Unser Rüde will nicht decken (440)
6. September 2010 – 13:36 | One Comment

Anfrage von Mailhammer
Deutscher Jagdterrier, männlich, 1 3/4 Jahre, nicht kastriert
Unsere 2,5 Jahre alte Hündin ist jetzt den 12. Tag in der Läufigkeit und steht. Unser Rüde ist 1 3/4 Jahre alt und zeigt wenig Interesse …

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Katze aus zweiter Hand: Mit Geduld zur großen Liebe

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 26. Juli 2010 – 12:32No Comment

„Katze abzugeben“, „Maunz sucht ein neues Zuhause“, „Liebevolle Katzenmutti gesucht“ – die Rubrik Tiermarkt in den Tageszeitungen und die Online-Tierbörsen im Internet sind voll von ähnlich lautenden Anzeigen.

Entgegen der Befürchtungen vieler Katzenfans kann sich eine Katze aus zweiter Hand genauso schnell an ein neues Zuhause gewöhnen wie eine ganz junge Samtpfote. Vorausgesetzt ein paar Punkte werden beachtet, kann sich eine innige Beziehung zwischen Tier und Mensch entwickeln.

„Der Wechsel in ein neues Zuhause verunsichert Katzen erst einmal. Ganz wichtig ist deshalb eine neue Heimat bei geduldigen und einfühlsamen Tierfreunden“, sagt Brigitte Eilert-Overbeck, Katzenexpertin und Autorin zahlreicher Katzen-Ratgeber. Eine sehr schüchterne Katze fühlt sich sicherer, wenn sie ihr neues Heim Schritt für Schritt erkunden darf. Dazu wird ihr zunächst nur ein Zimmer zur Verfügung gestellt und dann ihr Radius Tag für Tag um ein Zimmer erweitert.

Einige Tipps:

  • Rücksicht ist das A und O. In der ersten Zeit sollten sich die neuen Katzeneltern unaufdringlich im Hintergrund halten und abwarten, bis die Katze von sich aus auf sie zukommt. Das kann bei einem älteren Tier eine Weile dauern.
  • Die Katze häufig ansehen, den Blickkontakt aber durch Blinzeln oder Wegschauen immer wieder unterbrechen. Das bedeutet in der Katzensprache: „Ich mag dich, aber ich will dich keinesfalls belästigen.“
  • Je besser die neuen Katzeneltern über Gewohnheiten und Vorlieben der Samtpfote informiert sind, desto mehr können sie auf die Katze eingehen. Hat sie sich in ihrem alten Zuhause wohlgefühlt, lebt sie sich leichter ein, wenn sie ähnliche Bedingungen vorfindet und ein paar vertraute Dinge mitnehmen kann, wie zum Beispiel Körbchen, Decke oder Spielzeug.
  • Regelmäßige Kontaktangebote sind wichtig. Dazu setzt sich der Mensch am besten auf den Boden – Katzen schätzen Begegnungen auf Augenhöhe. Lesen, fernsehen oder gar nichts tun: Je entspannter ihre Halter wirken, desto eher wird sich die Katze an sie herantrauen.
  • Pünktliche Mahlzeiten und andere erfreuliche, regelmäßige Abläufe vermitteln Verlässlichkeit und Geborgenheit – genau das, was die Katze braucht.

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Quelle / Foto: Industrieverband Heimtierbedarf e.V.

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