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	<title>Kommentare zu: Impfung &#8211; Erfolgreicher Start in ein unbeschwertes Hundeleben</title>
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	<description>Informatives und Unterhaltsames rund um Hund, Katze und Kleintiere.</description>
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		<title>Von: Martin Oberwaldner</title>
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		<dc:creator>Martin Oberwaldner</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 08:11:01 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo!

Ein paar Anmerkungen zu diesem Thema hätte ich noch:

Da die Impfstoffe auch länger Schutz bieten als ein Jahr (www.intervet.at) wäre das &quot;jährliche Impfen&quot; nicht mehr nötig, dass gilt auch für die Tollwutimpfung. Auch im Reiseverkehr innerhalb der EU (und auch Kroatien, Schweiz) gilt die Wiederholungsimpfung nach Herstellerangaben und deshalb ist bei den meisten Impfstoffen die Tollwutimpfung nur mehr alle drei Jahre nötig.

Einige Länder haben noch zusätzliche Reisebestimmungen aber auch hier gelten die Drei-Jahres-Impfungen (Titerbestimmungen müssen nur einmal durchgeführt werden, wenn der Zeitpunkt der nächsten Impfung nicht überschritten wird, also rechtzeitig innerhalb der drei Jahresfrist nachimpfen! Vor Reisebeginn müssen Fristen eingehalten werden, deshalb muss schon mind. ein halbes Jahr vor Reiseantritt daran gedacht werden.

Grundsätzlich bestimmt der Tierhalter wann und gegen was geimpft wird, sofern er sich kundig gemacht hat und weiß was nötig ist.
Andernfalls muss er sich auf den Tierarzt verlassen, dass er für sein Tier das Richtige auswählt, was aber bei der üblichen Verabreichung der Kombiimpfungen kaum der Fall sein dürfte.
Die &quot;Seuchenlage&quot; spielt hier keine Rolle, eher die Lebensumstände.
Die Impfungen gegen Staupe, Hepatitis und Parvovirose schützen auch länger als drei Jahre und deshalb sollten chronisch kranke Tiere dagegen nicht mehr geimpft werden (bei Tollwut muss man sich das wegen der geltenden Tollwutverordnungen genauestens überlegen -aber auch hier nicht mehr jährlich nötig).

Bei einer gut durchdachten Grundimmunisierung sind jedenfalls jährliche Impfungen nicht mehr angezeigt.

Eine Empfehlung: Schauen Sie sich die Gebrauchsinformationen der Impfstoffe an, hier steht genau wie die Grundimmunisierung zu erfolgen hat. Bei Tollwut erlauben die meisten Impfstoffe eine einmalige Impfung ab einem alter von 12 Wochen (besser nach dem Zahnwechsel mit ab ca. 6 Mo) damit man den 3-Jahres-Eintrag im EU-Petpass bekommt.

Für SHP (Staupe, Hepatitis und Parvo), Leptospirose und Zwingerhusten (Pi-Parainfluenza) ist der Eintrag nicht vorgesehen, aber möglich falls die Impfstoffhersteller dies als Wiederholungsintervall angeben. Da aber keine gesetzliche Verpflichtung dazu besteht, liegt das im Ermessen des Tierhalters.

Viele Ausbildungsvereine (Rettung, Therapie) anerkennen, dass nur mehr alle drei Jahre geimpft wird (ev. für diesen Zweck benötigt man den Eintrag im Impfpass).

Einige Impfungen sollte man gut überlegen, dazu gehören:
Parainfluenza (vergleichbar mit Grippe)
Leptospirose (zweifelhalft wirksam 2 von möglichen über 200 Serovare und weniger lange Schutz bietend als ein Jahr -6M.)
Borreliose, ebenso deckt dieser nicht alle krankmachenden Arten ab und hat starke Nebenwirkungen, außerdem müßte vor Erstimpfung ein Test gemacht werden, andernfalls kann es zum Ausbruch der Krankheit kommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!</p>
<p>Ein paar Anmerkungen zu diesem Thema hätte ich noch:</p>
<p>Da die Impfstoffe auch länger Schutz bieten als ein Jahr (www.intervet.at) wäre das &#8220;jährliche Impfen&#8221; nicht mehr nötig, dass gilt auch für die Tollwutimpfung. Auch im Reiseverkehr innerhalb der EU (und auch Kroatien, Schweiz) gilt die Wiederholungsimpfung nach Herstellerangaben und deshalb ist bei den meisten Impfstoffen die Tollwutimpfung nur mehr alle drei Jahre nötig.</p>
<p>Einige Länder haben noch zusätzliche Reisebestimmungen aber auch hier gelten die Drei-Jahres-Impfungen (Titerbestimmungen müssen nur einmal durchgeführt werden, wenn der Zeitpunkt der nächsten Impfung nicht überschritten wird, also rechtzeitig innerhalb der drei Jahresfrist nachimpfen! Vor Reisebeginn müssen Fristen eingehalten werden, deshalb muss schon mind. ein halbes Jahr vor Reiseantritt daran gedacht werden.</p>
<p>Grundsätzlich bestimmt der Tierhalter wann und gegen was geimpft wird, sofern er sich kundig gemacht hat und weiß was nötig ist.<br />
Andernfalls muss er sich auf den Tierarzt verlassen, dass er für sein Tier das Richtige auswählt, was aber bei der üblichen Verabreichung der Kombiimpfungen kaum der Fall sein dürfte.<br />
Die &#8220;Seuchenlage&#8221; spielt hier keine Rolle, eher die Lebensumstände.<br />
Die Impfungen gegen Staupe, Hepatitis und Parvovirose schützen auch länger als drei Jahre und deshalb sollten chronisch kranke Tiere dagegen nicht mehr geimpft werden (bei Tollwut muss man sich das wegen der geltenden Tollwutverordnungen genauestens überlegen -aber auch hier nicht mehr jährlich nötig).</p>
<p>Bei einer gut durchdachten Grundimmunisierung sind jedenfalls jährliche Impfungen nicht mehr angezeigt.</p>
<p>Eine Empfehlung: Schauen Sie sich die Gebrauchsinformationen der Impfstoffe an, hier steht genau wie die Grundimmunisierung zu erfolgen hat. Bei Tollwut erlauben die meisten Impfstoffe eine einmalige Impfung ab einem alter von 12 Wochen (besser nach dem Zahnwechsel mit ab ca. 6 Mo) damit man den 3-Jahres-Eintrag im EU-Petpass bekommt.</p>
<p>Für SHP (Staupe, Hepatitis und Parvo), Leptospirose und Zwingerhusten (Pi-Parainfluenza) ist der Eintrag nicht vorgesehen, aber möglich falls die Impfstoffhersteller dies als Wiederholungsintervall angeben. Da aber keine gesetzliche Verpflichtung dazu besteht, liegt das im Ermessen des Tierhalters.</p>
<p>Viele Ausbildungsvereine (Rettung, Therapie) anerkennen, dass nur mehr alle drei Jahre geimpft wird (ev. für diesen Zweck benötigt man den Eintrag im Impfpass).</p>
<p>Einige Impfungen sollte man gut überlegen, dazu gehören:<br />
Parainfluenza (vergleichbar mit Grippe)<br />
Leptospirose (zweifelhalft wirksam 2 von möglichen über 200 Serovare und weniger lange Schutz bietend als ein Jahr -6M.)<br />
Borreliose, ebenso deckt dieser nicht alle krankmachenden Arten ab und hat starke Nebenwirkungen, außerdem müßte vor Erstimpfung ein Test gemacht werden, andernfalls kann es zum Ausbruch der Krankheit kommen.</p>
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