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	<title>TierarztBLOG.com &#187; Virus</title>
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	<description>Informatives und Unterhaltsames rund um Hund, Katze und Kleintiere.</description>
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		<title>Gibt es homöopathische Mittel gegen Katzenseuche? (308)</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/07/13/panleukopenie-katzenseuche-therapie/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 07:15:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[ONLINE DOC: Fragen an den Tierarzt]]></category>
		<category><![CDATA[Katzenseuche]]></category>
		<category><![CDATA[Panleukopenie]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfrage von Ewa
Perserkatze, weiblich, 11 Jahre, nicht kastriert
Hallo, ich habe erfahren das meine geliebte Katze einen Panleukopenie Virus hat,sie ist in einer Tierarzt behandlung und bekommt, antibiotika-bei Fieber, Immunsterkende Medikamente und Tropf gegen der Austrocknung. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-2154" title="ONLINE DOC: Experten der Thermenlandklinik antworten / © iStockphoto" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/11/a128-e1266838788568.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Anfrage von Ewa</strong></p>
<p>Perserkatze, weiblich, 11 Jahre, nicht kastriert</p>
<p>Hallo, ich habe erfahren das meine geliebte Katze einen Panleukopenie Virus hat,sie ist in einer Tierarzt behandlung und bekommt, antibiotika-bei Fieber, Immunsterkende Medikamente und Tropf gegen der Austrocknung. Ich habe eine Frage: gibt es vielleicht Medikamente, die man der Katze noch zusätzlich geben kann? Ich habe in dem Artikel &#8220;Katzenseuche/Pnleukopenie&#8221; von Dr. von Rhein gelesen, dass es auch  einen Hömeopatischen Mittel gegen der Krankeit gibt-WIE HEISS ER!??????? Bitte um schnelle Antwort MfG Ewa</p>
<p><strong>Anfragen an das ONLINE DOC Expertenteam der Thermenlandklinik</strong> <strong>richtest Du bitte über folgendes <a title="ONLINE DOC Kontaktformular" href="http://www.tierarztblog.com/online-doc_anfrage/" target="_self"><em>&gt;&gt; Kontaktformular</em></a></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-4884" title="Thermenlandklinik - Kur &amp; Wellness für 4 Pfoten an der Therme Loipersdorf" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/03/thermenlandklinik_tierhotel_tierarzt_tierklinik_hundepension_katzenpension_wien_graz_therme_loipersdorf.png" alt="" width="565" height="70" /></a><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/io3Otng2ylc" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/io3Otng2ylc"></embed></object></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank">THERMENLANDKLINIK</a> &#8211; Klinik &amp; Therapiezentrum an der Therme Loipersdorf</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/8okJvNP3h1U" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/8okJvNP3h1U"></embed></object></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank">THERMENLANDKLINIK</a> &#8211; Urlaub am WAUKIKI BEACH</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-4884" title="Thermenlandklinik - Kur &amp; Wellness für 4 Pfoten an der Therme Loipersdorf" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/03/thermenlandklinik_tierhotel_tierarzt_tierklinik_hundepension_katzenpension_wien_graz_therme_loipersdorf.png" alt="" width="565" height="70" /></a><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
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		</item>
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		<title>Erinnerung zum Welt-Tollwut-Tag: Impfstatus bei Hunden und Katzen überprüfen</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2009/09/26/tollwut-bekampfung-impfstatus-hunde-katzen-impfung/</link>
		<comments>http://www.tierarztblog.com/2009/09/26/tollwut-bekampfung-impfstatus-hunde-katzen-impfung/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Sep 2009 07:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Hunde]]></category>
		<category><![CDATA[Impfung]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
		<category><![CDATA[Tollwut]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>

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		<description><![CDATA[Frankfurt &#8211; Anlässlich des Welt-Tollwut-Tages am 28. September erinnert der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) Hunde- und Katzenhalter daran, den Impfschutz ihrer Tiere zu überprüfen. Zwar darf sich Deutschland nach den internationalen Kriterien der Weltorganisation für ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-2547" title="Bundesverband praktizierenden Tierärzte e.V." src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/12/a126.jpg" alt="Bundesverband praktizierenden Tierärzte e.V." width="150" height="150" />Frankfurt</strong> &#8211; Anlässlich des Welt-Tollwut-Tages am 28. September erinnert der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) Hunde- und Katzenhalter daran, den Impfschutz ihrer Tiere zu überprüfen. Zwar darf sich Deutschland nach den internationalen Kriterien der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) seit vergangenem Jahr offiziell „tollwutfrei&#8221; nennen, doch heißt es, weiterhin wachsam zu bleiben, bis sichergestellt ist, dass sich die Tollwut unter Füchsen durch unentdeckte Krankheitsfälle nicht wieder ausbreitet.</p>
<p>In Deutschland selbst gehen deshalb die Richtlinien zur Tollwutbekämpfung auch über die Bestimmungen in anderen europäischen Ländern hinaus: Als Sicherheitspuffer folgt auf das Ende der Impfköderauslagen für Füchse noch eine weitere Überwachungsphase von zwei Jahren, um das Überdauern eventuell unentdeckter Tollwutfälle und eine erneute Ausbreitung zu verhindern. Deutschland wird sich gemäß diesen Richtlinien also erst im Jahr 2010 als tollwutfrei bezeichnen – vorausgesetzt es tritt bis dahin kein Krankheitsfall mehr auf. Grund für diese Vorsichtsmaßnahme ist, dass Tollwut eine der gefährlichsten Infektionskrankheiten für Mensch und Tier ist, denn sie führt unweigerlich zum Tod, ist sie erst einmal ausgebrochen.</p>
<p>Die Ständige Impfkommission Vet. empfiehlt deshalb, auf jeden Fall  auch Hunde und freilaufende Katzen, die sich ausschließlich in  Deutschland aufhalten, weiterhin gegen Tollwut impfen zu lassen. Durch  die Impfung ist ein Tier und damit auch der Tierhalter für den Fall der  Fälle geschützt. Letztlich kann Tollwut auch jederzeit aus Ländern  eingeschleppt werden, in denen sie nach wie vor unter verwilderten  Haustieren verbreitet ist (z. B. durch die professionell betriebenen  Hundeimporte aus Osteuropa oder von Touristen eingeschmuggelte Tiere).  Die nationale Tollwutverordnung, nach der ungeimpfte Hunde und Katzen  bei Tollwutverdacht unverzüglich euthanasiert werden, besteht ohnehin  weiter. Ebenso die Tollwutimpfpflicht beim Reisen mit Hunden, Katzen und  Frettchen innerhalb der EU-Mitgliedstaaten und bei der Wiedereinreise  nach Deutschland aus einem Drittland.</p>
<p>Frei von Tollwutviren ist Deutschland auch nach dem Ausmerzen der  Fuchstollwut nicht, denn Deutschland ist eines der europäischen Länder  mit den meisten nachgewiesenen Fällen von Fledermaustollwut. Sie wird in  Europa von den eng mit dem klassischen Tollwutvirus verwandten  Europäischen Fledermaustollwutviren der Typen 1 und 2 (EBLV-1 u. 2)  hervorgerufen. Eine komplette Tollwutfreiheit nach den Kriterien der  Weltgesundheitsorganisation WHO kann damit nicht erreicht werden, da die  WHO aus gesundheitspolitischen Aspekten Tollwutfreiheit als „Freiheit  von jeglichen Tollwutviren“ definiert. Zwar sind Übertragungen von  Fledermaustollwut auf andere Tiere in Europa eher selten und die  Infektionsgefahr somit zurzeit als sehr gering einzuschätzen, aber  Berichte über durch EBLV-1 verursachte Tollwutfälle bei einer Katze in  Frankreich, Schafen in Dänemark und einem Steinmarder in Sachsen-Anhalt  zeigen, dass es zur Übertragung auf Haus- und Wildtiere kommen kann.  Zurzeit laufen noch Untersuchungen, um das Infektionsrisiko besser  einschätzen zu können. Im Falle einer Übertragung auf den Menschen geht  von der Fledermaustollwut prinzipiell die gleiche Gefahr wie von der  klassischen Fuchstollwut aus. Auf jeden Fall schützen die in Deutschland  verfügbaren Impfstoffe Hunde, Katzen und Frettchen auch gegen die  Fledermaustollwut.</p>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG</strong><br />
<a title="Bundesverband praktizierenden  Tierärzte e.V." href="http://www.tieraerzteverband.de" target="_blank">Bundesverband  praktizierenden Tierärzte e.V.</a></p>
<p style="text-align: center;"><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/JZj3C0MMQVA" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/JZj3C0MMQVA"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Tollwut</strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> bpt</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-9380" title="Unterwassertherapie am Laufband u.v.m. im Therapiezentrum der Thermenlandklinik" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2020/12/Klinik_Therapie_565x150.png" alt="" width="565" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #0000ff;"><em><strong>Werbung</strong></em><br />
</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Welpensterben: Das Canine Herpesvirus (CHV)</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2009/08/03/welpensterben-canine-herpesvirus-eurican/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 07:35:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tiermedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Canine Herpesvirus]]></category>
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		<category><![CDATA[Welpensterben]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Welpensterben ist eine durch das Canine Herpesvirus (CHV) verursachte Erkrankung der Haushunde, die durch eine hohe Sterblichkeit bei ein bis drei Wochen alten Welpen gekennzeichnet ist. Die Erkrankung wurde erstmals 1965 in den USA ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-394" title="Tierkrankheiten A-Z" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/06/krankheiten-150x150.jpg" alt="Tierkrankheiten A-Z" width="150" height="150" />Das Welpensterben ist eine durch das Canine Herpesvirus (CHV) verursachte Erkrankung der Haushunde, die durch eine hohe Sterblichkeit bei ein bis drei Wochen alten Welpen gekennzeichnet ist. Die Erkrankung wurde erstmals 1965 in den USA beschrieben, ist heute aber sehr selten.</p>
<p><strong>Erreger und Pathogenese</strong></p>
<p>Das Canine Herpesvirus ist ein für Hunde spezifisches Virus, das weltweit vorkommt. Es spielt vor allem als Erreger des Zwingerhusten-Komplexes eine Rolle. Die Verbreitung erfolgt bei erwachsenen Hunden durch Aufnahme von Viren über Mund und Nase, selten auch bei der Begattung.</p>
<p>Die Infektion der Welpen ereignet sich zumeist bereits im Mutterleib, jedoch nur wenn die Hündin noch keine Antikörper gegen den Erreger gebildet hat, also während der Trächtigkeit das erste Mal mit dem Virus infiziert wird. Auch eine Infektion während der Geburt oder in den ersten drei Lebenswochen ist bei Kontakt mit Virusausscheidern möglich. Hatte das Muttertier bereits vor der Trächtigkeit mit dem Virus Kontakt, sind die Welpen durch mütterliche Antikörper geschützt.</p>
<p>Für die Pathogenese der Erkrankung der Welpen ist von Bedeutung, dass sie in den ersten drei Lebenswochen noch keine voll ausgebildete Thermoregulation besitzen, die Schleimhäute demnach kühl sein können, was den Viren eine optimale Vermehrung sichert. Das Virus kann sich nun im ganzen Körper ausbreiten (Generalisation) und sich in den inneren Organen ansiedeln. Ältere Welpen sind durch die nunmehr vollständige Homoiothermie entsprechend vor einer Generalisation des Virus geschützt, bei ihnen treten dann allenfalls Atemwegsinfekte (Zwingerhusten) auf.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/q2ndlCa4uWo" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/q2ndlCa4uWo"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;">Welpen in tierärztlicher Pflege</p>
<p><strong>Klinik</strong></p>
<p>Die CHV-Infektion kann bereits das Absterben von Welpen im Mutterleib und damit Totgeburten hervorrufen. Nach der Geburt treten bei Welpen nach einer Inkubationszeit von 7 Tagen Fressunlust, Durchfall, Erbrechen, Atemnot und vermehrter Speichelfluss auf. Die Bauchwand kann angespannt und schmerzhaft sein. Der Tod tritt meist innerhalb von 2 Tagen ein. Überstehen Saugwelpen die Erkrankung, so können sich zentralnervöse Erscheinungen wie Taubheit und Ataxien oder Blindheit einstellen. Labordiagnostisch ist eine Abnahme der Blutplättchen (Thrombozytopenie) typisch.</p>
<p><strong>Diagnose und Differentialdiagnose</strong></p>
<p>Die Diagnose kann aufgrund des Welpenalters und der klinischen Symptome auf Verdacht gestellt werden. Bei toten Welpen lassen sich bei der pathologischen Untersuchung typische Nekroseherde in Nieren und Leber nachweisen. Differentialdiagnostisch müssen andere Ursachen für Welpenverluste, insbesondere bakterielle Infektionen, Fehlbildungen, Unterkühlung und Erstickung abgeklärt werden.</p>
<p><strong>Therapie</strong></p>
<p>Eine spezifische Therapie ist nicht möglich, eine sofortige Behandlung bei ersten Krankheitsanzeichen mit einem Serum kann zumindest eine Milderung der Krankheit bewirken. Ansonsten kann nur symptomatisch gegen die Symptome vorgegangen werden, aufgrund des rapiden Verlaufs allerdings nur mit begrenztem Erfolg. Prophylaktisch können trächtige Hündinnen mit dem seit 2003 verfügbaren Impfstoff Eurican Herpes geimpft werden. Die erste Impfung sollte entweder während der Läufigkeit oder der ersten zehn Tage nach dem Deckzeitpunkt erfolgen, die zweite 1 bis 2 Wochen vor dem erwarteten Geburtstermin.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-947" title="Online Doc" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/08/ONLINE-DOC-mit-Hund-2-150x150.jpg" alt="Online Doc" width="150" height="150" /></strong></p>
<p><strong>Sollten Sie Fragen haben, die Sie gerne von einem kompetenten Tierärzteteam beantwortet hätten, wenden Sie sich doch an den <a title="ONLINE DOC auf Facebook" href="http://www.facebook.com/group.php?gid=119526734853&amp;ref=mf" target="_blank">ONLINE DOC, das Online Tierärzteteam auf Facebook.</a></strong></p>
<p>powered by <a title="Tierisch gute Spiele - FUNWINGAMES" href="http://www.funwingames.com" target="_blank"><strong>FUNWINGAMES &#8211; You Play | You Win</strong></a></p>
<p>Dieser Artikel basiert u.a. auf dem <a title="Freie Enyklopädie Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite" target="_blank">Wikipedia</a> Artikel <a title="Wikipedia: Welpensterben" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Welpensterben" target="_blank">Welpensterben</a> / lizenziert unter <a title="GFDL Lizenz" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:GNU_Free_Documentation_License" target="_blank">GFDL</a> / <a title="Autorenliste" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Welpensterben&amp;action=history" target="_blank">Liste der Autoren</a></p>
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		<item>
		<title>Katzenkrankheit FIV: Das Feline Immundefizienz Virus (Katzenaids)</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2009/07/30/fiv-katzenaids-feline-immundefizienz-virus-katzen/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 07:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tiermedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Feline Immundefizienz Virus]]></category>
		<category><![CDATA[FIV]]></category>
		<category><![CDATA[Katzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>

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		<description><![CDATA[
FiV steht für das Feline Immundefizienz-Virus, also felines Immunschwächevirus. Da die Krankheit Ähnlichkeiten mit der Aids-Erkrankung bei Menschen hat, wird sie auch oft als &#8220;Katzen-Aids&#8221; bezeichnet. Die Symptome von FIV ähneln auch der Leukose (FeLV), ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-394" title="Tierkrankheiten A-Z" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/06/krankheiten-150x150.jpg" alt="Tierkrankheiten A-Z" width="150" height="150" /></p>
<p>FiV steht für das Feline Immundefizienz-Virus, also felines Immunschwächevirus. Da die Krankheit Ähnlichkeiten mit der Aids-Erkrankung bei Menschen hat, wird sie auch oft als &#8220;Katzen-Aids&#8221; bezeichnet. Die Symptome von FIV ähneln auch der Leukose (FeLV), daher ist es oft schwierig genau zu diagnostizieren, um welche der beiden Krankheiten es sich nun handelt, daher müssen genaue Laboruntersuchungen durchgeführt werden.</p>
<p>Wie oben angegeben handelt es sich hierbei um den Felinen Immunschwächevirus, der wohl eine Mutation des Leukosevirus ist. Der Virus wird von Katze zu Katze übertragen, allerdings ist die Übertragung über Futterschüsseln oder Katzentoiletten sehr unwahrscheinlich, sondern wird über blutige Verletzungen übertragen (z.B. Biss). Das Virus greift die Abwehrzellen des Körpers an und zerstört sie, daher ist der Körper schutz-und hilflos anderen Viren, Bakterien, etc. ausgeliefert.</p>
<p><strong>Inkubationszeit:</strong></p>
<p>Ebenso wie bei FIP ist die Inkubationszeit sehr unterschiedlich. Sie kann Monate betragen, aber auch mehrere Jahre.</p>
<p><strong>Symptome:</strong></p>
<p>Wie bei allen Viruserkrankungen sind auch hier die Symptome sehr vielfältig und können variieren. Die Schleimhäute sind betroffen ebenso wie der Magen-Darm-Trakt. Unter anderem können folgende Symptome auftreten: Katzenschnupfen, Augenerkrankungen (vorwiegend Bindehautentzündung), Nasenausfluß, Veränderungen der Mundschleimhaut (Zahnfleischentzündungen), Durchfall, Erbrechen, Blasenentzündungen, bei trächtigen Tieren kommt es zu Fehl-oder Totgeburten. Wurm-und Flohbefall können als Begleiterscheing/en auftreten. Das heißt also, die betroffene Katze kränkelt vor sich hin.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/oBDDxOk3kZQ" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/oBDDxOk3kZQ"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Hoffnung &#8230;</strong></p>
<p><strong>Folgen:</strong></p>
<p>Auf Grund des sehr stark beeinträchtigten Immunsystems wird der sowieso schon schwache Katzenorganismus durch viele weitere Sekundärinfektionen noch zusätzlich geschwächt. Jede kleinste Erkrankung kann hier schon tödlich sein. Der Organismus ist also anderen Viren oder Bakterien schutzlos ausgeliefert. Daher wird die Katze auch zusätzlich hier therapiert.</p>
<p>Erkrankte Katzen können noch sehr lange sehr glücklich und schmerzfrei leben, daher ist eine Einschläferung auf Grund eines positiven Befundes meist nicht nötig. Sollte sich aber nach gewisser Zeit herauskristallisieren, dass es für die erkrankte Katze keine Hoffnung mehr gibt und die Katze sich quält, sollte man so verantwortungs-und respektvoll handeln und das Tier von weiteren Leiden erlösen.</p>
<p><strong>Diagnose:</strong></p>
<p>Auch FIV hat typische Symptome anderer Viruserkrankungen oder &#8220;banaler&#8221; Erkrankungen, wie eben beispielsweise Durchfall oder Erbrechen. FIV wird oft mit Leukose verwechselt, daher gibt nur eine Blutuntersuchung ein klares und eindeutiges Ergebnis. Aber auch wenn es sich um ein positives Ergebnis handelt, heißt das nicht, dass die Katze bald sterben wird oder eingeschläfert werden muss. Sie kann, trotz der Erkrankung, noch sehr lange sehr glücklich und schmerzfrei leben. Erst wenn es zur Qual wird, sollte man diesen Schritt gehen.</p>
<p><strong>Therapie:</strong></p>
<p>Leider gibt es für FIV noch keine wirksamen und erfolgreichen Behandlungsmethoden. Die Veterinärmedizin forscht derzeit, ob es mit Präparaten der Humanmedizin gegen HIV auch Erfolge bei FIV gibt. Hauptsächlich aber werden die Sekundärinfektionen behandelt, da sie sehr schnell tödlich enden können, d.h. das Immunsystem wird gestärkt und ggfs. auftretende Infektionen behandelt.</p>
<p><strong>Prophylaxe:</strong></p>
<p>Es gibt keine Vorbeugung gegen FIV! Nach einem Impfstoff wird derzeit noch geforscht!</p>
<p><strong>FIV ist für den Menschen weder gefährlich noch ansteckend!</strong></p>
<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-920" title="ONLINE DOC mit Katze" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/08/ONLINE-DOC-mit-Katze1-150x150.jpg" alt="ONLINE DOC mit Katze" width="150" height="150" /></strong></p>
<p><strong>Sollten Sie Fragen haben, die Sie gerne von einem kompetenten Tierärzteteam beantwortet hätten, wenden Sie sich doch an den <a title="ONLINE DOC auf Facebook" href="http://www.facebook.com/group.php?gid=119526734853&amp;ref=mf" target="_blank">ONLINE DOC, das Online Tierärzteteam auf Facebook.</a></strong></p>
<p>powered by <a title="Tierisch gute Spiele - FUNWINGAMES" href="http://www.funwingames.com" target="_blank"><strong>FUNWINGAMES &#8211; You Play | You Win</strong></a></p>
<p>Quelle: <a title="KatzenLexikon" href="http://www.katzen-lexikon.de/" target="_blank">KatzenLexikon, die freie Wissensdatenbank</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Katzenseuche: Panleukopenie oder Feline Parvovirose</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2009/07/29/katzenseuche-panleukopenie-feline-parvovirose/</link>
		<comments>http://www.tierarztblog.com/2009/07/29/katzenseuche-panleukopenie-feline-parvovirose/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 08:05:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
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Die Katzenseuche, auch bekannt als Panleukopenie oder Feline Parvovirose (bennant nach dem felinen Parvovirus (FPV), dem Erreger der Panleukopenie) gehört zu den Infektionskrankheiten und wird durch einen Virus verursacht. Panleukopenie bedeutet soviel wie Verminderung der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-394" title="Tierkrankheiten A-Z" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/06/krankheiten-150x150.jpg" alt="Tierkrankheiten A-Z" width="150" height="150" /></p>
<p>Die Katzenseuche, auch bekannt als Panleukopenie oder Feline Parvovirose (bennant nach dem felinen Parvovirus (FPV), dem Erreger der Panleukopenie) gehört zu den Infektionskrankheiten und wird durch einen Virus verursacht. Panleukopenie bedeutet soviel wie Verminderung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten), was zu den Symptomen dieser schweren Krankheit gehört.</p>
<p>Der Virus ist, wie gesagt, ein Parvovirus und sehr widerstandsfähig. Bei Zimmertemperaturen überlebt er bis zu einem Jahr. Er ist natürlichen Umwelteinflüssen sowie Chemikalien gegenüber sehr resistent und überlebt auch Einfrierung oder Austrocknung. Wir können den Erreger auch an unserer Kleidung oder den Schuhen haben und ihn somit auch für Wohnungskatzen zu einer Gefahr machen. Übertragen wird er von Katze zu Katze (direkter Kontakt), aber auch durch Gegenstände wie z.B. Transportboxen und Futterschüsseln (indirekter Kontakt). Der Virus wird über alle Körperflüssigkeiten und Kot ausgeschieden. Hohe Ansteckungsgefahr!</p>
<p><strong>Krankheitsentstehung</strong></p>
<p>Die Haupteintrittspforte des felinen Parvovirus ist die Nasen-und Mundschleimhaut. Schon ein Tag nach der Replikation dort zirkulieren die Viren im Blut. Danach wird das Virus insbesondere im Knochenmark, den Darmepithelzellen und im lympathischen Gewebe repliziert. Dadurch werden die betroffenen Zellen geschädigt und ein ausgeprägter Leukozytenmangel erolgt etwa gleichzeitig mit den Symptomen. Etwa 3-5 Tage nach der Infektion zeigen sich erste Symptome. Symptomdauer etwa 8 Tage (falls das Kätzchen überlebt). Eine Infektion findet hauptsächlich bei Tieren zwischen 6 Wochen und 4 Monaten statt.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/CAy0J7iNLXA" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/CAy0J7iNLXA"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Die Katzenseuche fordert ihre Opfer &#8230;</strong></p>
<p>Bei Ansteckung im Mutterleib folgen gelegentich Abort und Geburt geschädigter Welpen. Infizieren sich ältere Tiere mit dem Parvovirus, zeigen sie höchstens leichtgradige Symptome; auch dann, wenn sie nicht gegen Parvovirose geimpft wurden. Eine Ausnahme erfolgt höchstens infolge einer z.B. vorbestehender FeLV-Infektion. Kommt nun eine Parvovirose-Infektion hinzu, erkrankt das Tier sehr schwer und akut. Außerdem kann eine Infektion mit dem Parvovirus das Immunsystem so beeinträchtigen, dass unter Umständen andere Infektionen begünstigt werden. Die Tiere erkranken so an der nächsten Infektion und sterben.</p>
<p><strong>Inkubationszeit:</strong></p>
<p>Die Inkuabtionszeit (Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit) dauert etwa 2-10 Tage.</p>
<p><strong>Symptome:</strong></p>
<p>Grob: Unter anderem änfänglich Müdigkeit, Appetitlosigkeit, hohes Fieber (bis 41°C), Erbrechen, wässrige und später blutige Durchfälle (Schädigung des Dünndarms), Flüssigkeitsverlust (durch Erbrechen und Durchfall) und somit Austrocknung, Schockgefahr durch zu hohe Beanspruchung von Herz-Kreislauf und Nieren, Immunschwäche (durch Verminderung der Leukozyten).</p>
<p>Es gibt drei Verlaufsformen der Parvovirose. Beim sog. perakuten Verlauf tritt der Tod innerhalb weniger Stunden ein, Erbrechen und Durchfall bleiben dabei meist aus. Oftmals hat sich die Katze kurze Zeit zuvor noch völlig normal und unauffällig verhalten.</p>
<p>Beim akuten Verlauf äußert sich zunächst Apathie, die Tiere liegen mit eingeknickten Vorderpfoten lange Zeit auf einer Stelle ohne sich zu bewegen, hinzu kommen Durchfall, häufiges Erbrechen, Schmerzen im Bauchbereich, Verweigerung von Nahrung und Flüssigkeit, das Fell ist matt und stumpf, Nickhautvorfall. 1 &#8211; 2 Tage später wässriger bis blutiger Durchfall. Der dabei entstehende Flüssigkeitsverlust kann innerhalb kürzester Zeit zu Schock und Tod führen.</p>
<p>Der subakute Verlauf zeigt sich durch nur mäßige Apathie und geringgradigen Durchfall über mehrere Tage. Aus diesem krankheitsbedingten Durchfall kann chronischer Durchfall werden, der kaum bis gar nicht mehr behandelbar ist.</p>
<p><strong>Pathologie</strong></p>
<p>An Parvorivrose erkankte Katzen erscheinen ausgetrocknet und abgemagert. In der Obduktion sind Spuren von Durchfall und Erbrechen nachweisbar sowie Entzündungen am Kehlkopf und Geschwüre in der Speiseröhre. Auf der Magenschleimhaut sind Blut und Gallsensaft nachweisbar, insbesondere der Dünndarm ist stark verändert, der Darminhalt ist gelblich bis grau, wässrig und stinkend.</p>
<p><strong>Folgen:</strong></p>
<p>Durch die grobe Verminderung der Leukozyten besteht Abwehrschwäche und daher kein Schutz vor bakteriellen Erkrankungen, die lebensbedrohlich sind. Findet keine Behandlung statt, stirbt die betroffene Katze durch Kreislaufversagen auf Grund von Austrockung oder bakteriellen Zusatzinfektionen. Bei trächtigen Katzen kommt es zu Aborten, Behinderungen (Schädigung des Kleinhirns) oder Totgeburten. Die Überlebenschance ist gering, aber dennoch gegeben. Da der Tod dieser Erkrankung sehr grausam und leidvoll ist, sollte man, wenn man keine Aussicht auf Erfolg mehr sieht, der Katze den Gefallen tun und ihr Leid ersparen, indem man sie einschläfern lässt. So schwer das für den Besitzer auch ist, aber es ist eine Erlösung für die Katze und wer seine Katze liebt, der erspart ihr unnötige Leiden!</p>
<p><strong>Differentialdiagnose</strong></p>
<p>Es wäre einfach, wenn die o.g. Symptome zu 100% auf die Katzenseuche zurückzuführen sind. Das sind sie jedoch leider nicht, da sie sehr unspezifisch sind. Den Leukozytenmangel beispielsweise finden wir in erster Linie bei einer FeLV-Infektion, wobei gleichzetige Infektion mit FeLV und FPV bekannt sind.</p>
<p>Starken Durchfall wiederum finden wir auch bei einer Infektion mit Felinen Cornonaviren, wobei jedoch hier die Leukozyten kaum vermindert sind, weswegen das weiße Blurtbild hier schnell Abhilfe schaffen kann.</p>
<p>Auch die Toxoplasmose zeigt ähnliche Symptome. Zwar sind in der Frühphase Anorexie, Apathie, Fieber, Erbrechen und Durchfall selten, jedoch haben wir auch hier einen massiven Leukozytenmangel zeitgleich mit den sicht-und merkbaren Symptomen. Die Symptome der Lungenentzündung, die man bei Toxoplasmose oft hat, treten jedoch bei der Parvovirose nur bei gleichzeitiger Infektion mit Erregern des Katzenschnupfens auf.</p>
<p>Außerdem besteht Verwechslungsgefahr mit einer bakteriell bedingten Gastroenteritis. Auch Fremdkörper können können zu ähnlichen Symptomen führen, die auch bei der Parvovirose auftreten. Daher ist eine ordentliche Untersuchung erforderlich, schon allein aufgrund des Ausschlussverfahrens.</p>
<p><strong>Therapie:</strong></p>
<p>Nicht nur die medikamentöse Behandlung des Tierarztes ist wichtig, sondern auch die liebevolle Pflege des Katzenfreundes. Die Pflege einer an Panleukopenie erkrankten Katzen muss sehr intensiv und sorgfältig von Statten gehen. Die betroffene Katze ist meist nicht mehr in der Lage, rechtzeitig auf die Katzentoilette zu finden, da sie so enorm geschwächt ist, dass sie einfach dort unter sich lässt, wo sie gerade ist (sehr starker Durchfall). Eine Katze, die durch Kot oder Urin verschmutzt ist, sollte sofort gebadet werden. Wir alle wissen, wie sehr unsere sauberen und gründlichen Tiere darunter leiden, wenn sie in ihren eigenen Exkrementen liegen müssen.</p>
<p>Auch wissen wir, dass Katzen sich sehr schnell aufgeben; wenn sie sich ungeliebt oder alleingelassen fühlen. Die Seele unseres Familiemitgliedes muss also ebenfalls gehegt und gepflegt werden, um Selbstaufgabe und den daraus resultierenden Tod zu verhindern. Neben intensiver Pflege, Streicheleinheiten und Säuberung des eventuell verschmutzten Haarkleides, ist auch die Flüssigkeitszufuhr von enormer Bedeutung. Es muss in regelmäßigen Abständen der Katze Wasser zugeführt werden, um sie vor der Austrocknung zu bewahren. Der Tierarzt wird durch eine besondere Flüssigkeitstherapie der Katze zu helfen versuchen. Mittlerweile stehen die Chancen einer Erholung mithilfe einer ordentlichen Flüssigkeitstherapie sehr gut!</p>
<p>Für den Tierarzt steht die Lebenserhaltung (soweit vertretbar) an allererster Stelle, daher erfolgt seine Behandlung durch Zufuhr von Flüssigkeit, Schmerzmittel, Krampflösende Medikamente, Medikamente gegen Erbrechen und Durchfall, Immunabwehrstärkende Mittel und Antibiotika (gegen bakterielle Zusatzinfektionen). Leider kann aber auch der Tierarzt den Virus nicht abtöten. Das Immunsystem der Katze hat also die Aufgabe, den Erreger zu selbst bekämpfen und zu vernichten. Der Tierarzt kann die Katze, beim Kampf im inneren des Körpers, lediglich unterstützen, was die Erfolgschancen erhöht.</p>
<p><strong>Prophylaxe:</strong></p>
<p>Um der Katze Leid und Schmerzen dieser Krankheit zu ersparen, sollte man sie regelmäßig (auch als Wohnungskatze) gegen Katzenseuche impfen lassen. Die erste Impfung erfolgt mit der 8. oder 9.Lebenswoche (wenn Mutter geimpft; ansonsten früher) und wird nach 3 Wochen wiederholt. Damit ist die Grundimmunsierung abgeschlossen. Von nun an wird die Impfung jährlich (oder auch alle 2 Jahre, je nach Impfstoff) wiederholt.</p>
<p>Lebt die Katze in einer ungünstigen und damit gefährdenen Umgebung (z.B. Heim oder andere größere Katzenverbände) wird nochmals in der 16.Lebenswoche geimpft. Meist handelt es sich um einen Kombinationspräparat gegen den Parvovirus, Calici-und Herpesvirus.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-920" title="ONLINE DOC mit Katze" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/08/ONLINE-DOC-mit-Katze1-150x150.jpg" alt="ONLINE DOC mit Katze" width="150" height="150" /></strong></p>
<p><strong>Sollten Sie Fragen haben, die Sie gerne von einem kompetenten Tierärzteteam beantwortet hätten, wenden Sie sich doch an den <a title="ONLINE DOC auf Facebook" href="http://www.facebook.com/group.php?gid=119526734853&amp;ref=mf" target="_blank">ONLINE DOC, das Online Tierärzteteam auf Facebook.</a></strong></p>
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<p>Quelle: <a title="KatzenLexikon" href="http://www.katzen-lexikon.de/" target="_blank">KatzenLexikon, die freie Wissensdatenbank</a></p>
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		<title>Katzenkrankheit FiP Feline infektiöse Peritonitis: Der FiP Virus</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2009/07/28/katzenkrankheit-fip-feline-infektiose-peritonitis-symptome-therapie/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 13:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Feline infektiöse Peritonitis]]></category>
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		<category><![CDATA[Katzenkrankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Thearpie]]></category>
		<category><![CDATA[Tierarzt]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>

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		<description><![CDATA[Der FiP-Virus ist den wenig virulenten felinen Coronaviren nahe verwandt. FiP wird von dem Virus verursacht, das aus dem (sich in der Katze bereits befindlichem) FeCV durch Mutation hervorgeht. Coronaviren sind sehr empfänglich für Mutationen; ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-394" title="Tierkrankheiten A-Z" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/06/krankheiten-150x150.jpg" alt="Tierkrankheiten A-Z" width="150" height="150" />Der FiP-Virus ist den wenig virulenten felinen Coronaviren nahe verwandt. FiP wird von dem Virus verursacht, das aus dem (sich in der Katze bereits befindlichem) FeCV durch Mutation hervorgeht. Coronaviren sind sehr empfänglich für Mutationen; die letale Mutation für die betreffende Katze geschieht besonders dann, wenn die Virenzahl im Blut besonders hoch ist, wie das bei starken Ausscheidern der Fall ist. Der Unterschied hierbei besteht in der Virulenz der beiden. Da die Virenzahl besonders bei Jungkatzen sehr hoch ist, erklärt sich auch wieso zum Großteil junge Tiere besonders häufg Opfer der FiP sind.</p>
<p>In der Regel wird FiP nicht von Katze zu Katze übertragen, sondern entstehen in der Katze selbst, jedoch dauert es einige Zeit bis aus einem Coronavirus ein FiP-Virus wird. Hat sich der FiP-Virus jedoch entwickelt, kann er auf empfängliche Katzen übertragen werden, wo es dann eine FiP verursachen kann.</p>
<p>Bei der Krankheitsentsteheung spielt das Immunsystem eine sehr große Rolle: FiP tritt besonders dann auf, wenn z.B. gleichzeitig eine FeLV-Infektion vorliegt. Da diese zur Hemmung des zellulären Immunsystems führt, ist der Weg für eine FiP-Infektion praktisch freigemacht. Insofern handelt es sich bei FiP um eine immunbedingte Krankheit. Die Krankheitsentstehung kann man sich so vorstellen: Ein neugeborenes Kätzchen hat bis zur 3.-5.Woche durch Antikörper der Mutter einen Schutz vor Infektionen. Durch Virusausscheidung der Mutter oder Kontakt mit anderen, infizierten Katzen eines Bestandes erfolg eine Infektion. Diese führt kaum zu Symptomen, es kann höchstens zu vorübergehenden Durchfallsymptomen und Schnupfen kommen.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/KwcdVIdtOqY" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/KwcdVIdtOqY"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Tom &amp; Jerry &#8211; Intro</strong></p>
<p>Ab der 6.Lebenswoche erfolgt eine erfolgreiche Immunantwort: Das Immunsystem ist in der Lage die Virusvermermehrung unter Kontrolle zu halten und die Zahl der Viren im Blut nimmt mit dem Älter werden stetig ab. Für etwa 90-95% der Katzen ist eine Coronavirus-Infektion somit erledigt. Nur bei einem kleinen Teil kommt es jedoch bis zum Alter von etwa 12 Wochen zur Bildung einer FiP. Wieso das so ist, ist bis heute nicht geklärt. Studien belegen lediglich, dass 50% dieser erkrankten Tiere Stresssituationen ausgesetzt waren ehe sie erkrankten (z.B. durch Besitzerwechsel, Tierheimaufenthalt, Tierarzt, Umzug, etc.). Die Folge ist eine Unterdrückung des Immunsystems, die Zahl der Viren im Blut ist erhöht, es erfolgt ene Mutation zum FiP-Virus. Diese Immunsystemschwäche wird z.B. auch durch eine FeLV-Infektion ausgelöst. Aufgrund Gefäßschädigungen kommt es zum Übertritt proteinreicher Flüssigkeitsmengen in den Bauchraum oder die Brusthöhle, was wir dann bei einer feuchten FiP beobachten können.</p>
<p><strong>Inkubationszeit:</strong></p>
<p>Die Inkubationszeit ist sehr unterschiedlich. Manche Katzen erkranken nie daran, obwohl sie den mutierten Virus in sich tragen. Erst wenn Symptome sichtbar werden, kann man vom Ausbruch der Krankheit sprechen. Die Inkubationszeit kann also wenige Tage bis mehrere Jahre bis nie betragen. Das Zusammenspiel vieler Faktoren kann eine Erkrankung begünstigen. Stress ist der häufigste Auslöser einer Fip-Erkrankung (vor allem in großen Zucht-oder Gruppenverbänden (auch Tierheim), bei Ausstellungen oder stressigem Besitzer-oder Wohnungswechsel).</p>
<p><strong>Symptome und Verlauf</strong></p>
<p>Wie schon erwähnt, unterscheidet man zwischen einer FCoV-und einer FiP-Infektion. Erstere führt, wie gesagt, lediglich zu leichtem Durchfall, evtl. Schnupfensymptomen und einer vorübergehenden Inappatenz. FiP hat einen über Wochen erstreckenden Verlauf. Die Frühsymptome sind Inappetenz und Fieber unbekannter Ursache. Wohingegen früher noch bei etwa 70% der erkrankten Katzen die feuchte Verlaufsform diagnostiziert wurde, so liegt sie heute nur noch bei ca. 40% der erkrankten Katzen. Vermutlich liegt diese grobe Veränderung an der Verbesserung der Diagnsotik und auch am mittlerweile umfassenderem Wissen über die FiP.</p>
<p>Die wichtigsten Symptome beider Verlaufsformen sind (nach Häufigkeit): Fieber, Apathie, Abmagerung, Dehydratation, Anämie, vergrößerter Bauchberech (etwa 36%), Gelbsucht und gelegentlich Ablagerungen in der vorderen Augenkammer. Besonders die letzte Tatsache erleichtert dem Tierarzt die Diagnose. Zwar ist das Immunsystem in der Lage die Vermehrungsrate der Viren zu kontrollieren, jedoch kann es die Vermerhung nicht komplett abstellen. Bei der feuchten Form sind große Mengen fadenziehender, zähflüssiger und gelblicher Flüssgkeit in der Bauch-und/oder Brusthöhle und/oder dem Herzbeutel findbar.</p>
<p><strong>Diagnose</strong></p>
<p>Gewisse Parameter des Blutbildes erwiesen sich bei der Diagnosestellung als sehr wichtig, weswegen der behandelne Tierarzt auch ein großes Blutbild anstreben wird. Die Antikörper-Bestimmung hat ebenfalls eine gewisse Bedeutung: Bei der Mehrzahl der an FiP gestorbenen Katzen erfolgte wenige Wochen vor dem Tod ein grober Anstieg des Antikörper-Titers. Die Bestimmung nur des FCoV-Titers ist hierbei unnötig sowie völlig irrelevant. Denn abhängig von der Haltung durch den Besitzer können auch gesunde Katzen einen hohen Titer entwickeln, was keinen Rückschluss auf das Risiko erlaubt, das die betreffende Katze auch FiP entwickelt(s.u.)!</p>
<p><strong>Ansteckung</strong></p>
<p>FiP ist eine typische Erkrankung von Tieren, die in einem größeren Verband gehalten werden. Mehr als 50% der Katzen erkranken im Alter von bis zu 1 Jahr. Mehr als 70% bis 4 Jahren, wovon 65% männliche und 35% weibliche Tiere sind und nicht kastrierte Tiere weitaus häufiger betroffen sind. Bemerkenswert ist, dass Rassekatzen häufig von FiP betroffen sind, inbes. Perserkatzen, vermutlich durch Inzucht hervorgerufen, was sowohl das Immunsystem wie auch andere Organsysteme beeinträchtigt. Bei einer versteckten und nicht sichtbaren FeLV-Infektion kann es bei Kontakt mit Coronaviren zu einer &#8220;richtigen&#8221; FeLV-Infektion kommen mit gleichzeitiger FiP-Infektion.</p>
<p><strong>Differentialdiagnose</strong></p>
<p>Bei Flüssigkeitsansammlungen sollte nicht sofort an eine FiP gedacht werden. Sie können auch Folge einer Herzmuskelerkrankung oder eines Tumors sein. Ergüsse der Bauchhöhle werden bei Eiweißmangel, Lebererkrankungen, Herzerkrankungen, bakteriell bedingten Bauchfellentzündungen sowie Tumoren beobachtet. Bei der trockenen Form hingegen muss vor allem die Leukose in Betracht gezogen werden, ebenfalls wie Tumore.</p>
<p><strong>Impfung</strong></p>
<p>Falls die Katze nicht schon komplett körperlich verseucht ist, vermag ein Impfstoff zu schützen obwohl er noch immer umstritten ist. Die Impfung erfolgt nasal in der 16. und erneut in der 20.Lebenswoche. Der Hinweis, dass in diesem Alter schon ein großer Teil der Katzen mit FCoV infitziert ist, ist hierbei wichtig.</p>
<p><strong>Prophylaxe</strong></p>
<p>Stress ist der Hauptauslöser der FiP, weswegen ein stressfreies Leben für die Katze auch enorm wichtig ist! Viele Tiere brauchen viel Platz! Genügend Katzenzoiletten sowie die täglche Kotentfernung dürften dabei eine ebenso große Rolle spielen wie die Vermeidung von Stress, da sich durch die Entfernung der mit FCoV belastenden Kothäufchen eine Übertragung durch die Luft vermindern lässt. Auch starke Virusausscheider sollten aus einer Gruppe raus und als Einzeltiere gehalten werden. Oftmals können diese Tiere nach einer gewissen Zeit zu ihrer Gruppe zurück, da sich die Virenzahl im Blut vermindert. Stirbt eine Katze mit FiP in enem Haushalt ist die sorgfältige Reinigung oberstes Gebot ehe eine neue Katze einzieht bzw. wenn mehrere Katzen m Haushalt leben.</p>
<p>Boden, Teppiche, Lieblingsliegestellen, Spielzeuge, etc. sollten mit guten Desinfektionsmitteln gereinigt werden. Einzug einer neuen Katze erst nach eingen Wochen. Für den Mehrkatzenhaushalt gibt es eine beruhigende Nachricht: FiP ist meist ein Einzelfall, weswegen die anderen dort lebenden Katzen als immun betrachtet werden dürften. Dennoch sollte auch hier eine ordentliche Reinigung entstehen. Der Tierarzt wird dem betroffenen Tierbesitzer dabei helfen und mit vielen Tipps unterstützen, wie er sein Zuhause für ein neues Kätzchen wieder in Ordnung bringen kann.</p>
<p><strong>Folgen der FiP:</strong></p>
<p>Durch die geschwächte Immunabwehr, brechen sehr leicht bakterielle Zusatzerkrankungen aus. Auf Grund der Schmerzen sinkt der Lebensmut einer betroffenen Katze fast stündlich. Das Ende dieser Krankheit ist fast immer tödlich, da sie nicht heilbar ist. Man kann sie für den Patienten nur &#8220;erträglicher&#8221; gestalten und ggfs. den gesunkenen Lebensmut zurückholen, mehr jedoch nicht. Man sollte seiner Katze, wenn die Krankheit schon in einem so weiten Stadium ist, dass es nur noch Qual und künstliche Lebenserhaltung ist, den am Ende sehr qualvollen und schmerzhaften Tod ersparen und sie einschläfern lassen, wenn sich ihr Zustand zunehmend verschlechtert und keine Aussicht auf Erfolg mehr gegeben ist. Was für uns Besitzer meist schwer ist, ist eine Erlösung für die Katze. Das sollte unser letzter Dank an sie sein und unser letzer Liebes-und/oder Freundschaftsbeweis: ein schmerzfreier und schneller Tod.</p>
<p><strong>Therapie</strong></p>
<p>Es gibt für FiP keine Heilung. Ist eine tiergerchte Lebenserhaltung nicht mehr möglich, ist eine baldige Euthanasie des Tieres in Betracht zu ziehen. Das einzige, was der Tierarzt für eine infizierte und erkrankte Katze tun kann, ist ihre Schmerzen und Beschwerden zu lindern. Es muss eine Unterdrückung des Immunsystem stattfinden, um weitere Verbindungen zwischen Virus und Antikörpern zu verhindern. Dafür wird meist Kortison verabreicht, was die Symptome in manchen Fällen auflösen kann, was auch der Seele der Katze gut tut. Bei der feuchten Verlaufsform hat der Tierarzt sogar die Möglichkeit die Flüssigkeit in der Bauchhöhle abzusaugen. Allerdings ist das nur eine vorübergehende Hilfe, da sich schon nach kurzer Zeit erneut Flüssigkeit im Bauch ansammelt. Diese Prozedur ist also nur zusätzlicher Stress für die kranke Katze, der Unter allen Umständen jedoch vermieden werden sollte!</p>
<p>Am Halter liegt es jetzt, die Freude seines Tieres zu erhalten, intensiv und liebevoll zu pflegen. Die Katze braucht Hilfe bei der Körperpflege, beim Fressen und Trinken. Es sollte an ihrem Aufenthaltsort nicht stressig sein, um eine Verschlimmerung der Krankheit zu verhindern. Meist wird die Nahrung umgestellt (z.B. vom Tierarzt verschriebenes Diätfutter). Also sollten gute Pflege, eine ausgewogene Ernährung, kein Stress und vor allem viel Liebe die &#8220;Medikamente&#8221; des Halters sein.</p>
<p><strong>FiP-Titer</strong></p>
<p>Bei Verdacht auf eine FiP wird eine Blutuntersuchung gemacht und ein sog. &#8220;FiP-Titer&#8221; erstellt. Dieser gibt das Verhältnis der Antikörper im Blut an . Je höher der Titer, umso wahrscheinlicher ist eine Infektion oder eine Erkrankung. Der normale FiP-Titer liegt zwischen 1:1 und 1:25 (noch im Toleranzbereich). Der Titer sagt nicht aus, dass die Katze krank ist oder nicht (s.o.). Auch sagt er nicht aus, ob die Katze jemals daran erkranken wird. Ein Titer von 1:1000 liegt zwar im sehr hohen Bereich und erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Infektion (oder Erkrankung), aber er gibt niemals eine 100%ige Aussage oder Garantie, dass das Tier erkrankt ist oder in der Zukunft daran erkranken wird.</p>
<p>Leider werden noch immer zu viele Katzen auf Grund eines Verdachtes eingeschläfert. Ist die Krankheit jedoch nicht quälend für die Katze oder überhaupt am Tier erkennbar ist eine Einschläferung unnötig. Wie gesagt, die Katze kann ein Leben lang ohne Krankheitsausbruch leben und auch dann, wenn die Krankheit schon ausgebrochen ist und weder schmerzhaft noch quälend für das Tier ist. Viele kranke Tiere können noch Jahre lang ein sehr gutes und schönes Leben haben! Daher bitte nicht einfach bloß auf Verdacht einschläfern lassen. Der Titer ist keine Garantie für eine Erkrankung!</p>
<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-920" title="ONLINE DOC mit Katze" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/08/ONLINE-DOC-mit-Katze1-150x150.jpg" alt="ONLINE DOC mit Katze" width="150" height="150" /></strong></p>
<p><strong>Sollten Sie Fragen haben, die Sie gerne von einem kompetenten Tierärzteteam beantwortet hätten, wenden Sie sich doch an den <a title="ONLINE DOC auf Facebook" href="http://www.facebook.com/group.php?gid=119526734853&amp;ref=mf" target="_blank">ONLINE DOC, das Online Tierärzteteam auf Facebook.</a></strong></p>
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<p>Quelle: <a title="KatzenLexikon" href="http://www.katzen-lexikon.de/" target="_blank">KatzenLexikon, die freie Wissensdatenbank</a></p>
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		<title>Staupe Virus in Vorarlberg</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 08:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Staupe]]></category>
		<category><![CDATA[süddeutscher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Vorarlberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei mehreren erlegten Füchsen und Dachsen in Vorarlberg wurde das Staupevirus festgestellt. Laut Landesveterinär Erik Schmid ist Staupe für den Menschen ungefährlich, aber Haustiere, insbesondere Hunde, können daran erkranken. &#8220;Allerdings werden bei uns die Hunde ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-726" title="Staupe" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/07/Staupe.jpg" alt="Staupe" width="150" height="150" />Bei mehreren erlegten Füchsen und Dachsen in Vorarlberg wurde das Staupevirus festgestellt. Laut Landesveterinär Erik Schmid ist Staupe für den Menschen ungefährlich, aber Haustiere, insbesondere Hunde, können daran erkranken. &#8220;Allerdings werden bei uns die Hunde durch regelmäßige Kombinationsimpfungen sicher geschützt&#8221;, so Schmid. Deshalb trete die Staupe nur ganz vereinzelt bei älteren Hunden auf, bei denen die regelmäßige Schutzimpfung &#8220;vergessen&#8221; wurde und die Kontakt mit kranken Wildtieren hatten.</p>
<p>Staupe ist eine weltweit verbreitete Viruserkrankung, die hauptsächlich bei Wildtieren auftritt. So ging z.B. auch das Massensterben bei Seehunden in der Nordsee auf eine solche Infektion zurück.  Die Staupe hat in der Wildtierpopulation ähnlich bestandsregulierende Funktion wie z.B. die Räude, erklärt Landesveterinär Schmid. Daher seien solche &#8220;Seuchenzüge&#8221; in der Wildtierpopulation eine ganz natürliche Erscheinung.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/IKB0XdwLuEU&amp;feature" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/IKB0XdwLuEU&amp;feature"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;">Waschbär mit Staupe</p>
<p>Auf die Spur der aktuellen Staupe-Fälle in Vorarlberg kam man, weil seit Herbst 2008 im ganzen Land vermehrt Füchse und Dachse beobachtet wurden, die sich untertags in Siedlungsnähe aufgehalten und Wesensveränderungen gezeigt haben. Einige Tiere wurden anschließend von den zuständigen Jagdschutzorganen erlegt. Da die gezeigten Krankheitssymptome auch bei der Tollwut vorkommen können, wurden die Tiere zwecks Diagnose zur Untersuchung eingeschickt. Dabei stellte sich heraus, dass sie an Staupe erkrankt sind. Vergleichbare Fälle wurden auch in der benachbarten Schweiz und im süddeutschen Raum beobachtet.</p>
<p>Quelle: Presseaussendung Land Vorarlberg</p>
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		<title>Katzenkrankheit FiP Feline infektiöse Peritonitis: Der FeCV Virus</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 14:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Corona Virus]]></category>
		<category><![CDATA[FeCV]]></category>
		<category><![CDATA[Feline infektiöse Peritonitis]]></category>
		<category><![CDATA[feuchte Verlaufsform]]></category>
		<category><![CDATA[FIP]]></category>
		<category><![CDATA[Katze]]></category>
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		<description><![CDATA[FiP (Feline infektiöse Peritonitis) ist erst seit ca. 50 Jahren bekannt, da sie damals das erste Mal ausbrach und bedeutet &#8220;ansteckende Bauchfellentzündung&#8221;. Es handelt sich hierbei um eine Viruserkrankung. FiP ist eine sehr rätselhafte und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-394" title="Tierkrankheiten A-Z" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/06/krankheiten-150x150.jpg" alt="Tierkrankheiten A-Z" width="150" height="150" />FiP (Feline infektiöse Peritonitis) ist erst seit ca. 50 Jahren bekannt, da sie damals das erste Mal ausbrach und bedeutet &#8220;ansteckende Bauchfellentzündung&#8221;. Es handelt sich hierbei um eine Viruserkrankung. FiP ist eine sehr rätselhafte und immer tödlich endende Krankheit. Man unterscheidet sie in zwei unterschiedliche Verlaufsformen.</p>
<p>Zum einen gibt es die &#8220;feuchte bzw. nasse Verlaufsform&#8221; , zum anderen die &#8220;trockene Verlaufsform&#8221;. Beide unterscheiden sich in ihrem Verlauf und ihren erkennbaren Merkmalen. Als FIP das erste Mal beschrieben wurde, wurden Fressunlust, hoches Fieber, Vermehrung von Leukozyten und Ergüsse in Bauch-und Brusthöhle als Symptome beschrieben.</p>
<p>Zu dem Virus: Bei dem Virus handelt es sich um einen felinen Corona-Virus (FCoV). In den 80er Jahren hieß es, dass es mindestens 2 Coronaviren-Typen gebe. Zum einen den sog. felinen enteralen Coronavirus (FeCV) und zum anderen das eigentliche FiP-Virus. Der damaligen Annahme zufolge waren die wichtigsten Unterschiede, dass FeCV lediglich vorübergehende Durchfälle und Schnupfensymptome verursache, da das Virus nur auf die Darmepithelien und oberen Atemwege beschränkt sei, und FIP hingegen fähig sei, diese Darmbarriere zu durchbrechen und eine allgemeine Infektion verursachen könne.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4pRZR2s27cw" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/4pRZR2s27cw"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Katze mit FiP Syndromen</strong></p>
<p>Nun &#8211; etwa 20 Jahre später &#8211; ist diese einfache Einteilung so nicht mehr gegeben und man muss die Infektionen differenzierter betrachten, denn: Aus jeder enteralen Infektion kann eine Systeminfektion sowie unter ungünstigen Bedingungen eine FiP entstehen. Aus diesem Grund wird in diesem Artikel auf beide Typen gesondert eingegangen.  a) FeCV Der feline enterale Coronavirus ist in der Außenwelt relativ wenig widerstansfähig, seine Infektiosität geht nach Austrocknung in weniger als 24 Stunden verloren. Typ 1 dieses Virus gibt es hauptsächlich in Europa und er lässt sich mit den meist tödlichen FiP-Fällen assoziieren.</p>
<p>Seine wichtigste Eintrittspforte ist die Maulhöhle, von hier aus gelangt das Virus mit der Nahrung in den Dünndarm, wo es sich vermerhrt. Im Regelfall bleibt die Infektion nicht auf den Darmtrakt beschränkt, sondern verursacht eine sog. Virämie (d.h. dass die Viren im Blut zirkulieren). Diese ist begleitet von unspezifischen Symptomen wie Fieber und Inappetenz. Dauer und Ausmaß der Virämie sind abhängig von der genetischen Abstammung sowie der Infektionsgefährdung (Anzahl der Erreger, etc.)  Symptome und Verlauf Hauptsymptom ist Durchfall (mild bis mäßig schwer) für die Dauer von etwa 2-5 Tagen. Der Grad der Erkrankung ist abhängig vom Alter: 5 Wochen alte Tiere zeigen eher Symptome als 3 Monate alte Tiere, bei denen die Symptome unauffällig oder geringgradig verlaufen.</p>
<p>Bei erwachsenen Tieren hingegen ist die erstmalige Infektion gewöhnlich ohne sichtbare Folgen. Neben Durchfall kann auch gelegentlich leichtes Fieber auftreten, was jedoch nach einigen tagen spontan wieder verschwindet.  Diagnose Es ist schier unmögich aufgrund der wenigen sichtbaren Symptome auf eine Coronavirus-Infektion zu schließen. Die Diagnose wird mit dem Durchfallkot gestellt, eine Titerbestimmung ist hier ungeeignet.  Ansteckung Bei Jungtieren erfolgt die Ansteckung durch den Kontakt mit der Mutter oder durch symptomlose Ausscheider. Mittlere und starke Ausscheider scheiden große Mengen des Virus mit ihrem Kot aus und machen sie damit zu einer potentiellen Ansteckungsquelle.</p>
<p><strong>Differentialdiagnose:</strong><br />
Bei Durchfallerkrankungen von Jungkatzen sollte auch an Parasiten, Bakterien oder Parvoviren gedacht werden.<br />
<strong>Impfung:</strong> Ob die mittlerweile erhältliche FiP-Impfung auch hier wirkt ist bisher noch unklar.<br />
<strong>Therapie:</strong> Keine.</p>
<p><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-920" title="ONLINE DOC mit Katze" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/08/ONLINE-DOC-mit-Katze1-150x150.jpg" alt="ONLINE DOC mit Katze" width="150" height="150" /></strong></p>
<p><strong>Sollten Sie Fragen haben, die Sie gerne von einem kompetenten Tierärzteteam beantwortet hätten, wenden Sie sich doch an den <a title="ONLINE DOC auf Facebook" href="http://www.facebook.com/group.php?gid=119526734853&amp;ref=mf" target="_blank">ONLINE DOC, das Online Tierärzteteam auf Facebook.</a></strong></p>
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<p>Quelle: <a title="KatzenLexikon" href="http://www.katzen-lexikon.de" target="_blank">KatzenLexikon, die freie Wissensdatenbank</a></p>
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