebracht, da infizierte Hunde und Katzen häufig Wurmglieder, Eier oder Larven im Fell mit sich herum tragen, die das  Übertragungsrisiko erhöhen. Kann das individuelle Risiko eines Tieres nicht eingeordnet werden, sind mindestens vier Behandlungen pro Jahr zu empfehlen. Studien haben gezeigt, dass eine ein- bis zweimalige Behandlung pro Jahr im Durchschnitt keinen ausreichenden Schutz bietet.</p>
<p>Es stehen die unterschiedlichsten Darreichungsformen und Wirkstoffkombinationen zur Verfügung. Gemeinsam mit dem Tierarzt können Hunde- und Katzenhalter tierindividuelle Behandlungen durchführen, selbst spezielle Fress- oder Verhaltenseigenschaften des Tieres lassen sich bei der Wahl des richtigen Präparates berücksichtigen. Das macht die Wurmbekämpfung sehr einfach und sicher.</p>
<p><strong>Quelle / Foto:</strong> Bundesverband für Tiergesundheit e.V.</p>
<p style="text-align: center;"><object id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" type="application/x-shockwave-flash" width="565px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-9380" title="Unterwassertherapie am Laufband u.v.m. im Therapiezentrum der Thermenlandklinik" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2020/12/Klinik_Therapie_565x150.png" alt="" width="565" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #0000ff;"><em><strong>Werbung</strong></em><br />
</span></p>
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		<title>Arthrose beim Hund</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/04/26/arthrose-beim-hund-gelenksschmiere-synovia-huftdisplasie/</link>
		<comments>http://www.tierarztblog.com/2010/04/26/arthrose-beim-hund-gelenksschmiere-synovia-huftdisplasie/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 08:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierkrankheiten A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[Arthrose]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>

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		<description><![CDATA[Was in den Gelenken passiert
Zur harmonischen Bewegung gehört ein ungestörtes Zusammenspiel von Knochen, Muskeln und Bändern. Um dies zu gewährleisten, sind die Gelenke als bewegliche Verbindung der starren Knochen ganz speziell und sehr funktionsfähig aufgebaut: ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4076" title="Arthrose beim Hund" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/02/wartezimmer_tierarzt_hund_katze.jpg" alt="" width="300" height="300" /><strong>Was in den Gelenken passiert</strong></p>
<p>Zur harmonischen Bewegung gehört ein ungestörtes Zusammenspiel von Knochen, Muskeln und Bändern. Um dies zu gewährleisten, sind die Gelenke als bewegliche Verbindung der starren Knochen ganz speziell und sehr funktionsfähig aufgebaut: Gelenke bestehen aus einer Gelenkkapsel, die das Gelenk nach außen abschließt. Innen sind sie mit einer Synovialmembran ausgekleidet, die die Gelenkflüssigkeit, also die sogenannte »Gelenkschmiere« (Synovia) bildet. Die Knochenenden sind mit einer Knorpelschicht überzogen. Dieser  Gelenkknorpel hat eine besonders wichtige Aufgabe, denn er besitzt eine enorme Pufferwirkung (»Stoßdämpfer«) und ist somit für die Stoß- und Druckfestigkeit des Gelenks und die Druckdämpfung jeder Bewegung zuständig. Ohne diese Stoßdämpfung wäre ein geschmeidiges Bewegen, geschweige denn ein Belasten der Gelenke, gar nicht möglich. Bereits ein kleiner Fehler in diesem ausgeklügelten System kann schwerwiegende Folgen haben.</p>
<p>Eine chronische Gelenkerkrankung bezeichnet man als Arthrose. Diese beginnt mit einer Verletzung im Gelenkknorpelbereich. Ursache solcher Knorpelschäden können z. B. traumatische Verletzungen (Zerrung, Verstauchung), Wachstumsstörungen, die Folgen anatomischer Fehlstellungen (Hüftdysplasie), übermäßiger Verschleiß bei alten oder übergewichtigen Tieren oder die Folge bakterieller Infektionen sein. In jedem Fall kommt es zu einer Reihe von Veränderungen: Der geschädigte Knorpel provoziert eine Entzündung der Synovialmembran, die Membran schwillt stark an und sezerniert vermehrt Synovia (Reizerguss). Dies und eine gleichzeitige Entzündung der Gelenkkapsel führen zur Schwellung und verstärkten Durchblutung des Gelenks. Die Entzündungssymptome Rötung, Schwellung, Schmerz und Funktionsstörung des Gelenks (Lahmheit) werden sichtbar. Im Anschluss daran kommt es zu einer faserigen Verdickung der Gelenkkapsel, zur Ausbildung sogenannter »Osteophyten« (Zubildungen am Knochen) und zur irreversiblen Gelenkknorpeldegeneration. Eine chronische Gelenkerkrankung die Arthrose – ist entstanden. Die Therapien von Erkrankungen des Bewegungsapparates reichen von strikter Ruhe, Einsatz von Wärme, gezieltem Bewegungstraining zum Muskelaufbau, spezieller Medikamentengabe, Ernährungsumstellung und Gewichtsreduktion bis hin zu größeren orthopädischen OP´s.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-5990" title="Fit bis ins hohe Alter" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/04/alter_hund_wiese_halsband.jpg" alt="" width="300" height="300" />Den Schmerz lindern</strong></p>
<p>Alle therapeutischen Maßnahmen haben zum Ziel, die Schmerzhaftigkeit der Erkrankung zu bekämpfen und vor allem die Gelenkfunktion zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Sinnvolle und tatkräftige Unterstützung finden die verschiedenen Therapiemöglichkeiten durch den Einsatz entzündungshemmender und zugleich schmerzstillender Mittel. Es stehen aufgrund intensiver Forschung geeignete Medikamente zur Verfügung, die speziell für den Hund und seine Bedürfnisse entwickelt wurden. Sie sind gut verträglich und lassen sich einfach verabreichen und exakt dosieren. Die durch die Entzündung verursachte Gelenkzerstörung kann gestoppt werden, akute Prozesse heilen schneller aus und chronische Erkrankungen werden für den Patienten erträglich gemacht. Nicht umsonst sind die Lebenserwartung und die Lebensqualität vieler alter, an Arthrose leidender Hunde deutlich höher geworden. Darüber hinaus stehen Ergänzungsfuttermittel zur Verfügung, die bei „Risikogruppen“ vorbeugend eingesetzt werden können. Prophylaxe ist beispielsweise in der Aufzucht von Welpen und Junghunden sinnvoll. Auch körperlich stark beanspruchte Hunde kann man so vor Sportverletzungen und Verschleiß schützen.</p>
<p><strong>Hilfe für Hunde mit chronischen Schmerzen</strong></p>
<p>Wenn der Tierarzt eine chronisch fortschreitende Erkrankung wie Arthrose festgestellt hat, wird er wahrscheinlich ein Schmerzmittel verschreiben. Zusätzlich zur Therapie mit Schmerzmitteln gibt es unterstützende Maßnahmen, die der Tierhalter selber durchführen kann:</p>
<ul>
<li>Kontrollierte Bewegung hilft dabei, Gewicht zu reduzieren, Muskelkraft zu erhalten, und die Beweglichkeit der Gelenke mit der Zeit zu verbessern.</li>
<li>Abnehmen beseitigt bei Hunden mit Übergewicht die unnötige zusätzliche Belastung der schmerzenden Gelenke.</li>
<li>Ergänzungsfuttermittel oder ein Futter mit einem hohen Anteil essentieller Fettsäuren können ebenfalls helfen.</li>
<li>Gut gestaltete, regelmäßige Physiotherapie (besonders nach chirurgischen Eingriffen) kann Schmerzen lindern, die Kondition aufbauen und die Beweglichkeit der Gelenke erheblich verbessern.</li>
<li>Ein festes Hundebett an einer warmen, zugfreien Stelle ist bequemer, unterstützt die Gelenke und erleichtert das Aufstehen.</li>
</ul>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG:</strong><br />
<a title="Arthrose beim Hund – Wenn die Gelenke nicht mehr mitspielen" href="http://www.tierarztblog.com/2010/04/20/arthrose-beim-hund-wenn-die-gelenke-nicht-mehr-mitspielen/" target="_self">Arthrose beim Hund – Wenn die Gelenke nicht mehr mitspielen</a> &#8211; TierarztBLOG<br />
<a title="Thermenlandklinik" href="http://www.thermenlandklinik.at/" target="_blank">Thermenlandklinik</a> &#8211; Unterwassertherapie an der Therme Loipersdorf</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> Bundesverband für Tiergesundheit e.V.</p>
<p style="text-align: center;"><object id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" type="application/x-shockwave-flash" width="565px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-9380" title="Unterwassertherapie am Laufband u.v.m. im Therapiezentrum der Thermenlandklinik" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2020/12/Klinik_Therapie_565x150.png" alt="" width="565" height="150" /></a></p>
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</span></p>
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