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	<title>TierarztBLOG.com &#187; Artenschutz</title>
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	<description>Informatives und Unterhaltsames rund um Hund, Katze und Kleintiere.</description>
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		<title>Sommer, Sonne, Artenschutz</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jul 2016 18:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRO Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres: Sonne, Strand und neue Eindrücke, keine Termine, keine Verpflichtungen. Einfach abschalten und sich – herrlich – um nichts kümmern. Genauer: Um fast nichts. Denn mit nur ein ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-30397" title="Jedes Jahr zur Ferienzeit bekommen die Zollfahnder an den Flughäfen eine undankbare Zusatzaufgabe: Sie kontrollieren das Reisegepäck von Urlaubern auf verbotene Souvenirs." src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2016/07/Artenschutz_AGA.jpg" alt="" width="300" height="414" />Der Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres: Sonne, Strand und neue Eindrücke, keine Termine, keine Verpflichtungen. Einfach abschalten und sich – herrlich – um nichts kümmern. Genauer: Um fast nichts. Denn mit nur ein wenig Bedacht kann jeder Reisende ganz einfach dazu beitragen, dass der Aufenthalt für alle Beteiligten angenehm wird – auch für die einheimischen Tiere.</p>
<p>Drei Themenfelder sind für die Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V. (AGA) zur Ferienzeit besonders aktuell: Der Schutz von Schildkröten am Niststrand, verbotene Souvenirs und die gedankenlose Jagd auf Selfies.</p>
<p><strong>Schildkröten in Gefahr: Verhalten am Niststrand</strong></p>
<p>Meeresschildkröten kommen weltweit vor, auch an vielen Mittelmeerküsten. Die meiste Zeit ihres Lebens verbringen sie im Wasser, doch insbesondere zur Ablage ihrer Eier kommen Schildkrötenweibchen an den Strand. Im Schutz der Dunkelheit graben sie eine gut 40 Zentimeter tiefe Grube, legen die Eier hinein und bedecken sie anschließend mit Sand. Allein die Sonnenwärme brütet den Nachwuchs die folgenden 60 Tage über aus, gut getarnt vor Nesträubern. Die Brutsaison fällt genau in unsere Ferienzeit. Strandurlauber informieren sich darum am besten im Vorfeld, ob sie ihren Sommer an einem Niststrand verbringen. Falls ja, dann sollten alle Nachwuchsarchitekten in diesem Jahr einen strikten Baustopp für Sandburgen einlegen – denn beim Buddeln im Sand können leicht die versteckten Schildkrötennester beschädigt werden. Auch der spitze Fuß eines Sonnenschirms kann die vergrabenen Eier zerstören.<br />
Als schildkrötenfreundlicher Sonnenschutz bieten sich alternativ Strandmuscheln an. Zuletzt sollte den Eiern zuliebe die private Strandrallye ausfallen: Geländewagen, Quads und Motorräder können durch ihr Gewicht ganze Nester zerquetschen oder den darüber liegenden Sand stark verdichten. Schlüpfende Jungtiere haben dann keine Chance, sich an die Oberfläche zu graben.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/cYN34dwtp4k" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/cYN34dwtp4k"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Ein Elefant wird gerettet</strong></p>
<p>Werden die empfindlichen Schildkröten vor oder während der Eiablage gestört, geht im schlechtesten Fall der ganze Nachwuchs direkt verloren: Legt die verschreckte Mutter ihre Eier im Meer ab, wird kein einziges je ausgebrütet. Auf Nachtspaziergänge und Strandpartys am Niststrand sollte der Schildkröten zuliebe also verzichtet werden.</p>
<p>Auch die Betreiber von Strandbars und Hotels sind in der Pflicht: Liegestühle, Müll und sonstige Gegenstände können sowohl Mutter- als auch Jungtieren den Weg über den Strand versperren. Sie sollten über Nacht anderweitig verstaut sein. Auch künstliche Beleuchtungen können das sichere Anlanden am Brutstrand verhindern:  Sie stören den empfindlichen Orientierungssinn der Reptilien. Oft hilft schon ein freundlicher Hinweis an Hoteliers und Barbesitzer gegen störende Hindernisse und Lichtquellen. Egal also ob Urlauber oder Schildkröte, es ist genug Strand für alle da. Beim erfrischenden Bad können sich beide sogar im Meer treffen – aber bitte mit Abstand! Denn, so verrückt es auch klingen mag: Verängstigte Meeresschildkröten trauen sich nicht zum Atmen an die Oberfläche – und können schlimmstenfalls jämmerlich ersticken. Schnorchler, Schwimmer und Bootskapitäne sollten den Tieren also nicht zu nahe auf den Panzer rücken.</p>
<h2 style="text-align: center;"><span style="color: #3366ff;">»Wie mit Straßentieren umgehen?«</span></h2>
<p><iframe width="565" height="250" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/12/de_vet_tierarztblog-565x250.html" name="justanswer565"></iframe></center></p>
<p><strong>Schöne Erinnerungen statt schädlicher Souvenirs</strong></p>
<p>Jedes Jahr zur Ferienzeit bekommen die Zollfahnder an den Flughäfen eine undankbare Zusatzaufgabe: Sie kontrollieren das Reisegepäck von Urlaubern auf verbotene Souvenirs. Denn nicht alles, was in der Ferne feilgeboten wird, darf der Rückkehrer tatsächlich in die Heimat einführen. Oft sind es geschützte Tier- und Pflanzenarten, die als geschmackloser Touristenkitsch auf den Marktständen enden.</p>
<p>Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen regelt den internationalen Handel mit Tieren und Pflanzen. Je nach Gefährdungsstufe der Art ist er entweder ganz untersagt oder nur mit entsprechender Aus- und Einfuhrgenehmigung erlaubt. Allein im Jahr 2014 musste der Zoll rund 1.000 Mal aus diesem Grund an deutschen Flughäfen zugreifen; mehr als 70.000 Gegenstände stellten die Beamten sicher. Im Jahr darauf waren es bereits fast fünf Mal so viele: Zollbeamte beschlagnahmten 2015 ganze 580.000 geschützte Tiere, Pflanzen und daraus hergestellte Waren.</p>
<p>In einem Großteil der Fälle waren es Touristen, die ein verbotenes Souvenir oder Arzneimittel aus geschützten Pflanzen mitbrachten – wissentlich oder unwissentlich. Ihnen drohen empfindliche Geldbußen und sogar Freiheitsstrafen. Eine gute Orientierung für Urlauber bietet der „AGA-Ratgeber zum Souvenirkauf“: Er fasst die wichtigsten Fakten über verbotene und erlaubte Mitbringsel anschaulich zusammen. Das Heft kann kostenlos bei der AGA bestellt oder online unter <a href="http://www.aga-artenschutz.de " target="_blank">www.aga-artenschutz.de</a> eingesehen werden.</p>
<p>Tabu sind Schnitzereien aus Elfenbein, Walknochen oder aus Flusspferdzähnen, Raubtierfelle, Schildkrötenpanzer und Produkte aus Schildpatt (wie beispielsweise Kämme). Auch lebende Tiere gehören nicht ins Reisegepäck: Meist werden Gesundheitszeugnisse und Einfuhrgenehmigungen benötigt. Generell verboten ist der Handel mit fast allen Affenarten, Greifvögeln, vielen Papageien- und Reptilienarten. Was viele Urlauber überraschen dürfte: Auch Muscheln, Korallen und Gehäuse von Meeresschnecken können bei der Einfuhr Probleme bereiten. Denn auch hier können leicht bedrohte Arten darunter sein. Als einfache Faustregel kann also gelten: Tiere und ihre Körperteile bleiben besser in ihrer Heimat. Faszinierende Fotos, Kunsthandwerk, Gewürze oder ein guter Wein bereiten genau so viel Freude – und weniger Ärger.</p>
<p><a title="Tolle T-Shirts und Hoodies mit fantastischen Motiven findest du im TierschutzSHOP" href="http://www.tierschutzshop.com" target="_blank"><img class="alignleft size-full wp-image-29848" title="T-Shirts, Hoodies und mehr mit fantastischen Dean Russo Motiven im TierschutzSHOP erhältlich!" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2015/06/dean-russo-300.jpg" alt="" width="300" height="335" /></a></p>
<p><strong>Auf der Jagd – nach dem besten Selfie</strong></p>
<p>Überall sieht man sie stehen, die Selfie-Jäger: Vor dem Eiffelturm und dem Kolosseum, im Tierpark und im Wachsfigurenkabinett. Für das eindrucksvollste Bild und die meisten Likes positioniert sich der Fotograf möglichst dicht am Geschehen – was gerade in freier Wildbahn und in Safariparks zum großen Problem wird.<br />
Elefanten, Geparde, Antilopen – lange Zeit waren es vor allem gut ausgerüstete Spiegelreflex-Fotografen, die sich mit Teleobjektiven auf die Jagd nach dem idealen Naturmotiv machten. In Zeiten der Smartphones knipst nun jeder Handybesitzer, mit begrenzter Bildqualität und Zoomfunktion.</p>
<p>Die Folgen: Touristen verlieren alle Hemmungen, das Maß für einen gesunden Abstand von und einen respektvollen Umgang mit Lebewesen; Guides fahren ihre anspruchsvollen Kunden immer näher an die Tiere, immer schneller – und immer öfter auch querfeldein, ohne Rücksicht auf Jungtiere, Lebensräume und das Stresslevel der tierischen Bewohner. Im vergangenen Jahr wurden bei einem solchen Manöver in Kenia vier junge Geparden von einem Touristenbus überrollt – eine vermeidbare Tragödie.</p>
<p>Auch ein seltener La-Plata-Delfin wurde Anfang des Jahres in Argentinien zum Opfer rücksichtsloser Selfie-Fotografen: Das Tier wurde aus dem Wasser gezogen und so lange von Touristenhand zu Touristenhand gereicht, bis es völlig dehydriert am Strand starb. Wenige Monate später quälten, schlugen und verletzten Strandtouristen im Libanon eine Karettschildkröte – alles dokumentiert per Smartphonekamera. „Haarsträubend“ findet Birgit Braun diese „Selfie-Mania“. „Immer öfter leiden Tiere unter fotowütigen Touristen“, sagt die Geschäftsführerin der AGA. „Die Fälle nehmen rapide zu. Alle wollen Tierfotos, aber viele Urlauber verschwenden keinen Gedanken daran, welchen Preis ihre lebenden Motive dafür zahlen.“</p>
<p>Die Selfie-Jagd hat noch einen weiteren negativen Effekt: Nachdem die Zahl der für Hobbyfotografen abgerichteten Wildtiere – wie etwa Tanzbären oder Greifvögel – in den letzten Jahren abgenommen hatte, blüht das Geschäft mit dem schnellen Schnappschuss erneut auf. Für den Facebook-Post mit Bär oder Tiger sind Touristen offenbar wieder eher bereit, in die Tasche zu greifen – und auch dabei Tier- und Artenschutz auszublenden.</p>
<p>Beiden Problemen ist mit einfachen Strategien beizukommen: Offensichtlich unseriöse Anbieter sollten gemieden, zweifelhafte durch Nachfragen und kurze Recherchen überprüft werden. Sollte ein Führer deutlich zu dicht auf ein Tier auffahren oder die Wege verlassen wollen, kann ihn der Kunde freundlich versuchen umzustimmen. Beobachten Reisende tatsächlich ein grobes Fehlverhalten, besteht die Möglichkeit, den Guide oder die Organisation an Behörden beziehungsweise Nationalparkverwaltungen zu melden – und kritische Kommentare und Bewertungen auf Homepages und in sozialen Medien zu hinterlassen. Denn Reiseanbieter sind hier sehr auf ihren guten Ruf bedacht. Und zuletzt kann, wie immer, auch hier ein wenig gesunder Menschenverstand nicht schaden – ein kurzes Innehalten, eine knappe Frage nach dem Tierwohl, bevor die Kamera gezückt wird.</p>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a title="Tierschutz im Urlaub" rel="bookmark" href="http://www.tierarztblog.com/2013/07/03/tierschutz-im-urlaub/">Tierschutz im Urlaub</a><br />
<a title="Touristen: Gefahren für die Tierwelt" rel="bookmark" href="http://www.tierarztblog.com/2012/07/25/touristen-gefahren-fur-die-tierwelt/">Touristen: Gefahren für die Tierwelt</a></p>
<p style="text-align: center;"><strong><object style="width: 565px; height: 350px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/fLbx12r1M6M" /><embed style="width: 565px; height: 350px;" type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/fLbx12r1M6M"></embed></object></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Anti-Wilderereinheit des DSWT</strong></p>
<p><strong>Quelle</strong><strong>:</strong> Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AGA) e.V. / <strong>Foto:</strong> AGA-BirgitBraun</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-19702" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/09/bunter_balken_blog.jpg" alt="" width="561" height="8" /></p>
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		<title>Handel mit Körperteilen artgeschützter Tiere auf Wiener Weihnachtsmarkt</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Dec 2010 08:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Wien &#8211; Auf einem beliebten Weihnachtsmarkt in Wien machten Mitarbeiter von VIER PFOTEN einen grausigen Fund: An einem Verkaufsstand werden unter dem Vorwand des Schamanismus Präparate von artengeschützten Tieren verkauft.
Zum Angebot stehen dort unter anderem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a rel="attachment wp-att-12530" href="http://www.tierarztblog.com/2010/12/18/handel-mit-korperteilen-artgeschutzter-tiere-auf-wiener-weihnachtsmarkt/zuckerlfrau_christkindlmarkt/"><img class="alignleft size-full wp-image-12530" title="zuckerlfrau_christkindlmarkt" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/12/zuckerlfrau_christkindlmarkt.jpg" alt="" width="300" height="427" /></a>Wien</strong> &#8211; Auf einem beliebten Weihnachtsmarkt in Wien machten Mitarbeiter von VIER PFOTEN einen grausigen Fund: An einem Verkaufsstand werden unter dem Vorwand des Schamanismus Präparate von artengeschützten Tieren verkauft.</p>
<p>Zum Angebot stehen dort unter anderem Bussard-, Habicht- und Falkenflügel, Schlangenhäute, Krokodilzähne sowie Puma- und Leopardenkrallen. &#8220;All diese Tiere sind nach der Vogelschutzrichtlinie der Europäischen Union, der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie, dem Washingtoner-Artenschutzabkommen und den entsprechenden österreichischen Gesetzen geschützt. Der Verkauf muss sofort gestoppt werden&#8221;, fordert Johanna Stadler, Geschäftsführerin von Vier Pfoten.</p>
<p>&#8220;Handel mit Produkten oder Körperteilen artgeschützter Tiere ist verboten. Daher hat Vier Pfoten das Unternehmen, das diese Präparate verkauft, angezeigt&#8221;, erklärt Johanna Stadler. Sowohl Marktamt als auch Umweltschutzmagistrat sind aufgefordert, umgehend einen Lokalaugenschein vorzunehmen. Da der Markt am 24.12. schließt und Vier Pfoten nicht bekannt ist, wo &#8211; abgesehen von der Firmenwebsite &#8211; die Produkte danach verkauft werden, muss dringend schnell gehandelt werden. &#8220;Es ist traurig, dass überhaupt die Genehmigung zum Verkauf dieser Produkte erteilt wurde&#8221;, erklärt Johanna Stadler: &#8220;Tiere, von denen es nur noch wenige ihrer Art gibt, mussten sterben. Dies nur, damit Kunden dieses Unternehmens der Aberglaube rund um diverse schamanische Rituale vorgegaukelt werden kann.&#8221;</p>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG</strong><br />
<a href="http://www.christkindlmarkt.at" target="_blank">Wiener Adventzauber</a><br />
<a href="http://www.facebook.com/pages/Ich-liebe-Tiere-Pro-Tierschutz/108944659139836?" target="_blank">Ich       liebe  Tiere | PRO TIERSCHUTZ</a> &#8211; <em>Facebook Plattform für  Tierfreunde</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/cOu9yHj9auI" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/cOu9yHj9auI"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>In Wien am Weihnachtsmarkt &#8230;</strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> ots / <strong>Foto:</strong> <a title="unter Lizenz" href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5/deed.de" target="_blank">Oswald Hicker</a><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-19702" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/09/bunter_balken_blog.jpg" alt="" width="561" height="8" /></p>
<h2 style="text-align: center;"><span style="color: #3366ff;">»Erfahrene Tierärzte beantworten alle Fragen«</span></h2>
<p><center><iframe width="565" height="250" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/12/de_vet_tierarztblog-565x250.html" name="justanswer565"></iframe></center><br />
<em>presented by</em><center><a title="Tierschutzshop - Shoppen für den Tierschutz" href="http://www.vet4fun.com" target="_blank"><strong>Tierschutzshop</strong></a> <strong> &#8211; Shoppen für den Tierschutz</strong><br />
Finanziere auch DU Dein Projekt oder Deinen Tierschutzverein in Kooperation mit dem Tierschutzshop! </center><a title="Shoppen für den Tierschutz" href="http://www.tierschutzshop.com" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-24685" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2012/07/Tierschutzshop-Logo-565.png" alt="" width="565" height="105" /></a><br />
<img class="aligncenter size-full wp-image-19702" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2011/09/bunter_balken_blog.jpg" alt="" width="561" height="8" /></p>
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		<title>Der Habichtskauz erobert heimisches Terrain zurück</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/09/08/habichtskauz-projekt-wiederansiedelung-richard-zink-wildtierkunde/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 07:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRO Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Österreich &#8211; Seit 2007 wird die Habichtskauz-Wiederansiedlung von einem Forscherteam rund um den Ornithologen Richard Zink am Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vet.med. Uni Wien geleitet. Ziel ist das “Come Back” der großen Eule ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-10099" title="junger Habichtskauz" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/09/habichtskauz.jpg" alt="" width="300" height="430" />Österreich</strong> &#8211; Seit 2007 wird die Habichtskauz-Wiederansiedlung von einem Forscherteam rund um den Ornithologen Richard Zink am Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vet.med. Uni Wien geleitet. Ziel ist das “Come Back” der großen Eule in die Wälder Österreichs, welche gegen Mitte des 20. Jahrhunderts aufgrund des Lebensraum-verlustes und illegaler Abschüsse ausstarb.</p>
<p>Heute haben sich durch die Ausweisung von Schutzgebieten und die sukzessive Umstellung auf nachhaltige Waldbewirtschaftung die Lebensbedingungen für den Habichtskauz wieder verbessert. Auf dieser Basis wurde das Vorhaben der Wiederansiedlung durch eine internationale Expertendeligation Herbst 2006 empfohlen.</p>
<p>Als Freilassungsorte wurden die Schutzgebiete „Biosphärenpark Wienerwald“ und „Wildnisgebiet Dürrenstein“ gewählt. Diese ökologisch besonders wertvollen Waldgebiete bieten den Neuankömmlingen optimale Lebenschancen. Durch ein neuerliches Vorkommen in den Alpen könnte eine Verbindung zwischen den Populationen südlich (Slowenien, Italien) und nördlich (Deutschland, Tschechische Republik) der Alpenrepublik entstehen. Einzelne, zwischen diesen Vorkommen wandernde Eulen, sollen den Genfluss innerhalb der europäischen Metapopulation erhalten und so das Überleben der seltenen Großeule nachhaltig sichern.</p>
<p><strong>Verbreitungsgebiet des Habichtkauzes in Mitteleuropa</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-10111" title="Verbreitungsgebiet des Habichtskauzes in Mitteleuropa" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/09/verbreitungsgebiet_habichtskauz.jpg" alt="" width="565" height="269" /></p>
<p>Die Freilassung der jungen Habichtskäuze erfolgt nach einer im Nationalpark Bayrischen Wald erprobte Methode (wo seit den 70igern Jahren eine erfolgreiche Wiederansiedlung statt fand): die Jungtiere übersiedeln mit Elterntieren in Volieren an den Freilassungsstandorten. Im Spätsommer werden die Käfige geteilt und die Jungtiere dürfen in ihre neue Heimat fliegen – die Elterntiere bleiben noch einige Zeit in der Voliere, um die Ortstreue der Jungen zu festigen. Zur Evaluierung der Projektfortschritte ist die laufende Kontrolle der freigelassenen Käuze unumgänglich. Die Eulen werden daher besendert. Dadurch weiß man jederzeit wo sich die Vögel befinden. Zum anderen wird am Aufbau eines high-tech Nistkastensystems gearbeitet. Dort lassen sich die Tiere während der Brut gut kontrollieren.</p>
<p><strong>Projektziele</strong></p>
<ul>
<li>Aufbau kleiner Populationskeimzellen rund um die Freilassungsplätze im Biosphärenpark Wienerwald und im Wildnisgebiet Dürrenstein</li>
<li>Anbindung an bestehende Vorkommen im Ausland</li>
<li>Schutz der Lebensräume</li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/JsUJfw1Z6Os" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/JsUJfw1Z6Os"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Habichtskauz</strong></p>
<p>Als ehemals größte Eule unserer Wälder verschwand der Kauz gegen Mitte des 20. Jahrhunderts aus Österreich. Grund dafür war unter anderem deren ungewöhnlich vertrautes Verhalten gegenüber dem Menschen, infolgedessen es seinerzeit häufig zu Abschüssen kam. Das entsprechende Zusammenspiel zwischen Grundeigentümern, Jägern und Wissenschaftlern ist heute Voraussetzung für den Schutz der mittlerweile ganzjährig geschonten Vögel.</p>
<p>In luftiger Höhe von bis zu 25 Metern wurden bzw. werden im Rahmen des Projekts Nistkästen montiert, um die Wiederansiedelung der Vögel zu unterstützen und die Fortpflanzung zu kontrollieren. Während einst intensive Forstwirtschaft und monotone Fichtenwälder dem Habichtskauz akuten Brutplatzmangel bescherten, stehen dem Neuankömmling heute wieder artenreiche Laubmischwälder zur Verfügung. Besonders eindrucksvoll sind in diesem Zusammenhang die Baumriesen mit zahlreichen Bruthöhlen, wie man sie im Biosphärenpark Wienerwald findet.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-10104" title="Projektleiter Dr. Richard Zink, Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Vet.med. Uni Wien" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/09/richard_zink.jpg" alt="" width="300" height="300" />Die Österreichische Zoo Organisation (OZO) und der Verein Eulen und Greifvogelschutz sowie private Halter aus mehreren europäischen Ländern züchten die Habichtskäuze und stellen sie kostenlos für die Freilassung zur Verfügung. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz. Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien (MA49) unterstützen das Projekt tatkräftig durch die Anfertigung zahlreicher Nisthilfen.</p>
<p>Die beiden Schutzgebiets-Verwaltungen im Biosphärenpark Wienerwald und im Wildnisgebiet Dürrenstein tragen substantiell zur Abwicklung des Projekts vor Ort bei. Das Projekt wird durch ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Ausstellungen, Vorträgen, Foldern und einer eigenen Website begleitet.</p>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a href="http://www.habichtskauz.at/files/steckbrief.pdf" target="_blank">Steckbrief Habichtskauz</a> (PDF)</p>
<p style="text-align: center;">
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG</strong><br />
<a href="http://www.habichtskauz.at/" target="_blank">Habichtskauz Wiederansiedelungsprojekt</a><br />
<a href="http://www.facebook.com/PRO.TIERSCHUTZ" target="_blank">Ich       liebe  Tiere | PRO TIERSCHUTZ</a> &#8211; <em>facebook Plattform für  Tierfreunde</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/qLqZCts-xz4" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/qLqZCts-xz4"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Habichtskauz</strong></p>
<p><strong>Quelle, Grafik,</strong> <strong>Foto:</strong> habichtskauz.at</p>
<p style="text-align: center;"><object id="Player_a5a068fa-3c54-49fb-b8f5-9f14f8dcb912" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Fa5a068fa-3c54-49fb-b8f5-9f14f8dcb912&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_a5a068fa-3c54-49fb-b8f5-9f14f8dcb912" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_a5a068fa-3c54-49fb-b8f5-9f14f8dcb912" type="application/x-shockwave-flash" width="565px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Fa5a068fa-3c54-49fb-b8f5-9f14f8dcb912&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_a5a068fa-3c54-49fb-b8f5-9f14f8dcb912" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Fa5a068fa-3c54-49fb-b8f5-9f14f8dcb912&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Fa5a068fa-3c54-49fb-b8f5-9f14f8dcb912&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-9380" title="Unterwassertherapie am Laufband u.v.m. im Therapiezentrum der Thermenlandklinik" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2020/12/Klinik_Therapie_565x150.png" alt="" width="565" height="150" /></a></p>
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</span></p>
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		<title>Orang Utans &#8211; die Waldmenschen</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/08/28/orang-utan-waldmensch-video-artenschutz-palmol-nestle-greenpeace/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 07:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRO Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Orang Utan]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Name &#8220;Orang-Utan&#8221; stammt von den malaiischen Wörtern &#8220;orang&#8221; (Mensch) und &#8220;utan&#8221; oder &#8220;hutan&#8221; (Wald) und bedeutet &#8220;Waldmensch&#8221;.  Die Tiere in der Station von Samboja gehören der Unterart &#8220;Pongo pygmaeus morio&#8221; an, die nur ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-full wp-image-9852" title="Orang Utan Baby am Bauch seiner Mutter" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/08/orang_utan_baby.jpg" alt="" width="300" height="460" />Der Name &#8220;Orang-Utan&#8221; stammt von den malaiischen Wörtern &#8220;orang&#8221; (Mensch) und &#8220;utan&#8221; oder &#8220;hutan&#8221; (Wald) und bedeutet &#8220;Waldmensch&#8221;.  Die Tiere in der Station von Samboja gehören der Unterart &#8220;Pongo pygmaeus morio&#8221; an, die nur in Ost-Borneo heimisch ist.</p>
<p>Orang-Utans sind Baumbewohner. Der Körperbau der Orang Utans ist daher an das Leben in den Bäumen angepasst. Die Arme sind lang und kräftig. Sie können ausgestreckt eine Spannweite von über zwei Metern erreichen. Die kurzen Beine sind sehr beweglich und nach innen einbiegbar, was dem senkrechten Klettern an Baumstämmen dient. Die Füße erwecken einen handähnlichen Eindruck.</p>
<p>Wie alle Menschenaffen sind Orang-Utans tagaktiv &#8211; vor allem am Vormittag und am späten Nachmittag streifen sie im Wald herum. In der Mittagszeit halten sie eine &#8220;Siesta&#8221;. Zur Nachtruhe errichten sie ein Nest aus Blättern. Sie bewegen sich langsam mit allen vier Gliedmaßen kletternd fort, oder gehen auf den Ästen. Wenn sie es eilig haben, schwingen sie sich mit ihren langen Armen von Ast zu Ast voran. Manchmal schaukeln sie mit den Bäumen, um die Distanz zwischen ihnen zu verringern. Am Boden sind Orang-Utans vorsichtig und scheu. Sie kommen selten auf den Boden, am ehesten, wenn sie zu einem anderen Baum wechseln wollen.</p>
<p>Bis zum vierten Lebensjahr gelten Orang Utans als Kleinkinder, die viel Liebe und Zuwendung brauchen. Die Aufzucht der Kinder ist Sache der Mütter, die Affenväter beteiligen sich nicht daran. Mit acht Jahren treten sie in die Pubertät ein, und mit 14 Jahren sind Orang Utans erwachsen. Dann leben sie meist einzelgängerisch, enge soziale Bindungen gibt es nur zwischen Weibchen und ihren unselbstständigen Kindern.  Aber alle Orang-Utans einer Population kennen sich individuell und unterhalten persönliche Beziehungen, auch wenn sie wenig Zeit mit einander verbringen. Wenn sich Männer begegnen, kommt es jeodch oft zu Feindseligkeiten. Weibchen sind meist freundlicher zueinander und gehen mitunter sogar gemeinsam auf Nahrungssuche.</p>
<p>Orang Utans sind vor allem Pflanzenfresser, besonders Früchte sind begehrt. In Ost-Borneo ist die Ernährungssituation für Orang Utans aber suboptimal: Auf Grund des Klimas und nährstoffarmer Böden sind die für Orang Utans wichtigen Früchte (Dipterocarpaceen) nicht gerade reichlich vorhanden. Nur in &#8220;El Nino-Jahren&#8221; gibt es Früchte in Massen. Oft sind Orang Utans dadurch gezwungen Blätter oder Rinde zu essen, um nicht zu verhungern. Bei den Orang Utans gibt es &#8220;Ortsansässige&#8221; &#8211; das sind die Weibchen und manche der Männer.  Auf der Suche nach Nahrung durchwandern &#8220;Orstansässigen&#8221; große  Territorien von durchschnittlich 100- 5000 Hektar. Die Reviere der Männchen überlappen sich mit denen von mehreren Weibchen.  Die meisten Männchen haben aber kein festes Territorium sondern streifen als &#8220;Pendler&#8221; und &#8220;Wanderer&#8221; umher und legen mitunter riesige Strecken zurück.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/GtvajdRM5EU" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/GtvajdRM5EU"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Orang Utans</strong></p>
<p>Die Orang Utans sind stark in ihrem Bestand bedroht. Vor 20 Jahren gab es nach Schätzungen der UN-Umweltorganisation UNEP noch 250 000 Orang Utans. Heute sind es nach Angaben der UNEP kaum noch 40 &#8211; 50 000. Die UN-Organisation befürchtet, dass die freilebenden Orang Utans um das Jahr 2017 ausgerottet sein werden &#8211; wenn die Zerstörung der Wälder weitergeht.      Noch vor 20-30 Jahren war das Landesinnere von Borneo nahezu vollständig von Regenwald bedeckt. Die Bewohner, vor allem die Dayak-Völker, lebten Jahrtausende lang vom Nahrungsangebot des Waldes, ohne die Lebensgrundlagen für sie selbst und der anderen Waldbewohner zu gefährden. Die Ankunft der industriellen Zivilisation änderte die Situation drastisch und schlagartig: Der Hunger nach Kohle, Holz, Öl und Palmöl droht die Tiefland-Regenwäldern, in denen die Orang Utans leben, schon bald völlig zu zerstören:</p>
<p>80-90 Prozent der Tiefland-Urwälder sind bereits vernichtet. Menschliche Siedlungen, Industrie, Felder und Plantagen breiten sich rasant entlang von Flüssen und Straßen aus. Kalimantan erlebt derzeit einen Wirtschafts-Boom (Palm-Öl, Kohle, Holz&#8230; zu Lasten des Waldes) und die Bevölkerung wächst unter anderem durch Zuzug von anderen indonesischen Inseln stark an. Die fortschreitende Waldzerstörung auf Borneo zu stoppen ist auch im Interesse des globalen Klimaschutzes und ist daher Gegenstand von internationalen Bemühungen im Rahmen der Verhandlungen zur UNO-Rahmen-Klimakonvention (Kyoto Nachfolge-Regelung) bzw. bilateraler Projekte etwa zwischen Norwegen und Indonesien (Oslo-Paris Prozess).</p>
<p>Neben der Vernichtung ihres Lebensraumes bedrohen Bejagung und Handel &#8211; insbesondere mit Orang-Utan Babies &#8211; die Orang Utans. Junge Affen sind beliebte Haustiere und Kinderersatz in Borneo. Verschärft wird die Situation durch die langsame Reproduktionsrate der Tiere. Angesichts der dramatischen Dezimierung der Orang-Utans sind Rehabilitations- und Auswilderungs-Programme ebenso wichtig, um die Orang Utans vor der Ausrottung zu retten wie der rasche und umfassende Schutz der verbliebenen Tieflandurwälder als Habitat der noch in Freiheit lebenden Menschenaffen.</p>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a href="http://www.tierarztblog.com/2010/08/29/bos-orang-utan-projekt-borneo/" target="_blank">Ein neues Zuhause für verwaiste Orang Utans auf Borneo</a></p>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG</strong><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Orang-Utans" target="_blank">Orang Utans</a> &#8211; <em>Wikipedia</em><br />
<a href="http://www.bos-deutschland.de" target="_blank">Borneo Orang Utan Survival (BOS)</a> &#8211; <em>Deutschland</em><br />
<a href="http://www.bos-schweiz.ch" target="_blank">Borneo Orang Utan Survival (BOS)</a> &#8211; <em>Schweiz</em><br />
<a href="http://www.facebook.com/PRO.TIERSCHUTZ" target="_blank">Ich       liebe  Tiere | PRO TIERSCHUTZ</a> &#8211; <em>facebook Plattform für  Tierfreunde</em></p>
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong> </strong><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/efPQPMIjr3U" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/efPQPMIjr3U"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Warum KitKat schlecht für Orang-Utans ist</strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> ots / <strong>Foto:</strong> <a title="unter Lizenz" href="http://http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de" target="_blank">Oliver Spalt</a></p>
<p style="text-align: center;"><object id="Player_a5a068fa-3c54-49fb-b8f5-9f14f8dcb912" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565px" height="200px" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="bgcolor" value="#FFFFFF" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Fa5a068fa-3c54-49fb-b8f5-9f14f8dcb912&amp;Operation=GetDisplayTemplate" /><param name="name" value="Player_a5a068fa-3c54-49fb-b8f5-9f14f8dcb912" /><param name="align" value="middle" /><embed id="Player_a5a068fa-3c54-49fb-b8f5-9f14f8dcb912" type="application/x-shockwave-flash" width="565px" height="200px" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Fa5a068fa-3c54-49fb-b8f5-9f14f8dcb912&amp;Operation=GetDisplayTemplate" align="middle" name="Player_a5a068fa-3c54-49fb-b8f5-9f14f8dcb912" allowscriptaccess="always" bgcolor="#FFFFFF" quality="high"></embed></object> <noscript><A HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&#038;MarketPlace=DE&#038;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Fa5a068fa-3c54-49fb-b8f5-9f14f8dcb912&#038;Operation=NoScript" mce_HREF="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Fhttpwwwtierar-21%2F8010%2Fa5a068fa-3c54-49fb-b8f5-9f14f8dcb912&amp;Operation=NoScript">Amazon.de Widgets</A></noscript></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.thermenlandklinik.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-9380" title="Unterwassertherapie am Laufband u.v.m. im Therapiezentrum der Thermenlandklinik" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2020/12/Klinik_Therapie_565x150.png" alt="" width="565" height="150" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vogelbeobachtung im Europaschutzgebiet Westliches Weinviertel</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/07/15/vogelbeobachtung-im-europaschutzgebiet-westliches-weinviertel/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 08:41:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRO Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Großtrappe]]></category>

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		<description><![CDATA[Österreich &#8211; Mit einem Gewicht von bis zu 16 Kilogramm gehören Großtrappen zu den schwersten flugfähigen Vögeln der Welt. Einen Beobachtungs- und Informationspunkt für diese imposanten Vögel hat Naturschutz-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf gemeinsam mit Landesjägermeister ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-8447" title="Großtrappe" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/07/trappe.jpg" alt="" width="300" height="430" />Österreich</strong> &#8211; Mit einem Gewicht von bis zu 16 Kilogramm gehören Großtrappen zu den schwersten flugfähigen Vögeln der Welt. Einen Beobachtungs- und Informationspunkt für diese imposanten Vögel hat Naturschutz-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf gemeinsam mit Landesjägermeister Dr. Christian Konrad bei der Wartberger Wehrkirche in der Gemeinde Straning-Grafenberg eröffnet.</p>
<p>Damit wird allen Interessierten die Möglichkeit gegeben, sich über die erfolgreichen Schutzmaßnahmen im Europaschutzgebiet Westliches Weinviertel zu informieren. Eine ehemalige Weingarten-&#8221;Hiatahütte&#8221; ist für diesen Zweck teilweise saniert worden und dient nun als Vogelbeobachtungsstation.</p>
<p>Auch wenn die Trappen selbst gerne die Deckung in den Feldern suchen &#8211; das äußerst erfolgreiche Artenschutzprojekt braucht sich nicht zu verstecken: Nachdem Mitte der neunziger-Jahre im Westlichen Weinviertel nur noch 22 Großtrappen gezählt worden sind, leben hier heute wieder 60 dieser Tiere. Zurückzuführen ist die positive Bestandsentwicklung auf die seither ergriffenen Schutzmaßnahmen. So wurden unter Einbeziehung von 260 Landwirten rund 3.500 Hektar Trappenschutzflächen als Brut- und Nahrungsgebiete angelegt.</p>
<p>&#8220;Landwirte, Jäger und Gemeinden sind von Anfang an in das Projekt mit einbezogen worden. Das gewährleistet die Akzeptanz für den Naturschutz und stärkt die Identifizierung mit der geschützten Tierart in der Region. Zusätzlich profitieren Arten wie Feldhasen, Feldlerchen und Greifvögel von den Maßnahmen, die den Lebensraum verbessern&#8221;, freut sich Pernkopf über den Erfolg.</p>
<p>Der Projektpartner EVN hat 20 kV-Mittelspannungsleitungen auf einer Länge von 33 Kilometern in die Erde verlegt. Gemeinsam mit der Verbund AG und den ÖBB sind weitere 80 Kilometer Hochspannungsleitungen markiert worden. Dadurch konnte die Kollision von Großtrappen mit Stromleitungen &#8211; die häufigste Todesursache bei erwachsenen Tieren &#8211; signifikant reduziert werden.</p>
<p>&#8220;Möglich waren diese Investitionen in den Jahren 2005 bis 2010 durch das von der Europäischen Union unterstützte LIFE-Projekt ?Großtrappe? mit einem Volumen von 5,8 Millionen Euro. Das Projekt wird von der Österreichischen Gesellschaft Großtrappenschutz in Zusammenarbeit mit Projektpartnern umgesetzt. Das Vorhaben erstreckt sich auch auf Trappenschutzflächen im Burgenland und ist mit weiteren Schutzprojekten in Ungarn und in der Slowakei abgestimmt&#8221;, so Pernkopf. Ein bis 2015 ausgerichtetes Nachfolgeprojekt im EU-Förderprogramm LIFE+ ist in Vorbereitung.</p>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG</strong><br />
<a href="http://www.grosstrappe.at" target="_blank">LIFE Projekt &#8220;Großtrappe&#8221;</a><br />
<a href="http://www.facebook.com/PRO.TIERSCHUTZ" target="_blank">Ich       liebe  Tiere | PRO TIERSCHUTZ</a> &#8211; facebook Plattform für  Tierfreunde      und  Tierschützer</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/q68vn7irqRs" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/q68vn7irqRs"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Grosstrappen im Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel</strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> ots / <strong>Foto:</strong> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.de" target="_blank">Bundesarchiv</a></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Werbung</span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.funwingames.com" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-8098" title="AMORE MIO @ FUNWINGAMES - Tierisch gute Spiele - Free Photoplay Skillgames" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/07/funwingames_amore_mio.jpg" alt="" width="565" height="344" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>In Kärnten ist wieder der Bär los</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/07/13/kaernten-baer-vier-pfoten-jaeger/</link>
		<comments>http://www.tierarztblog.com/2010/07/13/kaernten-baer-vier-pfoten-jaeger/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 06:45:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRO Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Bär]]></category>

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		<description><![CDATA[Österreich &#8211; Anlässlich der Schafrisse im Kärntner Gailtal durch einen Braunbären mahnt die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN zur Besonnenheit. Wichtig ist jetzt vor allem ein verstärkter Schutz des Viehs und anderer menschennaher Nahrungsquellen für Meister Petz.
&#8220;Ein ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-8345" title="Braunbär (ursus arctos)" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/07/braunbär_ursus_arctos.jpg" alt="" width="300" height="300" />Österreich</strong> &#8211; Anlässlich der Schafrisse im Kärntner Gailtal durch einen Braunbären mahnt die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN zur Besonnenheit. Wichtig ist jetzt vor allem ein verstärkter Schutz des Viehs und anderer menschennaher Nahrungsquellen für Meister Petz.</p>
<p>&#8220;Ein Fall Roznik darf sich nicht wiederholen&#8221;, betont Johanna Stadler, Geschäftsführerin von VIER PFOTEN. Im Mai 2009 wurde der Bär Roznik vermutlich in Kärnten von Wilderen brutal abgeschossen. Die Tat ist bis heute nicht aufgeklärt.</p>
<p>VIER PFOTEN begrüßt die Rückkehr von Braunbären in ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet. Die Tiere sind streng geschützt und die Alpenländer unternehmen große Anstrengungen, um eine konfliktarme Wiedereinwanderung zu ermöglichen.  &#8220;Allerdings muss das Zusammenleben von Mensch und Tier erst wieder erlernt werden&#8221;, erklärt Johanna Stadler. Die Forderung von Almbesitzern und Bauern nach einer Vertreibung des Bären verfolgt VIER PFOTEN deshalb aufmerksam. &#8220;Wir hoffen, dass nicht als nächstes der Abschuss des Bären verlangt wird&#8221;.</p>
<p>Vielmehr müssen aus Sicht des Tierschutzes Schafe und Bienenstöcke in der Region konsequent geschützt und die weitere Entwicklung des Bären aufmerksam verfolgt werden. Betroffene Tierhalter sollen unbürokratisch entschädigt werden.      Als mahnendes Beispiel dient der illegale Abschuss des Bären Roznik aus dem vergangenen Jahr. Nach der brutalen Wilderei wurden unter anderem von VIER PFOTEN und der Kärntner Jägerschaft insgesamt 10.000 Euro Belohnung zur Aufklärung des Falles angeboten. &#8220;Jäger und Landwirte sollten beim aktuell umherstreifenden Gailtal-Bären deutlich machen, dass sie sich für eine friedliche Koexistenz zwischen Menschen und Bären stark machen&#8221;, betont Johanna Stadler.</p>
<p><strong>MEHR ZUM THEMA</strong><br />
<a href="../2010/06/26/jahrestag-des-problembar-abschusses-bruno-gedenktag-im-barenwald-arbesbach/" target="_blank">Jahrestag des “Problembär”-Abschusses: Bruno Gedenktag  im Bärenwald Arbesbach</a><br />
<a href="../2010/06/02/kung-fu-bear-video-youtube-foto-japan-zoo/" target="_blank">Kung Fu Bär – Es gibt ihn wirklich!</a><br />
<a href="../2010/03/20/katar-eisbar-klima-erwarmung-nordpol-arktis-artenschutz-cites-eu/" target="_blank">Ein schwarzer Tag für weiße Riesen</a><br />
<a href="../2010/03/09/animals-asia-mondbar-vietnam-tierschutz-hilfe/" target="_blank">Bärenrettung Vietnam: Nachwuchs bei den Mondbären</a></p>
<p><strong>LINK EMPFEHLUNG</strong><br />
<a href="http://www.kindernetz.de/oli/tierlexikon/braunbaer/-/id=74994/nid=74994/did=81828/1269uhl/index.html" target="_blank">Der Braunbär</a> &#8211; Kinderlexikon<br />
<a href="http://www.wwf.at/de/braunbaer/" target="_blank">Retten Sie Österreichs Braunbären!</a> &#8211; WWF Österreich<br />
<a href="http://www.euronatur.org/Braunbaer-aktuell.761.0.html" target="_blank">Artenschutz: Braunbär</a> &#8211; EuroNatur<br />
<a href="http://www.facebook.com/PRO.TIERSCHUTZ" target="_blank">Ich      liebe  Tiere | PRO TIERSCHUTZ</a> &#8211; facebook Plattform für Tierfreunde      und  Tierschützer</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/hzNEnnhu4bk" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/hzNEnnhu4bk"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Braunbären</strong></p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: center;"><span style="color: #3366ff;"><strong> </strong></span></p>
<p><strong>Quelle:</strong> ots / <strong>Foto:</strong> <a title="Copyleft" href="http://artlibre.org/licence/lal/de" target="_blank">Jean-noël Lafargue</a></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Werbung</span></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.funwingames.com" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-8098" title="AMORE MIO @ FUNWINGAMES - Tierisch gute Spiele - Free Photoplay Skillgames" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/07/funwingames_amore_mio.jpg" alt="" width="565" height="344" /></a></p>
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		<title>Artenschutz: Nachzucht von Przewalski Pferden</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 08:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pferde]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Przewalski Pferde]]></category>

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		<description><![CDATA[Stubenberg &#8211; Es handelt sich um die älteste noch existierende Pferderasse, die sich unter anderem durch die Chromosomenanzahl vom Hauspferd (64 Chromosomen) unterscheidet: das Przewalski Pferd. Vor Jahren in freier Wildbahn ausgestorben, ist die Population ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-5293" title="Przewalski Hengst Primus nimmt am Artenschutz teil und wird künftig in der Tierwelt Herberstein für Nachwuchs sorgen" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/03/przewalski_pferd_horse_el_caballo_chevaux_de.jpg" alt="" width="345" height="300" />Stubenberg</strong> &#8211; Es handelt sich um die älteste noch existierende Pferderasse, die sich unter anderem durch die Chromosomenanzahl vom Hauspferd (64 Chromosomen) unterscheidet: das Przewalski Pferd. Vor Jahren in freier Wildbahn ausgestorben, ist die Population dank Nachzuchten in den Zoos angestiegen und mitterweile konnten bereits ca. 300 Pferde in ihrem ursprünglichen Lebensraum, der Mongolei, angesiedelt werden.</p>
<p>Artenschutz zählt zu den Hauptaufgaben eines Zoos, so beteiligt sich auch die Tierwelt Herberstein an der Przewalski-Nachzucht. &#8220;Die beiden Stuten Manu und Sorella leben bereits seit 2007 bei uns, diese erhielten Verstärkung durch den zweijährigen Hengst Primus aus dem Züricher Zoo Langenberg. &#8220;Wir hoffen, dass sich Primus rasch bei uns einlebt und an den Stuten Gefallen findet. Mit Nachwuchs rechnen wir frühestens im nächsten Jahr.&#8221;, meint der zoologische Leiter Mag. Thomas Lipp.</p>
<p>Das Przewalski Pferd hat die Statur eines gedrungenen, kleinen Hauspferdes mit kräftigem Hals und schweren Gliedern. Der Kopf zeichnet sich durch eine gewölbte Nasenlinie und der weiße Färbung um Nase und Maul aus, auch &#8220;Mehlmaul&#8221; genannt. Der Körper besitzt eine fahlgelbe bis rötlichbraune Farbe. Typisch  für das Przewalski Pferd sind die dunkle Stehmähne und ein längerer Schwanzansatz. Die Schulterhöhe des Pferdes beträgt ca. 140 cm, es kann bis zu 300 kg schwer werden. Im Gegensatz zum Hauspferd sind Przewalskis nicht zähmbar.</p>
<p><strong>LINK-Empfehlung:</strong> <a title="Przewalski Pferd auf Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Przewalski-Pferd" target="_blank">Przewalski Pferd auf Wikipedia</a></p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ns_Y3p_Dj9s" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/ns_Y3p_Dj9s"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Przewalski Pferde im Cincinnati Zoo</strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong> Tierwelt Herberstein / <strong>Foto:</strong> Thomas Lipp</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.funwingames.com" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-3460" title="FUNWINGAMES - Tierisch gute Spiele - Gratis Photoplay Skillgames - Free Online Games" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/01/a28.jpg" alt="" width="565" height="70" /></a></p>
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		<title>Artenschutz: Aktionsplan soll Wildkatze in Österreich wieder heimisch machen</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/03/14/wildkatze-artenschutz-berlakovich-naturschutzbund-lebensministerium-jagerschaft/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 08:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRO Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Berlakovich]]></category>
		<category><![CDATA[Wildkatze]]></category>

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		<description><![CDATA[Wien (ots) &#8211; Das Lebensministerium präsentierte im Rahmen der Artenschutzkampagne &#8220;vielfaltleben&#8221; den Aktionsplan Wildkatze, der diesem seltenen Tier dazu verhelfen soll, in Österreich wieder eine Heimat zu finden. Seit den 60er Jahren kommt die Europäische ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-5006" title="Wildkatze schleicht durch die Wälder" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/03/wildkatze_naturschutzbund_1.png" alt="" width="300" height="300" />Wien</strong> (ots) &#8211; Das Lebensministerium präsentierte im Rahmen der Artenschutzkampagne &#8220;vielfaltleben&#8221; den Aktionsplan Wildkatze, der diesem seltenen Tier dazu verhelfen soll, in Österreich wieder eine Heimat zu finden. Seit den 60er Jahren kommt die Europäische Wildkatze nur noch vereinzelt aus den Nachbarländern nach Österreich, hierzulande gilt sie als ausgestorben bzw. verschollen.</p>
<p>&#8220;Mit dem Aktionsplan Wildkatze haben wir gezielte Strategien festgelegt, um die scheue Waldbewohnerin in Österreich wieder heimisch zu machen. Es ist eine beispielhafte Aktion, bei der der NATURSCHUTZBUND,  das Bundesministerium, die Jägerschaft sowie zahlreiche weitere Organisationen ganz eng zusammenarbeiten, um Maßnahmen für die biologische Vielfalt Österreichs umzusetzen. Die Wildkatze hat ursprünglich zur heimischen Fauna gehört und ist daher auch eine der 21 Leitarten meiner Kampagne &#8216;vielfaltleben&#8217;&#8221;, erklärte Umweltminister Niki Berlakovich anlässlich der Pressekonferenz in Wien.       Etwa 40 Prozent der Fläche Österreichs gelten als geeigneter Lebensraum für die Wildkatze. &#8220;Im &#8216;Aktionsplan Wildkatze&#8217; werden unter der fachlichen Leitung des NATURSCHUTZBUNDes die Voraussetzungen für die Rückkehr der Wildkatze nach Österreich sowie die Gefährdungsursachen ausführlich angesprochen. Darüber hinaus werden Strategien nach ihrer Priorität bewertet.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-5008" title="Trittsigel und Fährte der Wildkatze" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/03/wildkatze_trittsiegel_fährte.jpg" alt="" width="300" height="300" />Erste Maßnahmen wurden bereits gestartet&#8221;, erklärt Ingrid Hagenstein, Leiterin des Projekts. Ein besonders wichtiges Kriterium für den Aufbau einer überlebensfähigen Population ist die Populationsgröße. Ab etwa 100 Tieren können sich Wildkatzen in Österreich langfristig halten. Die wesentlichsten Regulationsfaktoren dabei sind die Jungensterblichkeit und die Reproduktionsrate.      Umfangreiche Bestandsaufnahme mit starken PartnerInnen     Aufrufe zu Wildkatzenmeldungen wurden bereits in Fachzeitschriften der Jäger und Förster publiziert. Die Meldungen werden in der neu geschaffenen Wildkatzen-Koordinations- und Meldestelle gesammelt und überprüft. Basierend auf dieser Grundlage werden in absehbarer Zeit an viel versprechenden Punkten Lockstöcke bzw. Fotofallen aufgestellt oder es wird mit Hunden nach Wildkatzenkot gesucht. Diese umfangreiche Bestandserfassung ist nur mit Unterstützung der Allianzpartner Raiffeisenverband und Jägerschaft (Zentralstelle der Österreichischen Landesjagdverbände und NÖ Landesjagdverband) möglich.      Ist die aktuelle Verbreitung der Wildkatze bekannt, gilt es in weiterer Folge, geeignete Lebensräume zu erhalten sowie die Gefährdungsursachen zu verringern.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RDE2LLVy92I" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/RDE2LLVy92I"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Junge Wildkatzen</strong></p>
<p>&#8220;Der Aktionsplan weist die Verbesserung der Lebensräume und ihre Vernetzung als vordringlichstes Ziel aus. Wir sind sehr froh über die wichtige Unterstützung der Jägerschaft&#8221;, so NATURSCHUTZBUND-Präsident Eberhard Stüber. Auch die intensive Zusammenarbeit innerhalb der &#8220;Plattform Wildkatze&#8221;, bestehend aus NATURSCHUTZBUND, Nationalpark Thayatal, Österreichische Bundesforste, Zentralstelle der Österreichischen Landesjagdverbände, Tiergarten Wels und Alpenzoo Innsbruck-Tirol ist eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen der Bemühungen. Besondere Unterstützung erhält die Wildkatze auch vom Österreichischen Raiffeisenverband. &#8220;Wir unterstützen die Wildkatze, weil sie eine typische heimische Wildart ist, die unsere Wildtier-Fauna jedenfalls bereichert. Sie hat trotz der Veränderung ihres Lebensraumes durch den Menschen in bescheidener Zahl überlebt &#8211; sie ist also eine Kämpferin.</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-5007" title="Junge Wildkatze" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/03/wildkatze_naturschutzbund_2.jpg" alt="" width="300" height="300" />Damit die Wildkatze in eine erfreulichere Zukunft blicken kann, sollen die Lebensbedingungen in ihren Vorkommensgebieten verbessert und abgesichert werden. Hauptaufgabe wird sein, die aktuellen Verbreitungsgebiete ins Bewusstsein zu rücken und die potentiellen Lebensräume für die Wildkatze attraktiv zu machen. Die Jäger bringen sich hier gerne ein,&#8221; sagt Christian Konrad, Generalanwalt des Österreichischen Raiffeisenverbandes und Landesjägermeister von Niederösterreich. &#8220;Die enge Zusammenarbeit mit der Jägerschaft hat sich bereits bei vielen Artenschutzprojekten des NATURSCHUTZBUNDes bewährt. Bei der Hilfe für die Wildkatze ist sie besonders wichtig. Deshalb sind wir sehr froh über die tatkräftige Unterstützung der Österreichischen Jäger,&#8221; bedankt sich NATURSCHUTZBUND-Präsident Eberhard Stüber.</p>
<p>Prominente Patin: Dancing Star und ORF-Moderatorin Claudia Reiterer stellt ihre Bekanntheit in den Dienst dieser scheuen, wenig bekannten Tierart und hat für die Wildkatze die Patenschaft übernommen. Sie will mit ihrer Popularität das Interesse der Menschen wecken und Bewusstsein schaffen: &#8220;Katzen faszinieren mich: Sie sind selbstbewusst und unabhängig, aber auch verspielt und sanft. Weil wir Menschen die wilde Verwandte, die Wildkatze, aus Österreich vertrieben haben, möchte ich mich für ihre Rückkehr stark machen&#8221;, so Reiterer.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/IgZG0xLU6MA" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/IgZG0xLU6MA"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wildkatze im Nationalpark Thayatal</strong></p>
<p><strong>Gefährdungsursachen für die Wildkatze</strong></p>
<p>Die Wildkatze ist eine typische Waldbewohnerin. Sie lebt als Einzelgängerin und ernährt sich zum überwiegenden Teil von Wühlmäusen. Durch die Verfolgung des Menschen aufgrund von Geschichten und Gerüchten über die &#8220;gefährliche&#8221; Katze wurde das scheue Tier an den Rand der Ausrottung gebracht. Derzeit gibt es einzelne Nachweise der Wildkatze aus dem Nationalpark Thayatal sowie der Steiermark und dem südlichen Kärnten. Die Europäische Wildkatze kommt in den österreichischen Nachbarstaaten Deutschland, der Schweiz, Italien, Slowenien, Ungarn und der Slowakei vor. Zuwanderungen sind in erster Linie von Deutschland, Slowenien und der Slowakei aus zu erwarten. Heute bilden die Zerstörung ihres Lebensraumes, die Verinselung geeigneter Habitate, die Verluste an Straßen sowie der Fang und Abschuss bei Verwechslung mit Hauskatzen die größten Gefährdungsursachen. Auch Krankheiten spielen eine Rolle, denn Wildkatzen sind sehr anfällig für Krankheiten, die von Hauskatzen übertragen werden.</p>
<p>Die Artenschutzkampagne Vielfaltleben Die von Umweltminister Niki Berlakovich ins Leben gerufene Kampagne vielfaltleben ist die bislang größte Artenschutzkampagne Österreichs und wird gemeinsam mit NATURSCHUTZBUND, WWF und BirdLife bis Ende 2010 durchgeführt. Start der Kampagne war im Jänner 2009. Stellvertretend für alle gefährdeten Tier- und Pflanzenarten wurden 21 Arten ausgewählt, für die jeweils eine prominente Persönlichkeit die Patenschaft übernommen hat und sich persönlich für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzt. Gezielte Schutzprogramme und effektive Maßnahmen, die die Situation der gefährdeten Tier- und Pflanzenarten deutlich verbessern, und breite Bewusstseinsbildung sind die Zielsetzungen der Kampagne. Bislang wurden Österreichweit 24 Schutzprojekte gestartet, die mehr als 100 Arten zugute kommen.</p>
<p><strong>LINK-Empfehlung:</strong> <a title="NATURSCHUTZBUND" href="http://www.naturschutzbund.at" target="_blank">NATURSCHUTZBUND</a><br />
<a title="Ich liebe Tiere | PRO TIERSCHUTZ" href="http://www.facebook.com/PRO.TIERSCHUTZ" target="_blank">Ich   liebe Tiere | PRO TIERSCHUTZ</a> &#8211; Tierschutzplattform auf Facebook</p>
<p><strong>Fotos:</strong> © Naturschutzbund / Robert Hofrichter</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.thermenlanklinik.at" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-4884" title="Thermenlandklinik - Kur &amp; Wellness für 4 Pfoten an der Therme Loipersdorf" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/03/thermenlandklinik_tierhotel_tierarzt_tierklinik_hundepension_katzenpension_wien_graz_therme_loipersdorf.png" alt="" width="565" height="70" /></a></p>
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		<title>Projekt zum Schutz von Amphibien im Straßenverkehr</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 12:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion TierarztBLOG</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRO Tierschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Amphibien]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[St. Pölten (ots/nlk) &#8211; Anlässlich des Tages des Artenschutzes heute, Mittwoch, 3. März, stellt Landesrat Dr. Stephan Pernkopf ein für drei Jahre angesetztes Projekt zum Schutz von Amphibien an Niederösterreichs Straßen vor: Sobald es wieder ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img class="alignleft size-full wp-image-4779" title="Die Goldkröte (Bufo periglenes) ist bereits ausgestorben (Vorkommen Mittelamerika)" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/03/kröte_frosch_lurche_amphibien_artenschutz.jpg" alt="" width="300" height="300" />St. Pölten</strong> (ots/nlk) &#8211; Anlässlich des Tages des Artenschutzes heute, Mittwoch, 3. März, stellt Landesrat Dr. Stephan Pernkopf ein für drei Jahre angesetztes Projekt zum Schutz von Amphibien an Niederösterreichs Straßen vor: Sobald es wieder wärmer wird, wandern Kröten, Frösche, Unken und Molche zu ihren Laichgewässern. Viele Tiere kommen dort aber niemals an, sondern werden Opfer des Straßenverkehrs. Zieht man in Betracht, dass alle 21 bei uns heimischen Amphibienarten in der &#8220;Roten Liste&#8221; gefährdeter Tierarten stehen, ist Handeln angesagt.</p>
<p>In Angriff genommen wird das Projekt &#8220;Amphibienschutz an Niederösterreichs Straßen&#8221; vom Land Niederösterreich (Abteilungen Naturschutz und Straßenbetrieb) gemeinsam mit dem Naturschutzbund NÖ und der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie. Das bis Ende 2012 angelegte Vorhaben wird im Rahmen des Programms für die Ländliche Entwicklung und damit zu maßgeblichen Anteilen aus Mitteln der EU, des Bundes und des Landes finanziert.     &#8220;Es ist das erklärte Ziel, dass in zwanzig Jahren keine Amphibien mehr auf bekannten Wanderstrecken sterben. Der Aufwand für ehrenamtlich tätige Personen soll reduziert, der Anteil permanenter Anlagen stark gesteigert und die Ausstattung bestehender Anlagen verbessert werden&#8221;, meint dazu Pernkopf. Nachdem im vergangenen Jahr Informationen zu gefährlichen Wanderstrecken an Straßen gesammelt wurden, wird im heurigen Frühjahr nun damit begonnen, alle Wanderstrecken &#8211; mit und ohne Schutzeinrichtungen &#8211; zu besuchen und zu begutachten. Alle aktuellen Daten sollen dann in einem geografischen Informationssystem (GIS) öffentlich zugänglich gemacht werden.</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="565" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/ZZG9dj3LGHs" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="565" height="350" src="http://www.youtube.com/v/ZZG9dj3LGHs"></embed></object></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Krötenzaun</strong></p>
<p>Die Begutachtung der Wanderstrecken dient auch dazu, Vorschläge zur Verbesserung der Situation auszuarbeiten. In enger Zusammenarbeit der Experten der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie, der Mitarbeiter der NÖ Straßenmeistereien, der vor Ort tätigen Personen und &#8211; bei Gemeindestraßen -Vertretern der betroffenen Gemeinden wird nach bestmöglichen Lösungen gesucht.     Zudem sollen die freiwillig tätigen StreckenbetreuerInnen vernetzt werden und solcherart eine breite Plattform rund um den Amphibienschutz an Straßen und ein gemeinsames Sprachrohr geschaffen werden; das Projektteam ist zusätzlich regionale Ansprechstelle für alle relevanten Themen. Auch die Berichterstattung wird verstärkt, damit die Bevölkerung auf die Problematik aufmerksam wird.     &#8220;Im vergangenen Jahr haben wir uns mit der Sammlung von Informationen zu gefährlichen Wanderstrecken in Niederösterreich beschäftigt. Die Zahlen sind besorgniserregend: Es gibt 215 gefährliche Wanderstrecken mit einer Gesamtlänge von 45 Kilometern in 155 niederösterreichischen Gemeinden. Nach derzeitigem Stand werden weniger als die Hälfte, nämlich 92 Wanderstrecken, mittels der zeitaufwendigen Zaun-Kübel-Methode betreut, 80 Strecken sind derzeit nicht geschützt. Es gibt also viel zu tun&#8221;, meint Mag. Margit Gross vom Naturschutzbund NÖ.</p>
<p>Ein neuer Folder informiert über geeignete Schutzmaßnahmen für Amphibien im Straßennetz. Nähere Informationen und Bestellungen beim Naturschutzbund NÖ unter 01/402 93 94, e-mail noe@naturschutzbund.at und www.noe.naturschutzbund.at, bzw. beim Büro LR Pernkopf unter 02742/9005-12705, Klaus Luif, e-mail klaus.luif@noel.gv.at.</p>
<p><strong>LINK-Empfehlung:</strong> <a title="Naturschutzbund NÖ" href="http://www.noe.naturschutzbund.at" target="_blank">Naturschutzbund Niederösterreich</a></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.funwingames.com" target="_blank"><img class="aligncenter size-full wp-image-3460" title="FUNWINGAMES - Tierisch gute Spiele - Gratis Photoplay Skillgames - Free Online Games" src="http://www.tierarztblog.com/wp-content/uploads/2010/01/a28.jpg" alt="" width="565" height="70" /></a></p>
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