Dringende Hilfsaktion der WSPA zur Rettung bedrohter Hunde auf Bali
Bali – Mit Unterstützung der lokalen Bevölkerung kann die WSPA und die Bali Animal Welfare Association (BAWA) jetzt die dringend nötige Impfaktion starten mit der tausende Hunde auf der Insel vor einem grausamen Tod durch ein Vergiften bewahrt werden sollen. Die Aktionen der balinesischen Regierung (TierarztBLOG berichtete) zur Eindämmung der Tollwut in ihren idyllischen Touristenzentren waren so gut wie erfolglos. Zahlreiche Hunde wurden in Massentötungsaktionen durch schmerzhafte Strychninspritzen getötet. Die Menschen waren nicht besser geschützt als zuvor. Obwohl die lokale Bevölkerung, Hunde als Haustiere betrachtet, und sich um die streunenden Hunde auf Bali kümmert, mussten viele Hunde einen langen, schrecklichen Tod erleiden.
Nun hat die WSPA endlich Rückhalt von der balinesischen Regierung und können sinnvoll gegen die Tollwut und für die Hunde vorgehen. Hierfür arbeitet die WSPA mit der BAWA als Teil des “Bali Rabies Forum” zusammen – einer Gruppe nichtstaatlicher Organisationen, die sich seit einigen Jahren intensiv darum bemüht, die Hunde zu schützen und die Tollwut in Griff zu bekommen. Unter Verwendung von Untersuchungsergebnissen und Fallstudien aus anderen Ländern – z.B. Flores in Indonesien – hat die WSPA in den letzten Wochen und Monaten versucht die balinesischen Behörden dazu zu bewegen, die Massentötung einzustellen, so dass eine umfangreiche humane Aktion zur Beendigung der Tollwut durchgeführt werden kann. Die Dorfältesten in der Gegend von Ubud haben bereits zugesagt, die Massentötungen einzustellen. Die WSPA hofft, dass andere Dörfer im Großraum Gianyar diesem Beispiel folgen werden.
Balis Hunde in Not – WSPA und BAWA helfen vor Ort
Das Team von BAWA, das mit Netzen, Impfstoffen und Einmalspritzen ausgerüstet ist, ist nun zu den Dörfern im Gebiet von Ubud unterwegs und hilft, Hunde einzufangen, die schwer zu behandeln sind. Sie werden geimpft und erhalten Halsbändern mit einer leuchtend orangenen Farbe, um sie als geimpft zu kennzeichnen. Gleichzeitig wird das Team den Dorfbewohnern die Notwendigkeit des Impfprogramms erklären und ihnen die Symptome der Tollwut beschreiben, damit sie jeden nicht geimpften und möglicherweise infizierten Hund erkennen und isolieren können. Für die Bewohner ist die BAWA über eine Notrufnummer rund um die Uhr zu erreichen.
Die WSPA finanziert 40.000 Impfungen und hat ihr Netzwerk von Mitgliederorganisationen mobilisiert, um sicherzustellen, dass der BAWA alle Mittel und genügend Mitarbeiter zur Verfügung stehen, die sie benötigt. Die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützte Methode zur Massenimpfung wird viele Hunde retten. Gleichzeitig klärt die WSPA die lokale Bevölkerung auf, wie sie sich vor der Tollwut besser schützen kann. Bitte helfen Sie der WSPA durch eine Spende, die Hunde auf Bali zu retten. Der Impfstoff, das Halsband und die Spritze für einen Hund kosten nur etwas mehr als einen Euro >>
Die WSPA hofft, dass ein Erfolg im Gebiet von Gianyar den Gouverneur von Bali endlich dazu bewegen wird, die Tötung von Hunden auf der gesamten Insel zu verbieten und eine langfristig humanere Methode zu akzeptieren – eine, die die Menschen und die Tiere gleichermaßen schützt. Dadurch wird der Ruf Balis als einer der schönsten Touristenorte auf Erden gewahrt bleiben.
Mehr zum Thema – TierarztBLOG berichtete: WSPA schlägt Alarm: Balis Hunde in Gefahr
LINK Empfehlung: WSPA Welttierschutzgesellschaft e.V.
Quelle: WSPA


































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