Wie man die richtigen Proben für einen Hund-Allergietest sammelt und was man vermeiden sollte
13. April 2024 – 13:50 | No Comment

Die Vorbereitung und Durchführung eines Allergietests bei Hunden erfordert Sorgfalt und Präzision, insbesondere wenn es um die Sammlung der richtigen Proben geht. Eine korrekte Probenentnahme ist entscheidend, um zuverlässige Testergebnisse zu erzielen und die spezifischen …

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Das größte Umweltferkel ist die Katze

Hinzugefügt von Redaktion TierarztBLOG am 4. August 2009 – 15:2518 Comments

Planet ErdeStichwort Klimaschutz: Wie steht´s mit dem CO2 Verbrauch unserer Haustiere und was kann der Haustierhalter dazu beitragen? TierarztBLOG gibt die gefundenen Informationen hier wertfrei wieder, bittet den geschätzten Leser aber, uns und den anderen Lesern seine Meinung am Ende des Artikels darzulegen.

Fünf Haustiere – Katze, Dackel, Kanarienvogel, Zierfische, Meerschweinchen -  wurden einem Klimacheck unterzogen. Die CO2-Werte sind von den Klimaexperten von ClimatePartner im Auftrag von Utopia.de, der Internet-Plattform für strategischen Konsum, ermittelt worden. Diese beziehen sich konkret auf die fünf näher unter die Lupe genommenen Haustiere und ihre angegebenen Haltungsbedingungen. Die Angaben sind also lediglich Richtwerte und lassen sich nicht verallgemeinern.

ZDF Reportage, 1. Teil

Teil 1: Ökobilanz der Hauskatze Filly, ausgewachsen und 4 Kilogramm schwer

Filly bekommt von Frauchen pro Tag eine Dose Nassfutter (400 gr) und eine Schale Trockenfutter (80 gr). Die Nahrungsproduktion und die Verpackungsherstellung verursachen laut Berechnungen pro Jahr einen CO2-Ausstoß von fast einer Tonne.

Was kommt jährlich an Müll durch den Unterhalt der Katze zusammen?

Fillys Halterin spart wie die meisten nicht mit dem Katzenstreu. Im Jahr sammeln sich rund 700 Liter Mineralstreu, die nicht kompostierbar sind. Dazu fallen noch rund 370 leere Dosen Katzenfutter, 15 Trockenfutterbehälter aus Pappe (2-Kilo-Packung) und sehr viele Leckerli-Folienverpackungen an, welche nach wie vor schlecht zu recyceln sind. Die Entsorgung und Wiederverwertung dieser Abfallstoffe verursacht pro Jahr einen CO2-Ausstoß von rund 1250 Kilogramm.

Wieviel Energie muß jährlich für die Katzenhaltung aufgewendet werden?

Fillys Besitzerin ist penibel, was die Hygiene angeht. So verbraucht sie rund 600 Liter Wasser im Jahr zur Reinigung des Katzenklos. Weil sie allerdings dazu ausschließlich kaltes Wasser benutzt, liegt der C02-Ausstoß bei nur 1 Kilogramm pro Jahr.

Aufgrund dieser Katzenhaltung beträgt der gesamte CO2-Ausstoß pro Jahr über 2200 Kilogramm.

Wie kann der CO2-Ausstoß verringert werden?

Im Katzenklo wäre eine maximal fünf Zentimeter dicke Streu-Schicht ausreichend. Mittlerweile gibt es hier eine große Auswahl an ökologischen Produkten. Aber auch hier ist zu beachten, dass Öko-Katzenstreu nur bedingt kompostierbar ist, da der Komposthaufen leicht überdüngt werden kann. Beim Futterkauf sollte auch auf die Verpackungsart geachtet werden, gerade das weniger empfindliche Trockenfutter ist oft in recyclingfähigen Pappverpackungen erhältlich. Empfohlen wird auch, die Katze auf vegetarisches Katzenfutter umzustellen, denn Fleisch ist unter den Lebensmitteln der größte CO2-Produzent, weil es viele industrielle Produktionsschritte durchlaufen muss. “Freilaufende Katzen stillen ihren Fleischappetit mit Vorliebe draußen auf der Jagd, und Dosenfutter mit Rindfleisch ist für Katzen eigentlich unnatürlich. Oder ist Ihre Katze schon mal mit einer gerade gerissenen Kuh nach Hause gekommen?” (Zitat Utopia.de)

ARD, Report München

Fazit von Utopia.de:

“Katzen sind die CO2-Schleudern unter den fünf getesteten Haustieren, aber Katzenhalter haben auch ein hohes Einsparpotenzial. Wer seine Mieze nicht im Katzenstreu erstickt und es zur Abwechslung mal mit eiweißhaltigem Pflanzenfutter versucht, ist auf einem guten Weg.”

CO2 Bilanz der Hauskatze im Überblick:
Futter 1000kg CO2
Müll 1250kg CO2
Energie 1kg CO2

TierarztBLOG bittet den geschätzten Leser, seine Sicht der Dinge darzulegen.

Quelle: utopia.de

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18 Comments »

  • Hühnerschreck sagt:

    das glaub ich nicht – in einem TIERARZT-blog wird ernsthaft angeraten, einer katze, also einem reinen carnivoren, pflanzliche nahrung zu geben?! das kann nicht ernst gemeint sein … das leiden, was man einer katze damit auf dauer antut, ist durch ein paar “gesparte” kilo co2 beim besten willen nicht wieder gutzumachen.
    wem die hier aufgerechnete co2-bilanz echtes kopfzerbrechen bereitet, der sollte sich besser statt eines lebenden (und mithin leidensfähigen) tieres ein ökologisch hergestelltes plüschtier anschaffen …

    ob weiterhin der aufwendige prozess des aufschließens der pflanzlichen eiweiße in eine für die katze wenigstens verwertbare form tatsächlich besser in der ökobilanz aussieht als ein paar brocken gekochte schlachtabfälle (und nichts anderes ist im großteil der supermarkt-katzenfutter drin), wage ich außerdem zu bezweifeln. chemische abfälle und pflanzenreste aus dem aufschluss-verfahren kommen in der ökobilanz dazu – wurden die mit einbezogen?

    grundsätzlich ist tierisches eiweiß im vergleich zum pflanzlichen für fleischfresser das höherwertige. es muss im körper nicht “umgebaut” werden und ist damit für katz und hund die bekömmlichere nahrung. schauen sie sich die zähne ihrer schützlinge an – die zeigen eindeutig, welche nahrungsform für katzen und hunde vorgesehen ist. möglicherweise kann eine katze mit rein pflanzlicher nahrung eine weile überleben – gut gehen wird es ihr dabei sicher nicht.

    auch trockenfutter ist lediglich für den tierbesitzer eine “gute” alternative. der katze schadet’s auf längere sicht. minderwertige eiweiße und ein zu hoher anteil pflanzlicher bestandteile schaden zähnen, verdauungssystem und stoffwechsel.
    außerdem sind katzen eigentlich wüstentiere – sie nehmen das benötigte wasser normalerweise über die erlegten beutetiere auf. bei einer trockenfutter-fütterung trinken sie in den allermeisten fällen viel zu wenig. nieren- und harnsteine und unter umständen ein sehr qualvoller tod sind der preis, den unsere samtpfoten für unsere faulheit bezahlen. (das ist übrigens wissenschaftlich nachgewiesen.)
    es gibt nur wenige – sehr hochwertige und teure – trockenfutter, die immerhin aufgrund ihrer hochwertigen inhaltsstoffe nicht ganz so schädlich sind wie die bröckchen aus den blauen oder grünen oder lila packungen. auch bei ihnen kann indes das enthaltene fett ranzig werden und der gesundheit des stubentigers schaden!

    am rande: für eine normal schweren hauskatze sind 400 dosenfutter und zusätzlich noch trockenfutter erheblich zuviel.
    meine zwei wirklich großen savannah-kater erhalten pro tag 250 bis (maximal!!) 350 g rohfleisch. mehr schaffen sie gar nicht, sie lassen es liegen. und das trotz viel bewegung: die beiden sind wahrlich keine bewegungsmuffel, sie toben, rennen und raufen viel und haben dazu ein großes haus mit keller und ein gehege zum spielen (keinen echten freigang).

    fazit: wer die “ökobilanz” seiner katzen aufpolieren möchte, greift zur rohfütterung – barfen ist nicht wesentlich teurer als ein gutes dosenfutter, mieze braucht weniger davon und ist gesünder (weniger co2-produktion durch weniger fahrten zum tierarzt). angenehmer nebeneffekt: es kommt auch weniger “hinten raus” – das spart katzenstreu und verhindert rückenprobleme des menschlichen halters :o )

    gruß

    hühnerschreck

  • Redaktion TierarztBLOG sagt:

    Lieber Hühnerschreck,

    Die TierarztBLOG Redaktion hat hier gar nix empfohlen, sondern den im Auftrag von Utopia.de durch ClimatePartner berechneten Klimacheck wiedergegeben.
    Jedensfalls danke für deinen umfangreichen Kommentar.

  • Meiner Einer sagt:

    Herrlich daß dieser Beitrag über die “CO2 Schleuder” Haustiere, im speziellem die Katze immer wieder auftaucht.

    Alleine für die Empfehlung, einem Fleischfresser vegetarische Kost zu geben sollte dem “Empfehler” eine Anzeige wegen Tierquälerei bringen.
    Die Argumentation der “gerissenen Kuh” ist mindestens genauo dumm wie die ganzen CO2 Berechnungen.
    Interessant, daß gerade auf einer Webseite wie dieser solch ein Bericht auftaucht.

    Ich unterstelle mal dem Betreiber die Absicht, ein Steigerung der Klickrate für eine bessere Stellung bei den Suchergebnissen der einschlägigen Suchmaschinen herbeizuführen.

  • Redaktion TierarztBLOG sagt:

    TierarztBLOG bringt so manche Nachrichten, zensiert nicht, unterstellt nichts und überlässt es dem geschätzten mündigen Leser, sich selbst eine Meinung zu bilden.

  • Katzenfreund sagt:

    Zu raten Katzen Vegetarisch zu ernähren gleicht einem Aufruf zur Tierquälerei! Dies gilt in meinen Augen auch für Seiten die einen solchen Aufruf veröffentlichen. Denn Katzen sind Raubtiere die sich ausschließlich von ihren Beutetieren ernähren.
    Hier wurde ein völlig falsches Fazit gezogen.

    Wenn sich eine Seite Tierarztblog nennt kann der Leser ein gewisses Niveau der gegebenen Empfehlungen in den veröffentlichen Artikeln erwarten.

  • Yanniksdosi sagt:

    Und der geschätzte Leser hat sich eine Meinung gebildet!

    Wenn mein Tierarzt dieses auf seiner HP veröffentlicht hätte, wäre er mein Tierarzt gewesen!

    Die Empfehlung(egal von wem sie kommt) einem Carnivoren mit pflanzlicher Nahrung zu ernähren geht gar nicht!

    Was würden sie den sagen wenn ihnen ein Halter fröhlich verkündet er ernähre sein Kaninchen mit Fleisch…

    Komisch, dann ist die Aufregung groß.

    Aber mit einem Raubtier darf man es machen?

    Mal darüber nachdenken…

  • Redaktion TierarztBLOG sagt:

    Lieber Yanniksdosi,
    TierarztBLOG bringt u.a. auch Nachrichten, zensiert diese aber nicht, unterstellt nichts und überlässt es dem geschätzten mündigen Leser, sich selbst eine Meinung zu bilden.
    Nachrichten sind keine Fachmeinungen, diese findet man in den entsprechenden Rubriken – mal darüber nachdenken …

  • Drottning sagt:

    Die geschätzte Leserin hat sich auch ihre Meinung gebildet. Ein Tierarzt, der nicht einmal in der Lage ist, sachlich auf die Einwände einzugehen, sondern auf jeden Kommentar seinen Standardsatz postet, ist es nicht im geringsten Wert, ernst genommen zu werden.

    Auch meine Katzen erfreuen sich durch Rohfütterung ausgezeichneter Gesundheit, der CO2-Ausstoß, den ich anfangs, als ich es noch nicht besser wusste und pflanzenreiche Nahrung (sprich Trocken- und Supermarktfutter) fütterte, ist immens zurück gegangen.

  • Lisa sagt:

    Wo genau liegt der Sinn in einem Blog das wertfrei jeden Quark blogt der irgendwo verzapft wird?
    Blogs die ich kenne greifen Themen auf und stellen ihre eigene Meinung dazu da oder bieten weitere Informationsmöglichkeiten an.
    Alles andere ist nicht mehr als eine Datensammlung.

    *eine mündige Leserin*

  • Redaktion TierarztBLOG sagt:

    Werte Drottning,
    Welcher Einwand wurde welchem Tierarzt vorgetragen?
    Die Redaktion behandelt den redaktionellen Teil, Sachverständige ihre Sachgebiete – so ist das bei (Online) Zeitungen und Magazinen – in der Kronen Zeitung schreiben auch nicht nur gekrönte Häupter …

  • Drottning sagt:

    Na, dann ist die Redaktion auch nicht fähig… Aussagen, die nichts aussagen, DAS muss man erst mal hinbekommen! Glückwunsch!

  • Redaktion TierarztBLOG sagt:

    Werte Drottning,
    Glückwunsch zu deinen Fähigkeiten!

  • Ryhinara sagt:

    Liebe Redaktion,

    gerade um das “und überlässt es dem geschätzten mündigen Leser, sich selbst eine Meinung zu bilden.” geht es. Genügend “leichtgläubige” oder es einfach nicht besser wissende Menschen kommen auf so eine Seite, lesen SO einen Artikel und glauben vielleicht noch was da drinnen steht! Und dann einfach zu sagen “TierarztBLOG bringt u.a. auch Nachrichten, zensiert diese aber nicht, unterstellt nichts” ist ein einfaches rauswinden und sich distanzieren.

    Man sieht hier schließlich schon an den Reaktionen was die Leser von sowas halten.

  • Redaktion TierarztBLOG sagt:

    Liebe/r Ryhinara,
    Du meinst: “TierarztBLOG bringt u.a. auch Nachrichten, zensiert diese aber nicht, unterstellt nichts” ist ein einfaches rauswinden und sich distanzieren.
    Die Alternative wäre?
    Nachrichten, Berichte und Geschichten generell nur zu bringen, wenn es der schreienden Mehrheit genehm ist oder nur dann, wenn es dem gerade diensttuendem Redakteur genehm ist oder er darin Wahrheit sieht? Brave New World …
    Wenn es geschätzten Lesern einfach zu schwierig ist, aus einem Text heraus Schlüsse zu ziehen bzw. allein die Tatsache der Veröffentlichung genügt, dem veröffentlichenden Medium eine inhaltliche Nähe zu Nachrichten “zur Last” zu legen, stellt sich für einige Leser die berechtigte Frage nach der Fähigkeit, zwischen Meinung und Information unterscheiden zu können.
    Noch dazu, wenn das veröffentlichende Medium explizit Textpassagen herausstreicht bzw. doch mit dem “Zeigefinger” den Leser nahezu auffordert, sich selbst Gedanken zu machen.
    Muss heutzutage wirklich alles vorgekaut präsentiert werden, um geistig verarbeitet oder einfach nur wahrgenommen werden zu können?
    Sollte nicht eher der “Verursacher” als der Mittler dieser Nachrichten in die Pflicht genommen werden?

  • Ryhinara sagt:

    “, wenn es der schreienden Mehrheit genehm ist ”

    Erkenne ich da mittlerweile eine leichte Gereiztheit?
    So wie Ihr/du es beschreibt, mit der New World, ist es einfach nur überzogen.

    Was Ihr/du vielleicht nicht versteht oder auch nicht verstehen wollt ist das hier Leser herkommen die den Titel “TierarztBlog.com” lesen und dann einfach nicht davon ausgehen das ihr hier nur >Vermittler< seid, sondern hinter solchen Texten steht. Die eine Fraktion fragt sich dann wie so eine Seite hinter so einem Text stehen kann, denn sie spricht sich ja nicht dagegen aus. Die andere Fraktion freut sich über diesen tollen Artikel, denn er steht ja auf "TierarztBlog.com" und da muss ja einfach was dran sein.

    Und ja, ich stehe dazu das ich solche Artikel nicht gut finde und ich es auch nicht gute finde wenn sie auf Seiten gepostet werden ohne jeglichen Kommentar oder Meinung des Einstellers.

    Und ja, es ist mittlerweile zuviel verlangt sowas ohne jeglichen Kommentar ein zu stellen und zu erwarten das der Leser denkt. Denn sicherlich über die Hälfte der Katzen in Deutschland sterben an Leiden die sie durch die falsche Ernährung bekommen. Leider macht sich der Durchschnittstierbesitzer kaum Gedanken um die Ernährung seiner Katzen/Tiere.

    Ihnen/dir ist es natürlich freigestellt Euren Blog zu gestalten und zu verfassen wie ihr wollt. Aber ihr dürft euch dann nicht über die Reaktionen von den Lesern wundern.

    Und nun wünsche ich euch/dir noch ein schöne Woche.

  • Redaktion TierarztBLOG sagt:

    Liebe/r Ryhinara,
    Gereiztheit – ach hiewo, die rege Anteilnahme an unserer Publikation ist erfreulich.
    Nicht allerdings die Schlüsse, die manche daraus ziehen.

    “Und ja, es ist mittlerweile zuviel verlangt sowas ohne jeglichen Kommentar ein zu stellen und zu erwarten das der Leser denkt.”

    Was ist dieser deiner Aussage noch hinzuzufügen?

    Vielleicht, dass es doch noch Hoffnung gibt, dank so kritischer Leser wie Ryhinara & Co.

    Allen Lesern ebenfalls noch eine schöne Woche!

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