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	<title>Kommentare zu: Blindenführhunde &#8211; mehr als nur Hunde</title>
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	<description>Informatives und Unterhaltsames rund um Hund, Katze und Kleintiere.</description>
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		<title>Von: TierarztBLOG.com &#8211; DAS UNTERHALTSAME WISSENSPORTAL FÜR TIERFREUNDE &#187; Gesunder Blindenhund wegen Testament getötet</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/05/19/blindenfuhrhund-blindenhund-verband-ausbildung/comment-page-1/#comment-7705</link>
		<dc:creator>TierarztBLOG.com &#8211; DAS UNTERHALTSAME WISSENSPORTAL FÜR TIERFREUNDE &#187; Gesunder Blindenhund wegen Testament getötet</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 17:12:20 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ZUM THEMA Blindenführhunde – mehr als nur Hunde Blindenführhunde – Engel auf vier Pfoten Taxilenker müssen Blindenführhunde [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ZUM THEMA Blindenführhunde – mehr als nur Hunde Blindenführhunde – Engel auf vier Pfoten Taxilenker müssen Blindenführhunde [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: TierarztBLOG.com &#8211; DAS UNTERHALTSAME WISSENSPORTAL FÜR TIERFREUNDE &#187; Taxilenker müssen Blindenführhunde befördern: Beförderungspflicht tritt mit Beginn des kommenden Jahres in Kraft</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/05/19/blindenfuhrhund-blindenhund-verband-ausbildung/comment-page-1/#comment-6049</link>
		<dc:creator>TierarztBLOG.com &#8211; DAS UNTERHALTSAME WISSENSPORTAL FÜR TIERFREUNDE &#187; Taxilenker müssen Blindenführhunde befördern: Beförderungspflicht tritt mit Beginn des kommenden Jahres in Kraft</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 21:23:29 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ZUM THEMA Blindenführhunde – Engel auf vier Pfoten Blindenführhunde – mehr als nur Hunde Tierhasser vergiftet Blindenhund – 26-jährige blinde Besitzerin [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ZUM THEMA Blindenführhunde – Engel auf vier Pfoten Blindenführhunde – mehr als nur Hunde Tierhasser vergiftet Blindenhund – 26-jährige blinde Besitzerin [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: TierarztBLOG.com &#8211; DAS UNTERHALTSAME WISSENSPORTAL FÜR TIERFREUNDE &#187; Blindenführhunde &#8211; Engel auf vier Pfoten</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/05/19/blindenfuhrhund-blindenhund-verband-ausbildung/comment-page-1/#comment-4301</link>
		<dc:creator>TierarztBLOG.com &#8211; DAS UNTERHALTSAME WISSENSPORTAL FÜR TIERFREUNDE &#187; Blindenführhunde &#8211; Engel auf vier Pfoten</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 07:52:33 +0000</pubDate>
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		<description>[...] MEHR ZUM THEMA Blindenführhunde – mehr als nur Hunde [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] MEHR ZUM THEMA Blindenführhunde – mehr als nur Hunde [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sabine Kleist</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/05/19/blindenfuhrhund-blindenhund-verband-ausbildung/comment-page-1/#comment-4289</link>
		<dc:creator>Sabine Kleist</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2011 11:17:06 +0000</pubDate>
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		<description>Fragen und Antworten zum Thema Blindenführhund

Was ist ein Blindenführhund? 

Blindenführhunde sind besonders treue, sensible, auf Gehorsam und Führfähigkeit ausgebildete Partner und Engel auf vier Pfoten Sie helfen blinden und schwer sehbehinderten Menschen zu mehr Mobilität, Sicherheit und Selbstständigkeit im Alltag. Für ihre hohe Verlässlichkeit werden diese Blindenführhunde nach strengen Kriterien ausgewählt und ausgebildet. Blindenführhunde sind an ihrem weißen Führgeschirr erkennbar.  

Die Vorteile eines Blindenführhundes:

Die/Der Sehbehinderte und Blinde ist mit einem gut ausgebildeten Blindenführhund viel selbständiger und unabhängiger unterwegs. Auch kann sie/er zu jeder Zeit seinen eigenen Bedürfnissen folgen und fühlt sich auch in fremder Umgebung viel sicherer und hat dadurch auch weniger Stress und kann sich so auch etwas leichter selbst orientieren.

Blindenführhunde geben ein großes Gefühl der Sicherheit. Sehbehinderte und Blinde haben dadurch auch größere Lebensqualität und leben gesünder, da sie sich sehr viel im freien bei jedem Wetter aufhalten und der Hund ja auch seine &quot;Geschäfte&quot; verrichten muss. Darum sollte sich auch jede/jeder Blinde und Sehbehinderte sich vor Anschaffung eines Blindenführhundes ihre/seine Gedanken machen und Erkundigen bei Blindenverbänden und Blindenführhundeschulen einholen.

Darum auch hier ein Appell an alle Sehbehinderten und Blinden - bitte beachten Sie bei der Anschaffung eines Blindesführhundes folgende Fragen:

1. Sind sie überhaupt ein Hundetyp?

2. Die Haltung eines Hundes sind sehr kostenintensiv (Tierarztkosten, Futterkosten, Haftpflichtversicherung, etc.). Sehr gut wäre eine Krankenversicherung, denn wenn man als MindestpensionistIn nicht soviel Geld hat, kann man sich unter Umständen eine Operation des Hundes nicht leisten. Aus diesem Grund ist es besser einen jährlichen Betrag an die Hundekrankenversicherung zu bezahlen, denn man bekommt ja zwei doppelte Pensionen und da ist zum Beispiel der jährliche Tierarztbesuch sowie Haftpflicht und Krankenversicherung vom Hund inkludiert. Auch ich mache es so.

3. Wäre man auch bereit einen Urlaub zu verschieben, oder sogar ganz auf den Urlaub zu verzichten?

4. Ein Hund ist nicht immer einsetzbar (krankheits- oder stressbedingt).

5. Der Hund muss ausreichend bewegt werden.

6. Auch können Blindenführhunde maximal 10 Jahre &quot;Dienst tun&quot;, dann muss neues Tier angeschafft werden.

7. Alte Tiere, die &quot;in Pension gehen&quot;, kann man, wenn man möchte, auch selbst behalten, oder sie werden in so genannten Patenfamilien untergebracht.

8. Kümmert sich jemand um meinen Hund, wenn ich mal nicht in der Lage sein sollte (Unfall, Erkrankung, Krankenhausaufenthalt und im schlimmsten Fall auch Tod)?

Ist meine/mein VermieterIn damit einverstanden, dass ich einen Blindenführhund halte? Wenn nicht, bin ich bereit umzuziehen?

Der Blindenführhund:

Als Blindenführhunde werden meist der Collie, Labrador-Retriever, Golden-Retriever, Deutscher Schäferhund, Amerikanisch-Kanadischer Schäferhund (Weißer Schäferhund), Riesenschnauzer und Königspudel ausgebildet, weil sie angeblich nicht so ein hohes Aggressionspotiential haben. Die Schulterhöhe der Blindenführhunde sollte zwischen 50 - 65 cm betragen. Das Alter dieser Hunde beträgt zwischen 13 - 15 Jahren.

Ihre Diesnstzeit als Blindenführhund dauert nur ca. 7 Jahre. Danach gehen sie in Pension, bei anderen Familien, oder Singles1.

Da die Blindenführhunde ein Leben lang eine relativ sehr hohe stressreiche Arbeit haben, ist man der Meinung, dass diese Hunde nicht so alt werden, wie ihre ArtgenossInnen, die als gewöhnliche Haus und Freizeithunde ihr Leben führen dürfen. Aber dem ist nicht so, wenn ein Blindenführhund trotz seiner sehr wichtigen Arbeit artgerecht gehalten wird, damit meine ich, dass der Hund nicht nur als Hilfsmittel, sondern auch als Partner und treuer Begleiter angesehen wird. Denn nur so kann auch eine sehr gute soziale Bindung zwischen Mensch und Hund aufgebaut werden.

Der Aufbau einer gegenseitigen Vertrauensbasis ist besonders wichtig im ersten Jahr des Gespanns. Das ist die wichtigste Voraussetzung für ein gut funktionierendes Führgespann. Gelingt der Bindungsaufbau in dieser Zeit nicht, bleiben Mensch und Blindenführhund häufig unsicher. Es bleibt auch später wichtig, engen Kontakt zu den Tieren zu halten, um die Bindung zu gewährleisten. Bei Paaren, in denen ein Partner sehend ist, kann es vorkommen, dass die Hunde eine intensivere Beziehung zum sehenden Menschen aufbauen, wenn dieser sich häufiger mit dem Tier beschäftigt und Spiele wahrnimmt, die Blinden nicht möglich sind.

Helfende  Engel

Selbsthilfegruppe zur Förderung von Miteinander und Mobilität Sehender-Blinden und Sehbehinderten in Österreich in Kooperation mit dem Ternitzer Blindenführhunde Stammtisch und dem Unabhängigen Blindenführhunde Verein stellt sich vor:

In unserer Gruppe möchten wir allen Teilnehmern die Möglichkeit geben,ein starkes &quot;Wir&quot;-Gefühl zu entwickeln  Denn nur durch gegenseitige Hilfe ist das zu realisieren.  Zum Beispiel beim 

Beratungsstelle für Sehende-Blinde-Sehbehinderte und deren Angehörigen
Information-Beratung und Vermittlung von Blindenführhunden nach Deutschland-Österreich und der Schweiz
  Austausch von Telefonnummern und Adressen für den Notfall 
gemeinsame Freizeitaktivitäten wie Grillabende, Radtouren und Ausflüge 
Verabredungen untereinander 
Besuch und Austausch mit anderen Selbsthilfegruppen 
Seminare und Vorträge
Ein Sensibilisierungs Workshop in Schulen, Institutionen und Unternehmen wird angeboten
Bekanntmachung bei Messen und Ausstellungen
Konzerte
Reisen
Gemeinsame Spiele Nachmittage

Vernetzung mit anderen Selbsthilfegruppen


Zeit und Ort des Gruppentreffens werden rechtzeitig bekannt gegeben.


Bei Interesse bitte melden:
email:sabine.kleist@chello.at
Telefon:0043-0664/9428620




















Was kann ein Blindenführhund




Der Führhund ist dazu da, die selbständige Fortbewegung eines blinden oder sehbehinderten Menschen zu erleichtern,  indem er die bestmögliche Sicherheit bietet.
Am Anfang seiner Ausbildung lernt der Führhund, sein Verhalten zu ändern sobald der Ausbilder ihm das Führgeschirr überstreift, denn das heisst : jetzt wird gearbeitet. Sobald man ihm jedoch das Geschirr abnimmt, darf er wieder ein ganz gewöhnlicher Hund sein. Der Führhund ist dazu da, die selbständige Fortbewegung eines blinden oder sehbehinderten Menschen zu erleichtern, indem er die bestmögliche Sicherheit bietet.
Am Anfang seiner Ausbildung lernt der Führhund, sein Verhalten zu ändern sobald der Ausbilder ihm das Führgeschirr überstreift, denn das heißt : jetzt wird gearbeitet. Sobald man ihm jedoch das Geschirr abnimmt, darf er wieder ein ganz gewöhnlicher Hund sein.
Der Führhund lernt, alle möglichen Hindernisse anzuzeigen und selbstständig zu umgehen : Bodenhindernisse (Gehsteig, Treppe, Rohr, Abgrund), Seitenhindernisse (parkierte Autos, Passanten, Werbeträger usw.) sowie Höhenhindernisse (bis Kopfhöhe). Er ist imstande, einen Befehl zu verweigern, wenn dieser für seinen Meister eine Gefahr bedeutet.
Der Führhund lernt auch eine spezielle Sprache, dank derer sein Meister mit ihm kommunizieren kann. Sie zählt zirka 30 Hörzeichen. So bedeutet der Meister ihm, die Richtung zu wechseln, einen Fußgängerstreifen, Ein-, respektive Ausgänge eines Gebäudes, einen Schalter, eine Theke, einen freien Platz usw. zu suchen und anzuzeigen.
Während seiner Ausbildung lernt der Führhund keine Standardweg. Somit ist ert anschließend fähig, seinen Meister überall zu führen unter der Bedingung, dass der letztere den Weg wenigstens ungefähr kennt. Der Führhund ist zudem imstande, zahlreiche verschiedene Wege im Gedächtnis zu behalten. Während sein Meister anderweitig beschäftigt ist, z. B. wenn er arbeitet, macht sich der Hund unbemerkbar und wird von der Umgebung und den Angehörigen des Halters sehr schnell akzeptiert. Selbstverständlich hat er auch den für das angenehme tägliche Zusammenleben nötigen Grundgehorsam erlernt. 
Seinerseits braucht er Pflege und viele Streicheleinheiten, nicht mehr und nicht weniger als jeder Familienhund. Eine innige und ganz besondere Beziehung von Halter und Führhund ist die Folge. Der eine braucht den anderen, und beide haben gelernt, sich gegenseitig zu vertrauen. 





Bitten eines Führhundes

 

Wenn ich mein Geschirr trage, bitte streichelt und lockt mich nicht.
Denn meine Arbeit erfordert sehr viel Konzentration und jede Art von Ablenkung könnte meinen
blinden Partner/innen gefährden. 

2. Fragt bitte meinen hochgradig sehbehinderten oder blinden Partner/in, ob und wie ihr ihm behilflich sein könnt!
Spontanes und schnelles Anfassen, oder sogar Festhalten am Führgeschirr machen mich und meinen Begleiter/innen unsicher. Ihr könnt uns sehr gerne eure Hilfe anbieten, aber seid nicht beleidigt, wenn Herrchen oder Frauchen es ablehnen sollten, denn wir beide sind ein eingespieltes und sehr gut zusammenarbeitendes Team und daher auch sehr selbständig.

3. Bitte, sagt meinem Herrchen oder Frauchen, welche Busse mit welcher Nummer einfahren und wohin diese Busse fahren. Oder
wann die Ampel auf &quot;grün&quot; steht! Ich bin zwar sehr intelligent, aber lesen oder eine Ampeln richtig deuten,dass kann ich nun mal nicht.

4. Haltet Euch bitte dringend an die Verkehrsvorschriften!
Zugeparkte oder mit Fahrzeugen verstellte Gehwege zwingen mich und mein Herrchen bzw. Frauchen auf die Straße auszuweichen, wo es durch den vielen Verkehr für uns beide sehr gefährlich werden kann.

5. Erlaubt mir bitte den Zutritt zu Lebensmittelgeschäften!
Das Gesetz ist zwar auf meiner Seite, aber dennoch schimpfen immer noch Leute über mich in den Geschäften. Denn Ihr lasst eure Augen ja auch nicht vor dem Geschäft stehen und warten bis ich wieder herauskomme

6. Bitte, erschreckt mich nicht mit Knallkörpern und dergleichen!
Ihr gefährdet damit meine Diensttauglichkeit und mein blinder Partner/in verliert einen verlässlichen Führer/in.

7.Haltet bitte eure Hunde zurück und umgeht uns zügig!
Ich darf im Dienst nicht schnuppern und spielen.
Doch in meiner übrigen Freizeit bin ich jederzeit fürs knuddeln,spielen für und eine wilde Rennerei zu haben.

8. Füttert mich bitte nicht!
Ich bin dazu erzogen worden, von Fremden nichts anzunehmen. Jeder Versuch von eurer Seite untergräbt diesen Gehorsam und mein blinder Partner/in wird dann zu Recht sehr ungehalten.

9. Bitte, verzichtet darauf, jegliche gefährliche Dinge (!) auszulegen oder Glasscherben einfach liegen zu lassen bzw. informiert meinen blinden Partner/in über derartige Gefahrenquellen! Er / Sie erkennt nicht, womit meine Pfoten in Berührung kommen bzw. was ich im Freilauf aufnehme. Eure Achtlosigkeit bezahle ich mit längerem oder dauerhaftem Dienstausfall, schlimmstenfalls sogar mit meinem Leben! 

Falls ihr Fragen über mich, meine Ausbildung und unsere Arbeit habt, so scheut euch nicht, meinen Partner /in offen anzusprechen.




Auch ein Blindenführhund hat Rechte:




Auch sollte ein Blindenführhund immer genügend Auslauf bekommen, damit er einen Ausgleich für seine hohe Konzentration und verantwortungsvolle Arbeit hat. Denn nur so ist ein Mass an hoher Sicherheit für uns Sehbehinderte und Blinde geboten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fragen und Antworten zum Thema Blindenführhund</p>
<p>Was ist ein Blindenführhund? </p>
<p>Blindenführhunde sind besonders treue, sensible, auf Gehorsam und Führfähigkeit ausgebildete Partner und Engel auf vier Pfoten Sie helfen blinden und schwer sehbehinderten Menschen zu mehr Mobilität, Sicherheit und Selbstständigkeit im Alltag. Für ihre hohe Verlässlichkeit werden diese Blindenführhunde nach strengen Kriterien ausgewählt und ausgebildet. Blindenführhunde sind an ihrem weißen Führgeschirr erkennbar.  </p>
<p>Die Vorteile eines Blindenführhundes:</p>
<p>Die/Der Sehbehinderte und Blinde ist mit einem gut ausgebildeten Blindenführhund viel selbständiger und unabhängiger unterwegs. Auch kann sie/er zu jeder Zeit seinen eigenen Bedürfnissen folgen und fühlt sich auch in fremder Umgebung viel sicherer und hat dadurch auch weniger Stress und kann sich so auch etwas leichter selbst orientieren.</p>
<p>Blindenführhunde geben ein großes Gefühl der Sicherheit. Sehbehinderte und Blinde haben dadurch auch größere Lebensqualität und leben gesünder, da sie sich sehr viel im freien bei jedem Wetter aufhalten und der Hund ja auch seine &#8220;Geschäfte&#8221; verrichten muss. Darum sollte sich auch jede/jeder Blinde und Sehbehinderte sich vor Anschaffung eines Blindenführhundes ihre/seine Gedanken machen und Erkundigen bei Blindenverbänden und Blindenführhundeschulen einholen.</p>
<p>Darum auch hier ein Appell an alle Sehbehinderten und Blinden &#8211; bitte beachten Sie bei der Anschaffung eines Blindesführhundes folgende Fragen:</p>
<p>1. Sind sie überhaupt ein Hundetyp?</p>
<p>2. Die Haltung eines Hundes sind sehr kostenintensiv (Tierarztkosten, Futterkosten, Haftpflichtversicherung, etc.). Sehr gut wäre eine Krankenversicherung, denn wenn man als MindestpensionistIn nicht soviel Geld hat, kann man sich unter Umständen eine Operation des Hundes nicht leisten. Aus diesem Grund ist es besser einen jährlichen Betrag an die Hundekrankenversicherung zu bezahlen, denn man bekommt ja zwei doppelte Pensionen und da ist zum Beispiel der jährliche Tierarztbesuch sowie Haftpflicht und Krankenversicherung vom Hund inkludiert. Auch ich mache es so.</p>
<p>3. Wäre man auch bereit einen Urlaub zu verschieben, oder sogar ganz auf den Urlaub zu verzichten?</p>
<p>4. Ein Hund ist nicht immer einsetzbar (krankheits- oder stressbedingt).</p>
<p>5. Der Hund muss ausreichend bewegt werden.</p>
<p>6. Auch können Blindenführhunde maximal 10 Jahre &#8220;Dienst tun&#8221;, dann muss neues Tier angeschafft werden.</p>
<p>7. Alte Tiere, die &#8220;in Pension gehen&#8221;, kann man, wenn man möchte, auch selbst behalten, oder sie werden in so genannten Patenfamilien untergebracht.</p>
<p>8. Kümmert sich jemand um meinen Hund, wenn ich mal nicht in der Lage sein sollte (Unfall, Erkrankung, Krankenhausaufenthalt und im schlimmsten Fall auch Tod)?</p>
<p>Ist meine/mein VermieterIn damit einverstanden, dass ich einen Blindenführhund halte? Wenn nicht, bin ich bereit umzuziehen?</p>
<p>Der Blindenführhund:</p>
<p>Als Blindenführhunde werden meist der Collie, Labrador-Retriever, Golden-Retriever, Deutscher Schäferhund, Amerikanisch-Kanadischer Schäferhund (Weißer Schäferhund), Riesenschnauzer und Königspudel ausgebildet, weil sie angeblich nicht so ein hohes Aggressionspotiential haben. Die Schulterhöhe der Blindenführhunde sollte zwischen 50 &#8211; 65 cm betragen. Das Alter dieser Hunde beträgt zwischen 13 &#8211; 15 Jahren.</p>
<p>Ihre Diesnstzeit als Blindenführhund dauert nur ca. 7 Jahre. Danach gehen sie in Pension, bei anderen Familien, oder Singles1.</p>
<p>Da die Blindenführhunde ein Leben lang eine relativ sehr hohe stressreiche Arbeit haben, ist man der Meinung, dass diese Hunde nicht so alt werden, wie ihre ArtgenossInnen, die als gewöhnliche Haus und Freizeithunde ihr Leben führen dürfen. Aber dem ist nicht so, wenn ein Blindenführhund trotz seiner sehr wichtigen Arbeit artgerecht gehalten wird, damit meine ich, dass der Hund nicht nur als Hilfsmittel, sondern auch als Partner und treuer Begleiter angesehen wird. Denn nur so kann auch eine sehr gute soziale Bindung zwischen Mensch und Hund aufgebaut werden.</p>
<p>Der Aufbau einer gegenseitigen Vertrauensbasis ist besonders wichtig im ersten Jahr des Gespanns. Das ist die wichtigste Voraussetzung für ein gut funktionierendes Führgespann. Gelingt der Bindungsaufbau in dieser Zeit nicht, bleiben Mensch und Blindenführhund häufig unsicher. Es bleibt auch später wichtig, engen Kontakt zu den Tieren zu halten, um die Bindung zu gewährleisten. Bei Paaren, in denen ein Partner sehend ist, kann es vorkommen, dass die Hunde eine intensivere Beziehung zum sehenden Menschen aufbauen, wenn dieser sich häufiger mit dem Tier beschäftigt und Spiele wahrnimmt, die Blinden nicht möglich sind.</p>
<p>Helfende  Engel</p>
<p>Selbsthilfegruppe zur Förderung von Miteinander und Mobilität Sehender-Blinden und Sehbehinderten in Österreich in Kooperation mit dem Ternitzer Blindenführhunde Stammtisch und dem Unabhängigen Blindenführhunde Verein stellt sich vor:</p>
<p>In unserer Gruppe möchten wir allen Teilnehmern die Möglichkeit geben,ein starkes &#8220;Wir&#8221;-Gefühl zu entwickeln  Denn nur durch gegenseitige Hilfe ist das zu realisieren.  Zum Beispiel beim </p>
<p>Beratungsstelle für Sehende-Blinde-Sehbehinderte und deren Angehörigen<br />
Information-Beratung und Vermittlung von Blindenführhunden nach Deutschland-Österreich und der Schweiz<br />
  Austausch von Telefonnummern und Adressen für den Notfall<br />
gemeinsame Freizeitaktivitäten wie Grillabende, Radtouren und Ausflüge<br />
Verabredungen untereinander<br />
Besuch und Austausch mit anderen Selbsthilfegruppen<br />
Seminare und Vorträge<br />
Ein Sensibilisierungs Workshop in Schulen, Institutionen und Unternehmen wird angeboten<br />
Bekanntmachung bei Messen und Ausstellungen<br />
Konzerte<br />
Reisen<br />
Gemeinsame Spiele Nachmittage</p>
<p>Vernetzung mit anderen Selbsthilfegruppen</p>
<p>Zeit und Ort des Gruppentreffens werden rechtzeitig bekannt gegeben.</p>
<p>Bei Interesse bitte melden:<br />
email:sabine.kleist@chello.at<br />
Telefon:0043-0664/9428620</p>
<p>Was kann ein Blindenführhund</p>
<p>Der Führhund ist dazu da, die selbständige Fortbewegung eines blinden oder sehbehinderten Menschen zu erleichtern,  indem er die bestmögliche Sicherheit bietet.<br />
Am Anfang seiner Ausbildung lernt der Führhund, sein Verhalten zu ändern sobald der Ausbilder ihm das Führgeschirr überstreift, denn das heisst : jetzt wird gearbeitet. Sobald man ihm jedoch das Geschirr abnimmt, darf er wieder ein ganz gewöhnlicher Hund sein. Der Führhund ist dazu da, die selbständige Fortbewegung eines blinden oder sehbehinderten Menschen zu erleichtern, indem er die bestmögliche Sicherheit bietet.<br />
Am Anfang seiner Ausbildung lernt der Führhund, sein Verhalten zu ändern sobald der Ausbilder ihm das Führgeschirr überstreift, denn das heißt : jetzt wird gearbeitet. Sobald man ihm jedoch das Geschirr abnimmt, darf er wieder ein ganz gewöhnlicher Hund sein.<br />
Der Führhund lernt, alle möglichen Hindernisse anzuzeigen und selbstständig zu umgehen : Bodenhindernisse (Gehsteig, Treppe, Rohr, Abgrund), Seitenhindernisse (parkierte Autos, Passanten, Werbeträger usw.) sowie Höhenhindernisse (bis Kopfhöhe). Er ist imstande, einen Befehl zu verweigern, wenn dieser für seinen Meister eine Gefahr bedeutet.<br />
Der Führhund lernt auch eine spezielle Sprache, dank derer sein Meister mit ihm kommunizieren kann. Sie zählt zirka 30 Hörzeichen. So bedeutet der Meister ihm, die Richtung zu wechseln, einen Fußgängerstreifen, Ein-, respektive Ausgänge eines Gebäudes, einen Schalter, eine Theke, einen freien Platz usw. zu suchen und anzuzeigen.<br />
Während seiner Ausbildung lernt der Führhund keine Standardweg. Somit ist ert anschließend fähig, seinen Meister überall zu führen unter der Bedingung, dass der letztere den Weg wenigstens ungefähr kennt. Der Führhund ist zudem imstande, zahlreiche verschiedene Wege im Gedächtnis zu behalten. Während sein Meister anderweitig beschäftigt ist, z. B. wenn er arbeitet, macht sich der Hund unbemerkbar und wird von der Umgebung und den Angehörigen des Halters sehr schnell akzeptiert. Selbstverständlich hat er auch den für das angenehme tägliche Zusammenleben nötigen Grundgehorsam erlernt.<br />
Seinerseits braucht er Pflege und viele Streicheleinheiten, nicht mehr und nicht weniger als jeder Familienhund. Eine innige und ganz besondere Beziehung von Halter und Führhund ist die Folge. Der eine braucht den anderen, und beide haben gelernt, sich gegenseitig zu vertrauen. </p>
<p>Bitten eines Führhundes</p>
<p>Wenn ich mein Geschirr trage, bitte streichelt und lockt mich nicht.<br />
Denn meine Arbeit erfordert sehr viel Konzentration und jede Art von Ablenkung könnte meinen<br />
blinden Partner/innen gefährden. </p>
<p>2. Fragt bitte meinen hochgradig sehbehinderten oder blinden Partner/in, ob und wie ihr ihm behilflich sein könnt!<br />
Spontanes und schnelles Anfassen, oder sogar Festhalten am Führgeschirr machen mich und meinen Begleiter/innen unsicher. Ihr könnt uns sehr gerne eure Hilfe anbieten, aber seid nicht beleidigt, wenn Herrchen oder Frauchen es ablehnen sollten, denn wir beide sind ein eingespieltes und sehr gut zusammenarbeitendes Team und daher auch sehr selbständig.</p>
<p>3. Bitte, sagt meinem Herrchen oder Frauchen, welche Busse mit welcher Nummer einfahren und wohin diese Busse fahren. Oder<br />
wann die Ampel auf &#8220;grün&#8221; steht! Ich bin zwar sehr intelligent, aber lesen oder eine Ampeln richtig deuten,dass kann ich nun mal nicht.</p>
<p>4. Haltet Euch bitte dringend an die Verkehrsvorschriften!<br />
Zugeparkte oder mit Fahrzeugen verstellte Gehwege zwingen mich und mein Herrchen bzw. Frauchen auf die Straße auszuweichen, wo es durch den vielen Verkehr für uns beide sehr gefährlich werden kann.</p>
<p>5. Erlaubt mir bitte den Zutritt zu Lebensmittelgeschäften!<br />
Das Gesetz ist zwar auf meiner Seite, aber dennoch schimpfen immer noch Leute über mich in den Geschäften. Denn Ihr lasst eure Augen ja auch nicht vor dem Geschäft stehen und warten bis ich wieder herauskomme</p>
<p>6. Bitte, erschreckt mich nicht mit Knallkörpern und dergleichen!<br />
Ihr gefährdet damit meine Diensttauglichkeit und mein blinder Partner/in verliert einen verlässlichen Führer/in.</p>
<p>7.Haltet bitte eure Hunde zurück und umgeht uns zügig!<br />
Ich darf im Dienst nicht schnuppern und spielen.<br />
Doch in meiner übrigen Freizeit bin ich jederzeit fürs knuddeln,spielen für und eine wilde Rennerei zu haben.</p>
<p>8. Füttert mich bitte nicht!<br />
Ich bin dazu erzogen worden, von Fremden nichts anzunehmen. Jeder Versuch von eurer Seite untergräbt diesen Gehorsam und mein blinder Partner/in wird dann zu Recht sehr ungehalten.</p>
<p>9. Bitte, verzichtet darauf, jegliche gefährliche Dinge (!) auszulegen oder Glasscherben einfach liegen zu lassen bzw. informiert meinen blinden Partner/in über derartige Gefahrenquellen! Er / Sie erkennt nicht, womit meine Pfoten in Berührung kommen bzw. was ich im Freilauf aufnehme. Eure Achtlosigkeit bezahle ich mit längerem oder dauerhaftem Dienstausfall, schlimmstenfalls sogar mit meinem Leben! </p>
<p>Falls ihr Fragen über mich, meine Ausbildung und unsere Arbeit habt, so scheut euch nicht, meinen Partner /in offen anzusprechen.</p>
<p>Auch ein Blindenführhund hat Rechte:</p>
<p>Auch sollte ein Blindenführhund immer genügend Auslauf bekommen, damit er einen Ausgleich für seine hohe Konzentration und verantwortungsvolle Arbeit hat. Denn nur so ist ein Mass an hoher Sicherheit für uns Sehbehinderte und Blinde geboten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: TierarztBLOG.com &#8211; DAS UNTERHALTSAME WISSENSPORTAL FÜR TIERFREUNDE &#187; Aktuelle Studie zeigt: Mehrheit befürwortet Heimtierhaltung in Seniorenheimen</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/05/19/blindenfuhrhund-blindenhund-verband-ausbildung/comment-page-1/#comment-3914</link>
		<dc:creator>TierarztBLOG.com &#8211; DAS UNTERHALTSAME WISSENSPORTAL FÜR TIERFREUNDE &#187; Aktuelle Studie zeigt: Mehrheit befürwortet Heimtierhaltung in Seniorenheimen</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 21:56:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.tierarztblog.com/?p=6631#comment-3914</guid>
		<description>[...] MEHR ZUM THEMA Tierische Therapeuten – positive Auswirkungen auf kranke Seelen und kranke Körper Blindenführhunde – mehr als nur Hunde [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] MEHR ZUM THEMA Tierische Therapeuten – positive Auswirkungen auf kranke Seelen und kranke Körper Blindenführhunde – mehr als nur Hunde [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Schäferhund-Türkenkopf</title>
		<link>http://www.tierarztblog.com/2010/05/19/blindenfuhrhund-blindenhund-verband-ausbildung/comment-page-1/#comment-1614</link>
		<dc:creator>Schäferhund-Türkenkopf</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 May 2010 18:09:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.tierarztblog.com/?p=6631#comment-1614</guid>
		<description>Hallo, 
wir sind Züchter des &quot;Deutschen Schäferhundes&quot; und aus unserem Zwinger wurde auch schon ein Hund zum Blindenhund ausgebildet. Wir freuen uns heute darüber ein Stück weit geholfen zu haben und haben ein Auge darauf -  welcher Nachwuchs vielleicht geeignet wäre. 

Die Ausbildung erfordert ein gutes Gespürr für den Hund, gute Nerven, viel Zeit - aber: es lohnt sich, denn der Dank kommt zurück.

Ein guter Info-Artikel - macht weiter so....!

Schäferhund-Türkenkopf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,<br />
wir sind Züchter des &#8220;Deutschen Schäferhundes&#8221; und aus unserem Zwinger wurde auch schon ein Hund zum Blindenhund ausgebildet. Wir freuen uns heute darüber ein Stück weit geholfen zu haben und haben ein Auge darauf &#8211;  welcher Nachwuchs vielleicht geeignet wäre. </p>
<p>Die Ausbildung erfordert ein gutes Gespürr für den Hund, gute Nerven, viel Zeit &#8211; aber: es lohnt sich, denn der Dank kommt zurück.</p>
<p>Ein guter Info-Artikel &#8211; macht weiter so&#8230;.!</p>
<p>Schäferhund-Türkenkopf</p>
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	</item>
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