Aktion Katzenkastration: Rückerstattung von Tierarztkosten
29. April 2012 – 22:21 | No Comment

In einer ersten Projektphase wird für 300 Tiere in Österreich ein Teil der Tierarztkosten übernommen. Die Katzenbesitzer werden weiters mit Einkaufsgutscheinen belohnt, zusätzliche Unterstützungen von Partnern der ARGE sind in Gespräch.

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Psychoterror gegen Tierfreunde: Gehäuteter und geköpfter Hund bei Kinderinternat abgelegt

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 24. Februar 2012 – 12:225 Comments

Ukraine – Von unseren ukrainischen Freunden übermittelter Bericht, der von den Aktivisten von “Stop Killing Dogs” übersetzt und aufbereitet wurde:

“Im Angesichts der jüngsten Ereignisse, wurde mir verständlich, dass das Thema Straßenhunde aufwühlt, den Zorn der Bürger weckt, aber auch viele langweilt. Es geht nicht nur darum, das die einen Tiere retten und beschützen, die anderen diese tyrannisieren und nicht wissen wollen, wo die Wurzeln allen Übels steckt. Tatsache ist, dass die Hunde die Geisel abscheulicher Politik geworden sind.

Es ist ganz offensichtlich, wenn dieses ein gemeinsames Problem ist, dass auch alle verpflichtet sind zu helfen. Aber es helfen nur wenige Leute. Die Miliz [lokale Polizei] reagiert sehr sarkastisch darauf, wenn Fälle von Tierquälerei angezeigt werden und um Hilfe gebeten wird. Sie begreifen nicht, dass das der einzige Weg ist, solche Taten hintanzuhalten – eventuell sogar weitere Verbrechen gegen Menschen zu verhindern. Darüber mit der Polizei zu sprechen ist für die Beamten einfach lästig geworden.

Diese grausam gequälte Leiche eines Hundes haben die Mitarbeiter des Internats Nr. 3 in der Stadt Nikolaev entdeckt. Unter einem Baum, direkt neben dem Ausgang beim Tor des Internats. Entdeckt wurde sie am 24. Januar. Es ist sehr schade, dass die Menschen nicht verstehen, dass solche Gräueltaten der Miliz gemeldet gehören: Denn morgen könnte so eine Leiche bereits die Leiche eines Kindes sein.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Hundeleiche absichtlich an dieser gut sichtbaren Stelle abgelegt wurde. In der jüngsten Zeit mehrten sich die Fälle, wo “Geisteskranke” ihre Gräueltaten öffentlich machen. Deswegen musste diese Leiche sofort weggeräumt werden, was die Mitarbeiter des Tierschutzzentrums am Morgen des 25 Januar dann auch getan haben. Menschen lassen ihren Zorn an den Hunden aus. Menschen geben Ihnen die Schuld böse und aggressiv zu sein, sich unkontrolliert zu vermehren.

Straßentiere werden von den Volontären gefüttert und betreut – Teil 1

Aber wie kommt es überhaupt dazu? Warum lassen sie ihren Zorn nicht an den Menschen aus, die sie gezüchtet oder auf die Straße geworfen haben? Sie sind erst danach herrenlos geworden! Sie wollten doch im Haus leben! Aber eines Tages wurden sie rausgeworfen! Sie können sich nicht einmal beklagen! Sie können nicht einmal weinen! Wie kann man nur so vorgehen? Das ist doch so gut wie, wenn man ein wehrloses Kind auf die Straße setzt und danach beschuldig obdachlos zu sein – und weil es niemanden hat geht man mit ihm dann brutal um!

Genau deshalb sind auch unsere Internate überfüllt! Und in solchen Internaten wachsen Kinder mit einer beschädigten Psyche heran. Genau deswegen ist die grausam gequälte Leiche dieses Hundes neben dem Internat erschienen. Und die Menschen gehen vorbei und merken nichts! Derjenige, der das getan hat, ist womöglich ein Nachbar, womöglich unterhalten Sich gerade mit ihm. Ich höre oft: Musa Alexandrovna, es wäre besser, wenn Sie Kinder, Menschen verteidigen würden!

Mein Gott! Leute, kommen doch zur Besinnung! Sie hören sich nicht einmal selber! Genau damit befasse ich mich, und was machen Sie?”

Musa Alexandrovna ist eine der vielen freiwilligen Tierschützer, Volontäre genannt, die sich unermüdlich für den Tierschutz in der Ukraine einsetzen – meist ohne jegliche staatliche Unterstützung, angefeindet von Unwissenden, bedroht von Psychopathen.

Straßentiere werden von den Volontären gefüttert und betreut – Teil 2

Der Verein World Animal Rights & Help Organisation (WAHRO) hat sich die Verbesserung der Lebensbedingungen bedürftiger Tiere im In- und Ausland zum Ziel gesetzt. Zurzeit unterstützt er intensiv die freiwilligen Tierschützer in der Ukraine (TierarztBLOG berichtete). Bitte helfen Sie Helfen:

Durch den Kauf der Produkte von “STOP KILLING DOGS”
Der gesamte Erlös unterstützt Hilfsprojekte wie die der WAHRO: Shoppen für den Tierschutz

Spenden direkt an den Tierschutzverein WAHRO
Raiffeisenbank
Konto-Nr.: 103.119
Bankleitzahl: 34390
IBAN: AT57 3439 0000 0010 3119
SWIFT-BIC: RZOOAT2L390

Spende mit Paypal direkt an den Verein

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