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	<title>Kommentare zu: Europäisch Kurzhaar: FIP-Titer (67)</title>
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	<description>Informatives und Unterhaltsames rund um Hund, Katze und Kleintiere.</description>
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		<title>Von: Dr. Roland Petz</title>
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		<dc:creator>Dr. Roland Petz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 09:25:38 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Hanna,
FIP kann bei Katzen jeden Alters auftreten, die meisten Patienten sind unter einem Jahr alt. Der Nachweis von Coronavirus-Antikörpern im Serum ist nur von begrenzter Bedeutung für die Diagnose einer FIP, denn alle Coronaviren, mit denen sich Katzen infizieren, rufen die Bildung von kreuzreagierenden Antikörpern hervor. Daher ist ein positiver Antikörpertiter nicht diagnostisch für eine FIP, schützt nicht gegen die Erkrankung oder kann nicht vorhersagen, ob eine Katze an FIP erkranken wird. Manchmal sind Katzen mit FIP seronegativ, was auf eine schnelle Progression der Krankheit mit verzögertem Titeranstieg, auf ein Verschwinden der Antikörper in fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung oder eine Immunkomplexbildung zurückzuführen ist. Katzenwelpen, die in der postnatalen Periode infiziert wurden, werden mit 8 bis 14 Wochen seropositiv. Die Verdachtsdiagnose auf FIP basiert in der Regel auf klinischen und labordiagnostischen Befunden. Die effusive Form kann mit der Analyse des Ergusses diagnostiziert werden. 
Prävention: Die beste Prävention einer Infektion ist die Expositionsvermeidung. Manche gesunde, Coronavirus-positive Katzen scheiden das Virus aus. Seronegative Katzen scheiden das Virus in der Regel nicht aus. Katzen, die in einer seropositiven Katzenzucht geboren wurden, sollten bis zum Verkauf nur mit Katzenmutter und Geschwistern zusammen gehalten werden. Im Alter von 14 bis 16 Wochen werden die Coronavirus-Antikörper bestimmt, und die Tiere werden nur abgegeben, wenn sie seronegativ sind. Eine infizierte Katze sollte nach fünf Monaten bei der RT-PCR der Kotprobe negativ sein. 
Achtung: Eine Impfung ruft Antikörper im Serum hervor. 
Erfahrung aus der Praxis: Kater bereits seit 6 Jahren FIP-positv, keine Erkrankungssymptome, lebt mit weiteren 7 Katzen zusammen, bei denen noch nie ein positives Ergebnis nachgewiesen werden konnte;  seit ca. 7 Monaten wurde die Katzenfamilie durch eine Streunerkatze mit 2 Welpen vergrößert, ebenfalls noch keine positiven Ergebnisse.
Liebe Grüße</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Hanna,<br />
FIP kann bei Katzen jeden Alters auftreten, die meisten Patienten sind unter einem Jahr alt. Der Nachweis von Coronavirus-Antikörpern im Serum ist nur von begrenzter Bedeutung für die Diagnose einer FIP, denn alle Coronaviren, mit denen sich Katzen infizieren, rufen die Bildung von kreuzreagierenden Antikörpern hervor. Daher ist ein positiver Antikörpertiter nicht diagnostisch für eine FIP, schützt nicht gegen die Erkrankung oder kann nicht vorhersagen, ob eine Katze an FIP erkranken wird. Manchmal sind Katzen mit FIP seronegativ, was auf eine schnelle Progression der Krankheit mit verzögertem Titeranstieg, auf ein Verschwinden der Antikörper in fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung oder eine Immunkomplexbildung zurückzuführen ist. Katzenwelpen, die in der postnatalen Periode infiziert wurden, werden mit 8 bis 14 Wochen seropositiv. Die Verdachtsdiagnose auf FIP basiert in der Regel auf klinischen und labordiagnostischen Befunden. Die effusive Form kann mit der Analyse des Ergusses diagnostiziert werden.<br />
Prävention: Die beste Prävention einer Infektion ist die Expositionsvermeidung. Manche gesunde, Coronavirus-positive Katzen scheiden das Virus aus. Seronegative Katzen scheiden das Virus in der Regel nicht aus. Katzen, die in einer seropositiven Katzenzucht geboren wurden, sollten bis zum Verkauf nur mit Katzenmutter und Geschwistern zusammen gehalten werden. Im Alter von 14 bis 16 Wochen werden die Coronavirus-Antikörper bestimmt, und die Tiere werden nur abgegeben, wenn sie seronegativ sind. Eine infizierte Katze sollte nach fünf Monaten bei der RT-PCR der Kotprobe negativ sein.<br />
Achtung: Eine Impfung ruft Antikörper im Serum hervor.<br />
Erfahrung aus der Praxis: Kater bereits seit 6 Jahren FIP-positv, keine Erkrankungssymptome, lebt mit weiteren 7 Katzen zusammen, bei denen noch nie ein positives Ergebnis nachgewiesen werden konnte;  seit ca. 7 Monaten wurde die Katzenfamilie durch eine Streunerkatze mit 2 Welpen vergrößert, ebenfalls noch keine positiven Ergebnisse.<br />
Liebe Grüße</p>
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