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	<title>TierarztBLOG.com &#187; Tierversuche</title>
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	<description>Informatives und Unterhaltsames rund um Hund, Katze und Kleintiere.</description>
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		<title>24. April: Welttierversuchstag</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2014/04/23/welttierversuchstag/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Apr 2014 11:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRO Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Tierversuche]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum jährlichen Welttierversuchstag am 24. April erinnert die Stiftung Vier Pfoten an das Leid der Millionen Labortiere, die weltweit für Grundlagenforschung, medizinische Versuche, die Kosmetikindustrie, aber auch für die Herstellung von Putz- und Haushaltsmitteln leiden ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-7779" title="Labormaus" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/06/tierversuche_labor_maus.jpg" alt="" width="300" height="300" />Zum jährlichen Welttierversuchstag am 24. April erinnert die Stiftung Vier Pfoten an das Leid der Millionen Labortiere, die weltweit für Grundlagenforschung, medizinische Versuche, die Kosmetikindustrie, aber auch für die Herstellung von Putz- und Haushaltsmitteln leiden müssen.</p>
<p>Vier Pfoten gibt auch praktische Tipps, wie jeder von uns mit einfachen Hausmitteln sein Zuhause ganz ohne Tierleid auf Vordermann bringen kann – und nebenbei auch noch der Umwelt und der Geldbörse etwas Gutes tut.</p>
<p>„Jährlich werden in Deutschland über drei Millionen Tiere in Tierversuchen gequält“, berichtet Dr. Martina Stephany, Kampagnenleiterin der Stiftung. „Eine so große Zahl an Tests ist nicht nur unethisch, sondern auch aus wissenschaftlicher Sicht völlig überholt. Denn Tierversuche liefern keine verlässlichen Daten und sind nicht auf den Menschen übertragbar.“ Nach wie vor werden alternative Forschungsmethoden viel zu wenig gefördert, obwohl sie zuverlässigere Ergebnisse liefern, zudem deutlich schneller und günstiger sind als Tierversuche.</p>
<p><a title="Unterstütze Tierschutzvereine durch einen Einkauf im TierschutzSHOP" href="http://www.tierschutzshop.com" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-26240" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2012/12/BannerShop_565x72_BLAU.gif" alt="" width="565" height="72" /></a></p>
<p><a title="Hamster Hoodie - Zu finden im TierschutzSHOP!" href="http://www.rakuten.at/produkt/the-mountain-hamster-face-hoodie-artnr-723621-1170130906.html?_ga=1.31417535.124464935.1391095159" target="_blank"><img class="alignleft size-medium wp-image-28063" title="Hamster Hoodie - Zu finden im TierschutzSHOP" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2014/04/723621-Hamster-Face-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Doch der Einzelne muss hier nicht ohnmächtig zusehen: „In vielen Bereichen des Lebens kann man Tierversuchen aus dem Weg gehen“, sagt Dr. Stephany.</p>
<p>Den wenigsten Konsumenten ist z.B. bewusst, dass für Wasch-, Spül- und andere Putzmittel jedes Jahr tausende Mäuse, Ratten, Kaninchen und Meerschweinchen qualvoll sterben.</p>
<p>Für die Versuche werden die Tiere zwangsernährt, bekommen Substanzen auf die Haut gestrichen oder es werden Tests an den Augen vorgenommen.</p>
<p>Die Tests enden immer mit dem Tod. Eine Meinungsumfrage zeigt, dass 84 Prozent der Konsumenten in der EU Tierversuche ablehnen, die mit erheblichen Schmerzen für die Tiere verbunden sind.</p>
<h2 style="text-align: center;"><span style="color: #3366ff;">»Weitere Fragen zum Thema Tierversuche?«</span></h2>
<p>Wer sicher gehen will, dass für den eigenen Wohnungsputz keine Tiere leiden mussten, kann seine Putzmittel selber herstellen – einfach, billig und umweltschonend:</p>
<ul>
<li>So kann zum Beispiel Essig sehr vielfältig eingesetzt werden: Man kann damit nicht nur Böden, Fenster und WCs reinigen, er wird auch gegen Ablagerungen in Wannen und Waschbecken verwendet. 3 EL Öl, 3 EL Essig und 1 TL Salz ergeben eine einfache Möbelpolitur. Bei dunklen Möbeln sollte man statt Essig Rotwein verwenden. Selbst Flecken auf Leder werden mit schwachem Essigwasser entfernt.</li>
<li>Ebenfalls ein Allrounder im Haushalt ist die Zitrone bzw. ihr Saft: Zitronenschalen sind das beste und gründlichste Reinigungsmittel für Küchenmöbel. Die Oberflächen werden dazu mit der Innenseite der Schale abgerieben. Ausgepresste Zitronenschalen erweisen sich beim Abwasch als ausgezeichnete Fettlöser. Zitrone ist ein natürliches Bleichmittel. Wenn man zum Waschmittel ein paar Zitronenscheiben fügt, wird leicht angegraute weiße Wäsche wieder weiß. Wie Essig hilft Zitronensaft auch zur Reinigung von Wannen und Waschbecken.</li>
<li>Salz ist das nächste Wundermittel: Fenster glänzen besser, wenn dem Putzwasser etwas Salz zugesetzt wird, Flecken an Gläsern lassen sich durch Abreiben mit Salz entfernen. Ein verschmutzter Backofen schließlich wird leichter sauber, wenn man etwas Salz hineinstreut und es so lange erhitzt, bis das Salz braun wird. Danach mit einem Küchentuch ausreiben und den Ofen wie gewohnt auswaschen.</li>
<li>Gegen nicht zu starke Ablagerungen in der Toilette hilft Backpulver: Ein Päckchen davon auf den verschmutzten Stellen verteilen, einwirken lassen und mit Bürste nachbearbeiten.</li>
<li>Auch bei stark angebrannten Töpfen braucht man keine chemischen Keulen: Man kann es durch Einweichen in einer Backpulver-Wasser-Mischung lösen.</li>
<li>Verstopfte Abflüsse lassen sich umweltfreundlich und problemlos mit einer Saugglocke und Rohrspirale reinigen.</li>
</ul>
<p>Vier Pfoten fordert, dass künftig mehr Mittel in alternative Forschungsmethoden investiert werden. „Langfristig muss es aus ethischer aber auch aus wissenschaftlicher Sicht das Ziel sein, Tierversuche in der Forschung komplett durch alternative Methoden zu ersetzen“, meint Kampagnenleiterin Dr. Martina Stephany abschließend.</p>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2010/12/27/tierversuche-wissenschaftlicher-nutzen/" target="_self">Wissenschaftliche Studien bezweifeln die Aussagekraft von Tierversuchen</a><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2010/04/24/welttierversuchstag-24-april-alternativmethoden-pharma-medizin-kosmetika-tierversuche/" target="_self">Welttierversuchstag 24. April: Alternativmethoden für Tierversuche immer noch im Abseits!</a></p>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG</strong><br />
<a href="http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/" target="_blank">Ärzte gegen Tierversuche e.V.</a> – <em>unabhängige Organisation zur Abschaffung des Tierversuchs</em><br />
<a href="http://www.datenbank-tierversuche.de/" target="_blank">Datenbank Tierversuche</a> – <em>Projekt der Ärzte gegen Tierversuche e.V.</em><br />
<a href="http://www.harry-hilft-tieren.de/" target="_blank">Harry hilft Tieren</a> – <em>Seite für Kinder von Ärzte gegen Tierversuche e.V.</em><br />
<a href="http://www.de.eceae.org" target="_blank">Europäischen Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (ECEAE)</a><br />
<a href="http://www.facebook.com/pages/Ich-liebe-Tiere-Pro-Tierschutz/108944659139836?" target="_blank">Ich       liebe  Tiere | PRO TIERSCHUTZ</a> – <em>Facebook Plattform für  Tierfreunde</em></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/xxFbQfbxXjI" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/xxFbQfbxXjI"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Unsinn Tierversuch &#8211; Ein animierter Aufklärungsfilm </strong></p>
<p><strong>Foto:</strong> Janet Stephens / <strong>Quelle: </strong>Vier Pfoten<br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-19702" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/09/bunter_balken_blog.jpg" alt="" width="561" height="8" /><br />
<a title="Shoppen für den Tierschutz" href="http://www.tierschutzshop.com" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-24685" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2012/10/565_tshirt_tierschutzshop.png" alt="" width="565" height="140" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Fördere DEIN Projekt oder DEINEN Tierschutzverein in Kooperation mit dem Tierschutzshop!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-25705" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/09/bunter_balken_blog.jpg" alt="" width="561" height="8" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wissenschaftliche Studien bezweifeln die Aussagekraft von Tierversuchen</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/12/27/tierversuche-wissenschaftlicher-nutzen/</link>
		<comments>http://www.tierarztblog.com/2010/12/27/tierversuche-wissenschaftlicher-nutzen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Dec 2010 13:35:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRO Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Ärzte gegen Tierversuche]]></category>
		<category><![CDATA[Tierversuche]]></category>

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		<description><![CDATA[Tierversuche werden von weiten Teilen der Bevölkerung immer noch als unverzichtbarer Bestandteil von Forschung und Medizin akzeptiert. Doch müssen Tierversuche nicht nur aus ethischen, sondern vor allem auch aus wissenschaftskritischen Gründen hinterfragt werden. Ihr Nutzen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-12713" href="http://www.tierarztblog.com/2010/12/27/tierversuche-wissenschaftlicher-nutzen/tierversuche_hunde/"><img class="alignleft size-full wp-image-12713" title="Haltung eines Beagles in einem deutschen Universitätslabor (A)" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/12/tierversuche_hunde.jpg" alt="" width="300" height="203" /></a>Tierversuche werden von weiten Teilen der Bevölkerung immer noch als unverzichtbarer Bestandteil von Forschung und Medizin akzeptiert. Doch müssen Tierversuche nicht nur aus ethischen, sondern vor allem auch aus wissenschaftskritischen Gründen hinterfragt werden. Ihr Nutzen für die Erforschung menschlicher Krankheiten ist nämlich keineswegs ohne Einschränkungen zu akzeptieren.</p>
<p>In den letzten Jahren sind in renommierten Fachzeitschriften zahlreiche wissenschaftliche Studien erschienen, die dieser Methode der Erkenntnisgewinnung ein schlechtes Zeugnis ausstellen. Das Konzept des unverzichtbaren Tierversuchs gerät immer mehr ins Wanken.</p>
<p><strong>Erkenntnisse aus Tierversuchen widersprechen oft klinischen Ergebnissen</strong></p>
<p>In einer Übersichtsarbeit aus England wurden die Ergebnisse verschiedener Behandlungsmethoden bei Versuchstieren und Patienten anhand entsprechender Fachartikel verglichen.  Dazu wurden sechs Behandlungsmethoden ausgewählt, bei denen es eine gesicherte klinische Wirkung beim Menschen gibt. Bei nur drei der sechs untersuchten Krankheitsbilder gab es Übereinstimmungen, bei der anderen Hälfte nicht. Zum Beispiel hilft Kortison Versuchstieren mit einer künstlich beigebrachten Schädel-Hirnverletzung. Bei menschlichen Patienten konnte diese Wirkung nicht festgestellt werden. Bei Tieren konnte ein akuter ischämischer Hirnschlag mit Tirilazad erfolgreich behandelt werden. Beim Menschen nützte es nichts oder war sogar schädlich. Umgekehrt war die Gabe von antifibrinolytischen Medikamenten bei Hirnblutungen bei Patienten hilfreich, im Tierversuch jedoch nicht.</p>
<h2 style="text-align: center;"><span style="color: #3366ff;">»Weitere Fragen zum Thema Tierversuche?«</span></h2>
<p><center><iframe width="565" height="250" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/12/de_vet_tierarztblog-565x250.html" name="justanswer565"></iframe></center></p>
<p>Die Autoren kritisieren auch die unrealistische Nachahmung klinischer Symptome. So erhielten Nagetiere zehn Minuten nach einem künstlich beigebrachten Schlaganfall eine Behandlung, während Menschen oft erst nach mehreren Stunden behandelt würden. Insgesamt, so urteilen die britischen Wissenschaftler, widersprechen die Ergebnisse der Tierversuche zu oft den klinischen Ergebnissen.</p>
<p>Ein weiteres Wissenschaftlerteam aus England ging der Frage nach, ob es Beweise für den Nutzen von Tierversuchen in der Medizin gibt.  Dazu wurden sechs Übersichtsartikel ausgewertet, die die Ergebnisse aus Tierversuchen mit den entsprechenden klinischen Untersuchungen vergleichen. Die Analyse zeigt zahlreiche Mängel im tierexperimentellen Bereich auf. So unterscheiden sich die Ergebnisse von gleichermaßen an Tieren und Menschen durchgeführten Studien oft ganz erheblich voneinander. Außerdem finden Tierversuche häufig nicht vor klinischen Versuchen statt, sondern gleichzeitig, was ihre Relevanz für den Menschen noch weiter in Frage stellt. Wenn Tierversuche klinischen Studien vorausgehen, so verhindern negative Resultate oft nicht, dass entsprechende Tests doch noch am Menschen stattfinden, wodurch die vorangegangenen Tierversuche ad absurdum geführt werden.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-12707" title="Affen im Labor: Allein schon die Haltungsbedingungen in völlig strukturlosen Käfigen ist für die intelligenten und bewegungsfreudigen Tiere eine Tortur (B)" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/12/tierversuche_affen_1.jpg" alt="" width="300" height="203" />Die ungenauen Ergebnisse aus Tierversuchen können Patienten gefährden und sind zudem eine Verschwendung von Forschungsgeldern, heißt es in der Arbeit. Weiter kritisieren die britischen Wissenschaftler, dass trotz der aufgezeigten Schwachpunkte mehr Geld in die experimentelle Grundlagenforschung gesteckt wird als in klinische Studien. Bevor neue Tierversuche durchgeführt werden, fordern die Autoren eine gründliche Bewertung der vorhandenen wissenschaftlichen Datenlage und den zwingenden Nachweis der Validität und Generalisierbarkeit neuer tierexperimenteller Studien für die klinische Medizin.</p>
<p><strong>Keine Umsetzung in der Humanmedizin nachweisbar</strong></p>
<p>In einer deutschen Studie aus dem Jahr 2001 wurden 51 in Bayern genehmigte Tierversuchsanträge zwischen 1991 und 1993 analysiert.  So wurde untersucht, ob die Projekte tatsächlich zu wissenschaftlich weiterführenden Erkenntnissen beitrugen. Von den 51 genehmigten Tierversuchen erreichte nur ein Drittel das angegebene Versuchsziel. Ein Erreichen des Versuchsziels sagt allerdings nichts darüber aus, ob tatsächlich ein Nutzen für die Medizin oder gar für Patienten daraus gezogen werden konnte. Weiterhin wurde der Frage nachgegangen, inwieweit die Belastung für die Tiere im Versuch wirklich den Angaben im Versuchsantrag entsprach. Als Maßstab wurde dabei der vom Schweizer Bundesamt für Veterinärwesen erarbeitete Belastungskatalog herangezogen. Es zeigte sich, dass Zweidrittel der Antragsteller die Belastung der Tiere zu niedrig einschätzten, kein einziger zu hoch.</p>
<p><a title="Unterstütze Tierschutzvereine durch einen Einkauf im TierschutzSHOP" href="http://www.tierschutzshop.com" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-26240" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2012/12/BannerShop_565x72_BLAU.gif" alt="" width="565" height="72" /></a></p>
<p>Die Nachfolgearbeit aus dem Jahr 2005 beschäftigt sich mit der Frage der klinischen Umsetzung von genehmigten Tierversuchsvorhaben nach mehr als zehn Jahren.  Untersucht wurde dies mittels Zitierhäufigkeit, Zitierverlauf sowie Nennung in klinischen Studien oder Übersichtsartikeln bei 16 von 51 Anträgen aus Bayern, die in der vorausgegangenen Studie als erfolgreich eingestuft worden waren. Das Ergebnis: Bei keinem der ursprünglich 51 untersuchten Tierversuchsanträge war nach mehr als zehn Jahren eine Umsetzung in der Humanmedizin nachweisbar. Die Autoren stellen aufgrund ihrer Ergebnisse die Unerlässlichkeit, Notwendigkeit und ethische Rechtfertigung von tierexperimentellen Versuchsvorhaben in Frage. Sie fordern Tierversuche einer strikten Erfolgskontrolle zu unterwerfen.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-12710" title="Selbst Hähne müssen in Tierversuchen leiden (C)" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/12/tierversuche_hahn_hühner.jpg" alt="" width="300" height="203" />Eine an der University of Waterloo in Ontario, Kanada, durchgeführte Literaturrecherche untersuchte die Zitierhäufigkeit von 594 tierexperimentellen Studien über einen Zeitraum von zehn Jahren.  Rund 94 Prozent der Arbeiten wurden weniger als 100mal in zehn Jahren zitiert, das heißt, sie wurden von der Fachwelt als unwichtig erachtet. Die kanadischen Wissenschaftler untersuchten weiterhin, ob sich eine schlechte Zitierhäufigkeit, das heißt, schlechte Qualität der Arbeit, auf die Forschungstätigkeit auswirkt. Das Ergebnis: Nein! Wenig zitierte Forscher machten jahrelang so weiter wie immer, wobei ihre Ergebnisse noch nicht einmal in der Fachwelt Beachtung fanden.</p>
<p><strong>Stress bei Versuchstieren verfälscht Ergebnisse</strong></p>
<p>Eine amerikanische Studie   untersuchte 200 Publikationen bezüglich der Haltungsbedingungen von Versuchsnagern. Der Autor fand heraus, dass die Standard-Haltungsbedingungen von Ratten, Mäusen und anderen Nagetieren körperliche und psychische Schäden bei den Tieren verursachen. Deshalb muss die Verwendung von Tieren zu Versuchszwecken aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen generell in Frage gestellt werden.   Eine weitere Studie aus den USA untersuchte 80 Publikationen zu Eingriffen an Versuchstieren.  Sie belegt, dass allein schon der Umgang mit Versuchstieren erheblichen Einfluss auf die Ergebnisse von Tierversuchen hat. Mäuse, Ratten, Kaninchen, Hunde, Gänse und andere Tiere werden durch Routine-Untersuchungen wesentlich mehr gestresst, als bislang angenommen. Die Stressreaktionen verfälschen die Tierversuchsdaten. Allein schon das Hochheben einer Maus ruft bei dem Tier eine Reihe von Körperreaktionen hervor. Stresshormone im Blut, Puls und Blutdruck sind erheblich erhöht. Diese Symptome sind noch nach einer Stunde nachweisbar. Auf Routine-Eingriffe, wie Blutentnahmen und Verabreichung von Testsubstanzen mit einer Magensonde reagieren die Tiere mit Angst und Panik. Die Stresswerte im Blut steigen und die Immunabwehr sinkt. Dies geschieht schon vor dem eigentlichen Experiment. Die Autoren folgern, dass es &#8220;keine humanen Experimente gibt&#8221; und dass die Forschungsergebnisse verfälscht werden können.</p>
<p><strong><a rel="attachment wp-att-12716" href="http://www.tierarztblog.com/2010/12/27/tierversuche-wissenschaftlicher-nutzen/tierversuche_mause_maus/"><img class="alignleft size-full wp-image-12716" title="Haltung von Mäusen in Plastikkästen (D)" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/12/tierversuche_mäuse_maus.jpg" alt="" width="300" height="203" /></a>Fazit</strong></p>
<p>Immer mehr wissenschaftliche Studien stellen den Nutzen von Tierversuchen in Frage. Insbesondere wird kritisiert, dass Tierversuchsergebnisse oft nicht mit den am Menschen gewonnenen Erkenntnissen übereinstimmen. Tierversuche werden oft gleichzeitig mit oder gar nach klinischen Studien durchgeführt.</p>
<p>Damit wird eine Notwendigkeit von Tierversuchen als Voraussetzung für die Anwendung von Behandlungsmethoden am Menschen ad absurdum geführt. Vielfach führen Tierversuche nicht zu irgendeiner klinischen Anwendung beim Menschen. Außerdem beeinflussen Haltungsbedingungen und Umgang mit Versuchstieren die Ergebnisse gravierend, was deren Aussagekraft weiter in Frage stellt.   Der mangelnde Nutzen legt die Vermutung nahe, dass viele Tierversuche zum reinen Selbstzweck durchgeführt werden. Die deutsche Genehmigungspraxis ist nicht in der Lage, solche Tierversuche wirksam zu verhindern. Sie bedarf offensichtlich einer dringenden Überholung. Zu fordern ist daher als erster Schritt die Einführung einer rigorosen Erfolgskontrolle von Tierversuchsvorhaben.</p>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2010/11/09/arzte-gegen-tierversuche-tierschutz-affen/" target="_blank">Das grausame Geschäft mit Affen</a><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2010/05/29/bremen-tierversuche-uni-tierschutzbund-protest/" target="_blank">Umstrittene Affenversuche an Uni Bremen gehen vorerst weiter</a><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2010/06/28/tierversuche-statistik-2009-osterreich-ibt/" target="_blank">Tierversuche geringfügig gesunken, aber keine Trendwende in Sicht</a></p>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG</strong><br />
<a href="http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/" target="_blank">Ärzte gegen Tierversuche e.V.</a> &#8211; <em>unabhängige Organisation zur Abschaffung des Tierversuchs</em><br />
<a href="http://www.datenbank-tierversuche.de/" target="_blank">Datenbank Tierversuche</a> &#8211; <em>Projekt der Ärzte gegen Tierversuche e.V.</em><br />
<a href="http://www.harry-hilft-tieren.de/" target="_blank">Harry hilft Tieren</a> &#8211; <em>Seite für Kinder von Ärzte gegen Tierversuche e.V.</em><br />
<a href="http://www.de.eceae.org" target="_blank">Europäischen Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (ECEAE)</a><br />
<a href="http://www.facebook.com/pages/Ich-liebe-Tiere-Pro-Tierschutz/108944659139836?" target="_blank">Ich       liebe  Tiere | PRO TIERSCHUTZ</a> &#8211; <em>Facebook Plattform für  Tierfreunde</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ohQLlWX_GGs" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/ohQLlWX_GGs"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Tierversuche &#8211; der falsche Weg</strong></p>
<p><strong>Quelle</strong>: Ärzte gegen Tierversuche e.V. / <strong>Fotos:</strong> Ärzte gegen Tierversuche e.V. (A,C,D) &#8211; Animal Rights Sweden (B)</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-19702" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/09/bunter_balken_blog.jpg" alt="" width="561" height="8" /><br />
<a title="Shoppen für den Tierschutz" href="http://www.tierschutzshop.com" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-24685" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2012/10/565_tshirt_tierschutzshop.png" alt="" width="565" height="140" /></a></p>
<p style="text-align: center;">Fördere DEIN Projekt oder DEINEN Tierschutzverein in Kooperation mit dem Tierschutzshop!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-25705" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/09/bunter_balken_blog.jpg" alt="" width="561" height="8" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das grausame Geschäft mit Affen</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/11/09/arzte-gegen-tierversuche-tierschutz-affen/</link>
		<comments>http://www.tierarztblog.com/2010/11/09/arzte-gegen-tierversuche-tierschutz-affen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 22:12:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRO Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Tierversuche]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tierarztblog.com/?p=11791</guid>
		<description><![CDATA[Auf der tropischen Insel Mauritius verbirgt sich ein schreckliches Gewerbe, das Affen aus ihrer Heimat reißt, gewaltsam Familien trennt, einige Tiere lebenslänglich als Gebär-maschinen einsperrt und andere auf endlose Reisen nach Übersee schickt.
Dort leiden und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-11793" title="Affe mit implantierten Elektroden" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/11/affe_tierversuch.jpg" alt="" width="300" height="237" />Auf der tropischen Insel Mauritius verbirgt sich ein schreckliches Gewerbe, das Affen aus ihrer Heimat reißt, gewaltsam Familien trennt, einige Tiere lebenslänglich als Gebär-maschinen einsperrt und andere auf endlose Reisen nach Übersee schickt.</p>
<p>Dort leiden und sterben sie dann in grausamen Tierversuchen. Die Britische Union zur Abschaffung der Tierversuche (BUAV) hat mit einer Undercover-Recherche das Leid der Affen in Mauritius dokumentiert.</p>
<p>Obwohl Langschwanzmakaken im Washingtoner Artenschutzübereinkommen aufgeführt sind, also international geschützt sind, werden sie auf Mauritius aus der freien Wildbahn in Fallen gefangen und in Zuchtfarmen eingepfercht. Affen sind gesellige, intelligente Tiere. Sie aus ihrer Heimat und ihren Familienverbänden zu reißen und unter unsäglichen Bedingungen zu halten, ist grausamste Tierquälerei. Ihre Jungen erwartet ein noch schlimmeres Schicksal. Sie werden zu Tausenden an die Labors in aller Welt verkauft. Wie Ware werden sie als Luftfracht verschickt. Ein Haupttransporteur ist Air France.</p>
<p>Die Massenzucht von Affen in Tierfabriken ist ein Riesengeschäft. Jedes Jahr werden bis zu 10.000 Affen aus Mauritius nach Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, den USA und Israel verschickt – für 3.000 Euro pro Tier. 2007 wurden 56 Langschwanzmakaken aus Mauritius nach Deutschland importiert, 2006 waren es 423. In den Jahren 2008 und 2009 gingen 2.700 Affen von Mauritius in das Vereinte Königreich und 7.000 Tiere in die USA. Hauptabnehmer in Deutschland ist das berüchtigte Auftragslabor Covance in Münster. Hier werden die Tiere in qualvollen Toxizitätstests vergiftet.</p>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2010/04/24/welttierversuchstag-24-april-alternativmethoden-pharma-medizin-kosmetika-tierversuche/" target="_blank">Welttierversuchstag 24. April: Alternativmethoden für Tierversuche immer noch im Abseits!</a><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2010/05/29/bremen-tierversuche-uni-tierschutzbund-protest/" target="_blank">Umstrittene Affenversuche an Uni Bremen gehen vorerst weiter</a><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2010/06/28/tierversuche-statistik-2009-osterreich-ibt/" target="_blank">Tierversuche geringfügig gesunken, aber keine Trendwende in Sicht</a></p>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG</strong><br />
<a href="http://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/" target="_blank">Ärzte gegen Tierversuche e.V.</a> &#8211; <em>unabhängige Organisation zur Abschaffung des Tierversuchs</em><br />
<a href="http://www.datenbank-tierversuche.de/" target="_blank">Datenbank Tierversuche</a> &#8211; <em>Projekt der Ärzte gegen Tierversuche e.V.</em><br />
<a href="http://www.harry-hilft-tieren.de/" target="_blank">Harry hilft Tieren</a> &#8211; <em>Seite für Kinder von Ärzte gegen Tierversuche e.V.</em><br />
<a href="http://www.de.eceae.org" target="_blank">Europäischen Koalition zur Beendigung von Tierversuchen (ECEAE)</a><br />
<a href="http://www.facebook.com/pages/Ich-liebe-Tiere-Pro-Tierschutz/108944659139836?" target="_blank">Ich       liebe  Tiere | PRO TIERSCHUTZ</a> &#8211; <em>Facebook Plattform für  Tierfreunde</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/aYpsp0YxvYA" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/aYpsp0YxvYA"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Das grausame Geschäft mit Affen</strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> Ärzte gegen Tierversuche e.V. / <strong>Foto:</strong> PETA</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-9380" title="Unterwassertherapie am Laufband u.v.m. im Therapiezentrum der Thermenlandklinik" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2020/12/Klinik_Therapie_565x150.png" alt="" width="565" height="150" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><span style="color: #0000ff;"><em><strong>Werbung</strong></em><br />
</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tierarztblog.com/2010/11/09/arzte-gegen-tierversuche-tierschutz-affen/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Tierversuche geringfügig gesunken, aber keine Trendwende in Sicht</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/06/28/tierversuche-statistik-2009-osterreich-ibt/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 07:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRO Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Tierversuche]]></category>

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		<description><![CDATA[Österreich &#8211; Der dieser Tage erschienenen amtlichen Tierversuchsstatistik ist zu entnehmen, dass im Vorjahr in Österreich 207.738 Versuchstiere verbraucht wurden, was gegenüber dem Jahr 2008 eine Verringerung um 5,8 % darstellt.
Im Rahmen dieser ethisch und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-7779" title="Labormaus" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/06/tierversuche_labor_maus.jpg" alt="" width="300" height="300" /><strong>Österreich</strong> &#8211; Der dieser Tage erschienenen amtlichen Tierversuchsstatistik ist zu entnehmen, dass im Vorjahr in Österreich 207.738 Versuchstiere verbraucht wurden, was gegenüber dem Jahr 2008 eine Verringerung um 5,8 % darstellt.</p>
<p>Im Rahmen dieser ethisch und wissenschaftlich umstrittenen Experimente und Tests sind nach wie vor Mäuse die am häufigsten verwendete Tierart (169.393 neu und 28 erneut verwendete Tiere). Ihnen folgen mit deutlichem Abstand Kaninchen (16.441), Ratten (8.796), Meerschweinchen (3.664), Schweine (5.291) und Fische (1.728). Aber auch Katzen, Hunde, Hamster und Amphibien bleiben nicht verschont.  Drei Viertel der Versuchstiere (146.519) wurden für die Forschung, Entwicklung, Herstellung und Qualitätskontrolle von Produkten und Geräten der Human-, Zahn- und Veterinärmedizin verwendet.  Die Tierversuchsgegner sind heuer erleichtert, dass endlich wieder ein Rückgang, wenn auch nur ein geringer, zu verzeichnen ist.</p>
<p>„Die notwendige Trendwende in Richtung nachhaltiger Reduktion von Tierversuchen lässt sich daraus aber nicht ableiten“, erklärt Gerda Matias, Präsidentin des Internationalen Bundes der Tierversuchsgegner (IBT), skeptisch. „Schließlich ist die Zahl der Versuchstiere in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gestiegen: von 130.295 Versuchstieren im Jahr 1999 auf 220.456 Versuchstiere im Jahr 2008.“  Weiters betonen die Tierversuchsgegner, dass die amtliche Statistik gar nicht alle in den Labors verbrauchten Tiere auflistet, sondern – gemäß der gesetzlichen Definition der Tierversuche – lediglich jene Experimente berücksichtigt, die am lebenden Wirbeltier durchgeführt werden und auch mit Schmerzen, Leiden und Ängsten verbunden sind.</p>
<p>Alle Experimente und Tests mit Wirbellosen (z.B.: Krebse, Hummer, Langusten, Tintenfische), mit Tierföten und –embryonen, mit vorher eigens getöteten Wirbeltieren (zum Zwecke der Gewinnung von Gewebe, Zellen, Organen etc.) sowie mit lebenden Wirbeltieren, die nach der persönlichen Einschätzung des jeweiligen Versuchsleiters keine Schmerzen, Leiden und Ängste verursachen, gelten somit gar nicht als Tierversuche: Sie müssen weder gemeldet oder genehmigt, noch statistisch erfasst und veröffentlicht werden. Dies gilt auch für Labortiere, die getötet werden, weil sie dem Versuchsziel nicht entsprechen oder weil sie als sogenannter „Überschuss“ nicht gebraucht werden.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund fordern die Tierversuchsgegner, dass alle in den Labors verwendeten Tiere statistisch erfasst werden, damit endlich Zahlen und Fakten vorliegen, die der Realität, d.h. dem tatsächlichen Verbrauch von Tieren zu Versuchs- und Testzwecken entsprechen.  Zudem beanstanden die Tierversuchsgegner, dass – entgegen der Zielvorgabe der Tierversuchsstatistik-Verordnung &#8211; nach wie vor fast drei Viertel aller Versuchstiere aus nicht kontrollierten, registrierten Zucht- oder Liefereinrichtungen, sondern aus sogenannten „anderen Quellen“ innerhalb der EU stammen.  Die jüngste Statistik gibt preis, dass &#8211; wie schon in den Jahren zuvor &#8211; erneut auch Tierversuche aufgrund keinerlei Rechtsvorschriften durchgeführt wurden.  Positiv anzumerken ist, dass die Anzahl der verwendeten Tiere für die äußerst belastenden Giftigkeitstest, die mit großen Schmerzen und Leiden einhergehen, um 31 %, d.h. deutlich, zurückgegangen sind.  Völlig haltlos ist jedoch, dass auch 2009 weiterhin Tiere für den Hautreizungstest eingesetzt wurden, obwohl sowohl EU-Kommission als auch OECD Anfang 2009 eine tierversuchsfreie Prüfmethode als vollwertigen Ersatz verabschiedet haben.</p>
<p>Auffallend ist, dass laut jüngster amtlicher Statistik das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft für das Jahr 2009 lediglich einen Verbrauch von 10 Rindern und 6 erneut verwendeten Rindern ausweist. Immerhin hatte es in den vergangenen zehn Jahren im Durchschnitt allein 3.000 Tiere pro Jahr gemeldet, die vorwiegend Giftigkeitstests und Umwelt-Unbedenklichkeitsprüfungen unterzogen wurden. Die Tierversuchsgegner hoffen, dass dieser erfreuliche Rückgang tatsächlich positiven Entwicklungen (konsequenter Einsatz von Ersatzmethoden) zu verdanken ist und nicht bloß ein Zahlenfehler vorliegt. Was möglich ist, da in den Statistiken immer wieder rechnerische Unstimmigkeiten auszumachen waren. So weist etwa die aktuelle Statistik widersprüchliche Angaben bei der Anzahl der erneut verwendeten Tiere auf, weil das Wissenschaftsministerium die Anzahl der ihm gemeldeten erneut verwendeten Tiere falsch summiert hat.</p>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG</strong><br />
<a href="http://www.bmwf.gv.at/publikationen_und_materialien/forschung/statistiken/tierversuchsstatistik09/" target="_blank">amtlichen Tierversuchsstatistik Österreich für das Jahr 2009</a><br />
<a href="http://www.tierversuchsgegner.at/" target="_blank">Internationaler Bund der Tierversuchsgegner (IBT)</a><br />
<a href="http://www.facebook.com/PRO.TIERSCHUTZ" target="_blank">Ich      liebe  Tiere | PRO TIERSCHUTZ</a> &#8211; facebook Plattform für Tierfreunde      und  Tierschützer</p>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2010/05/29/bremen-tierversuche-uni-tierschutzbund-protest/" target="_blank">Umstrittene Affenversuche an Uni Bremen gehen vorerst weiter</a><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2010/01/05/lobbyismus-eu-europaische-union-tierschutz-eu-parlament-richtlinie/" target="_blank">Skandalöser Lobbyismus auf Kosten der Tiere: Forschungsministerium und EU-Parlament torpedieren Tierschutz</a><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2010/04/24/welttierversuchstag-24-april-alternativmethoden-pharma-medizin-kosmetika-tierversuche/" target="_blank">Welttierversuchstag 24. April: Alternativmethoden für Tierversuche immer noch im Abseits!</a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #3366ff;"> </span><span style="color: #3366ff;"><strong></strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/46Gp7A4AMNE" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/46Gp7A4AMNE"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Botox-Tierversuche &#8211; Gequälte Schönheit</strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> Internationale Bund der Tierversuchsgegner (IBT) / <strong>Foto:</strong> Janet Stephens</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.funwingames.com" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-7320" title="newton_soccer_onlinegame_2" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/06/newton_soccer_onlinegame_2.jpg" alt="" width="565" height="174" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Umstrittene Affenversuche an Uni Bremen gehen vorerst weiter</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 09:27:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRO Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Tierversuche]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit Bedauern haben der Deutsche Tierschutzbund und der Bremer Tierschutzverein die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Bremen gestern zur Kenntnis nehmen müssen, dass das im Jahre 2008 behördlich verfügte Aus für die Affenversuche nun weiter aufgeschoben wurde.
Nachdem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-6817" title="Vorläufig kein Ende der Bremer Affenversuche" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/05/tierversuche_affen_primaten.jpg" alt="" width="300" height="300" />Mit Bedauern haben der Deutsche Tierschutzbund und der Bremer Tierschutzverein die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Bremen gestern zur Kenntnis nehmen müssen, dass das im Jahre 2008 behördlich verfügte Aus für die Affenversuche nun weiter aufgeschoben wurde.</p>
<p>Nachdem die senatorische Behörde in Bremen die Fortsetzung der Affenversuche von Prof. Andreas Kreiter aus ethischen Gründen und unter Bezug auf das in der Verfassung festgeschriebene Staatsziel Tierschutz bereits im Jahr 2008 abgelehnt hat, beharrt der Affenhirnforscher weiter auf seinen Tierexperimenten. Er beruft sich dabei auf die Freiheit der Forschung, wonach er sich befugt sieht, ohne Einschränkungen diese langwierigen und qualvollen Versuche an Affenhirnen vorzunehmen. Seit über zehn Jahren wird an der Bremer Universität an Primaten erforscht, wie das Gehirn funktioniert. Dabei werden an den empfindlichen Affen Schädeloperationen durchgeführt, bei denen Elektroden ins Gehirn eingeführt werden. Zudem werden die Tiere nicht nur durch Flüssigkeitsentzug gefügig gemacht, damit sie bei den eigentlichen Versuchen &#8220;kooperieren&#8221;, sie werden während der Versuche über mehrere Stunden in einem Stuhl fixiert.</p>
<p>Im letzten Jahr herrschte nun endlich auch in der Politik Einigkeit, dass diese Tierquälerei ein Ende haben muss. Die neue Regierung folgte damit den Forderungen des Bremer Tierschutzvereins und des Deutschen Tierschutzbundes, die von weit über 100.000 Bürgern im Land Bremen unterstützt wurden.  Doch der Affenexperimentator Professor Andreas Kreiter setzt sich nach wie vor über die öffentliche Meinung hinweg. Er will weiter an Affen und Nagetieren forschen. Diesmal müssen nicht die an Parkinson, Alzheimer oder Multiple Sklerose erkrankten Menschen als Alibi herhalten, nun sind es die Epileptiker, denen seine Forschung an Affengehirnen dienen soll. Dabei waren alle Versuche bislang ohne nachvollziehbare Ergebnisse. Sowohl Kreiter als auch die Universität Bremen können es einfach nicht akzeptieren, dass auch der Forschungsfreiheit Grenzen gesetzt sind und Tieren nicht beliebig als &#8220;Forschungsmaterial&#8221; Qualen und lang anhaltende Leiden zugefügt werden dürfen.</p>
<p>Das hat nicht nur die Bevölkerung in den Bürgeranträgen zum Ausdruck gebracht, ebenso eindeutig haben dies alle in der Bürgerschaft vertretenen Parteien durch einen Beschluss in der letzten Legislaturperiode besiegelt. In den Wahlprogrammen zur jetzigen Bürgerschaft haben die Parteien CDU, SPD und Bündnis90/Die Grünen explizit den Ausstieg aus dieser für uns abscheulichen Tierquälerei verkündet.  Anscheinend unbeeindruckt von den über Steuermittel finanzierten Einrichtungen, wie der Universität Bremen, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und anderen Einrichtungen, meinen sich die Tierexperimentatoren und deren Befürworter darüber hinwegsetzen zu können. Da wird von negativen Auswirkungen für den Wissenschaftsstandort Bremen lamentiert bis hin zur unberechtigten Einschränkung der im Grundgesetz verbrieften Freiheit von Forschung und Lehre. Alle althergebrachten Argumente, die unberechtigte Vermischung von angeblichen Heilungsmöglichkeiten für schwersterkrankte Menschen und die Notwendigkeit der beantragten Affenversuche werden in Zusammenhang gestellt.</p>
<p>Der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes und Vorsitzende des Bremer Tierschutzvereins, Wolfgang Apel, kann die Entscheidung des Gerichtes nur schwerlich nachvollziehen, da bereits andere Verwaltungsgerichte die behördliche Ablehnung von Tierversuchen bestätigt haben und sich dabei insbesondere auf die geänderte Rechtslage durch die Aufnahme des Tierschutzes in die Verfassung im Jahr 2002 beriefen. „Dieser erneute Aufschub ist zu bedauern. Die Behörde hat umfangreiche und aussagekräftige Gutachten dafür geliefert, dass die Bremer Primatenversuche ethisch nicht vertretbar sind&#8221;, so Apel.   Der Deutsche Tierschutzbund und der Bremer Tierschutzverein bauen jetzt darauf, dass der Senat der freien Hansestadt Bremen alle notwendigen Mittel einsetzt und weiter gegen diese Tierversuche rechtlich vorgeht und deren Ende betreibt. „Nicht nur die Tierschützer in Bremen &#8211; allein hunderttausende Bremer haben sich gegen die Versuche ausgesprochen &#8211; sondern auch bundesweit erwarten wir, dass es keinen Freibrief für die Forschung geben darf. Auch Wissenschaftler müssen sich an ethische Prinzipien halten und können nicht den verfassungsmäßig verbrieften Tierschutz weiter in Frage stellen&#8221;, so Apel.   Abschließend stellt Apel fest, dass die Tierschützer auch weiterhin alles dafür tun werden, solche und andere Tierversuche auf den Prüfstand zu stellen und für deren Abschaffung zu kämpfen.</p>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG:</strong><br />
<a href="http://www.bremer-tierschutzverein.de/" target="_blank">Bremer Tierschutzverein e.V.</a> / <a href="http://www.tierschutzbund.de/index.html" target="_blank">Deutscher Tierschutzbund e.V.</a><br />
<a href="http://www.stoppt-affenversuche.de/" target="_blank">FREIHEIT FÜR UNS</a> &#8211; Protestseite gegen die Bremer Affenversuche<br />
<a href="http://www.facebook.com/PRO.TIERSCHUTZ" target="_blank">Ich     liebe  Tiere | PRO TIERSCHUTZ</a> &#8211; facebook Plattform für Tierfreunde     und  Tierschützer</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #3366ff;"> </span><span style="color: #3366ff;"><strong></strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/1xN9EV0RjW0" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/1xN9EV0RjW0"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Humane Alternativen zum Tierversuch &#8211; JETZT!</strong></p>
<p style="text-align: center;">
<p><strong>Quelle / Foto:</strong> Deutscher Tierschutzbund, Bremer Tierschutzverein e.V.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.funwingames.com" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-3460" title="FUNWINGAMES - Tierisch gute Spiele - Gratis Photoplay Skillgames - Free Online Games" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/01/a28.jpg" alt="" width="565" height="70" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Welttierversuchstag 24. April: Alternativmethoden für Tierversuche immer noch im Abseits!</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/04/24/welttierversuchstag-24-april-alternativmethoden-pharma-medizin-kosmetika-tierversuche/</link>
		<comments>http://www.tierarztblog.com/2010/04/24/welttierversuchstag-24-april-alternativmethoden-pharma-medizin-kosmetika-tierversuche/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Apr 2010 08:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRO Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Tierversuche]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als 100 Millionen Tiere sterben weltweit im Tierversuch! Wie der Ende Juni im &#8220;Amtsblatt der Wiener Zeitung&#8221; veröffentlichten Tierversuchsstatistik 2008 zu entnehmen ist, wurden in Österreich im Vorjahr an 220.456 lebenden Wirbeltieren und an ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-5910" title="Mehr als 100 Millionen Tiere sterben weltweit im Tierversuch - auch für Kosmetika!" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/04/tierversuche_kosmetik_medizin.jpg" alt="" width="300" height="300" />Mehr als 100 Millionen Tiere sterben weltweit im Tierversuch! Wie der Ende Juni im &#8220;Amtsblatt der Wiener Zeitung&#8221; veröffentlichten Tierversuchsstatistik 2008 zu entnehmen ist, wurden in Österreich im Vorjahr an 220.456 lebenden Wirbeltieren und an 247 erneut verwendeten Tieren qualvolle Experimente und Tests durchgeführt.</p>
<p>Dies stellt gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von über 11% und gegenüber dem Jahr 1999, seit dem die Tierversuche in Österreich wieder kontinuierlich ansteigen, eine Zunahme von fast 70% dar. Immer mehr Tiere müssen für die Forschung leiden und sterben,  obwohl ein Großteil der Bevölkerung Tierversuche ablehnt. Es werden abstruse Versuche ermöglicht, wie der Skandal um die Lawinenschweine in Tirol kürzlich zeigte. Tierversuchskommissionen erweisen sich als Feigenblätter, der Freiheit der Wissenschaft sind keine Grenzen gesetzt.     Alljährlich wird mit Trommelwirbel verlautbart, endlich gäbe es das &#8220;Wundermittel&#8221; gegen Krebs, Parkinson, Alzheimer&#8230;</p>
<p>Pharmafirmen vermelden immer wieder Scheinerfolge aus ihrem Gruselkabinett: Tumore von Kindern und Erwachsenen, entnommen aus Darm, Brust und Gehirn, werden Tieren implantiert, um zu sehen, ob das jeweilige Medikament wirksam ist &#8211; Frankenstein läßt grüßen, die seltenen Erfolge zeigen sich als nicht dauerhaft.     Für diese Art der Forschung werden Milliarden Euro bereitgestellt, für die Entwicklung von Alternativmethoden so gut wie nichts. Der Österreichische Tierschutzverein appelliert daher an das Wissenschaftsministerium, sowie an alle mit dem Vollzug des Tierversuchsgesetzes betrauten Behörden und an die Chemische Industrie, endlich Verantwortung zu übernehmen und die Entwicklung von tierversuchsfreien Alternativmethoden zu forcieren.</p>
<p>Dr. Madeleine Petrovic, Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins, fordert ein Umdenken: &#8220;Ein Paradigmenwechsel muss her: weg vom Versuch am Tier, hin zu mehr Alternativmethoden: Mausklick statt Versuchskaninchen! Mithilfe von Zellkulturen, Tests mit hochkomplexen Silizium-Chips oder mittels interaktiver Simulationsprogramme lässt sich die wissenschaftliche Aussagekraft steigern und das Tierleid verringern. Diese Forschungsbereiche müssen ausgebaut und verstärkt gefördert werden. Darin liegt auch eine ökonomische Chance für den Wirtschaftsstandort Österreich.&#8221;     &#8220;Solange allerdings Experimente wie mit den &#8216;Lawinenschweinen&#8217; ohne vorherige Information der zuständigen Gremien klammheimlich genehmigt werden, und die Wissenschaftsministerin auf diesbezüglich kritische Schreiben nicht mal reagiert, haben wir noch einen weiten Weg vor uns. Ich würde mir einen ehrlichen, sachbezogenen und lösungsorientierten Dialog zwischen den zuständigen Behörden und Tierschutzorganisationen wie dem Wiener Tierschutzverein wünschen. Unser aller gesellschaftliches Ziel muss heißen: Weg vom Tierversuch!&#8221;, fasst Petrovic zusammen.</p>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG:</strong><br />
<a title="Bestellformular für Infomaterial über Tierversuche des Österreichischen Tierschutzvereines" href="http://www.tierschutzverein.at/de/menu_main/intern:56/infomaterial/bestellung-infomaterial" target="_blank">Infomaterial über Tierversuche</a> &#8211; Bestellformular des Österreichischen Tierschutzvereins<br />
<a title="Ich liebe Tiere | PRO TIERSCHUTZ" href="http://www.facebook.com/PRO.TIERSCHUTZ" target="_blank">Ich    liebe Tiere | PRO TIERSCHUTZ</a> &#8211; Tierschutzplattform auf Facebook</p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #3366ff;"> </span><span style="color: #3366ff;"><strong> </strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/g1hpI6V19rY" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/g1hpI6V19rY"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Tierversuche &#8211; Nein Danke!</strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> Österreichischer Tierschutzverein / Wiener Tierschutzverein &#8211; <strong>Foto: </strong>Österreichischer Tierschutzverein</p>
<p style="text-align: center;"><strong><a><img class="aligncenter size-full wp-image-3460" title="FUNWINGAMES - Tierisch gute Spiele - Gratis Photoplay Skillgames - Free Online Games" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/01/a28.jpg" alt="" width="565" height="70" /></a><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.tierarztblog.com/2010/04/24/welttierversuchstag-24-april-alternativmethoden-pharma-medizin-kosmetika-tierversuche/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schweizer Bundesgerichtsentscheid in Sachen Tierversuche: Beschwerden der Hochschulen abgewiesen</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2009/10/13/bundesgerichtsentscheid-schweiz-tierversuche-beschwerden-hochschulen/</link>
		<comments>http://www.tierarztblog.com/2009/10/13/bundesgerichtsentscheid-schweiz-tierversuche-beschwerden-hochschulen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Oct 2009 15:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierwelt]]></category>
		<category><![CDATA[ETH]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Tierversuche]]></category>
		<category><![CDATA[Universitäten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.tierarztblog.com/?p=2484</guid>
		<description><![CDATA[Das Bundesgericht hat zwei Beschwerden von ETH und Universität Zürich zu Forschungsexperimenten mit Rhesusaffen abgewiesen. Die beiden Hochschulen hatten gegen einen vorinstanzlichen Entscheid des Zürcher Verwaltungsgerichts Beschwerde geführt, der die Versuche verhinderte. Die Begründung des ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2485" title="Justitia" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/12/a121-150x150.jpg" alt="Justitia" width="150" height="150" />Das Bundesgericht hat zwei Beschwerden von ETH und Universität Zürich zu Forschungsexperimenten mit Rhesusaffen abgewiesen. Die beiden Hochschulen hatten gegen einen vorinstanzlichen Entscheid des Zürcher Verwaltungsgerichts Beschwerde geführt, der die Versuche verhinderte. Die Begründung des bundesgerichtlichen Urteils steht noch aus.</p>
<p>Im seinem Urteil von Anfang Oktober weist das Bundesgericht die beiden Beschwerden der Zürcher Hochschulen ab. Die Hochschulen hatten zusammen Beschwerde geführt, weil die strittigen Versuche am gemeinsamen Institut für Neuroinformatik stattfinden sollten. Eine Urteilsbegründung des Bundesgerichts steht noch aus. Bis eine solche vorliegt, können die Verantwortlichen der ETH und Universität Zürich (UZH) materiell zum Urteil keine Stellung nehmen. Die Hochschulen sind auf jeden Fall enttäuscht vom Entscheid. «Wir sind nun gespannt auf die Begründung aus Lausanne, aber unabhängig davon ist zu befürchten, dass dieser Entscheid negative Auswirkungen auf die Stellung des Forschungsplatzes Zürich haben wird», sagen ETH-Präsident Ralph Eichler und UZH-Prorektor Heini Murer in einer ersten Reaktion. Das Zürcher Verwaltungsgericht des Kantons Zürich hatte im Frühjahr 2008 einen Entscheid der Zürcher Gesundheitsdirektion gestützt, welche die Bewilligung für zwei Versuche mit Rhesusaffen auf Antrag der kantonalen Tierversuchskommission aufgehoben hatte. Das Verwaltungsgericht anerkannte in seinem damaligen Entscheid, dass Tierversuche zur Gewinnung von wissenschaftlichem Wissen explizit zulässig seien.</p>
<p><strong>Vorinstanz fordert Nachweis von “praktischem Nutzen“</strong></p>
<p>Das Verwaltungsgericht machte eine Bewilligung für Tierversuche mit Primaten allerdings davon abhängig, dass diese Versuche von Anfang an einen erkennbaren praktischen Nutzen aufweisen. Dieser Grundsatz gelte, so das Gericht, sowohl für die so genannt angewandte als auch für die Grundlagenforschung. Ausserdem müsse dieser praktische Nutzen aus den Erkenntnissen abgeleitet werden können, die innerhalb der Bewilligungsdauer von maximal drei Jahren zu erzielen seien. Dies, weil das Erreichen der langfristigen Versuchsziele und allfällige spätere Anwendungsmöglichkeiten unsicher seien. Mit diesem Entscheid wich das Gericht von der bisherigen Bewilligungspraxis ab.</p>
<p>Die Universität Zürich und die ETH Zürich, die beide seit Jahren international anerkannte Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Neuro- und Biowissenschaften betreiben, legten gegen diesen Entscheid Beschwerde ein. Beide Hochschulleitungen wollten damit in einer für die Forschung zentralen Frage Klärung durch das Bundesgericht. Die Hochschulen befürchteten, dass eine derart restriktive Bewilligungspraxis einem faktischen Verbot des Einsatzes von Primaten in der Grundlagenforschung gleichkäme. Sie waren ferner der Meinung, dass sich die Schweiz, die bezüglich Primatenhaltung heute die Massstäbe setzt, damit auf einen problematischen Alleingang begäbe und sich international einen massiven Wettbewerbsnachteil einhandeln würde. Es bleibt nun abzuwarten, wie das Bundesgericht die Abweisung der Beschwerden begründet und welche Konsequenzen dies auf die generelle Bewilligungspraxis von Tierversuchen mit Primaten haben wird.</p>
<p><strong>Versuche mit Primaten am Institut für Neuroinformatik</strong></p>
<p>Im Januar 2006 stellten Professor Kevan Martin und PD Daniel Kiper zwei Gesuche um Bewilligung von Tierversuchen mit Rhesusaffen. Im Rahmen des Nationalen Forschungsschwerpunkts &#8220;Plastizität und Reparatur des Nervensystems&#8221; wird der Frage nachgegangen, wie sich das Gehirn nach Schädigungen (z.B. infolge eines Schlaganfalls) reorganisiert, um seine Funktionen wieder zu erlangen. Dr. Daniel Kiper und Professor Kevan Martin verwenden dabei auch Rhesusaffen als Versuchstiere, da die Organisation ihrer Hirnrinde jener des Menschen nahe kommt.</p>
<p>Das kantonale Veterinäramt bewilligte aufgrund externer Gutachten und der bisherigen Rechtspraxis diese Versuche im Oktober 2006. Obwohl zwei Gutachten zu einem positiven Entscheid kamen, erhob die Tierversuchskommission gegen die vom Veterinäramt erteilten Bewilligungen Einspruch. Sie sah die Würde des Tieres verletzt und erachtete die Belastung für die Affen in Anbetracht der zu erwartenden Forschungserkenntnisse als zu gross. Die Tierversuchskommission erreichte damit ein vorläufiges Verbot der Tierversuche. Im Februar 2007 hob die Gesundheitsdirektion die Tierversuchsbewilligungen auf. Gegen diesen Entscheid legten die Forschenden von ETH und Universität Zürich im März 2007 Beschwerde ein, die das Zürcher Verwaltungsgericht Anfang Mai 2008 abgewiesen hat.</p>
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<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2009/07/20/tierversuche-schweiz-kosmetika-statistik-bvet/" target="_blank">Tierversuche in der Schweiz: Statistik 2008</a></p>
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<p style="text-align: center;"><strong>Botox-Tierversuche &#8211; Gequälte Schönheit</strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> Universität Zürich</p>
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		<title>Professor Horst Spielmann als Tierschutz-Patron in den Lebenswissenschaften ausgezeichnet</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 08:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tierwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Universität Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Berlin &#8211; Professor Horst Spielmann, Mediziner und Honorarprofessor an der Freien Universität Berlin, ist auf dem 7. Weltkongress zu Tierversuchen und Alternativen in den Lebenswissenschaften zu einem „Official Patron of Animal Welfare in the Life ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-2609" title="Freie Universität Berlin" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/09/a11.jpg" alt="Freie Universität Berlin" width="150" height="150" />Berlin</strong> &#8211; Professor Horst Spielmann, Mediziner und Honorarprofessor an der Freien Universität Berlin, ist auf dem 7. Weltkongress zu Tierversuchen und Alternativen in den Lebenswissenschaften zu einem „Official Patron of Animal Welfare in the Life Sciences“ ausgezeichnet worden. Er erhielt die Ehrung gemeinsam mit Professor Michael Balls von der englischen University of Nottingham und Professor Alan Goldberg von der amerikanischen Johns Hopkins University in Baltimore.</p>
<p>Die einmalige Auszeichnung wurde den drei Wissenschaftlern für ihre Erfolge verliehen, „das Reduzieren, Verbessern und Ersetzen von Tierversuchen von einem marginalen wissenschaftlichen Hobby zu einer allgemein anerkannten Wissenschaft zu machen.“ Die drei Preisträger haben in den vergangenen zwei Jahren an ihren jeweiligen Forschungsorten die renommiertesten Zentren für die Entwicklung von Alternativmethoden aufgebaut: die ZEBET (Zentralstelle zur Erfassung und Bewertung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden zum Tierversuch) in Berlin, das FRAME (Fund for the Replacement of Animals in Medical Experiments) in Nottingham sowie das CAAT (Center for Alternatives in Animal Testing) in Baltimore.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/GqajSp-k1bg" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/GqajSp-k1bg"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Tierschutz und Wissenschaft</strong></p>
<p>Professor Horst Spielmann ist Honorarprofessor für Regulatorische Toxikologie am Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie der Freien Universität Berlin. Seit mehr als 20 Jahren widmet sich der Mediziner der Erforschung von Alternativen zu Tierversuchen. Er leitete dazu mehrere Studien im Auftrag des Bundesforschungsministeriums sowie der Europäischen Kommission. Auf internationaler Ebene wurde er für seine Pionierarbeiten bereits mehrfach ausgezeichnet.</p>
<p>Der „7th World Congress on the Use of Animals and Alternatives in the Life Sciences“ behandelte vom 30. August bis zum 3. September 2009 aktuelle Entwicklungen im Tierschutz. Dank neuer Testverfahren in der Genomik und Computertechnologie, mit denen Medikamente, Impfstoffe, Nahrungszusatzstoffe, Pestizide und kosmetische Produkte auf ihre Verträglichkeit hin überprüft werden, ist in den kommenden zehn Jahren mit einem beispiellosen Rückgang von Tierversuchen zu rechnen. Die Kongressteilnehmer gehen davon aus, dass in 20 Jahren überhaupt keine Tiere mehr eingesetzt werden müssen, um die Verträglichkeit von Produkten zu überprüfen. An der Tagung nahmen mehr als 950 Tierschützer und Experten aus Politik, Wissenschaft und Industrie aus 40 Ländern der Welt teil.</p>
<p><strong>LINK Empfehlung:</strong> <a title="Freie Universtät Berlin" href="http://www.fu-berlin.de/einrichtungen/fachbereiche/vetmed/index.html" target="_blank">Freie Universtät Berlin</a></p>
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		<title>Tierversuche in der Schweiz: Statistik 2008</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 13:10:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bern &#8211; Wie dieser Tage veröffentlicht wurde, ist im Jahr 2008 ist die Zahl der in Tierversuchen verwendeten Tiere erneut geringfügig um 0,8% auf 731 883 angestiegen. Um 15% abgenommen haben demgegenüber die schwerbelastenden Versuche ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-458" title="tierversuche1" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2009/07/tierversuche1-150x150.jpg" alt="tierversuche1" width="150" height="150" /><strong>Bern</strong> &#8211; Wie dieser Tage veröffentlicht wurde, ist im Jahr 2008 ist die Zahl der in Tierversuchen verwendeten Tiere erneut geringfügig um 0,8% auf 731 883 angestiegen. Um 15% abgenommen haben demgegenüber die schwerbelastenden Versuche (15 578 Tiere). Für Kosmetika wurden auch 2008 keine Tiere eingesetzt.</p>
<p>Einem deutlichen Wachstum in der Grundlagenforschung (+ 8%) steht eine Abnahme in der angewandten medizinischen Forschung gegenüber (- 11%). Knapp die Hälfte der Versuchstiere wurden in der Industrie eingesetzt (- 9%), gut ein Drittel an Hochschulen und Spitälern (+ 7 %). Die Zunahme an Hochschulen und Spitälern widerspiegelt wohl die Ausweitung der Forschungsaktivitäten in der Schweiz.</p>
<p>Bei 78 % der eingesetzten Tieren handelte es sich um Nagetiere wie Mäuse, Ratten, Hamster oder Meerschweinchen. Vögel, insbesondere Geflügel, wurden in 11% der Fälle eingesetzt und zwar im Rahmen von Fütterungsversuchen sowie Studien zur tiergerechten Haltung (48 000 respektive 28 000 Tiere). Weiter wurden Fische, verschiedene Haustierarten, Kaninchen, Amphibien, Primaten und weitere Säugetiere verwendet.</p>
<p style="text-align: center;">
<p>Tierversuchs-Bewilligungen werden durch die kantonalen Behörden ausgestellt. Im Berichtsjahr waren 3325 kantonale Tierversuchsbewilligungen und Entscheide über meldepflichtige Tierversuche gültig (+ 8%). 882 Bewilligungen resp. Entscheide wurden neu erteilt (-17%), wovon zwei Drittel mit Auflagen. 3 Gesuche wurden abgelehnt (0,3%). Das Bundesamt für Veterinärwesen BVET als Oberaufsichtsbehörde hat in einem Fall Beschwerde gegen eine kantonale Bewilligung eingelegt.</p>
<p>Die ausführliche interaktive Tierversuchsstatistik 2008 kann auf der Website des BVET abgerufen werden (<strong><a title="Statistik BVET" href="http://www.tv-statistik.bvet.admin.ch/" target="_blank">www.tv-statistik.bvet.admin.ch</a></strong>).</p>
<p style="text-align: left;">
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2009/10/13/bundesgerichtsentscheid-schweiz-tierversuche-beschwerden-hochschulen/" target="_blank">Schweizer Bundesgerichtsentscheid in Sachen Tierversuche: Beschwerden der Hochschulen abgewiesen</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.facebook.com/GEFAELLT" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-7393" title="Gefällt mir" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/12/facebook_gefällt_mir_voting.jpg" alt="" width="50" height="50" /></a> <span style="color: #3366ff;">ZEIGE DEINEN FREUNDEN UND DEM REST DER WEL</span><span style="color: #3366ff;">T<a href="http://www.facebook.com/pages/Gefallt-mir-NICHT/116039798441297" target="_blank"><img class="alignright size-full wp-image-7397" title="Gefällt mir NICHT" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/12/facebook_gefällt_mir_nicht_voting.jpg" alt="" width="50" height="50" /></a> WAS SACHE IST</span><br />
<span style="color: #3366ff;"><a title="Gefällt mir" href="http://www.facebook.com/GEFAELLT" target="_blank"><strong>GEFÄLLT MIR</strong></a></span><span style="color: #ffffff;">xxxxxxxxxxxxxx</span><a title="Gefällt mir NICHT" href="http://www.facebook.com/pages/Gefallt-mir-NICHT/116039798441297" target="_blank"><strong>GEFÄLLT MIR NICHT</strong></a><br />
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<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/tlzsBZMXIpw" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/tlzsBZMXIpw"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Stoppt Tierversuche!</strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> Eidgenössisches Volkswirtschaftsdepartement</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.funwingames.com" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-7320" title="newton_soccer_onlinegame_2" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/06/newton_soccer_onlinegame_2.jpg" alt="" width="565" height="174" /></a></p>
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