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	<title>TierarztBLOG.com &#187; PRO Tierschutz</title>
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	<description>Informatives und Unterhaltsames rund um Hund, Katze und Kleintiere.</description>
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		<title>Ratgeber: Vögel füttern bei Eis und Schnee</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2026 17:56:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aufgemerkt !]]></category>
		<category><![CDATA[PRO Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Schnee und Frost die Landschaft bedecken, wird es für unsere heimischen Wildvögel schwer, ausreichend Nahrung zu finden.
Dabei brauchen sie in dieser Zeit besonders viel Energie, um ihre Körpertemperatur zu halten – ein gut gefüllter ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-33012" title="Ein gut gefüllter Futterplatz kann überlebenswichtig sein" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2026/01/winterfütterung.jpg" alt="" width="300" height="300" />Wenn Schnee und Frost die Landschaft bedecken, wird es für unsere heimischen Wildvögel schwer, ausreichend Nahrung zu finden.</p>
<p>Dabei brauchen sie in dieser Zeit besonders viel Energie, um ihre Körpertemperatur zu halten – ein gut gefüllter Futterplatz kann überlebenswichtig sein.</p>
<p>„Mit der richtigen Fütterung können wir ihnen helfen, gut durch den Winter zu kommen. Gerade bei anhaltendem Frost sind viele natürliche Nahrungsquellen nicht mehr erreichbar.</p>
<p>Wer jetzt füttert, leistet einen wichtigen Beitrag zum Überleben unserer heimischen Wildvögel“, erklärt Eva Lindenschmidt, Wildtierexpertin bei Vier Pfoten.</p>
<p><strong>Das richtige Futter</strong></p>
<ul>
<li>Für Körnerfresser wie Finken und Sperlinge eignen sich Sonnenblumenkerne, Hanfsaat, Hirse und ungesalzene Nüsse.</li>
<li>Für Weichfutterfresser wie Rotkehlchen und Amseln sind ungeschwefelte Rosinen, Haferflocken und Obst (z.B. Apfelstücke) ideal.</li>
<li>Fettquellen wie Meisenknödel oder selbstgemachte Fettfutter-Mischungen liefern zusätzliche Energie.</li>
</ul>
<p><strong>Nicht geeignet sind Brot und gewürzte Speisen</strong></p>
<p>„Viele Menschen meinen es gut und geben Brot oder Essensreste – doch das kann für Wildvögel gefährlich sein“, erklärt Eva Lindenschmidt. „Brot enthält kaum Nährstoffe, quillt im Magen auf und verdirbt schnell. Gewürzte oder gesalzene Speisen stören den Wasserhaushalt und belasten die Verdauung. Artgemäß sind naturbelassene Körner, Nüsse, Rosinen und Haferflocken – alles ohne Salz, Zucker oder Gewürze.“</p>
<p><strong>Futterstelle richtig einrichten und sauber halten</strong></p>
<p>Die Futterstelle sollte geschützt vor Nässe und Katzen sein. Lieber mehrere kleine Futterstellen als eine große anbieten. Regelmäßige Reinigung verhindert Krankheiten. „Die Hygiene an Futterplätzen sollte immer berücksichtigt werden. Verschmutzte Futterhäuschen oder Futterspender sind ein Nährboden für Keime und Parasiten. Wer artgemäß füttert, reinigt Spender und Sitzstangen mindestens einmal pro Woche mit heißem Wasser und einer Bürste, entfernt täglich feuchte Futterreste und trägt Handschuhe, um Keime nicht zu übertragen. So verhindern wir Krankheiten und sorgen dafür, dass die Fütterung wirklich hilft“, betont Eva Lindenschmidt.</p>
<p><strong>Meisenknödel sicher anbieten</strong></p>
<p>Fertig-Knödel in Plastiknetzen sind gefährlich, weil sich Vögel darin verfangen und verletzen können. Besser sind wiederverwendbare Futterspender oder Drahtkörbe. Alternativ kann die selbstgemachte Knödelmasse in kleine Tontöpfe oder Kokosnussschalen gefüllt und mit einer Schnur in sicherer Höhe katzensicher aufgehängt werden.</p>
<p><strong>Schnelles Rezept für Meisenknödel </strong></p>
<ul>
<li>250 g Pflanzenfett schmelzen</li>
<li>250 g Körnermischung (Sonnenblumenkerne, Haferflocken, gehackte Nüsse) und optional Rosinen einrühren</li>
</ul>
<p>Abkühlen lassen, formen oder abfüllen, auskühlen und aufhängen</p>
<p><strong>Wasser nicht vergessen</strong></p>
<p>Auch im Winter brauchen Wildvögel Trinkwasser. Stelle flache Schalen bereit und tausche das Wasser bei Frost täglich aus.</p>
<p>„Wer jetzt füttert, tut nicht nur etwas für das Überleben unserer heimischen Wildvögel, sondern holt auch ein Stück Natur direkt vor die eigene Haustür. Es ist eine einfache Möglichkeit, aktiv zu helfen und gleichzeitig faszinierende Beobachtungen zu machen“, so Eva Lindenschmidt.</p>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a title="Hilfe für Vögel im Winter: Tipps zur tiergerechten Fütterung" rel="bookmark" href="http://www.tierarztblog.com/2022/01/13/tiergerechte-fuetterung-winter-voegel/">Hilfe für Vögel im Winter: Tipps zur tiergerechten Fütterung</a></p>
<p style="text-align: center;"><strong><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/zXqgjMfS31k" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/zXqgjMfS31k"></embed></object></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Lebenserwartung von Katzen: Wie alt werden Katzen?</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Foto:</strong> <span>©</span>Vier Pfoten (Presseausendung vom 07.01.2026)</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-19702" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/09/bunter_balken_blog.jpg" alt="" width="561" height="8" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Adoption im Tierheim: Welches Tier passt zu mir?</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2025/03/17/adoption-im-tierheim/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Mar 2025 20:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[PRO Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor der Anschaffung eines Heimtiers ist es wichtig, sich ausführlich über die Bedürfnisse des Tieres zu informieren. Mitarbeiter im Tierheim helfen, die richtige Wahl zu treffen – dabei spielt die Größe der Wohnung ebenso eine ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-32376" title="Liebe gesucht! Schau ins Tierheim!" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2021/09/hund_und_katze_©-Willee-Cole-iStock.jpg" alt="" width="300" height="300" />Vor der Anschaffung eines Heimtiers ist es wichtig, sich ausführlich über die Bedürfnisse des Tieres zu informieren. Mitarbeiter im Tierheim helfen, die richtige Wahl zu treffen – dabei spielt die Größe der Wohnung ebenso eine Rolle wie die Zeit, die man für das Tier aufbringen kann.</p>
<p>Nicht nur bei Züchtern und Zoohandlungen kann man dabei fündig werden, denn in den Tierheimen warten sehr viele Tiere auf ein neues Zuhause. <a href="https://www.tierheimat.de/" target="_blank">Hundevermittlung, Hundefutter, Hundezubehör, Tierheim</a> – das sind nur einige der Schlagworte, die im Auswahlprozess für tierischen Zuwachs in Haus und Wohnug zur Sprache kommen und die wir in diesem Artikel näher beleuchten. Zukünftige Tierhalter sollten sich vor der Anschaffung jedoch genau überlegen, welche Bedürfnisse Hunde, Katzen oder Kaninchen haben und welches Tier am besten zu ihnen passt.</p>
<p><strong>Verantwortungsbewusste Versorgung</strong></p>
<p>„Man sollte sich bewusst sein, dass ein Tier ausreichend Platz, Pflege und Fürsorge benötigt – das kostet Zeit und Geld“, erklärt Dr. Miriam Holbach, Fachreferentin für Tierheime beim Deutschen Tierschutzbund. „Hierzu gehören neben der täglichen Fütterung und Beschäftigung mit dem Tier auch Pflege- und Hygienemaßnahmen. Heimtiere verursachen meist nicht zu unterschätzende Kosten durch Futter und tierärztliche Betreuung.“</p>
<p>Auch ein Blick in den Mietvertrag sowie der Ausschluss von Tierhaarallergien bei allen Familienmitgliedern helfen, späteren Ärger für Mensch und Tier zu vermeiden. Ebenso sollte bereits im Vorfeld geregelt sein, wie das Tier untergebracht und während Zeiten von Urlaub und anderen Abwesenheiten versorgt wird.</p>
<p><strong>Tierheimmitarbeiter beraten</strong></p>
<p>Wer sich entscheidet, sein neues Familienmitglied im örtlichen Tierheim auszusuchen, der kann auf die Unterstützung der Mitarbeiter dort zählen. „Ein Tierheimtier hat immer eine Vergangenheit“, sagt Dr. Holbach. „Die Kollegen im Tierheim haben aber die notwendige Expertise und sind mit den individuellen Charakteren ihrer Schützlinge so vertraut, dass sie gut abschätzen können, wer zusammenpasst.“ Dabei könne es vorkommen, dass das Tier, das optisch den Wünschen des Interessenten entspricht, charakterlich nicht der optimale Lebensgefährte ist. „Mit einer ausführlichen Beratung durch die Tierheimmitarbeiter versuchen wir, Fehlvermittlungen und Rückgaben der Tiere zu vermeiden“, sagt Dr. Holbach.</p>
<p>Sinnvoll ist es, den Vierbeiner der Wahl mehrfach im Tierheim zu besuchen und sich gegenseitig kennenzulernen, bevor es an die Adoption geht – besonders bei größeren Tieren, die frei im Haushalt leben sollen.</p>
<p><strong>Nachwuchs in die Wahl einbeziehen</strong></p>
<p>Kinder im Haushalt sollten in die konkrete Auswahl sowie die folgende Pflege und Verantwortung für das neue Familienmitglied einbezogen werden. „Was die Wahl des Tieres angeht, geht es dann vor allem um Alter, Reife und Verlässlichkeit des Kindes“, sagt Dr. Holbach. „Das Kind muss den richtigen Umgang mit dem Heimtier lernen, damit sich das Tier harmonisch in die Familie eingliedern kann. Die Erziehung des Tieres sollte aber immer von einem Erwachsenen geleitet werden.“</p>
<p>Einige Tiere, beispielsweise Meerschweinchen, hält Dr. Holbach für kaum geeignet für kleinere Kinder, da sie keine Kuscheltiere seien und Kinder schnell das Interesse verlören, wenn sie nicht in direkten Kontakt mit dem Tier treten können. Bei kleineren Lebewesen wie Mäusen oder Vögeln bestehe zudem Verletzungsgefahr für das Tier, wenn Kinder sie ungeschickt anfassen.</p>
<p><strong>Zweite Chance für Kaninchen, Meerschweinchen und Co</strong></p>
<p>Wer sich ein Tier aus dem Tierheim holen möchte, denkt dabei meist an Hunde oder Katzen. Kleintierfreunde hingegen kommen nur selten auf die Idee, sich dort nach neuen Lieblingen umzuschauen. Dabei warten zum Beispiel in den mehr als 500 Tierheimen des Deutschen Tierschutzbundes auch immer mehr Kaninchen, Meerschweinchen und andere Kleintiere auf einen neuen Besitzer und den Umzug in ein liebevolles Zuhause.</p>
<p>„In den letzten Jahren gab es einen spürbaren Anstieg an Neuzugängen bei den Kleintieren“, stellt Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbunds, fest. „Leider überlegen sich viele Menschen die Anschaffung von Meerschweinchen oder Kaninchen nicht so gründlich, wie sie es beispielsweise bei einem Hund tun würden“, so Apel weiter. Man solle sich daher nur dann für Kleintiere entscheiden, wenn man sicher ist, dass man ihnen ein artgerechtes Heim – mit mindestens einem Artgenossen – und genügend Fürsorge bieten kann. Ganz besonders dann, wenn die Tiere schon einmal weggegeben wurden.</p>
<p>In den Räumen der Tierheime bietet sich den Kleintierhaltern in spe oft ein buntes Bild. Meerschweinchen mit langem oder kurzem Fell sind dort ebenso zu finden wie Kaninchen in verschiedenen Farben und Altersklassen. Allesamt tierärztlich untersucht und gesund, warten sie auf eine zweite Chance. Ihre Charaktere sind dabei so unterschiedlich wie ihr Aussehen. Kaninchen und Meerschweinchen sind keine Kuscheltiere. Sie werden erst mit der Zeit zutraulich. Im Tierheim findet jeder Kleintierfreund mit etwas Geduld genau den Gefährten, der zu ihm passt, und dem er ein schönes, neues Zuhause bieten kann, in dem er sich rundum wohlfühlt.</p>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a title="Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum" rel="bookmark" href="http://www.tierarztblog.com/2019/12/08/hunde-katzen-als-weihnachtsgeschenk/">Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum</a></p>
<p style="text-align: center;"><strong><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3vzeU7SBQ5g" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/3vzeU7SBQ5g"></embed></object></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Liebe gesucht: Die große Tierheim-Doku aus Esslingen</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Foto:</strong> © Willee Cole iStock / <strong>Quelle:</strong> Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V. / <strong>Postinfo: </strong>BM</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-19702" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/09/bunter_balken_blog.jpg" alt="" width="561" height="8" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ukraine &#8211; Auf der Flucht mit Haustieren: Wie man helfen kann</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2022/04/10/ukraine-flucht-mit-haustieren/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Apr 2022 13:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRO Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Weil in deutschen Flüchtlingsunterkünften die Mitnahme von Tieren meist nicht erlaubt ist, sind Geflüchtete mit Haustier vielfach auf private Unterkünfte angewiesen. Der Deutsche Tierschutzbund weist darauf hin, wie wichtig es ist, dass Menschen und Tiere ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-32650" title="Für die geflüchteten Menschen, die alles zurücklassen mussten, sind ihre Tiere eine wichtige Stütze." src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2022/04/flucht_mit_haustieren_ukrainekrieg.jpg" alt="" width="300" height="300" />Weil in deutschen Flüchtlingsunterkünften die Mitnahme von Tieren meist nicht erlaubt ist, sind Geflüchtete mit Haustier vielfach auf private Unterkünfte angewiesen. Der Deutsche Tierschutzbund weist darauf hin, wie wichtig es ist, dass Menschen und Tiere nicht getrennt werden, gibt Tipps, wie man helfen kann und erklärt, welche Maßnahmen rund ums Tier getroffen werden sollten.</p>
<p>„Für die geflüchteten Menschen, die alles zurücklassen mussten, sind ihre Tiere eine wichtige Stütze. Wenn immer möglich, sollte eine Trennung vermieden werden. Private Unterkünfte, in denen Tiere willkommen sind, sind daher ein wahrer Segen“, sagt Luca Secker, Fachreferentin für Heimtiere vom Deutschen Tierschutzbund. Aufgrund der Sprachbarriere sei es wichtig, Ukrainer mit Tier zu unterstützen, wenn es um die Kontaktaufnahme mit dem Veterinäramt, nötige Behandlungen beim Tierarzt oder die Registrierung des Tieres in einem Haustierregister geht.</p>
<p><strong>Tollwut-Check, Kennzeichnung und Registrierung</strong><br />
Die Einreise nach Deutschland ist für Hunde und Katzen von ukrainischen Geflüchteten derzeit auch ohne die sonst notwendige Tollwut-Impfung und andere Dokumente möglich. Nach der Ankunft sind die Geflüchteten aber aufgefordert, sich beim Veterinäramt zu melden und die mitgereisten Tiere anzumelden. Der Deutsche Tierschutzbund hatte dafür geworben, die Aufnahme von Flüchtlingen und ihren Tieren so einfach und unbürokratisch wie möglich zu gestalten. Sowohl die Bundesinnenministerin Nancy Faeser als auch die Bundesländer haben sich mittlerweile dafür ausgesprochen, Menschen und Tiere nicht zu trennen, wenn bereits eine Unterkunft gefunden ist. Möglich ist diese pragmatische Handhabung, weil das Tollwutrisiko verschwindend gering ist: Nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts liegt die Wahrscheinlichkeit bei etwa 1:300.000.</p>
<p>In der Regel wird das zuständige Veterinäramt als Maßnahmen eine klinische Untersuchung, eine Impfung gegen Tollwut sowie – falls noch nicht vorhanden &#8211; die Kennzeichnung des Tieres via Mikrochip anordnen. Die Tierhalter sollten ihr Tier mit der Chipnummer anschließend bei <a href="https://www.findefix.com/" target="_blank">FINDEFIX</a>, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes, registrieren. Die kostenfreie Registrierung hilft, den tierischen Liebling schnell wiederzufinden, sollte das Tier in der neuen, ungewohnten Umgebung entlaufen. Für Ukrainer mit Tieren bietet <a href="https://www.findefix.com/" target="_blank">FINDEFIX</a> rund um die Uhr einen vereinfachten Service an.</p>
<p><strong>Aufnahme von Mensch und Tier darf nicht verwehrt werden</strong><br />
Wer in einer Mietswohnung lebt und Geflüchtete aufnehmen möchte, kann dies für sechs bis acht Wochen problemlos tun, auch ohne den Vermieter zu informieren – darauf weist der Deutsche Mieterbund hin. „Auch ein vorübergehender „Besuch“ mit Hund oder Katze kann nicht verwehrt werden, es sei denn, es handelt sich um einen sogenannten „Listenhund“, erklärt Evelyn Ofensberger, Leiterin der Rechtsabteilung beim Deutschen Tierschutzbund. „Bei den von Ukrainern mitgebrachten Tieren handelt es sich meist um Katzen oder kleine und mittelgroße Hunde, deren Mitnahme in die Mietwohnung kein Problem sein dürfe. Für mögliche vom Tier verursachte Schäden haftet jedoch der Mieter.“</p>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a href="https://nachbarinnot.orf.at/" target="_blank">Nachbar in Not</a> &#8211; Ukraine<br />
<a href="https://www.aktion-deutschland-hilft.de/de/hilfseinsaetze/nothilfe-ukraine/" target="_blank">Aktion Deutschland Hilft</a> &#8211; Ukraine</p>
<p style="text-align: center;"><strong><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/oTNtJwdG6CI" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/oTNtJwdG6CI"></embed></object></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Auf der Flucht mit Haustieren<br />
</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Foto:</strong> © Deutscher Tierschutzbund e.V./Nick Harwart / <strong>Quelle:</strong> Deutscher Tierschutzbund e.V.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-19702" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/09/bunter_balken_blog.jpg" alt="" width="561" height="8" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mitgefühl statt Feuerwerk</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2021/12/29/mitgefuhl-statt-feuerwerk/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Dec 2021 14:25:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRO Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[
Entspannte Silvesternacht für Mensch und Tier: Trotz Verkaufsverbot werden voraussichtlich auch zum diesjährigen Jahreswechsel knallende Lichterspiele in die Luft gejagt. Was manche Menschen als schöne Unterhaltung für Menschen wahrnehmen, empfinden Wildtiere, Hunde, Katzen und Kleintiere ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-32481" title="Böller? Nein danke!" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2021/12/boeller_nein_danke.jpg" alt="" width="300" height="300" /></p>
<p>Entspannte Silvesternacht für Mensch und Tier: Trotz Verkaufsverbot werden voraussichtlich auch zum diesjährigen Jahreswechsel knallende Lichterspiele in die Luft gejagt. Was manche Menschen als schöne Unterhaltung für Menschen wahrnehmen, empfinden Wildtiere, Hunde, Katzen und Kleintiere aufgrund des ohrenbetäubenden Lärms, der grellen Blitze und der unbekannten Gerüche oftmals als lebensbedrohliche Situation. Zudem kann das Feuerwerk für freilebende Tiere schnell zur tödlichen Gefahr werden. Jana Hoger, PETAs Fachreferentin für tierische Mitbewohner, klärt über die Gefahren für Wildtiere auf und hat einige Tipps zusammengestellt, wie Hunde und Katzen einen angstfreien Jahreswechsel erleben.</p>
<p>„Wildtiere werden durch das Inferno an Silvester aufgeschreckt – und auch viele tierische Mitbewohner geraten in der Nacht in Angst und Panik. Zusätzlich befinden wir uns inmitten der schlimmsten Klimakatastrophe, und trotzdem schädigen viele Menschen Tiere und Umwelt durch Feuerwerke“, so Jana Hoger. „Die Politik muss endlich konsequent gegen diesen Missstand vorgehen. Tierhalter können Hunden und Katzen den Jahreswechsel mit guter Vorbereitung und Ruhe etwas erleichtern.“</p>
<p><strong>Warum besonders Wildtiere bei Feuerwerk in der Silvesternacht gefährdet sind:</strong></p>
<p>Gerade im Winter müssen heimische Wildtiere gut mit ihren Kräften haushalten, da sie nur begrenzte Energie- und Nahrungsreserven zur Verfügung haben. Ein hoher Energieverlust durch Störungen oder panisches Flüchten kann lebensbedrohliche Folgen haben. Viele Menschen wissen nicht, dass deutsche Städte mittlerweile von unterschiedlichen Wildtieren dicht besiedelt sind. Für Füchse, Marder, Waschbären und viele andere Tiere werden Raketen und Böller schnell zu einer Gefahr. Viele Vögel weichen unter Schock in für sie ungewöhnliche Höhen aus, was mit einem erheblichen Energieverlust einhergeht. Rauchschwaden und helle Leuchtraketen können außerdem zu Desorientierung führen, ihnen die Sicht nehmen und sie blenden, sodass sie Hindernissen nicht mehr rechtzeitig ausweichen können.</p>
<p><strong>6 Tipps, um den Silvesterabend entspannt mit Hund und Katze zu verbringen:</strong></p>
<ul>
<li>Hunde und Katzen sollten an Silvester nicht über einen längeren Zeitraum alleine gelassen werden.</li>
<li>Schon Stunden vor dem Jahreswechsel beginnen viele Feierfreudige mit der Knallerei. Den Silvesterabend müssen die Tiere deshalb sicher im Haus verbringen. Auch umzäunte Gärten sind an Silvester nicht sicher: Zu Tode erschreckte Tiere finden auf ihrer Flucht fast immer einen Ausweg. Allein im letzten Jahr wurden in der Silvesternacht innerhalb von 24 Stunden über 650 Hunde und Katzen als vermisst gemeldet.</li>
<li>Geschlossene Rollläden, sanftes Licht und leise Musik bzw. Fernsehgeräusche können helfen, den Feuerwerkslärm für Tiere zu mildern. Wichtig ist es, den Vierbeinern Ruhe und Gelassenheit zu vermitteln und sie in den Stunden der Angst nicht allein zu lassen. Gleichzeitig muss akzeptiert werden, wenn die Vierbeiner sich zurückziehen und sich in der Wohnung oder im Haus verstecken möchten. Es ist ratsam, entsprechende Unterschlupfmöglichkeiten anzubieten.</li>
<li>Tierhalter, die am Silvesterabend noch mit dem Hund spazieren gehen, sollten ihn an der Leine führen und ihm bestenfalls ein ausbruchsicheres Sicherheitsgeschirr anlegen. Hunde, die nur ein herkömmliches Geschirr haben, sollten zusätzlich ein Halsband mit Adressanhänger und Telefonnummer tragen, für den Fall, dass sie sich losreißen. Die Registrierung des tierischen Mitbewohners in einem Heimtierregister wie „Tasso“ ist unerlässlich.</li>
<li>Hunde dürfen keinesfalls mit zum Feuerwerk genommen werden. Raketen bergen neben dem Schreckpotenzial auch eine Verletzungsgefahr für Mensch und Tier.</li>
<li>Leiden tierische Mitbewohner bekanntermaßen besonders stark unter dem lauten Jahreswechsel oder neigen sie zu Panikattacken, kann es ratsam sein, in frühzeitiger Absprache mit einem Tierarzt beruhigende Medikamente zu verabreichen. Halter ängstlicher Hunde können sich dem Silvesterlärm entziehen, indem sie kurzzeitig eine ruhige Gegend aufsuchen.</li>
</ul>
<p>In einer repräsentativen GfK-Umfrage haben sich 58,2 Prozent der Befragten dafür ausgesprochen, lautes, knallendes Feuerwerk aufgrund der Belastung für Tiere, Menschen und die Umwelt zu untersagen. Nur 36,9 Prozent halten laute Feuerwerke für unproblematisch. Meiden Tierfreunde Feuerwerke und beachten die Hinweise für einen entspannten Jahreswechsel, steht einer friedlichen Silvesternacht nichts mehr im Wege.</p>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a rel="bookmark" href="http://www.tierarztblog.com/2021/12/29/so-wird-silvester-nicht-zum-stressfest-fur-vierbeiner/">So wird Silvester nicht zum Stressfest für Vierbeiner</a></p>
<p style="text-align: center;"><strong><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/tqB-DEpUR0U" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/tqB-DEpUR0U"></embed></object></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>BÖLLERN? &#8211; Kein Spaß für die Tiere</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Quelle: </strong>PETA<strong> / Foto:</strong> © Stefan Bayer/<a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-19702" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/09/bunter_balken_blog.jpg" alt="" width="561" height="8" /></p>
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		<title>So wird Silvester nicht zum Stressfest für Vierbeiner</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Dec 2021 14:15:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRO Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Häufig wird schon Tage vor dem 31. Dezember geknallt – und davon ist auch in diesem Jahr trotz des Verkaufsverbots von Feuerwerkskörpern auszugehen, da auch Böller aus dem Ausland beschafft werden oder übriggebliebene Knallkörper aus ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-32474" title="BÖLLERN? - Kein Spaß für die Tiere!" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2021/12/boellerverbot.jpg" alt="" width="300" height="300" />Häufig wird schon Tage vor dem 31. Dezember geknallt – und davon ist auch in diesem Jahr trotz des Verkaufsverbots von Feuerwerkskörpern auszugehen, da auch Böller aus dem Ausland beschafft werden oder übriggebliebene Knallkörper aus den vergangenen Jahren gezündet werden können.</p>
<p>Spätestens am Silvestertag selbst sollte man die Gassirunde mit dem Hund möglichst in unbewohnten Gegenden oder vor Sonnenuntergang erledigen. „Sinnvoll ist es, den Hund beim Spaziergang möglichst auszulasten. Wenn es dann später zu Knallgeräuschen kommt, ist ein müder Hund in seinen vier Wänden nicht so schnell gestresst. Auch wenn man feste Gassizeiten hat, sollte man nicht gerade dann rausgehen, wenn viel geknallt wird. Je dunkler es wird, desto mehr Feuerwerk wird gezündet. Deshalb am besten das Tageslicht nutzen“, sagt Heimtier-Expertin Sarah Ross. Zwar machen einigen wenigen Hunden lautes Knallen und ungewohnte Lichteffekte nichts aus, viele andere verstecken sich jedoch direkt beim ersten Lichtblitz oder rennen panisch davon – im schlimmsten Fall vor ein fahrendes Auto. Daher sollten Hunde unbedingt angeleint sein beim Gassigehen.</p>
<p><strong>Auch Katzen haben Angst</strong><br />
Bei Katzen zeigt sich die Angst oft anders als bei Hunden, sie verstecken sich häufiger und ziehen sich zurück. „Man sollte sich gegenüber seiner Katze so normal wie möglich verhalten und das Tier nicht durch Zureden in der Angst bestätigen. Wenn die Katze jedoch nach Aufmerksamkeit und Zuneigung fragt, sollte man diese auch geben. Freigängerkatzen sollten jetzt besser im Haus bleiben. Sie können sich vor Explosionen und Lichtblitzen erschrecken, sich verirren oder auf die Straße laufen“, warnt die Vier Pfoten Expertin.</p>
<p><strong>Gut beschützt</strong><br />
Sehr ängstliche Hunde und Katzen kann man beruhigen, indem man die Fenster abdunkelt. Zur Ablenkung von den lauten Geräuschen draußen kann man auch den Fernseher oder Musik anmachen“, so Sarah Ross. Ganz wichtig: Man sollte sein Heimtier auf keinen Fall alleine lassen. „Besitzerinnen und Besitzer müssen Verantwortung übernehmen und das eigene Tier stets vor Gefahren schützen. Allein ihre Anwesenheit hilft, ein ängstliches Tier zu beruhigen. Ein weniger gestresstes Heimtier ist es wert, auch mal auf eine Party zu verzichten.“ Auch wenn es schwerfällt, sollte man dem verängstigten Tier jedoch nicht zu viel Aufmerksamkeit geben, denn zu viel Zuwendung kann das Tier in seiner Angst bestätigen, wodurch diese noch zunehmen kann.</p>
<p><strong>Kleintiere ins Haus holen</strong><br />
Auch Kleintiere wie Kaninchen und Meerschweinchen in der Außenhaltung leiden unter Silvesterstress. Um die Tiere zu schützen, sollten sie besonders in der Silvesternacht ins Haus geholt werden. „Selbst Kaninchen, die sonst das ganze Jahr draußen bleiben, sollte man, wenn möglich, in dieser Ausnahmenacht ins Haus holen. Kleinsäuger sind Fluchttiere und extrem stressanfällig“, sagt Sarah Ross. Besteht diese Möglichkeit nicht, gilt es Gehege und Käfige möglichst schalldicht zu machen. „Zur Geräuschdämmung kann man Decken über die Käfige legen. Ein geschlossener Vorhang hilft, dass die Kleinsäuger die zuckenden Blitze nicht sehen können“, erklärt die Expertin. „Aber Vorsicht: Unbedingt aufpassen, dass die Tiere trotzdem ausreichend Frischluft bekommen!“</p>
<p><strong>Hund und Katze sensibilisieren</strong><br />
Vorbereitung ist alles. Wenngleich Silvester dieses Jahr bereits kurz bevorsteht, lohnt es sich unbedingt für kommendes Jahr frühzeitig mit einer Desensibilisierung zu beginnen. Denn dies ist ein langer Prozess. Um den Hund oder die Katze auf laute Raketen und das Knallen von Böllern vorzubereiten, sollte man regelmäßig trainieren und immer wieder Feuerwerks-Videos oder -Sounds abspielen. „Bei besonders geräuschempfindlichen Tieren, sollte man möglichst mit einer zaghaften Beschallung beginnen und sich dann langsam steigern. So stellt sich mit der Zeit ein Gewöhnungseffekt ein, der einer lauten Silvesternacht den Schrecken nimmt“, sagt Heimtier-Expertin Sarah Ross.</p>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
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<p style="text-align: center;"><strong><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/tqB-DEpUR0U" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/tqB-DEpUR0U"></embed></object></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>BÖLLERN? &#8211; Kein Spaß für die Tiere</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Quelle: </strong>Vier Pfoten<strong> / Foto:</strong> © Stefan Bayer/<a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-19702" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/09/bunter_balken_blog.jpg" alt="" width="561" height="8" /></p>
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		<title>Bundestagswahl in Deutschland: Kaum eine Lobby für Vierbeiner</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2021/09/17/bundestagswahl-tierschutz/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2021 15:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRO Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Wahlprogramme der sechs größten Parteien, die am 26. September zur Bundestagswahl antreten, haben den Tierrechten nahezu parteiübergreifend wenig bis gar keinen Platz eingeräumt. Das hat eine Analyse vom Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-32376" title="Kaum eine Lobby für Vierbeiner" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2021/09/hund_und_katze_©-Willee-Cole-iStock.jpg" alt="" width="300" height="300" />Die Wahlprogramme der sechs größten Parteien, die am 26. September zur Bundestagswahl antreten, haben den Tierrechten nahezu parteiübergreifend wenig bis gar keinen Platz eingeräumt. Das hat eine Analyse vom <a href="https://bmt-tierschutz.bmtev.de/ueber_uns_unser_verein.php" target="_blank">Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.</a> (bmt) ergeben, die im August 2021 erhoben wurde.</p>
<p>Illegaler Welpenhandel, Tierversuche, Tierhaltung in der Landwirtschaft sowie die gute Versorgung von Heim- und Wildtieren sind die aktuell drängendsten Tierwohl-Probleme. Am besten schneiden die Grünen, die SPD und die FDP ab. Die AFD will Tierheime besser unterstützen. Die CDU/CSU stand als einzige angefragte Partei nicht für eine Stellungnahme zur Verfügung, sondern verwies auf das Regierungsprogramm. Damit daher in der Wahlkabine bzw. zuhause bei der Briefwahl die Entscheidungsfindung in punkto Tierschutz nicht zum  Glücksspiel wird (denn da ist man beim <a href="https://casino.netbet.de/" target="_blank">NetBet Casino</a> wohl besser aufgehoben), nachfolgend der Wahlprogramm-Check zur Bundestagswahl 2021 zum Thema Tierschutz.</p>
<p><strong>Wahlprogramm-Check zum Tierschutz</strong><br />
&#8220;Es ist schon mal erfreulich, dass die meisten Parteien auf die Anfrage des Tierschutzes geantwortet haben&#8221;, resümiert Frank Weber, zweiter Vorsitzender des Bund gegen Missbrauch der Tiere und Leiter des Hamburger Franziskus Tierheims. &#8220;Die unrühmliche Ausnahme ist die CDU, die dem Tierschutz lediglich die Empfehlung gegeben hat, sich doch mal das Wahlprogramm der Christdemokraten durchzulesen.&#8221; Für eine Partei, die sich in der Regierungsverantwortung befindet, ein schwaches Bild, meint Weber. &#8220;Eigentlich ist es ja gerade im Wahlkampf gängige Praxis, auf jeden Fortschritt hinzuweisen. Offensichtlich hat die Partei im Bereich Tierschutz keine Erfolge erzielt. Und offensichtlich auch nicht vor, das in Zukunft zu ändern.&#8221;</p>
<p><strong>CDU &#8211; marginale Rolle</strong><br />
Im Wahlprogramm der Union (CDU) spielt das Thema erwartungsgemäß eine marginale Rolle, lediglich der wirtschaftliche Wert eines Tieres wird erwähnt, die Aussagen beschränken sich auf die Haltung von &#8220;Nutztieren&#8221;. Von einem möglichen Umdenken, welches mit einer Wertschätzung verbunden wäre, ist allerdings keine Rede. Zumindest zwei Ansätze versprechen die Christdemokraten, um Armin Laschet voranzubringen &#8211; statt dem Transport lebender Tiere, sollen diese in Zukunft als Fleisch ins Ausland transportiert werden. Und in der EU wolle man ambitioniert vorantreiben, dass Wölfe in Zukunft ihren besonderen Schutzstatus verlieren und geschossen werden dürfen.</p>
<p><strong>SPD &#8211; moderner Ansatz</strong><br />
Einen moderneren Ansatz verfolgt die SPD. Die Sozialdemokraten beabsichtigen, den Tierschutz, der seit 2002 in Artikel 20 a in das Grundgesetz als Staatsziel aufgenommen wurde, handlungsfähiger zu machen. Das erwartet sich die Partei durch mehr Technik im Kuhstall &#8211; der Bau &#8220;intelligenter&#8221; Stallanlagen soll die Klima- und Umweltbelastung reduzieren und für Naturschutz und das Wohlbefinden der Tiere sorgen. Von einem Label auf Fleischprodukten, das über die Art der Haltungsform Auskunft gibt und zum Wohl der Agrarindustrie ist, versprechen sich die Sozialdemokraten, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Aspekten Rechnung tragen zu können. Für Haltung, Schlachtung und Transport sollen eindeutige Regeln geschaffen werden. Der aus der Sicht der Tiere wichtigste Aspekt: Wirtschaftliche Interessen dürfen Tierleid nicht rechtfertigen. Im Bereich Heimtiere soll der Onlinehandel und der Verkauf von Wildfängen untersagt, Tiere gekennzeichnet und in einer zentralen Datenbank erfasst sowie mehr Sachkunde für die Halter von Haustieren eingeführt werden. Zudem will die Partei um Kanzlerkandidaten Olaf Scholz Alternativmethoden zu Tierversuchen stärker fördern.</p>
<p><strong>FDP &#8211; wirtschaftlicher Ansatz</strong><br />
Neben den christlichen und sozialen Regierungsparteien, die seit Jahrzehnten für die Ausrichtung des Tierschutzes in Deutschland verantwortlich zeichnen, haben sich auch die Parteien zu Wort gemeldet, die eine Regierungsverantwortung anstreben. Die Freien Demokraten (FDP) setzen in Sachen Tierschutz hauptsächlich am wirtschaftlichen Faktor an. Verstärkte staatliche Kontrollen und eine bezahlbare Modernisierung in der Landwirtschaft sollen die Situation für die Tiere verbessern, sie fordern ebenfalls die Einführung eines Tierschutzlabels. Fleischersatzprodukte sollen zur Marktreife entwickelt und EU-weit zugelassen werden. Wenn die Wähler:innen ihr Kreuzchen bei den Freien Demokraten machen, verspricht die Partei um Kandidat Christian Lindner eine verstärkte Quotenregelung für die Fischerei, Maßnahmen um das Artensterben zu stoppen und gegen den Tierhandel vorzugehen.</p>
<p><strong>Die Linke &#8211; Umgang mit Tieren</strong><br />
Die Linken setzen am Umgang mit Tieren in unserer Gesellschaft an. Die Partei will eine Veränderung der landwirtschaftlichen Tierhaltung, höhere Standards und härtere Sanktionen für Tierquälerei und einen absehbaren Zeitplan zum Ausstieg aus den Tierversuchen. Die Zurschaustellung von Wildtieren soll stärkeren Beschränkungen unterliegen.</p>
<p><strong>AfD &#8211; pragmatischer Ansatz</strong><br />
Die Alternative für Deutschland (AFD) verfolgt einen pragmatischen Ansatz. Tierheime sollen besser finanziell unterstützt und das bestehende Tierschutzgesetz verschärft werden. Auch soll es konsequenter zur Anwendung kommen. Das betäubungslose Schächten von Tieren wird nach Maßgabe der AfD verboten.</p>
<p><strong>Grüne &#8211; grundsätzliches Umdenken unumgänglich</strong><br />
Die Grünen um Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock verorten die industrielle Massentierhaltung als eine der wesentlichen Ursachen für den Klimawandel und halten deshalb ein grundsätzliches Umdenken in der Landwirtschaft für unumgänglich. Für die Grünen sei der Tierschutz ein zentrales Thema ihrer politischen Arbeit. Es sei ein erklärtes Ziel der Partei, den Tieren in unserer Gesellschaft einen höheren Stellenwert einzuräumen. Die Zahl der Nutztiere müsse reduziert und die Lebensqualität der Tiere deutlich verbessert werden. Auf EU-Ebene wollen sich die Grünen für eine spürbare Verbesserung des Tierschutzes einbringen. Sie fordern ein Verbandsklagerecht für Tierschutzorganisationen und eine:n Bundestierschutzbeauftragten. Weitere Ziele sind eine tierversuchsfreie Forschung, eine strenge Reglementierung des Wildtierhandels und die Beendigung des Handels mit Pelzen aus Pelztierfarmen.</p>
<p>&#8220;Es gibt jede Menge vollmundiger Versprechen aus allen politischen Lagern zu dem so dringend notwendigen Umdenken im Umgang mit den Geschöpfen, mit denen wir uns diesen Planten teilen&#8221;, mahnt Tierschützer Frank Weber. &#8220;Es muss endlich auch in den Köpfen der politischen Entscheidungsträger ankommen, dass der Umgang mit der Natur existenziell für den Fortbestand der Menschheit ist. So wie wir mit den Tieren umgehen, geht das System mit uns um &#8211; das Tier wird immer mehr zur Maschine. Die Politiker:innen und ihre ausführenden Organe werden an ihren Taten gemessen, nicht an ihren Worten. Das sind wir den nachfolgenden Generationen schuldig.&#8221;</p>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
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<p style="text-align: center;"><strong><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9vDUTqCyH3g" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/9vDUTqCyH3g"></embed></object></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Bundestagswahl 2021 einfach erklärt</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Quelle:</strong> OTS / bmt bund gegen missbrauch der tiere e.v. / <strong>Foto:</strong> © Willee Cole iStock / <strong>Postinfo:</strong> peli</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-19702" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/09/bunter_balken_blog.jpg" alt="" width="561" height="8" /></p>
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		<title>Wölfe und Weidetierhaltung</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2021/09/17/wolf-weidetierhaltung-herdenschutz/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Sep 2021 15:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRO Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Anlässlich der Bundestagswahl fordert die Plattform Weidetierhaltung und Wolf, ein Bündnis aus Verbänden der Weidetierhaltung, der Jagd und des Natur- und Tierschutzes langfristige Lösungen im Umgang mit Wölfen und dem Herdenschutz. Das Bündnis schlägt dazu ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-32384" title="Wölfe und Weidetierhaltung - wie geht es weiter?" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2021/09/wolf.jpg" alt="" width="300" height="300" />Anlässlich der Bundestagswahl fordert die Plattform Weidetierhaltung und Wolf, ein Bündnis aus Verbänden der Weidetierhaltung, der Jagd und des Natur- und Tierschutzes langfristige Lösungen im Umgang mit Wölfen und dem Herdenschutz. Das Bündnis schlägt dazu einen Fünf-Punkte-Plan vor. Derzeit läuft das Ringen um eine Lösung des Konflikts immer häufiger auf reine Abschussforderungen hinaus. Das greift deutlich zu kurz.</p>
<p>&#8220;Der Abschuss von Wölfen blind nach Quote ersetzt keinen Herdenschutz. Was nach kurzfristiger Lösung klingt, ist in Wahrheit Augenwischerei&#8221;, erklären die beteiligten Verbände. &#8220;Auch nach Abschüssen wandern stetig neue Wölfe zu oder durchstreifen kurzzeitig die Weidegebiete und können dann jederzeit ungeschützte Weidetiere erbeuten.&#8221; Dabei ist der gezielte Abschuss von problematischen Wölfen, die ordnungsgemäß geschützte Weidetiere gerissen haben, schon heute möglich. Dagegen sind ungezielte Quotenjagden auch EU-rechtlich höchst problematisch. Sie tragen nicht zur Lösung von Konflikten bei.</p>
<p>Einen Wolf real in freier Wildbahn zu treffen ist trotz der vielen  Medienberichte wegen seiner Scheuheit ein extrem seltenes Ereignis. Eher  begegnet man ihm ganz im Trend der Zeit im unterhaltsamen Game Tundra  Wolf im <a href="https://casino.netbet.com/de/" target="_blank">online Casino NetBet</a>. Zuletzt wurden von Landwirtinnen und Landwirten steigende Risszahlen gemeldet. Nach wie vor betrifft dies aber zum Großteil ungeschützte Weidetiere. Die Weidetierhaltenden befinden sich aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen oftmals schon dann in einer schwierigen Lage, bevor Wölfe zurückkehren und zusätzliche Kosten verursachen. Bürokratie bei der Beantragung von Förderanträgen für Herdenschutzzäune und -hunde sowie lange Bearbeitungszeiten von Anträgen sind zusätzliche Hürden für die Weidetierhaltung. Der Fünf-Punkte-Plan der Plattform Weidetierhaltung und Wolf greift dies auf:</p>
<p><strong>Bejagung ist kein Ersatz für Herdenschutz</strong><br />
Der Wolf gehört nicht ins Jagdrecht. Flächendeckende Bejagung ist kein Ersatz für Herdenschutz. Problematische Wölfe können nach geltender Rechtslage per Ausnahmegenehmigung getötet werden, wenn sie ordnungsgemäße Herdenschutzmaßnahmen überwinden. Der Abschuss solcher Wölfe soll durch Fachkräfte erfolgen. Die Länder müssen dafür professionelle Strukturen fördern.</p>
<p><strong>Professionelle Herdenschutzberatung</strong><br />
Es braucht mehr professionelle Herdenschutzberatung in den Ländern sowie Zugang zu Erfahrungsberichten. Das neu eingerichtete bundesweite Herdenschutzzentrum muss finanziell und personell angemessen ausgestattet und in bestehende Strukturen des Wolfsmanagements eingebunden werden. Innovationen im Herdenschutz müssen unterstützt werden.</p>
<p><strong>Fördermöglichkeiten ausschöpfen</strong><br />
Alle rechtlich möglichen Fördermöglichkeiten müssen durch Bund und Länder ausgeschöpft werden. Dies schließt zusätzlich zu den Materialkosten auch den Arbeitsaufwand für Herdenschutz sowie die laufenden Kosten ein. Diese Förderung soll nicht auf die De-minimis-Pauschale angerechnet werden, da es sich hier nicht um einen Wettbewerbsvorteil handelt. Die Beantragung von Fördergeldern für Herdenschutz muss vereinfacht und die Bearbeitung der Anträge beschleunigt werden.</p>
<p><strong>Einheitliche Statistik über Rissereignisse</strong><br />
Benötigt wird eine bundesweit einheitliche Statistik über Rissereignisse an Weidetieren mit Angaben zum Zustand des Herdenschutzes für eine objektive Bewertung von Schadensfällen und bessere Vergleichbarkeit.</p>
<p><strong>wirtschaftliche Situation verbessern</strong><br />
Die wirtschaftliche Situation der Weidetierhaltenden muss nachhaltig verbessert werden. Es braucht bessere Vermarktungsmöglichkeiten und angemessene Preise für die erzeugten Produkte und Ökosystemdienstleistungen.</p>
<p>Die Plattform Weidetierhaltung und Wolf besteht aus elf Verbänden und setzt sich seit 2017 für eine Lösung des Konflikts zwischen der Weidetierhaltung und der Rückkehr der Wölfe ein. Beteiligt sind folgende Verbände: <a href="https://www.schafe-sind-toll.com/wolf-herdenschutz/" target="_blank">Arbeitsgemeinschaft Herdenschutzhunde</a>, <a href="https://www.schafe-sind-toll.com/wolf-herdenschutz/" target="_blank">Bundesverband Berufsschäfer</a>, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (<a href="https://www.bund.net/bund-tipps/" target="_blank">BUND</a>), Deutscher Tierschutzbund, Gesellschaft zum Schutz der Wölfe, International Fund for Animal Welfare, Naturschutzbund Deutschland, Ökologischer Jagdverband, Vereinigung der Freizeitreiter und -fahrer in Deutschland, Verein für Arbeitende Herdenschutzhunde, WWF Deutschland.</p>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a title="Wölfe führen, Hunde folgen – und beide kooperieren mit dem Menschen" rel="bookmark" href="http://www.tierarztblog.com/2019/03/17/wolf-hund-forschung/">Wölfe führen, Hunde folgen – und beide kooperieren mit dem Menschen</a><br />
<a title="Mythos vom toleranten Hund und aggressiven Wolf widerlegt" rel="bookmark" href="http://www.tierarztblog.com/2015/10/03/mythos-vom-toleranten-hund-und-aggressiven-wolf/">Mythos vom toleranten Hund und aggressiven Wolf widerlegt</a></p>
<p style="text-align: center;"><strong><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/q6GEuC9-3L4" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/q6GEuC9-3L4"></embed></object></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Schutz vor dem Wolf: Herdenschutzhunde </strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Quelle:</strong> OTS/BUND / <strong>Foto:</strong> Dieter &#8211; <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a> / <strong>Postinfo:</strong> peli</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-19702" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/09/bunter_balken_blog.jpg" alt="" width="561" height="8" /></p>
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		<item>
		<title>Bienengesundheit: Risikoabschätzungen von Chemikalien für die Umwelt sind ungenügend</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2020/04/26/bienengesundheit/</link>
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		<pubDate>Sun, 26 Apr 2020 09:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRO Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Tierwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Bienen]]></category>
		<category><![CDATA[Bienengesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hummel]]></category>

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		<description><![CDATA[
Forschende des Instituts für Bienengesundheit der Universität Bern plädieren für einen evolutionsbiologischen Ansatz bei der Risikoabschätzung von Chemikalien. Die bisherige Abschätzung des Umweltrisikos beruht primär auf Sterblichkeit durch Chemikalien und berücksichtigt nicht in erster Linie ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-31938" title="Hummel (Bombus terrestris): eine Jungkönigin und ein Männchen während der Paarung. © Lars Straub, Universität Bern" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2020/04/Hummel_Königin_Bombus_terrestris.jpg" alt="" width="300" height="300" /></p>
<p>Forschende des Instituts für Bienengesundheit der Universität Bern plädieren für einen evolutionsbiologischen Ansatz bei der Risikoabschätzung von Chemikalien. Die bisherige Abschätzung des Umweltrisikos beruht primär auf Sterblichkeit durch Chemikalien und berücksichtigt nicht in erster Linie die Einschränkungen der Fortpflanzung (Fitness).<br />
Die Fitness ist aber entscheidend für den Schutz wilder Arten. Da der massive Einsatz von Chemikalien zum Massenaussterben von Arten beiträgt, erscheint es dringend notwendig, Risikoabschätzungen schnellstmöglich zu reformieren.</p>
<p>«Wir erleben momentan das sechste Massenaussterben von Arten, und der massive Einsatz von Chemikalien ist dafür ein Schlüsselfaktor», sagt Lars Straub vom Institut für Bienengesundheit der Universität Bern. Die Ökotoxikololgie, eine Einschätzung von Umweltrisiken durch Chemikalien, sei daher für einen nachhaltigen Umweltschutz ganz entscheidend. «Wenn dabei jedoch die Evolutionsbiologie nicht berücksichtigt wird, werden wahrscheinlich die falschen Fragen gestellt, und negative Ergebnisse können die Folge sein», fügt Verena Strobl vom Institut für Bienengesundheit hinzu. Gemeinsam mit Peter Neumann, Direktor des Instituts für Bienengesundheit und Präsident von COLOSS, weisen Strobl und Straub in einem Fachartikel darauf hin, dass die Fitness oder Fähigkeit zur Reproduktion der entscheidende Faktor für alle wilden Populationen sei – und erstmals, dass sich die Ökotoxikologie auf die Fitness fokussieren solle. Der Artikel wurde im Journal «Nature Ecology and Evolution» publiziert.</p>
<h2 style="text-align: center;"><span style="color: #3366ff;">»Fragen zur Gesundheit deiner Haustiere?«</span></h2>
<p><iframe width="565" height="250" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2017/01/justanswer_neu_565_version4.html" name="justanswer565"></iframe></center></p>
<p><strong>Die falschen Fragen</strong><br />
«Momentane Ansätze für die Risikoabschätzung konzentrieren sich primär auf die Sterblichkeit, dies, obwohl bekannt ist, dass sogenannte subletale – nicht tödliche – Effekte häufig sind und diese oft drastische Konsequenzen haben können», erklärt Neumann. So sei das Überleben eines Tieres nur dann relevant, wenn dadurch auch die Fitness erhöht ist. «Eine reduzierte Fitness kann ganz massive Effekte auf wilde Populationen haben», sagt Strobl.</p>
<p>Darüberhinaus seien falsch-negative Ergebnisse sehr wahrscheinlich, wenn in Studien zum Beispiel eine Chemikalie keine oder gar positive Effekte auf die Lebenserwartung zeige, aber die Fitness möglicherweise reduziert wird. «Genau dies zeigen bereits mehrere Studien, was auf einen sogenannten trade-off zwischen Überleben und Fortpflanzung hindeutet», sagt Straub: «Tiere ‘erkaufen’ sich somit ihr Überleben auf Kosten ihrer Fortpflanzungsfähigkeit, was aber auf längere Sicht zum Aussterben der Tierart beiträgt.»</p>
<p><strong>Der neue Ansatz</strong><br />
Die Forschenden plädieren aufgrund von wissenschaftlichen Daten dafür, dass sich zukünftige Risikoabschätzungen auf kontrollierte Laborexperimente konzentrieren, die den Einfluss von Chemikalien auf die Fitness über mehrere Generationen realistisch abschätzen. «Dies wird eine Herausforderung, da insbesondere für viele Arten von Wirbellosen (z.B. Bienen) die optimalen, artgerechten Haltungsbedingungen im Labor noch weitgehend unverstanden sind. Wir müssen uns dieser Herausforderung aber jetzt unbedingt stellen, um den weiteren Rückgang der natürlichen Artenvielfalt bekämpfen zu können», fordert Straub.</p>
<p>Für eine ganze Reihe von Arten, wie solitäre Bienen und Hummeln, besteht diese Möglichkeit schon jetzt, und neue Modell-Arten sollten eine gute Abschätzung der Fitness im Labor ermöglichen. «Die momentan geltenden Bestimmungen für Risikoabschätzungen unterschätzen ganz sicher die Effekte von Pestiziden und anderen Chemikalien auf wilde Tierarten», sagt Neumann. Für die Forschenden erscheint eine Berücksichtigung der Evolutionsbiologie in der Ökotoxikologie von zentraler Bedeutung. «Eine Abschätzung der Fitness sollte unbedingt bei Risikoabschätzungen von Chemikalien berücksichtigt werden», sagt Strobl.</p>
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<p style="text-align: center;"><strong><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RhylxbrSwH0" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/RhylxbrSwH0"></embed></object></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Die Honigbiene: Das wichtigste Tier für Mensch und Natur</strong></p>
<p><strong>Quelle</strong> /<strong> Foto:</strong> © Lars Straub, Universität Bern</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-19702" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/09/bunter_balken_blog.jpg" alt="" width="561" height="8" /></p>
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		<title>Rettet die Schlafmaus: Projekt &#8220;Spurensuche Gartenschläfer&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2020 21:01:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRO Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenschläfer]]></category>
		<category><![CDATA[Schlafmaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn die Gartenschläfer in diesen Wochen ihren Winterschlaf beenden, halten auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung wieder die Augen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-31869" title="Die kleine Schlafmaus mit der unverkennbaren „Zorro-Maske“: Der Gartenschläfer" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2020/04/gartenschlaefer_schlafmaus.jpg" alt="" width="300" height="300" />Wenn die Gartenschläfer in diesen Wochen ihren Winterschlaf beenden, halten auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung wieder die Augen offen und Ausschau nach der kleinen Schlafmaus mit der unverkennbaren „Zorro-Maske“.</p>
<p>Seit dem vergangenen Jahr erforschen sie, warum der Gartenschläfer vielerorts in Deutschland und Europa in dramatisch kurzer Zeit verschwunden ist. Ihr Ziel: Den Gartenschläfer als heimische Tierart in Deutschland vor dem Aussterben zu bewahren. Gefördert wird das Projekt „Spurensuche Gartenschläfer“ im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums. An der JLU wird das Projekt von Johannes Lang koordiniert, Biologe und Leiter der AG Wildtierforschung an der Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien der JLU.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/V5dS7B9ZleM" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/V5dS7B9ZleM"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Kennst du den Gartenschläfer?</strong></p>
<p>Erste Geheimnisse konnten die Forscherinnen und Forscher bereits lüften. Denn fast 1.500 Hinweise aus der Bevölkerung wurden seit dem Beginn der Spurensuche im April 2019 über die Webseite <a href="https://www.gartenschlaefer.de/" target="_blank">www.gartenschlaefer.de</a> gemeldet. Während des Winterschlafs der Tiere haben die Forscherinnen und Forscher sie nun ausgewertet. Dabei fielen besonders regionale Unterschiede auf:</p>
<p>„Während wir aus dem Südwesten Deutschlands sehr viele Hinweise bekamen, erreichten uns aus den anderen noch bekannten Verbreitungsgebieten in den Mittelgebirgen kaum Meldungen“, erklärt Mechthild Klocke, Projektleiterin im BUND. „Dass die Unterschiede so deutlich sind, hat uns überrascht – und auch beunruhigt. Denn es scheint, dass die Bestände in vielen Regionen schwächer sind, als wir gehofft hatten.“</p>
<h2 style="text-align: center;"><span style="color: #3366ff;">»Fragen zur Gesundheit deiner Haustiere?«</span></h2>
<p><iframe width="565" height="250" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2017/01/justanswer_neu_565_version4.html" name="justanswer565"></iframe></center></p>
<p>„Wer einen Gartenschläfer gesehen oder gehört hat, kann dem Projektteam die Beobachtung unter www.gartenschlaefer.de melden, gerne mit Foto oder Audioaufnahme“, so Lang. „Denn nicht nur die Gesichtszeichnung mit den dunklen Ringen um die Augen ist beim Gartenschläfer unverkennbar, sondern auch seine Stimme.“ Wie die Stimme des Gartenschläfers klingt, ist nachzuhören auf <a href="https://www.gartenschlaefer.de/gartenschlaefer-infos/geraeusche/" target="_blank">www.gartenschlaefer.de/geraeusche</a>.</p>
<p>Obwohl der Gartenschläfer eine heimische Tierart ist, gibt es zu ihm und dem dramatischen Rückgang seiner Bestände noch viele offene Fragen. Auf welche Lebensräume ist er angewiesen? Gibt es Krankheiten, die ihm zusetzen? Wie steht es um das Nahrungsangebot? „Da wir die Tierart vor dem Aussterben bewahren wollen, müssen wir Antworten finden und ein wirkungsvolles Schutzkonzept entwickeln und umsetzen“, so Klocke. „Das ist ebenso Teil unserer Spurensuche.“</p>
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<p style="text-align: center;"><strong><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/OBs6ZqgzZtA" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/OBs6ZqgzZtA"></embed></object></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Aufgewacht für den Gartenschläfer!</strong></p>
<p><strong>Foto:</strong> Jiří Bohdal</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-19702" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/09/bunter_balken_blog.jpg" alt="" width="561" height="8" /></p>
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		<title>Wie Fußball getreten: Katze zu Tode gequält</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2020/04/07/wie-fusball-getreten-katze-zu-tode-gequalt/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2020 16:07:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRO Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Tierquäler]]></category>
		<category><![CDATA[Tierquälerei]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein unfassbarer Fall von Tierquälerei hat sich im österreichischen Lackendorf im Bundesland Burgenland ereignet. Auf einer frisch bearbeiteten landwirtschaftlichen Nutzfläche wurde am Sonntag eine zu Tode gequälte Katze gefunden, berichtet die Kronen Zeitung heute.
Da seit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-31848" title="Tierquälerei muss scharf bestraft werden!" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2020/04/Katzenpfote.jpg" alt="" width="300" height="300" />Ein unfassbarer Fall von Tierquälerei hat sich im österreichischen Lackendorf im Bundesland Burgenland ereignet. Auf einer frisch bearbeiteten landwirtschaftlichen Nutzfläche wurde am Sonntag eine zu Tode gequälte Katze gefunden, berichtet die Kronen Zeitung heute.</p>
<p>Da seit Wochen die kein ergiebiger Regen mehr gefallen ist, konnte daher auf dem staubtrockenen Boden anhand der Fußspuren die abscheuliche Tat ungefähr rekonstruiert werden.<br />
Anscheinend wurde das zweijährige Kätzchen von vermutlich drei Personen als Fußball missbraucht und bis zum Eintreten des Todes gepeinigt, sogar mit Bier wurde es überschüttet. Die Katzenbesitzer sind außer sich vor Schmerz. Erst vor zwei Jahren wurde das Tier von einem  Tierschutzverein übernommen und liebevoll gepflegt und aufgezogen.</p>
<h2 style="text-align: center;"><span style="color: #3366ff;">»Fragen zur Gesundheit deiner Haustiere?«</span></h2>
<p><iframe width="565" height="250" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2017/01/justanswer_neu_565_version4.html" name="justanswer565"></iframe></center></p>
<p><strong>Belohnung für Hinweise</strong><br />
Die Polizei hat sich des Falles angenommen. Ausserdem wurde privat für sachdienliche Hinweise eine Belohnung von mehreren hundert Euro ausgesetzt. Die Lokalbevölkerung von Lackendorf und Umgebung wird gebeten, bei wahrgenommenen Begebenheiten die Behörden zu informieren.</p>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/category/pro-tierschutz/" target="_blank">Tierschutz auf TierarztBLOG.com</a></p>
<p style="text-align: center;"><strong><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vWkymJIC4tg" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/vWkymJIC4tg"></embed></object></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Stress unter Katzen: Wie richtig vergesellschaften? </strong></p>
<p><strong>Foto:</strong> Harald Falk<strong><br />
</strong></p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-19702" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/09/bunter_balken_blog.jpg" alt="" width="561" height="8" /></p>
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