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	<title>TierarztBLOG.com - DAS UNTERHALTSAME WISSENSPORTAL FÜR TIERFREUNDE &#187; Tierkrankheiten A-Z</title>
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	<description>Informatives und Unterhaltsames rund um Hund, Katze und Kleintiere.</description>
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		<title>Diagnose &#8220;Herzinsuffizienz&#8221; beim Hund: Therapiemöglichkeiten</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 20:53:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierkrankheiten A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinsuffizienz]]></category>

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		<description><![CDATA[Obwohl es keine Heilung bei einer Herzinsuffizienz gibt, kann eine gezielte und frühzeitige medikamentöse Behandlung dem Hund ein längeres und vor allem unbeschwerteres Leben ermöglichen.
Grundsätzlich geht es darum, das Herz in seiner Arbeit zu entlasten, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tierarztblog.com/online-doc_anfrage/" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-4076" title="ONLINE DOC Tierarztsprechstunde" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/02/wartezimmer_tierarzt_hund_katze.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Obwohl es keine Heilung bei einer Herzinsuffizienz gibt, kann eine gezielte und frühzeitige medikamentöse Behandlung dem Hund ein längeres und vor allem unbeschwerteres Leben ermöglichen.</p>
<p>Grundsätzlich geht es darum, das Herz in seiner Arbeit zu entlasten, indem die Blutgefäße erweitert werden sowie den Herzmuskel zu stärken und damit die Kraft des geschwächten Herzens zu verbessern.</p>
<p>Der Widerstand, gegen den das Herz anpumpen muss, wird auf diese Weise herabgesetzt. Das kranke Herz muss weniger Kraft aufbringen und kann den Organismus wieder effektiver mit Sauerstoff versorgen.  Die Therapie einer Herzinsuffizienz beim Hund besteht aus mehreren Komponenten, die je nach Schweregrad zum Einsatz kommen. Für eine gute und dem jeweiligen Krankheitsbild angepasste Therapie stehen dem Tierarzt eine Reihe wirksamer und gut verträglicher Medikamente zur Verfügung. Entscheidend ist eine regelmäßige tägliche und lebenslange Medikamenteneingabe.</p>
<p><strong>Begleitende Maßnahmen  Bewegung</strong><br />
Ausreichende Bewegung ist für einen herzkranken Hund sehr wichtig, allerdings gilt es zu beachten, dass die Aktivitäten regelmäßig und gleichmäßig erfolgen. Für den Patient ist es also zum Beispiel gesünder, wenn er mehrmals täglich eine halbe Stunde ausgeführt wird. Wichtig ist auch die Gleichmäßigkeit der Bewegung. Empfehlenswert sind deshalb neben Spaziergängen auch Schwimmen und langsames Laufen neben dem Fahrrad, nicht so gut geeignet ist hingegen ausgelassenes Spielen mit dem Ball.</p>
<p><strong>Ernährung</strong><br />
Eine gesunde Ernährung und Normalgewicht können dazu beitragen, die Lebensqualität des herzkranken Hundes über Jahre zu erhalten. Einige Nährstoffe und Nährstoffkombinationen haben herzschonende Eigenschaften und wirken sich positiv auf die Gesundheit aus. Für herzkranke Hunde wird daher Spezialfutter angeboten. Dieses ist meist natriumarm. Andere Ergänzungsfuttermittel enthalten hochkonzentrierte Omega-3-Fettsäuren. Das sind wichtige essentielle Fettsäuren, die der Hund nicht selber produzieren kann, die jedoch eine große Bedeutung für die Herzgesundheit haben. Der Tierarzt kann darüber Auskunft geben.</p>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2010/07/02/herzinsuffizienz-ursachen-symptome-hund-therapie-prognose/" target="_blank">Diagnose &#8220;Herzinsuffizienz&#8221; beim Hund: Ursachen und Symptome</a></p>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG</strong><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2009/12/29/erste-hilfe-kurs-hunde-katzen-haustiere-notfall-youtube-tierarzt-herzversagen/" target="_blank">Erste Hilfe bei Hund &amp; Katze: Herzversagen</a><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/online-doc_anfrage/" target="_blank">ONLINE DOC &#8211; Tierarztsprechstunde</a> &#8211; <em>Experten antworten auf TierarztBLOG</em></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/io3Otng2ylc" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/io3Otng2ylc"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Klinik &amp; Therapiezentrum &#8211; Thermenlandklinik</strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> Bundesverband für Tiergesundheit e.V. / <strong>Foto: </strong>fotolia<strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><object id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" type="application/x-shockwave-flash" width="565px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-9380" title="Unterwassertherapie am Laufband u.v.m. im Therapiezentrum der Thermenlandklinik" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2020/12/Klinik_Therapie_565x150.png" alt="" width="565" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #0000ff;"><em><strong>Werbung</strong></em><br />
</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Konkrete Empfehlungen zur Entwurmung von Hund und Katze</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/07/12/parasiten-wurmer-entwurmung-hund-katze/</link>
		<comments>http://www.tierarztblog.com/2010/07/12/parasiten-wurmer-entwurmung-hund-katze/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 06:50:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierkrankheiten A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[Entwurmung]]></category>
		<category><![CDATA[Parasiten]]></category>
		<category><![CDATA[Würmer]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgrund der verschiedenen Ansteckungswege bei Spul-, Haken- und Bandwürmern ist das Risiko für einen Wurmbefall je nach Alter, Haltungsform, Ernährung und Nutzung von Hund und Katze unterschiedlich hoch.
So haben zum Beispiel Hunde und Katzen mit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4076" title="ONLINE DOC Tierarztsprechstunde" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/02/wartezimmer_tierarzt_hund_katze.jpg" alt="" width="300" height="300" />Aufgrund der verschiedenen Ansteckungswege bei Spul-, Haken- und Bandwürmern ist das Risiko für einen Wurmbefall je nach Alter, Haltungsform, Ernährung und Nutzung von Hund und Katze unterschiedlich hoch.</p>
<p>So haben zum Beispiel Hunde und Katzen mit unbeaufsichtigtem Auslauf oder Tiere, die in Zwingern, Zuchten oder Tierheimen leben, die zur Jagd genutzt oder gemeinsam mit anderen Tieren gehalten werden, ein höheres Risiko als Tiere, die einzeln im Haus gehalten werden und kontrollierten oder gar keinen Auslauf haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lassen Sie sich in Ihrer Tierarztpraxis beraten, wie gefährdet Ihr Vierbeiner ist und welche Gegenmaßnahmen empfohlen sind.</strong></p>
<p>Als Orientierung für einen effektiven Schutz vor einem Wurmbefall gilt Folgendes:  Hundewelpen sollten beginnend im Alter von 2 Wochen, Katzenwelpen im Alter von 3 Wochen gegen Spulwürmer entwurmt werden. Anschließend wird die Behandlung in 2-wöchigen Abständen bis 2 Wochen nach Aufnahme der letzten Muttermilch wiederholt.  Säugende Hündinnen und Katzen sollten gleichzeitig mit der ersten Behandlung ihrer Jungen gegen Spulwürmer behandelt werden. Trächtige Hündinnen können um den 50. Tag Trächtigkeitstag einmalig oder ab dem 40. Trächtigkeitstag täglich – abhängig vom Präparat &#8211; gegen Spulwürmer behandelt werden, um eine Infektion der Welpen im Mutterleib zu verhindern.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-8287" title="Hundespulwurm im Größenvergleich" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/07/parasiten_wurm_hundespulwurm.jpg" alt="" width="300" height="434" />Hunde, die rohes Fleisch, insbesondere Innereien wie Leber und Lunge erhalten, das zuvor nicht ausreichend erhitzt (10 Min., Kerntemperatur 65° C) oder gefroren (1 Woche, -17° bis -20° C) wurde, sollten alle sechs Wochen gegen Bandwürmer behandelt werden.</p>
<p>Für Hunde und Katzen, die regelmäßig unbeaufsichtigten Auslauf haben, wilde Nagetiere oder Aas fressen oder zur Jagd geführt werden, wird eine monatliche Entwurmung gegen Bandwürmer empfohlen.</p>
<p>Für den Schutz vor Spulwürmern muss das individuelle Risiko durch den Tierarzt eingeschätzt und anhand dessen Art und Häufigkeit der Maßnahmen festgelegt werden. Die Situation eines einzelnen Tieres kann nur über Kotuntersuchungen exakt ermittelt werden, alles andere ist lediglich eine Schätzung.</p>
<p><span style="color: #ffffff;"> </span>Kann das individuelle Risiko eines Tieres nicht eingeordnet werden, sind mindestens vier Behandlungen pro Jahr zu empfehlen. Studien haben gezeigt, dass eine 1-2-malige Behandlung pro Jahr im Durchschnitt keinen ausreichenden Schutz bietet.     In Einzelfällen kann eine monatliche Entwurmung gegen Spulwürmer sinnvoll sein (beispielsweise bei engem Kontakt des Tieres mit Kleinkindern). Damit wird ein Ausscheiden infektiöser Spulwurmeier, an denen sich der Mensch anstecken kann, weitgehend ausgeschlossen.     Tipp: Kommen Infektionen mit Spul-, Haken- und Bandwürmern vor, kann die Behandlung gegen diese Wurmarten kombiniert in einer Entwurmung vorgenommen werden.</p>
<p>Gleichzeitig sollten Sie im Alltag auf konsequente Hygiene achten. Denn neben den tierärztlich verordneten Maßnahmen ist auch die gewissenhafte Beseitigung und Entsorgung von Hunde- und Katzenkot wichtig. Der Kot sollte beim Spaziergang wie auch im Garten täglich aufgesammelt und in einem verschlossenen Tütchen über den Hausmüll entsorgt werden. Auf keinen Fall sollte man ihn in der Toilette hinunterspülen oder auf den Kompost geben. Da es bei freilaufenden Katzen und Hunden nahezu unmöglich ist, den Kot aufzusammeln, muss die Entwurmung bzw. Kontrolle bei diesen Tieren besonders sorgfältig vorgenommen werden.</p>
<p>Alternativ zur Entwurmung können Kotuntersuchungen vorgenommen werden. Allerdings wird damit nicht sicher verhindert, dass zwischen den Untersuchungen über mehrere Wochen infektiöse Wurmeier ausgeschieden werden können. Wichtig ist, dass die Kotuntersuchungen regelmäßig (genau so oft wie die empfohlenen Entwurmungen) durchgeführt werden und die zu untersuchende Kotprobe (mindestens vier Gramm) über drei Tage hinweg gesammelt wird.</p>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG</strong><br />
<a title="ONLINE DOC Tierarztsprechstunde" href="http://www.tierarztblog.com/online-doc_anfrage/" target="_blank">ONLINE DOC</a> &#8211; <em>Dein Expertenteam auf TierarztBLOG</em></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/To4uSYEAyBw" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/To4uSYEAyBw"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wie oft muss ich mein Tier entwurmen?</strong></p>
<p><strong>Quelle: </strong>Bundesverband für Tiergesundheit e.V.<strong> / </strong><strong>Foto: </strong>esccap.de</p>
<p style="text-align: center;"><object id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" type="application/x-shockwave-flash" width="565px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-9380" title="Unterwassertherapie am Laufband u.v.m. im Therapiezentrum der Thermenlandklinik" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2020/12/Klinik_Therapie_565x150.png" alt="" width="565" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #0000ff;"><em><strong>Werbung</strong></em><br />
</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Diagnose &#8220;Herzinsuffizienz&#8221; beim Hund: Ursachen und Symptome</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/07/02/herzinsuffizienz-ursachen-symptome-hund-therapie-prognose/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 07:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierkrankheiten A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[Herzinsuffizienz]]></category>
		<category><![CDATA[Herzkrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Herzinsuffizienz liegt vor, wenn das Herz nicht mehr in der Lage ist, genügend Blut in den Kreislauf zu pumpen. Dadurch wird der Organismus mangelhaft mit Blut und Sauerstoff versorgt. Der Körper reagiert auf diesen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.tierarztblog.com/online-doc_anfrage/" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-4076" title="ONLINE DOC Tierarztsprechstunde" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/02/wartezimmer_tierarzt_hund_katze.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Eine Herzinsuffizienz liegt vor, wenn das Herz nicht mehr in der Lage ist, genügend Blut in den Kreislauf zu pumpen. Dadurch wird der Organismus mangelhaft mit Blut und Sauerstoff versorgt. Der Körper reagiert auf diesen Zustand mit einer Verengung der Blutgefäße.</p>
<p>Bei Hunden kommt eine Herzinsuffizienz relativ häufig vor und kann genetisch vererbt oder im späteren Leben erworben sein. Die Ursachen für eine erworbene Herzinsuffizienz liegen dabei meist in einer Erkrankung der Herzklappen oder des Herzmuskels.</p>
<p><span style="color: #ffffff;">xxxx</span></p>
<p><span style="color: #ffffff;"> </span><strong>So funktioniert der Herz-Lungen-Kreislauf</strong><br />
In der Lunge wird das Blut mit Sauerstoff angereichert. Das sauerstoffhaltige Blut fließt von der Lunge in die linke Herzhälfte, zuerst in die Vorkammer, dann in die Herzkammer. Von dort wird es mit jedem Schlag des Herzens in den Körper und damit in das Gehirn, die Muskeln und andere wichtige Organe gepumpt. Das verbrauchte, sauerstoffarme Blut fließt aus dem Körper zurück in die rechte Herzhälfte, erst in die Vorkammer, dann in die Hauptkammer. Mit jedem Herzschlag wird das verbrauchte Blut aus der rechten Herzhälfte in die Lunge gepumpt, wo es mit Sauerstoff angereichert und zurück ins linke Herz geleitet wird.</p>
<p>In diesem Kreislauf übernehmen die Herzklappen die Funktion von „Ventilen“. Sie sorgen dafür, dass das Blut in die richtige Richtung fließen kann. Sind die Herzklappen krankhaft verändert, schließen sie nicht mehr richtig – der Blutfluss wird gestört. Ebenso gestört wird der Ablauf, wenn der Herzmuskel geschwächt ist und nicht ausreichend Blut in den Kreislauf pumpen kann – es kommt so zu Problemen wie beispielsweise Husten und/oder Atemnot.</p>
<p><strong>Was sind die Ursachen einer Herzinsuffizienz?</strong><br />
Die chronische Klappenerkrankung ist die Hauptursache einer Herzinsuffizienz bei Hunden. Sie tritt vor allem bei älteren Hunden und kleineren Rassen wie Pudeln und Dackeln auf. Die Herzklappe ist verdickt und schließt bei jedem Herzschlag unvollständig. Somit kommt es zum Rückfluss von Blut in die Gefäße und Organe. Besteht die Klappenerkrankung bereits längere Zeit, kommt es zu einer Vergrößerung von Vorhof und Herzkammer. Die Krankheit verläuft in aller Regel eher schleichend.  Die sogenannte „dilatative Kardiomyopathie“ ist eine weitere Erkrankung, die zu einer Herzinsuffizienz führen kann. Diese kommt vorwiegend bei jüngeren bis mittelalten größeren Hunden, wie dem Dobermann, Boxer oder der Deutschen Dogge vor.</p>
<p>Dabei wird der Herzmuskel dünn und schwach und kann seine Pumpleistung nicht mehr erbringen. Die Krankheit nimmt meist einen recht schnellen Verlauf.  Natürlich spielen wie beim Menschen auch beim Hund weitere Faktoren wie beispielsweise das Alter und das Körpergewicht eine entscheidende Rolle. Mit steigenden Lebensjahren und jedem überflüssigen Pfund nimmt das Risiko für Herzerkrankungen zu. Umso wichtiger ist es, seinen Hund gesund zu ernähren, ihm ausreichend Bewegung an der frischen Luft zu bieten und ihn regelmäßig in der Tierarztpraxis zu einer Vorsorgeuntersuchung vorzustellen.</p>
<p><strong>Welche Symptome der Herzinsuffizienz kann der Tierhalter erkennen?</strong><br />
Herzkranke Hunde können müde und schlapp erscheinen. Vielleicht bleibt der Futternapf öfter unberührt stehen oder der Hund hat bereits an Gewicht verloren? Nach nur kurzen Spaziergängen kann es zu Atemnot, Husten oder Ermüdungserscheinungen kommen. Bei fortgeschrittener Erkrankung treten diese Symptome bereits in Ruhe auf. Dies führt in dramatischen Fällen zu Kollaps- oder Ohnmachtsanfällen, da das Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Flüssigkeitsansammlungen in den Körperhöhlen machen sich durch einen dicken, tonnenförmigen Bauch bemerkbar.</p>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2010/08/11/herzinsuffizienz-beim-hund-therapie-tierarzt-tierklinik/" target="_blank">Diagnose &#8220;Herzinsuffizienz&#8221; beim Hund: Therapiemöglichkeiten</a></p>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG</strong><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2009/12/29/erste-hilfe-kurs-hunde-katzen-haustiere-notfall-youtube-tierarzt-herzversagen/" target="_blank">Erste Hilfe bei Hund &amp; Katze: Herzversagen</a><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/online-doc_anfrage/" target="_blank">ONLINE DOC &#8211; Tierarztsprechstunde</a> &#8211; <em>Experten antworten auf TierarztBLOG</em></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/io3Otng2ylc" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/io3Otng2ylc"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Klinik &amp; Therapiezentrum &#8211; Thermenlandklinik</strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> Bundesverband für Tiergesundheit e.V. / <strong>Foto: </strong>fotolia<strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><object id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" type="application/x-shockwave-flash" width="565px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
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</span></p>
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		<title>Würmer bei Hund und Katze</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 10:41:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierkrankheiten A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[Bandwurm]]></category>
		<category><![CDATA[Hakenwurm]]></category>
		<category><![CDATA[Herzwurm]]></category>
		<category><![CDATA[Lungenwurm]]></category>
		<category><![CDATA[Parasiten]]></category>

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		<description><![CDATA[Zunächst die schlechte Nachricht: Nahezu alle Hunde und Katzen kommen in ihrem Leben mit Würmern in Kontakt. Die gute Nachricht: Es gibt sehr viele hervorragend wirkende Mittel für die Behandlung infizierter Hunde und Katzen. Der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-4081" title="ONLINE DOC: Das Expertenteam der Thermenlandklinik beantwortet deine Anfragen" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/02/wartezimmer_tierarzt_hund_katze1.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Zunächst die schlechte Nachricht: Nahezu alle Hunde und Katzen kommen in ihrem Leben mit Würmern in Kontakt. Die gute Nachricht: Es gibt sehr viele hervorragend wirkende Mittel für die Behandlung infizierter Hunde und Katzen. Der Tierhalter hat es also selber in der Hand, seine vierbeinigen Hausgenossen vor den wenig appetitlichen Würmern zu schützen. Und mit regelmäßigen Wurmkuren schützt der Mensch sich selber, denn einige Wurmarten können auf den Menschen übertragen werden.</p>
<p>Die bedeutendsten Parasiten in Deutschland sind Spul- und Bandwürmer, Hakenwürmer, Lungenwürmer sowie der Herzwurm. Für alle Wurmarten gilt: Die Ansteckungsgefahr lauert überall. Infektionsquellen können Artgenossen und deren Kot, wildlebende Nagetiere und Aas, aber auch Frösche und Schnecken sein. Für Hunde und Katzen, die ins Ausland reisen oder von dort nach Deutschland gebracht werden, bestehen unter Umständen zusätzliche Risiken. In südlichen Reiseländern besteht beispielsweise die Gefahr einer von Mücken übertragenen Infektion mit Herzwürmern.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-5980" title="Nahezu alle Hunde und Katzen kommen in ihrem Leben mit Würmern in Kontakt" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/04/hund_und_katze_labrador_ekh.jpg" alt="" width="300" height="300" />Wie häufig behandelt werden muss, richtet sich nach Alter und Lebensumständen von Hund und Katze. Es gibt spezielle Präparate für Welpen, für trächtige, junge oder erwachsene Tiere, die alle sehr gut verträglich sind. Bei Risikogruppen sollte man Wurmkuren monatlich durchführen. Dazu gehören Tiere, die ungehinderten Freilauf und somit intensiven Kontakt zu den genannten Infektionsquellen haben. Bei engem Kontakt des Tieres mit beispielsweise Kleinkindern ist ebenfalls eine monatliche Wurmkur angebracht, da infizierte Hunde und Katzen häufig Wurmglieder, Eier oder Larven im Fell mit sich herum tragen, die das  Übertragungsrisiko erhöhen. Kann das individuelle Risiko eines Tieres nicht eingeordnet werden, sind mindestens vier Behandlungen pro Jahr zu empfehlen. Studien haben gezeigt, dass eine ein- bis zweimalige Behandlung pro Jahr im Durchschnitt keinen ausreichenden Schutz bietet.</p>
<p>Es stehen die unterschiedlichsten Darreichungsformen und Wirkstoffkombinationen zur Verfügung. Gemeinsam mit dem Tierarzt können Hunde- und Katzenhalter tierindividuelle Behandlungen durchführen, selbst spezielle Fress- oder Verhaltenseigenschaften des Tieres lassen sich bei der Wahl des richtigen Präparates berücksichtigen. Das macht die Wurmbekämpfung sehr einfach und sicher.</p>
<p><strong>Quelle / Foto:</strong> Bundesverband für Tiergesundheit e.V.</p>
<p style="text-align: center;"><object id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" type="application/x-shockwave-flash" width="565px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-9380" title="Unterwassertherapie am Laufband u.v.m. im Therapiezentrum der Thermenlandklinik" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2020/12/Klinik_Therapie_565x150.png" alt="" width="565" height="150" /></a></p>
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		<title>Arthrose beim Hund</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/04/26/arthrose-beim-hund-gelenksschmiere-synovia-huftdisplasie/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 08:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierkrankheiten A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[Arthrose]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>

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		<description><![CDATA[Was in den Gelenken passiert
Zur harmonischen Bewegung gehört ein ungestörtes Zusammenspiel von Knochen, Muskeln und Bändern. Um dies zu gewährleisten, sind die Gelenke als bewegliche Verbindung der starren Knochen ganz speziell und sehr funktionsfähig aufgebaut: ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-4076" title="Arthrose beim Hund" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/02/wartezimmer_tierarzt_hund_katze.jpg" alt="" width="300" height="300" /><strong>Was in den Gelenken passiert</strong></p>
<p>Zur harmonischen Bewegung gehört ein ungestörtes Zusammenspiel von Knochen, Muskeln und Bändern. Um dies zu gewährleisten, sind die Gelenke als bewegliche Verbindung der starren Knochen ganz speziell und sehr funktionsfähig aufgebaut: Gelenke bestehen aus einer Gelenkkapsel, die das Gelenk nach außen abschließt. Innen sind sie mit einer Synovialmembran ausgekleidet, die die Gelenkflüssigkeit, also die sogenannte »Gelenkschmiere« (Synovia) bildet. Die Knochenenden sind mit einer Knorpelschicht überzogen. Dieser  Gelenkknorpel hat eine besonders wichtige Aufgabe, denn er besitzt eine enorme Pufferwirkung (»Stoßdämpfer«) und ist somit für die Stoß- und Druckfestigkeit des Gelenks und die Druckdämpfung jeder Bewegung zuständig. Ohne diese Stoßdämpfung wäre ein geschmeidiges Bewegen, geschweige denn ein Belasten der Gelenke, gar nicht möglich. Bereits ein kleiner Fehler in diesem ausgeklügelten System kann schwerwiegende Folgen haben.</p>
<p>Eine chronische Gelenkerkrankung bezeichnet man als Arthrose. Diese beginnt mit einer Verletzung im Gelenkknorpelbereich. Ursache solcher Knorpelschäden können z. B. traumatische Verletzungen (Zerrung, Verstauchung), Wachstumsstörungen, die Folgen anatomischer Fehlstellungen (Hüftdysplasie), übermäßiger Verschleiß bei alten oder übergewichtigen Tieren oder die Folge bakterieller Infektionen sein. In jedem Fall kommt es zu einer Reihe von Veränderungen: Der geschädigte Knorpel provoziert eine Entzündung der Synovialmembran, die Membran schwillt stark an und sezerniert vermehrt Synovia (Reizerguss). Dies und eine gleichzeitige Entzündung der Gelenkkapsel führen zur Schwellung und verstärkten Durchblutung des Gelenks. Die Entzündungssymptome Rötung, Schwellung, Schmerz und Funktionsstörung des Gelenks (Lahmheit) werden sichtbar. Im Anschluss daran kommt es zu einer faserigen Verdickung der Gelenkkapsel, zur Ausbildung sogenannter »Osteophyten« (Zubildungen am Knochen) und zur irreversiblen Gelenkknorpeldegeneration. Eine chronische Gelenkerkrankung die Arthrose – ist entstanden. Die Therapien von Erkrankungen des Bewegungsapparates reichen von strikter Ruhe, Einsatz von Wärme, gezieltem Bewegungstraining zum Muskelaufbau, spezieller Medikamentengabe, Ernährungsumstellung und Gewichtsreduktion bis hin zu größeren orthopädischen OP´s.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-5990" title="Fit bis ins hohe Alter" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/04/alter_hund_wiese_halsband.jpg" alt="" width="300" height="300" />Den Schmerz lindern</strong></p>
<p>Alle therapeutischen Maßnahmen haben zum Ziel, die Schmerzhaftigkeit der Erkrankung zu bekämpfen und vor allem die Gelenkfunktion zu erhalten bzw. wiederherzustellen. Sinnvolle und tatkräftige Unterstützung finden die verschiedenen Therapiemöglichkeiten durch den Einsatz entzündungshemmender und zugleich schmerzstillender Mittel. Es stehen aufgrund intensiver Forschung geeignete Medikamente zur Verfügung, die speziell für den Hund und seine Bedürfnisse entwickelt wurden. Sie sind gut verträglich und lassen sich einfach verabreichen und exakt dosieren. Die durch die Entzündung verursachte Gelenkzerstörung kann gestoppt werden, akute Prozesse heilen schneller aus und chronische Erkrankungen werden für den Patienten erträglich gemacht. Nicht umsonst sind die Lebenserwartung und die Lebensqualität vieler alter, an Arthrose leidender Hunde deutlich höher geworden. Darüber hinaus stehen Ergänzungsfuttermittel zur Verfügung, die bei „Risikogruppen“ vorbeugend eingesetzt werden können. Prophylaxe ist beispielsweise in der Aufzucht von Welpen und Junghunden sinnvoll. Auch körperlich stark beanspruchte Hunde kann man so vor Sportverletzungen und Verschleiß schützen.</p>
<p><strong>Hilfe für Hunde mit chronischen Schmerzen</strong></p>
<p>Wenn der Tierarzt eine chronisch fortschreitende Erkrankung wie Arthrose festgestellt hat, wird er wahrscheinlich ein Schmerzmittel verschreiben. Zusätzlich zur Therapie mit Schmerzmitteln gibt es unterstützende Maßnahmen, die der Tierhalter selber durchführen kann:</p>
<ul>
<li>Kontrollierte Bewegung hilft dabei, Gewicht zu reduzieren, Muskelkraft zu erhalten, und die Beweglichkeit der Gelenke mit der Zeit zu verbessern.</li>
<li>Abnehmen beseitigt bei Hunden mit Übergewicht die unnötige zusätzliche Belastung der schmerzenden Gelenke.</li>
<li>Ergänzungsfuttermittel oder ein Futter mit einem hohen Anteil essentieller Fettsäuren können ebenfalls helfen.</li>
<li>Gut gestaltete, regelmäßige Physiotherapie (besonders nach chirurgischen Eingriffen) kann Schmerzen lindern, die Kondition aufbauen und die Beweglichkeit der Gelenke erheblich verbessern.</li>
<li>Ein festes Hundebett an einer warmen, zugfreien Stelle ist bequemer, unterstützt die Gelenke und erleichtert das Aufstehen.</li>
</ul>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG:</strong><br />
<a title="Arthrose beim Hund – Wenn die Gelenke nicht mehr mitspielen" href="http://www.tierarztblog.com/2010/04/20/arthrose-beim-hund-wenn-die-gelenke-nicht-mehr-mitspielen/" target="_self">Arthrose beim Hund – Wenn die Gelenke nicht mehr mitspielen</a> &#8211; TierarztBLOG<br />
<a title="Thermenlandklinik" href="http://www.thermenlandklinik.at/" target="_blank">Thermenlandklinik</a> &#8211; Unterwassertherapie an der Therme Loipersdorf</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> Bundesverband für Tiergesundheit e.V.</p>
<p style="text-align: center;"><object id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" type="application/x-shockwave-flash" width="565px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-9380" title="Unterwassertherapie am Laufband u.v.m. im Therapiezentrum der Thermenlandklinik" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2020/12/Klinik_Therapie_565x150.png" alt="" width="565" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #0000ff;"><em><strong>Werbung</strong></em><br />
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		<item>
		<title>Feline odontoklastische resorptive Läsionen (FORL): Erkrankung der Zähne bei Katzen</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2009/12/03/feline-odontoklastische-resorptive-lasionen-forl-ursache-therapie-katzen-mensch-katzenkaries-neck-lesions-youtube/</link>
		<comments>http://www.tierarztblog.com/2009/12/03/feline-odontoklastische-resorptive-lasionen-forl-ursache-therapie-katzen-mensch-katzenkaries-neck-lesions-youtube/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 08:53:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierkrankheiten A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[Feline odontoklastische resorptive Läsionen]]></category>
		<category><![CDATA[FORL]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Katzenkaries]]></category>
		<category><![CDATA[Läsionen]]></category>
		<category><![CDATA[neck lesions]]></category>

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		<description><![CDATA[Feline odontoklastische resorptive Läsionen sind eine häufige, sehr schmerzhafte Erkrankung der Zähne bei Katzen. Sie ist durch eine Entkalkung der Zahnsubstanz vor allem im Bereich der Zahnhalses durch körpereigene Zellen, die Odontoklasten, gekennzeichnet. Veraltete Bezeichnungen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-394" title="Tierkrankheiten A-Z / Foto: fotolia" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/06/krankheiten-150x150.jpg" alt="Tierkrankheiten A-Z / Foto: fotolia" width="150" height="150" />Feline odontoklastische resorptive Läsionen sind eine häufige, sehr schmerzhafte Erkrankung der Zähne bei Katzen. Sie ist durch eine Entkalkung der Zahnsubstanz vor allem im Bereich der Zahnhalses durch körpereigene Zellen, die Odontoklasten, gekennzeichnet. Veraltete Bezeichnungen für diese Erkrankung sind neck lesions und Katzenkaries. Die Erkrankung kommt bei 25–30 % der Hauskatzen vor, bei Katzen über fünf Jahren ist jede zweite betroffen.</p>
<p>Die Ursache der FORL ist immer noch nicht endgültig geklärt. Neuere Untersuchungen gehen davon aus, dass es sich um eine Störung des Calcium-Gleichgewichts im Körper handelt. Die Erkrankung tritt bei verminderter Calciumaufnahme oder niedrigem Calcium/Phosphor-Verhältnis in der Nahrung gehäuft auf. Hierdurch wird eine vermehrte Bildung von aktiviertem Vitamin D3 (1,25-dihydroxycholecalciferol) ausgelöst, welches zu einer Mobilisierung von Calcium und Phosphor aus den Hartsubstanzen führt. Auch hormonelle Störungen (z. B. die Hormonumstellung nach einer Kastration mit Osteoporose) können beteiligt sein. Nach Zetner (2005) sind vor allem Entzündungen des Zahnhalteapparats und des Zahnfleisches ursächlich beteiligt. Warum diese Mineralstofffreisetzung primär aus den Hartsubstanzen der Zähne und weniger aus den Knochen erfolgt ist allerdings ungeklärt. Durch Zytokine (Interleukin-1α und β, Interleukin-3, Interleukin-6, Tumornekrosefaktor) werden Odontoklasten (Dentinoklasten) aktiviert. Diese beginnen zumeist zunächst im Zahnhalsbereich am Übergang von Zahnschmelz zum Zahnzement mit dem Abbau des Dentins. Dies führt zu einer zunehmenden Aushöhlung des Zahns. Durch Zerstörung des Zahnhalteapparats wird die stoßbrechende Schutzwirkung dieser Struktur aufgehoben. Es kommt aber zu keiner bakteriellen Beteiligung und auch die angrenzenden Dentinbereiche sind unverändert, weshalb der Begriff „Katzenkaries“ unangebracht ist.</p>
<p style="text-align: center;"><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/s13dLaTIHSg" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/s13dLaTIHSg"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>SIMON´S CAT: TV Dinner</strong></p>
<p>Man unterscheidet derzeit zwei Formen der felinen odontoklastischen resorptiven Läsionen. In beiden Fällen ist die Zahnpulpa („Zahnmark“) mit ihren Nervenfasern noch vital, weshalb diese Prozesse sehr schmerzhaft sind. Daraus resultiert häufig eine verminderte Futteraufnahme (Anorexie), Kopfschütteln, Kopfschiefhaltung (Torticollis), Knirschen mit den Zähnen und übermäßige Zungenbewegungen. Eine vermehrte Speichelbildung (Hypersalivation) kann ebenfalls auftreten.</p>
<p><strong>FORL Typ 1</strong></p>
<p>FORL Typ 1 entsteht meist zusammen mit Entzündungen der Mundhöhlenschleimhaut (Stomatitis) und des Zahnhalteapparats (Parodontitis), häufig verbunden mit Zahnbelag und Zahnstein. Bei diesem Typ finden, neben der Veränderung an den Zähnen, auch Abbauvorgänge an den Zahnfächern statt. Der Bereich der Zahnkrone ist in der Regel nicht betroffen, die Zahnfleischfurche (Sulcus gingivalis, Parodontalspalt) bleibt apikal (in Richtung Zahnkrone) der Läsion erhalten. Das Zahnfleisch ist stark gerötet, ödematisiert und eventuell treten Zubildungen (Hyperplasie) des Zahnfleisches auf. Die eigentlichen Läsionen am Zahnhals sind daher meist nicht sichtbar. Die Diagnose kann anhand einer Sondierung der Zahnfleischfurche und der Anfertigung einer Röntgenaufnahme gestellt werden. Letztere zeigt einen Knochenabbau in Zahn und Zahnwurzel.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2262" title="Online Doc mit Katze / © Lemonade - fotolia.com" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/12/online-doc-mit-katze-3-150x150.jpg" alt="Online Doc mit Katze / © Lemonade - fotolia.com" width="150" height="150" />FORL Typ 2</strong></p>
<p>FORL-Typ-2-Läsionen entstehen zunächst ohne entzündliche Beteiligung, obwohl im weiteren Verlauf eine Parodontitis entstehen kann. Der Zahnabbau findet ohne einen Umbau des Zahnfachs statt. Durch Umbauvorgänge und Verwachsungen geht die Zahnfleischfurche verloren. Im Gegensatz zum Typ 1 finden sich in der Regel auch Reparaturvorgänge mit Ablagerung von Ersatzgewebe. Bei dieser Form erscheinen klinisch daher die Zähne zunächst gesund und allenfalls kleine, örtlich begrenzte Zahnfleischentzündungen sind sichtbar. Erst mit der weiteren Aushöhlung des Zahns und eventuellen Ausbrüchen der Zahnkrone werden die Prozesse sichtbar. Bei der Röntgenuntersuchung ist der Knochenabbau in Zahn und Zahnwurzel sichtbar. Die Zahnfleischfurche lässt sich nicht sondieren.</p>
<p><strong>Differentialdiagnose</strong></p>
<p>Differentialdiagnostisch muss vor allem die feline Gingivostomatitis abgeklärt werden, bei der es ebenfalls zu starken Entzündungen des Zahnfleischs, jedoch nicht zu Abbauvorgängen an der Zahnsubstanz kommt.</p>
<p><strong>Therapie</strong></p>
<p>Die Therapiemöglichkeiten sind bislang unbefriedigend und werden in der Literatur kontrovers diskutiert. Zetner (2005) empfiehlt konservative Behandlungen. Auf geringe oberflächliche Defekte kann alle 6 bis 12 Monate Fluorlack aufgetragen werden. Für größere Defekte empfiehlt er die Entfernung demineralisierter Dentinbereiche und anschließende Auffüllung mit Glasionomerzement oder Hybridcomposites. Nach Eickhoff (2003) ist die einzig sinnvolle Therapie die Zahnextraktion. Diese führt zwar zum Verlust der betroffenen Zähne, beseitigt aber die schmerzhafte Ursache. Begleitet wird die Extraktion mit einer Gabe von Schmerzmitteln und zumeist auch von Antibiotika. Bei FORL Typ 1 ist auf eine vollständige Entfernung aller Zahnanteile zu achten, es dürfen keine Reste der Zahnwurzeln im Zahnfach verbleiben, da sie die Entzündung aufrechterhalten können. Gegebenenfalls muss die Extraktion operativ erfolgen. Anschließend muss eine Behandlung der Parodontitis durchgeführt werden. Bei FORL Typ 2 ist die vollständige Extraktion aufgrund der Verwachsungen zumeist unmöglich. Hier wird in der Regel nur die befallene Zahnkrone entfernt und die Wurzel im Zahnfach belassen. Anschließend wird die Wunde mit einem Zahnfleischlappen abgedeckt. Voraussetzung ist, dass die Zahnwurzel bereits Abbauprozesse zeigt, weil diese nach der Abdeckung zu einer vollständigen Resorption der Wurzel beitragen. Wenn sich Fütterungsfehler ermitteln lassen, ist selbstverständlich eine Futterumstellung oder die Zugabe von Calcium angezeigt. Auch eine eventuelle Osteoporose muss behandelt werden, um ein weiteres Fortschreiten der Prozesse zu verhindern.</p>
<p>Dieser Artikel basiert u.a. auf dem <a title="Freie Enyklopädie Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite" target="_blank">Wikipedia</a> Artikel <a title="Wikipedia: Toxoplasmose" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Toxoplasmose" target="_blank">Toxoplasmose</a> / lizenziert unter <a title="GFDL Lizenz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License" target="_blank">GFDL</a> / <a title="Autorenliste" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Toxoplasmose&amp;action=history" target="_blank">Liste der Autoren</a></p>
<p style="text-align: center;"><object id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" type="application/x-shockwave-flash" width="565px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-9380" title="Unterwassertherapie am Laufband u.v.m. im Therapiezentrum der Thermenlandklinik" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2020/12/Klinik_Therapie_565x150.png" alt="" width="565" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #0000ff;"><em><strong>Werbung</strong></em><br />
</span></p>
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		<title>Toxoplasmose &#8211; Infektionskrankheit der Katze und des Menschen</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2009/12/02/toxoplasmose-katzen-therapie/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 05:30:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierkrankheiten A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[Infektionskrankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Toxoplasmose]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Toxoplasmose ist eine häufig auftretende Infektionskrankheit, die primär Katzen befällt. Der Erreger ist der protozooische Parasit Toxoplasma gondii, für den Katzen den Hauptwirt darstellen. Nur selten ruft die Erkrankung bei Katzen klinische Erscheinungen wie ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-394" title="Tierkrankheiten A-Z - Foto: fotolia" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/06/krankheiten-150x150.jpg" alt="Tierkrankheiten A-Z" width="150" height="150" />Die Toxoplasmose ist eine häufig auftretende Infektionskrankheit, die primär Katzen befällt. Der Erreger ist der protozooische Parasit Toxoplasma gondii, für den Katzen den Hauptwirt darstellen. Nur selten ruft die Erkrankung bei Katzen klinische Erscheinungen wie Durchfall hervor. Lediglich bei der Erstinfektion scheiden Katzen große Mengen von Eiern (Oozysten) des Erregers aus, anschließend entwickeln sie eine zumeist lebenslange Immunität.</p>
<p>Als fakultativer Zwischenwirt für den Erreger dienen alle anderen Säugetiere, einschließlich des Menschen. Auch bei diesen können Krankheitserscheinungen auftreten, die Toxoplasmose ist also eine Zoonose. Zwischenwirte können sich entweder durch Aufnahme der versporten Oozysten von Katzen (z. B. bei der Gartenarbeit durch kontaminiertes Erdreich) oder über Entwicklungsstadien des Erregers in anderen Zwischenwirten (der Mensch vor allem über rohes Schweine- und Schaffleisch) anstecken. Auch die Infektion der Zwischenwirte ist zumeist ohne klinische Erscheinungen. Problematisch ist vor allem die Erstinfektion von Schwangeren, da der Erreger auf das Ungeborene übergehen und schwere Fruchtschäden verursachen kann, sowie von Individuen mit einem gestörten Immunsystem.</p>
<p style="text-align: center;"><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/CFMvbxj5uWI" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/CFMvbxj5uWI"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Toxoplasmose</strong></p>
<p><strong>Der Infektionszyklus bei T. gondii kann auf drei Wegen erfolgen:</strong></p>
<p><strong>1) Endwirt-Endwirt-Zyklus</strong></p>
<p>Beim Endwirt-Endwirt-Zyklus erfolgt die Weitergabe des Erregers ohne zwischengeschaltete Zwischenwirte. Infizierte Katzen scheiden Oozysten über den Kot aus, diese versporen sich in der Umwelt. Nimmt nun eine andere Katze diese sporulierten Oozysten über den Nahrungsweg auf, so werden die darin befindlichen Sporozoiten bei der Verdauung im Darm frei. Diese durchwandern die Darmwand und gelangen über das Blut oder die Lymphe in andere Organe und Gewebe. Hier kommt es zur einer ungeschlechtlichen Vermehrung mit Bildung der sogenannten Trophozoiten innerhalb von Höhlen (Vakuolen) innerhalb der Körperzellen. Der infizierte Organismus reagiert mit einer Antikörperbildung und es kommt zu einer Zystenbildung. In diesen Zysten erfolgt eine weitere, wenn auch deutlich langsamere ungeschlechtliche Vermehrung. Das Entwicklungsstadium des Erregers bezeichnet man nun als Sporozoit oder Bradyzoit. Ungefähr am 18. Tag nach der Infektion wandert ein Teil dieser Bradyzoiten zurück in den Darm. Hier kommt es zu einer weiteren massiven Vermehrung durch Endopolygenie (Schizogonie) und durch Gametogonie. Durch letztere entstehen die Oozysten, die wieder über den Kot ausgeschieden werden. Die Präpatenz – also die Zeit von der Infektion bis zur Ausscheidung der ersten Oozysten – beträgt bei diesem Infektionszyklus etwa 18 bis 40 Tage.</p>
<p>Die Oozystenausscheidung erfolgt bei der Katze im Regelfall nur bei einer Erstinfektion. Anschließend entwickelt sich eine Immunität, die selbst bei einer erneuten Infektion nicht mehr zu einem vollständigen Entwicklungszyklus führt. Erstinfizierte Katzen, zumeist Jungtiere, können bis zu einer Million Oozysten pro Gramm Kot ausscheiden. Die Sporulation erfolgt in der Außenwelt innerhalb weniger Tage. Die sporulierten Oozysten sind sehr widerstandsfähig gegenüber äußeren Einflüssen und können in feuchtem Erdreich bis zu zwei Jahren infektiös bleiben.</p>
<p><strong>2) Endwirt-Zwischenwirt-Zyklus</strong></p>
<p>Beim Endwirt-Zwischenwirt-Zyklus sind ein oder mehrere Zwischenwirte beteiligt. Katzen stecken sich dabei zumeist durch das Fressen von Fleisch des Zwischenwirts an, welches Tachy- oder Bradyzoiten enthält. Werden Tachyzoiten – die intrazellulären Entwicklungsstadien vor der Zystenbildung – aufgenommen, verläuft die Entwicklung in der Katze wie beim Endwirt-Endwirt-Zyklus mit einer Präpatenz von 4 bis 8 Tagen. Nimmt die Katze Bradyzoiten auf, so entfällt die Entwicklungsphase außerhalb des Darms und im Darmepithel finden sofort die Schizo- und Gametogonie mit Bildung der Oozysten statt. Die Präpatenzzeit beträgt dann nur 3 bis 6 Tage.</p>
<p>Die Infektion des Zwischenwirts erfolgt bei diesem Zyklus über die Aufnahme von mit sporulierten Oozysten von Katzen verschmutzter Nahrung oder Wasser. Dabei werden im Darm die Sporozoiten freigesetzt. Diese durchbohren die Darmwand und siedeln sich in verschiedenen Organen an, vor allem dem Zentralnervensystem, den Augen und weiblichen Geschlechtsorganen. Hier entstehen durch ungeschlechtliche Vermehrung (Endodyogenie) Tachyzoiten und nach etwa 10 Tagen Zysten, vor allem in der Muskulatur, dem Herz und im Gehirn. In den Zysten, die bis zu 300 µm groß werden, finden sich dann Tausende von Bradyzoiten.</p>
<p><strong>3) Zwischenwirt-Zwischenwirt-Zyklus</strong></p>
<p>Der Zwischenwirt-Zwischenwirt-Zyklus läuft ohne Beteiligung von Katzen ab. Allerdings können Katzen selbst auch als Zwischenwirt dienen, was aber für die Epidemiologie ohne Bedeutung ist. Die Infektion des Zwischenwirts erfolgt dabei auf zwei Wegen:<br />
* die Aufnahme von Bradyzoiten anderer Zwischenwirte sowie<br />
* die Übertragung von der Mutter auf das ungeborene Kind über den Mutterkuchen (diaplazentar).</p>
<p>Der Zwischenwirt-Zwischenwirt-Zyklus spielt bei der Verbreitung der Toxoplasmose des Menschen und des Erregers überhaupt eine mindestens genauso große Rolle wie die Ansteckung über Sporozysten von einer Katze. Die Aufnahme der Bradyzoiten erfolgt vorwiegend über den Verzehr von Muskulatur infizierter Zwischenwirte, beim Menschen vor allem rohes Schweine- und Schaffleisch. Die Bradyzoiten sind sehr widerstandsfähig, sie bleiben bei Kühlschranktemperatur bis zu 3 Wochen infektiös. Lediglich Einfrieren (&lt; -20 °C) oder Temperaturen über 70 °C töten sie ab. Temperaturen von 50 °C überstehen sie etwa 20 Minuten.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1495" title="Online Doc mit Katze - Foto: fotolia" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/09/online-doc-frau-qu-283-150x150.jpg" alt="Online Doc mit Katze - Foto: fotolia" width="150" height="150" />Toxoplasmose bei Katzen</strong></p>
<p>Katzen machen im Regelfall nur einmal im Leben eine Toxoplasmose durch, anschließend entwickeln sie eine belastbare Immunität, die durch ständigen erneuten Erregerkontakt immer wieder aufgefrischt wird (Prämunität). Diese Katzen scheiden nie wieder Oozysten aus. Inwieweit es zum Ausbruch der Erkrankung kommt, hängt vor allem von der Art der Infektion ab. Bei der Infektion mit Oozysten (Endwirt-Endwirt-Zyklus) erkranken nur etwa 16 % der Tiere, bei der Infektion mit Bradyzoiten (Endwirt-Zwischenwirt-Zyklus) dagegen bis zu 97 %. Auch bei der Erstinfektion verläuft die Erkrankung bei älteren Katzen im Regelfall subklinisch, also ohne deutliche Krankheitserscheinungen. Während der Darmphase des Erregers können allenfalls leichter Durchfall, kurzzeitig Fieber und Lymphknotenschwellungen auftreten. Während der Phase der Parasitenentwicklung außerhalb des Darms (Tachyzoitenphase) können je nach befallenem Organ Husten, Atembeschwerden, Durchfall, Gelbsucht sowie Entzündungen der mittleren Augenhaut (Uveitis, Iritis), der Herzmuskulatur (Myokarditis), der Skelettmuskulatur (Myositis) oder des Gehirns (Enzephalitis) auftreten. Bei Katzenwelpen kann es zu plötzlichen Todesfällen kommen.</p>
<p>Eine chronische Toxoplasmose kommt nur bei Katzen mit Störungen des Immunsystems vor. Sie zeigt sich in zentralnervösen Symptomen wie Gangstörungen oder Schüttelkrampfen, Magen-Darm-Problemen wie Erbrechen, Durchfall und Abmagerung oder als Entzündung der mittleren und inneren Augenhaut (Chorioretinitis). Die Diagnose kann während der Ausscheidungsphase durch eine Untersuchung des Kots auf Oozysten mittels Flotationsverfahren gestellt werden. Darüber hinaus können serologisch Antikörper im Blut mittels IFAT nachgewiesen werden. Dabei ist zu beachten, dass der Antikörpernachweis nur auf einen Kontakt mit T. gondii hinweist, für eine Erstinfektion sprechen nur ansteigende Titer in einer zweiten Blutprobe nach etwa zwei Wochen. Eine Behandlung ist nur gegen die Toxoplasmen im Darm möglich. Hier werden Sulfonamide oder Clindamycin eingesetzt. Die Oozystenausscheidung lässt sich mit Antiparasitika wie Toltrazuril drastisch vermindern.</p>
<p><strong>Verbreitung und Möglichkeiten zur Unterbrechung der Infektionszyklen</strong></p>
<p>In Deutschland haben je nach Untersuchung 45 bis 75 % der Hauskatzen Antikörper gegen Toxoplasma gondii. Diese Zahl zeigt jedoch nur, dass die Katzen einmal in ihrem Leben eine Infektion erlebten und damit Oozysten ausschieden. Letzteres geschieht jedoch im Allgemeinen nur bei der Erstinfektion für eine Dauer von bis zu 21 Tagen in Abhängigkeit vom Immunstatus. Nur etwa 1 bis 2 % der Katzen sind Ausscheider von Toxoplasmen-Oozysten, vor allem erstinfizierte Jungtiere. Für die Infektion der Katzen im Endwirt-Zwischenwirt-Zyklus sind vor allem Nagetiere von Bedeutung, von denen in Deutschland etwa 0,1 bis 0,4 % Bradyzoiten tragen. Um die Infektion von Zwischenwirten zu verhindern, muss der Eintrag von Oozysten in die Umwelt möglichst gering gehalten werden. Katzen sollten keinen Zugang zu Schweine- oder Schafställen erhalten (das Fleisch dieser Tiere ist die häufigste Infektionsquelle für den Menschen). Katzenkot sollte stets unschädlich beseitigt werden, zumindest für Wohnungskatzen lässt sich dies realisieren. Ausläufe in größeren Katzenhaltungen sollten regelmäßig mit Dampfstrahlern gereinigt werden, nahezu alle handelsüblichen Desinfektionsmittel sind gegen die Oozysten wirkungslos.</p>
<p>Die wichtigste prophylaktische Maßnahme für Katzen ist die Verfütterung von ausschließlich erhitztem oder längere Zeit durchgefrorenem Fleisch zur Unterbrechung des Endwirt-Zwischenwirt-Zyklus. Bei Freigängern ist durch die Aufnahme von Nagetieren aber kein wirksamer Infektionsschutz möglich. Ein Impfstoff für Katzen zur Toxoplasmoseprophylaxe ist in Entwicklung.</p>
<p><strong>Toxoplasmose des Menschen</strong></p>
<p>Die Grundzüge der Toxoplasmose beim Menschen gelten prinzipiell für alle Säugetiere, die als Zwischenwirt für Toxoplasma gondii in Frage kommen. Die Inkubationszeit beim Menschen beträgt ein bis drei Wochen, die Infektion verläuft bei gesundem Immunsystem für etwa 90 % der Betroffenen beschwerdefrei und symptomlos. Bei schubweise verlaufender Erkrankung kann sich die Ausbreitung über Wochen und Jahre hinziehen. Hierbei bleiben die Erreger im Organismus in Zysten eingeschlossen. Sie platzen zu beliebiger Zeit und gelangen so in das Blutgefäßsystem und Lymphgefäße. Bei einer überstandenen Erkrankung ist eine Immunität anzunehmen.</p>
<p>Die Infektion ist bei gesunden Personen mit intaktem Immunsystem zumeist symptomlos. Selten treten Beschwerden wie leichtes Fieber, Lymphknotenschwellungen im Halsbereich, Müdigkeit sowie Kopf- und Gliederschmerzen auf. Der Verlauf der Krankheit ist in der Regel günstig und der Infizierte muss nicht behandelt werden. Bei einer Infektion werden Antikörper gebildet, die eine spätere erneute Ansteckung verhindern. Bei Nagetieren wurden durch Toxoplasma verursachte Verhaltensänderungen nachgewiesen (so verlieren infizierte Tiere ihre Scheu gegenüber dem Geruch von Katzen, was dem Lebenszyklus von Toxoplasma förderlich wäre). Untersuchungen von Jaroslav Flegr (Universität Prag) zeigten, dass Infizierte langsamere Reaktionen haben und sich im Zusammenhang mit dem Straßenverkehr das Risiko für einen Unfall um den Faktor 2,7 erhöht. Neueste Studien weisen auch auf mögliche Zusammenhänge zwischen der Infektion und Depressionen beim Menschen hin.</p>
<p>Dieser Artikel basiert u.a. auf dem <a title="Freie Enyklopädie Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite" target="_blank">Wikipedia</a> Artikel <a title="Wikipedia: Toxoplasmose" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Toxoplasmose" target="_blank">Toxoplasmose</a> / lizenziert unter <a title="GFDL Lizenz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License" target="_blank">GFDL</a> / <a title="Autorenliste" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Toxoplasmose&amp;action=history" target="_blank">Liste der Autoren</a></p>
<p style="text-align: center;"><object id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" type="application/x-shockwave-flash" width="565px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-9380" title="Unterwassertherapie am Laufband u.v.m. im Therapiezentrum der Thermenlandklinik" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2020/12/Klinik_Therapie_565x150.png" alt="" width="565" height="150" /></a></p>
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</span></p>
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		<title>Hepatozoonose &#8211; wirksamste Vorbeugung ist der Schutz vor Zecken</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 09:23:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierkrankheiten A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[Hepatozoonose]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Zecken]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Hepatozoonose ist eine durch parasitäre Einzeller der Gattung Hepatozoon hervorgerufene Krankheit bei Hunden. Sie verläuft unspezifisch mit Fieber, Gewichtsverlust und Schmerzen in der Lendenregion. Gelegentlich treten blutige Durchfälle auf. Eine vollständige Heilung ist nicht ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-394" title="Tierkrankheiten A-Z" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/06/krankheiten-150x150.jpg" alt="Tierkrankheiten A-Z" width="150" height="150" />Die Hepatozoonose ist eine durch parasitäre Einzeller der Gattung Hepatozoon hervorgerufene Krankheit bei Hunden. Sie verläuft unspezifisch mit Fieber, Gewichtsverlust und Schmerzen in der Lendenregion. Gelegentlich treten blutige Durchfälle auf. Eine vollständige Heilung ist nicht möglich, die Erkrankung ist mit Antiprotozoika jedoch unter Kontrolle zu bringen. Die wirksamste Vorbeugung ist der Schutz vor Zecken, über deren orale Aufnahme die Infektion erfolgt.</p>
<p><strong>Erreger und Übertragung</strong></p>
<p>In Europa, Afrika und Asien wird die Hepatozoonose vor allem durch Hepatozoon canis hervorgerufen. Der Erreger kommt in Südeuropa, Afrika und Asien vor, so dass die Hepatozoonose in Mitteleuropa vor allem eine „Reisekrankheit“ ist. In den Sommermonaten kann die Braune Hundezecke aber auch in Mitteleuropa vorkommen, in beheizten Räumen auch ganzjährig, so dass auch ein Infektionsrisiko auch hier besteht. In Amerika wird die Hepatozoonose vorwiegend durch Hepatozoon americanum ausgelöst. Überträger ist die Golfküstenzecke (Amblyomma maculatum).</p>
<p>Der Erreger wird oral durch Fressen oder Verschlucken der Zecken übertragen. Empfänglich sind vor allem Hunde. Hepatozoen befallen die weißen Blutkörperchen, insbesondere die eosinophilen Granulozyten und Monozyten, sowie Endothelzellen der Milz, Leber, Muskulatur, Lungen und des Knochenmarks. In Geweben verursacht die Infektion eine eitrig-granulomatöse Entzündung. Durch Bildung von Immunkomplexen kann eine Glomerulonephritis oder Amyloidose entstehen. Bei Katzen lässt sich der Erreger zwar nachweisen, verursacht aber vermutlich keine Krankheitserscheinungen.</p>
<p style="text-align: center;"><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/IPD7nNmocpg" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/IPD7nNmocpg"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Zeckengefahr</strong></p>
<p><strong>Klinisches Bild</strong></p>
<p>Die Inkubationszeit beträgt zwei bis vier Wochen. Das klinische Bild ist unspezifisch. Zeichen der Allgemeininfektion sind Fieberschübe, Gewichtsabnahme und Lymphknotenschwellungen. Die Schleimhäute können aufgrund einer Anämie blass erscheinen. Durch Eindringen der Sporozoiten in die Darmschleimhaut kann es zu blutigen Durchfällen und Inappetenz kommen. Bei Schizontenbildung in der Muskulatur treten Überempfindlichkeit vor allem in der Lendenregion, Muskelentzündungen, steifer Gang und Muskelschwund auf. Bei jungen Hunden kommt es häufig zu einer Reaktion der Knochen mit Ausnahme des Schädels.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1864" title="Zecken - Gefahr für Mensch und Tier" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/11/a16-150x150.jpg" alt="Zecken - Gefahr für Mensch und Tier" width="150" height="150" />Diagnose</strong></p>
<p>Die Diagnose ist klinisch nicht zu stellen, insbesondere Reisen in den Mittelmeerraum sind hier vorberichtlich zu erfragen. Im Blutbild zeigt sich eine Neutrophilie mit Linksverschiebung. Die Zahl der roten Blutkörperchen nimmt ab (nomozytäre, normochrome Anämie). Die Aktivität der alkalischen Phosphatase ist erhöht. Die Gamonten lassen sich im Blutausstrich mittels Giemsa-Färbung nachweisen. Ein histologischer Nachweis der Schizonten kann anhand von Bioptaten erfolgen. Der indirekte Nachweis über Antikörper mittels ELISA ist in Deutschland bislang nicht verfügbar. Differentialdiagnostisch kommen vor allem Babesiose, Ehrlichiose, Leishmaniose und Immunkrankheiten in Betracht.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1862" title="Verbreitung der Zecken in Europa" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/11/a23.jpg" alt="Verbreitung der Zecken in Europa" width="565" height="389" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Verbreitungsgebiete von Zecken</strong></p>
<p><strong>Therapie</strong></p>
<p>Eine vollständige Elimination des Erreger ist nicht möglich. Eine klinische Heilung kann mit einer Kombination aus Imidocarb und Doxycyclin oder mit Trimethoprim und Sulfonamiden erreicht werden. Gegen Hepatozoon americanum ist eine Kombination aus Trimethoprim, Sulfadiazin, Pyrimethamin und Clindamycin wirksam. Decoquinat vermindert die Gefahr von Rezidiven und erhöht die Überlebenszeit. Eine Prophylaxe ist vor allem durch Verhinderung eines Zeckenbefalls möglich. Milbenabweisende und -abtötende Wirkungen haben Amitraz, Fipronil, Permethrin, Propoxur und Pyriprol, die bei Auftropfen auf die Haut (pour on) eine Schutzwirkung von etwa vier Wochen haben. Deltamethrin und Propoxur haben bei Anwendung in Form imprägnierter Halsbänder eine Schutzwirkung von etwa sechs, Dimpylat von vier Monaten.</p>
<p>Dieser Artikel basiert u.a. auf dem <a title="Freie Enyklopädie Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite" target="_blank">Wikipedia</a> Artikel <a title="Wikipedia: Hepatozoonose" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hepatozoonose" target="_blank">Hepatozoonose</a> / lizenziert unter <a title="GFDL Lizenz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License" target="_blank">GFDL</a> / <a title="Autorenliste" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hepatozoonose&amp;action=history" target="_blank">Liste der Autoren</a></p>
<p style="text-align: center;"><object id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" type="application/x-shockwave-flash" width="565px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-9380" title="Unterwassertherapie am Laufband u.v.m. im Therapiezentrum der Thermenlandklinik" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2020/12/Klinik_Therapie_565x150.png" alt="" width="565" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #0000ff;"><em><strong>Werbung</strong></em><br />
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		<title>Caniner Diabetes mellitus &#8211; Zuckerkrankheit beim Haushund</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 10:37:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierkrankheiten A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[Caniner Diabetes mellitus]]></category>
		<category><![CDATA[Hund]]></category>
		<category><![CDATA[Insulin]]></category>
		<category><![CDATA[Zuckerkrankheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Caniner Diabetes mellitus ist der medizinisch korrekte Fachbegriff für die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) beim Haushund. In der Umgangssprache werden auch die Begriffe „Hundediabetes“ und „Zuckerhund“ verwendet. Die Anfangssymptome sind vermehrter Durst und erhöhte Nahrungsaufnahme bei ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-394" title="Tierkrankheiten A-Z" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/06/krankheiten-150x150.jpg" alt="Tierkrankheiten A-Z" width="150" height="150" />Caniner Diabetes mellitus ist der medizinisch korrekte Fachbegriff für die Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) beim Haushund. In der Umgangssprache werden auch die Begriffe „Hundediabetes“ und „Zuckerhund“ verwendet. Die Anfangssymptome sind vermehrter Durst und erhöhte Nahrungsaufnahme bei vermehrtem Harnabsatz und Abmagerung. Die Zuckerkrankheit bedarf bei Hunden praktisch immer einer lebenslangen Gabe von Insulin, ist aber gut beherrschbar.</p>
<p>Wie beim Menschen, so nimmt beim Hund die Anzahl der Zuckerkranken zu. Es ist jedoch unklar, ob die Krankheitshäufigkeit real ansteigt oder ob die Erkrankung durch die verbesserte Diagnostik in der Tierarztpraxis nur häufiger erkannt wird. Man schätzt, dass etwa 0,3 bis 1 % der Gesamtpopulation der Haushunde an Diabetes mellitus erkrankt ist. Die Zuckerkrankheit stellt mittlerweile die zweithäufigste Hormonstörung des Hundes dar. In 8 von 10 Fällen handelt es sich bei den erkrankten Tieren um erwachsene, unkastrierte Hündinnen.</p>
<p>Die Einteilung des caninen Diabetes mellitus wird in der Fachliteratur unterschiedlich gehandhabt. Prinzipiell lässt sich die Erkrankung in den Insulinabhängigen (engl.: insulin-dependent diabetes mellitus, IDDM) und Nicht-Insulinabhängigen (engl.: non-insulin-dependent diabetes mellitus, NIDDM) einteilen. Die aktuelle humanmedizinische WHO-Einteilung ist in der Tiermedizin nicht üblich. Grundsätzlich können auch beim Hund alle Formen der Zuckerkrankheit auftreten. In der Praxis wird jedoch fast ausschließlich der insulinabhängige Diabetes mellitus beobachtet, der nichtinsulinabhängige (Typ-II-Diabetes) – also eine Insulin-Resistenz der peripheren Insulin-Zielzellen – im Gegensatz zu Mensch und Katze, so gut wie nie.</p>
<p style="text-align: center;"><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/z-DLTp-Rq34&amp;NR" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/z-DLTp-Rq34&amp;NR"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>VIDEO: Verabreichung einer Injektion</strong></p>
<p>Beim primären Diabetes mellitus mit absolutem Insulinmangel (Typ-I-Diabetes) arbeiten die insulinproduzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse nicht mehr oder nicht mehr ausreichend, entweder aufgrund genetischer Disposition, Infektion oder Antikörperbildung gegen die Betazellen. Er macht beim Hund etwa die Hälfte der Fälle aus, entwickelt sich aber, im Gegensatz zum Menschen, vorwiegend bei erwachsenen Tieren.</p>
<p>Der sogenannte sekundäre Diabetes mellitus (Typ-III-Diabetes des Menschen) entsteht als Folgeerkrankung. Dies können eine Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis), ein Pankreastumor, eine Nebennierenüberfunktion (Cushing-Syndrom), eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) oder eine übersteigerte Ausschüttung des Wachstumshormons (Hypersomatotropismus) sein. Außerdem kann ein sekundärer Diabetes mellitus durch die Verabreichung diabetogener Medikamente (Kortisone, STH, Gestagene) ausgelöst werden.</p>
<p>Sowohl primärer als auch sekundärer Diabetes mellitus sind beim Hund, im Gegensatz zur Katze, in der Regel irreversibel. Als Besonderheit kann ein Diabetes mellitus in Folge des Diöstrus bei unkastrierten Hündinnen auftreten. Hierbei stimuliert das von den Eierstöcken ausgeschüttete Progesteron die Bildung von Wachstumshormon, welches als Gegenspieler von Insulin wirkt. Wird die Gestagenausschüttung nicht mittels einer Kastration beseitigt, ist eine lebenslang therapiebedürftige Zuckerkrankheit unvermeidlich. Obgleich diese Form des Diabetes nach Entfernung der Keimdrüsen zunächst reversibel ist, weisen die betroffenen Hündinnen bereits vor dem Auftreten der Symptome einen reduzierten Gehalt an Beta-Zellen auf und sind damit auch als kastrierte Tiere anfällig für die Erkrankung.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-1880" title="Zuckerkrankheit beim Haushund" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/10/a113.jpg" alt="Hundekrankheit Diabetes" width="150" height="150" />Mit dem Insulinmangel kann die Glukose (Traubenzucker) nicht mehr in den Zellen verwertet werden. Zudem treten Störungen im Fett- und Aminosäurestoffwechsel auf. Infolge der gestörten Verwertbarkeit der Glukose, die durch die Aufnahme über die Nahrung und durch Synthese in der Leber im Körper vorkommt, reichert sie sich zunächst im Blut an (Hyperglykämie). Ab einem gewissen Grenzwert (etwa 200 mg/dl) wird die Rückgewinnungskapazität in den Nierenkanälchen der Niere überschritten und es kommt zur Zuckerausscheidung im Harn (Glukosurie). Infolge der osmotischen Wirkung der Glukose wird auch vermehrt Wasser über den Harn ausgeschieden, die Urinmenge steigt also an (Polyurie). Der erhöhte Wasserverlust wird durch eine vermehrte Wasseraufnahme (Polydipsie) ausgeglichen. Der Glukosemangel im Gehirn, speziell im Sättigungszentrum im Hypothalamus, führt zu Hunger und gesteigerter Nahrungsaufnahme (Polyphagie). Infolge der gestörten Glukoseverwertung versucht der Körper, den Energiemangel durch Abbau von Proteinen (vor allem aus der Muskulatur) und Fett zu kompensieren. Dies führt zu Abmagerung (Inanition, Kachexie).</p>
<p>Bei längerem Bestehen eines Insulinmangels kann es zu einer weiteren Stoffwechselentgleisung, der sogenannten Ketoazidose kommen. Infolge des gesteigerten Fettabbaus werden vermehrt Fettsäuren freigesetzt, die vom Körper nicht mehr im Zitronensäurezyklus verwertet werden können und zu Ketokörpern umgewandelt werden. Da Ketokörper einen sauren pH-Wert haben, kommt es zu einer Übersäuerung (Azidose). Die überschüssigen Ketokörper können ebenfalls über den Urin ausgeschieden werden (Ketonurie) und verstärken infolge ihres osmotischen Effekts die Polyurie. Eine ausgeprägte Ketoazidose ist ein lebensbedrohlicher Zustand.</p>
<p>Eine Zuckerkrankheit bleibt zunächst häufig unbemerkt, falls nicht bei Routineuntersuchungen ein erhöhter Blutzuckerspiegel entdeckt wird. Klinische Symptome treten erst auf, wenn es zu einer Glukoseausscheidung über den Harn (Glukosurie) oder zu einer Ketoazidose kommt. Typische Symptome einer klinisch manifesten Zuckerkrankheit sind übermäßige Flüssigkeitsaufnahme (Polydipsie), vermehrter Harnabsatz (Polyurie), stark erhöhte Futteraufnahme (Polyphagie) und Gewichtsverlust.</p>
<p>Werden diese Anfangssymptome übersehen, können sekundäre Symptome vorherrschen. Manchmal wird vom Besitzer als erstes Symptom ein nachlassendes Sehvermögen festgestellt, was auf eine Diabetes-induzierte Linsentrübung zurückzuführen ist. Dabei wird die auch vermehrt im Kammerwasser auftretende Glukose in der Linse durch das Enzym Aldose-Reduktase in Sorbitol umgesetzt, welches sich dort anreichert und aufgrund des osmotischen Wassereinstroms zur Zerstörung der Linsenzellen führt. Nicht selten wird ein Diabetes mellitus erst bei einer manifesten Ketoazidose bemerkt. Hier ist das Allgemeinbefinden stark gestört, die Tiere können abgeschlagen oder sogar komatös sein.</p>
<p>Die Diagnose durch den Tierarzt erfolgt mit Hilfe einer Messung des Blutzuckerspiegels. Als Beweis für die Erkrankung an Diabetes mellitus gilt beim Hund ein anhalternder Blutzuckerspiegel bei nüchternen Tieren, also ohne vorherige Nahrungsaufnahme, von über 150 mg/dl (8,3 mmol/l). Physiologisch (d. h. als gesund geltend) sind Nüchternwerte im Blutplasma von 70 bis 120 mg/dl (3,9 bis 6,7 mmol/l).</p>
<p>Ein Nachweis von Glucose im Urin ist nicht beweisend, da er auch bei nierenkranken Hunden auftreten kann. Einen Hinweis auf Diabetes mellitus gibt der Glucosenachweis im Urin jedoch, wenn gleichzeitig das spezifische Gewicht des Urins hoch ist (&gt;1,035). Die Bestimmung des Fructosamingehalts spielt beim Hund, im Gegensatz zum Diabetes mellitus der Katze, nur eine geringere Rolle. Werte über 340 µmol/l sprechen für einen Diabetes mellitus.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-1881" title="Zuckerkrankheit beim Haushund" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/10/a114.jpg" alt="Zuckerkrankheit beim Haushund" width="150" height="150" />Therapie</strong></p>
<p>Der Ersatz der insulinproduzierenden Langerhansschen Inseln durch eine Inselzelltransplantation kommt bei Hunden nicht in Frage, obwohl diese Prozedur erstmalig 1891 von Oskar Minkowski bei einem Hund durchgeführt wurde. Dieses Verfahren ist in der Humanmedizin immer noch im experimentellen Stadium und wird sich aufgrund der immensen Kosten wohl kaum in der Tiermedizin etablieren. Der canine Diabetes mellitus wird durch die Zuführung von Insulin therapiert.</p>
<p>Bei unkastrierten Hündinnen ist die Kastration (Ovariohysterektomie) als erste Maßnahme zu empfehlen, da die Bildung von Progesteron während des Metöstrus oder Diöstrus zur Destabilisierung der Erkrankung führt und infolge des induzierten Insulin-Gegenspielers Somatotropin eine korrekte Einstellung auf Insulin nicht möglich ist. Im Idealfall, der allerdings nur selten eintritt, verschwinden die Symptome der Erkrankung mit der Entfernung der Eierstöcke und es besteht kein weiterer Behandlungsbedarf. Bei der Insulinbehandlung sind zwei Phasen zu unterscheiden:</p>
<p>* die Stabilisierung des Hundes durch Einstellung der korrekten Insulindosis und</p>
<p>* die Erhaltung des Hundes durch eine regelmäßige Überwachung der Blutzuckerwerte.</p>
<p>Das Ziel der Behandlung ist stets eine Minimierung der klinischen Symptome, des Risikos einer Hypoglykämie und der Entwicklung von Folgeschäden.</p>
<p>Da der Diabetes mellitus beim Hund praktisch ausnahmslos insulinabhängig und irreversibel ist, ist eine lebenslange Verabreichung einer korrekten Menge an Insulin durch subkutane Injektion notwendig. Die Ermittlung der korrekten Insulinmenge erfolgt durch Einstellung des Patienten anhand des Blutzuckerwertes, am besten anhand eines Tagesprofils (s. u.), durch den Tierarzt. Hierbei wird mit einer Dosis im unteren Dosisbereich begonnen und anhand des Zuckergehalts im Blut die Dosis über mehrere Wochen individuell angepasst.</p>
<p>Das einzige derzeit in Deutschland für den Hund zugelassene Insulinpräparat ist ein mittellang wirksames, sogenanntes Intermediär-Insulin vom Schwein (porcines Lente-Insulin, Caninsulin® von intervet). Nach den arzneimittelrechtlichen Vorschriften dürfen andere Präparate nur im Sinne eines Therapienotstandes, also bei ausbleibender oder ungenügender Wirkung oder Unverträglichkeit angewendet werden. In diesen Fällen können auch Humaninsuline verwendet werden. Bei einem komplizierten Krankheitsverlauf können so individuell abgestimmte Kombinationen aus langwirksamen und kurzwirksamen Insulinen eingesetzt werden. Die orale Gabe von Antidiabetika ist beim Hund nicht indiziert. Die Insulingabe erfolgt bei Intermediärinsulin zweimal täglich, und zwar erst nach der Fütterung. Damit umgeht man, dass der Hund in einen lebensgefährliche Unterzuckerung gerät, weil er Insulin zwar erhalten hat, danach aber nicht die entsprechende Menge an Kohlenhydraten aufnimmt (s. u.).</p>
<p><strong>Unverzichtbare begleitende Maßnahmen bei der Behandlung des erkrankten Hundes sind:</strong></p>
<p>* Einstellung auf das ideale Körpergewicht (Gewichtsabnahme, Gewichtszunahme)</p>
<p>* Einhaltung eines strikten Fütterungskonzeptes (Futterart, Futtermenge und Fütterungszeit sollen stets gleichleibend sein). Das für Hunde zugelassene Insulin besteht aus einem amorphen Insulin und einem kristallinen Insulin, deren maximale Wirkung zum Einen kurz nach der Injektion, zum Anderen etwa nach 7 bis 8 Stunden auftreten, eine Eigenschaft, die bei der Fütterung berücksichtigt werden muss. Für eine gute Einstellung des Patienten ist eine rohfaserreiche Diät von Vorteil. Dazu gibt es spezielle kommerzielle Diätfuttermittel. Selbst zubereitetes Futter sollte aus einem Drittel Fleisch, einem Drittel Kohlenhydratquellen und einem Drittel Gemüse bestehen.</p>
<p>* Minimierung von physischem und psychischem Stress (z. B. keine ungewohnte körperliche Belastung)</p>
<p>Außerdem müssen weitere eventuell vorliegende Grundkrankheiten ausgeschlossen bzw. behandelt werden. Auch Begleitkrankheiten müssen diagnostiziert und behandelt werden, da sie die Wirksamkeit des verabreichten Insulins senken können. 21 % der an Diabetes mellitus erkrankten Hunde entwickeln eine meist subklinische Harnblasenentzündung.</p>
<p><strong>Insulinresistenz</strong></p>
<p>Als Insulinresistenz bezeichnet man den Zustand, wenn durch eine zweimal tägliche Dosis von 1,5 I.E./kg Körpermasse der Blutzuckerspiegel nicht unter 300 mg/dl gesenkt werden kann. Hierbei müssen zunächst Behandlungsfehler (falsche Injektionstechnik, falsche Dosierung, unwirksam gewordenes Insulin, Fütterung) und Verabreichung Diabetes-auslösender Medikamente (Glukokortikoide, Megestrol) wegen anderer Erkrankungen ausgeschlossen werden. Häufigste Ursachen für eine Insulinresistenz sind andere Erkrankungen wie Cushing-Syndrom, bakterielle Infektionen, Hypothyreose, Herz-, Leber- und Nierenerkrankungen oder chronische Pankreatitis sowie Übergewicht. Nur in etwa 5 % der Fälle werden Autoimmunantikörper gegen das verabreichte Insulin entwickelt, dann sollte ein anderes Insulin verwendet werden.</p>
<p><strong>Home Monitoring &#8211; Langzeitüberwachung</strong></p>
<p>Wie in der Humanmedizin, kann auch beim Hund ein Home Monitoring, d. h. die Kontrolle der Zuckerwerte zu Hause mit einem Blutzucker-Messgerät, durchgeführt werden. Das Verfahren ist bei Hunden zwar nicht so essentiell wie bei Katzen, in der Insulineinstellungsphase aber auf jeden Fall empfehlenswert.</p>
<p>Zur einfachen Blutentnahme gibt es spezielle Geräte (z. B. Microlet Vaculance ® von Bayer oder Accu-Chek ® von Roche). Beide Stechhilfen arbeiten unterschiedlich, das eine mit Unterdruck, das andere nur mit Nadel. Mit diesen Stechhilfen wird das Ohr punktiert. Am so erzeugten Blutstropfen kann der Blutzuckerwert mit einem handelsüblichen Blutzucker-Messgerät (z. B. Ascensia Contour® von Bayer, Freestyle mini® von Abbott Diabetes Care oder Accucheck Aviva® von Roche) gemessen werden. Dieses Home Monitoring hat den großen Vorteil, dass eine drohende Unterzuckerung frühzeitig erkannt wird. Außerdem kann die Insulinbehandlung besser auf den individuellen Alltag abgestimmt werden. Das Home-Monitoring ist einfach und von jedem Hundebesitzer erlernbar. Es sollte bei gut eingestellten Hunden einmal alle zwei Wochen durchgeführt werden. Eine tierärztliche Kontrolle ist alle drei Monate empfehlenswert. Auch die Langzeitüberwachung kann durch den Hundebesitzer selbst erfolgen. Hierbei sollten Trinkmenge, Harnabsatzmenge sowie mindestens einmal wöchentlich der Zuckergehalt im Urin (Teststreifen) oder im Blut kontrolliert werden.</p>
<p><strong>Gegenmaßnahmen bei Unterzuckerung &#8211; hypoglykämischer Schock</strong></p>
<p>Auch bei einem gut eingestellten Hund kann es zu einer Unterzuckerung (hypoglykämischer Schock), d. h. zu einem zu niedrigen Blutzuckerwert kommen. Die Anzeichen dafür sind starker Hunger, Unruhe, Zittern, Bewegungsstörungen (Zuckungen) bis hin zum Koma. Eine Unterzuckerung ist immer ein Notfall und muss sofort behoben werden.</p>
<p>* Anbieten von Futter<br />
* Einflößen einer Zuckerlösung (Traubenzucker, Honig oder Glukosesirup) in das Maul,<br />
* Gabe eines Würfelzuckers oder Traubenzucker unter die Zunge,</p>
<p>Führen diese Maßnahmen nicht zum Erfolg, ist eine umgehende Vorstellung beim Tierarzt unumgänglich.</p>
<p>Dieser Artikel basiert u.a. auf dem <a title="Freie Enyklopädie Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite" target="_blank">Wikipedia</a> Artikel <a title="Wikipedia: Caniner Diabetes mellitus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Caniner_Diabetes_mellitus" target="_blank">Caniner Diabetes mellitus</a> / lizenziert unter <a title="GFDL Lizenz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License" target="_blank">GFDL</a> / <a title="Autorenliste" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Caniner_Diabetes_mellitus&amp;action=history" target="_blank">Liste der Autoren</a></p>
<p style="text-align: center;"><object id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" type="application/x-shockwave-flash" width="565px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
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		<item>
		<title>Hautpilze bei Haustieren (3): Vorsorge und Schutz des Menschen</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2009/10/21/hautpilze-haustiere-hunde-katzen-vorsorge-zoonosen/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 07:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierkrankheiten A-Z]]></category>
		<category><![CDATA[Hautpilze]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Zoonosen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Risiko einer Hautpilzinfektion ist für Welpen sowie alte und geschwächte Tiere am größten. Dennoch kann sich jedes Tier jederzeit anstecken. Deshalb sollte angestrebt werden, alle Hunde und Katzen vor einem Befall mit Hautpilzen zu ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-394" title="Tierkrankheiten A-Z" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/06/krankheiten-150x150.jpg" alt="Tierkrankheiten A-Z" width="150" height="150" />Das Risiko einer Hautpilzinfektion ist für Welpen sowie alte und geschwächte Tiere am größten. Dennoch kann sich jedes Tier jederzeit anstecken. Deshalb sollte angestrebt werden, alle Hunde und Katzen vor einem Befall mit Hautpilzen zu schützen.</p>
<p>Der Kontakt mit einem (nicht offensichtlich) betroffenen Tier oder einer verunreinigten Umgebung stellt das größte Infektionsrisiko dar. Eine Ansteckung lässt sich also am besten vermeiden, indem man diesen Kontakt verhindert. Diese Maßnahme ist sehr einfach, aber nicht immer anwendbar, da nicht allen betroffenen Tieren der Befall mit Hautpilzen anzusehen ist. Besonders in Katzengruppen finden sich sehr häufig unauffällige Trägertiere. Bei hohem Risiko (z. B. Zuchten, Tierpension, Tierheim) ist eine Desinfektion von Räumen und Gegenständen (Näheres dazu weiter unten) unabhängig von offensichtlichen Hautpilzfällen 1 x wöchentlich empfohlen.</p>
<p>Ist ein Tier einer möglichen Ansteckung ausgesetzt, z. B. im Rahmen von Ausstellungen, bei Aufenthalt in Tierpension oder Tierheim, so sollten Haut und Fell der Tiere anschließend einmalig äußerlich behandelt werden, bevor sie in den Haushalt/die Zucht (zurück-)kommen und mit Menschen oder anderen Tieren Kontakt haben und diese anstecken können. Parallel sollte eine Desinfektion von Transportkorb, Decken, Halsbändern usw. vorgenommen werden, mit denen das Tier in dieser Zeit Kontakt hatte. Vorsorgend wird manchmal die Einnahme von Medikamenten gegen Hautpilze empfohlen: Dies jedoch hat sich in Studien als unwirksam erwiesen und kann nicht empfohlen werden.</p>
<p>In Zuchten sowie in Tierheimen stellt die Aufnahme eines (unmerklich) angesteckten Tieres in den Bestand das größte Infektionsrisiko dar. Es sollte daher stets eine Untersuchung auf einen Befall mit Hautpilzen erfolgen, auch wenn keine äußerlich erkennbaren Anzeichen dafür vorliegen. Bis zu einem sicheren Diagnoseergebnis bzw. einer abgeschlossenen Behandlung sollten die Tiere in Quarantäne bleiben. Ein Tier ohne äußerliche Anzeichen eines Hautpilzbefalls aber mit positivem Laborbefund ist als Trägertier einzustufen. Trägertiere sollten vor Aufnahme in den Bestand behandelt werden. Sie werden erst dann in den Bestand aufgenommen, wenn zwei Laboruntersuchungen im Abstand von 4 Wochen einen noch bestehenden Hautpilzbefall ausschließen.</p>
<p style="text-align: center;"><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/pzvmtQFxlJw" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/pzvmtQFxlJw"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>DONALD DUCK: Donald´s Golf Game</strong></p>
<p>In Deutschland sind drei Impfstoffe gegen bestimmte Hautpilze bei Hunden und Katzen zugelassen. Die Impfung schützt aber weder vor einer Ansteckung noch vor einer Erkrankung. Sie schützt das Tier nur in so weit, dass es erst erkrankt, wenn es stärker mit ansteckenden Hautpilzteilchen in Kontakt kommt. Außerdem sorgt die Impfung im Falle einer Erkrankung für eine weniger schwere Ausprägung der Krankheitsanzeichen. Auf Wunsch kann die Impfung daher in stark gefährdeten Beständen (z. B. Zuchten, Tierheimen) eingesetzt werden. In der Umwelt vorhandene Hautpilzteilchen erhöhen das Risiko für eine Ansteckung, für Rückfälle und langwierige, teils sogar erfolglose Behandlungen. Daher sollte über die gesamte Dauer einer Behandlung parallel zur Gabe von Medikamenten ergänzend 1 x wöchentlich eine Desinfektion des Umfeldes vorgenommen werden.</p>
<p>Entscheidend ist dabei eine sorgfältige Reinigung durch Einweichen/Waschen mit geeigneten Desinfektionsmitteln. Zusätzlich hilft sorgfältiges Absaugen. Desinfiziert werden vom Tier genutzte Räume und Bereiche wie Liegeflächen, Möbelstücke, Transportkörbe, Böden und Auto. Ferner werden mit dem Tier in Kontakt gekommene Gegenstände wie Bürsten, Kämme, Halsbänder, Leinen und Spielzeuge desinfiziert.</p>
<p>Mittel der Wahl für die Desinfektion ist Chlorbleiche. Sie ist schnell wirksam (unter 2 Minuten), preiswert und umweltfreundlich. Chlorbleiche zerfällt bei Anwendung in Wasser, Sauerstoff und Kochsalz. In höheren Konzentrationen ist sie allerdings schleimhaut- und atemwegsreizend. Handelsübliche Bleiche ist in Drogerien und Supermärkten aber auch in Apotheken erhältlich. Beachtet werden muss eine ausreichende Einwirkzeit (2 bis 5 Minuten). Chlorbleiche ist ein Langzeitdesinfektionsmittel, d.h. auch nach 24 Stunden werden auf die inzwischen abgetrocknete Oberfläche auftreffende Hautpilzteilchen abgetötet, was besonders in Zuchten und Tierheimen große Vorteile hat.</p>
<p>Vor der Anwendung von Chlorbleiche sollte geprüft werden, ob diese für die zu desinfizierende Gegenstände, Materialien und Flächen geeignet ist. Dort wo Chlorbleiche ungeeignet ist, kann alternativ für die Desinfektion von Gegenständen und kleinen Flächen eine Lösung aus der Tierarztpraxis zur Desinfektion verwendet werden. Die empfohlenen Einwirkzeiten betragen bei glatten Oberflächen 20–30 Minuten, bei aufsaugenden Oberflächen 2–3 Stunden (bei Aufbringen mit ca. 30°C und Einwirken bei Raumtemperatur). Vom großflächigen Einsatz dieses Mittels sowie vom Einsatz von Verdampfern (Fogger), wie sie in anderen europäischen Ländern erhältlich sind, wird jedoch abgeraten.</p>
<p><strong>Um sich selber vor einer Ansteckung mit Hautpilzen durch ein Haustier zu schützen, gelten grundsätzlich folgende Regeln:</strong></p>
<p>* Gründliche persönliche Hygiene (nach Kontakt gründlich Hände wachsen, Tier nicht auf Sofa oder im Bett schlafen lassen usw.)</p>
<p>* Behandlung bestehender Hautpilzinfektionen beim Tier inkl. Desinfektion des Umfeldes</p>
<p>* Vermeiden von Situationen mit Infektionsgefahr für das Tier</p>
<p>* Fernhalten von Kindern und anderen Personen von betroffenen Tieren und möglicherweise mit Hautpilzteilchen verunreinigten Gegenständen und Räumen.</p>
<p><strong>Besondere Vorsicht gilt bei folgenden Personengruppen:</strong></p>
<p>Immungeschwächte Personen wie Schwangere, ältere Menschen, Patienten mit HIV-Infektion, Patienten, bei denen eine Chemotherapie, Organtransplantation oder Behandlung einer Autoimmunerkrankung erfolgt. Menschen, deren Umstände/Verhalten zu einer erhöhten Ansteckungsgefahr führen können, wie Babys und Kleinkinder, geistig behinderte Personen oder Menschen mit besonderen berufsbedingten Risiken (Tierpfleger, Tierarzthelfer, Tierarzt).</p>
<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-4470" title="ONLINE DOC: Experten der Thermenlandklinik antworten / © iStockphoto" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/02/onlinedoc_frau_hund_1.jpg" alt="" width="150" height="150" /></strong><strong>Weitere Artikel zum Thema:</strong><br />
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<p><strong>Quelle:</strong> ESCCAP</p>
<p style="text-align: center;"><object id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" type="application/x-shockwave-flash" width="565px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_f085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Ff085b1ee-10a1-485e-9236-5d5ca923e686&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-9380" title="Unterwassertherapie am Laufband u.v.m. im Therapiezentrum der Thermenlandklinik" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2020/12/Klinik_Therapie_565x150.png" alt="" width="565" height="150" /></a></p>
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</span></p>
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